Deutscher Fördererkreis der Universität Haifa e.V.

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Der Deutsche Fördererkreis der Universität Haifa e.V. unterstützt mit seinen Projekten Toleranz,

unterstützt mit seinen Projekten Toleranz, gegenseitigen Respekt und friedliche Koexistenz. Mit sechs Fakultäten, über 18.000 Studierenden und exzellenten Forschungszentren gehört die Universität Haifa zu den führenden Hochschulen Israels. Ihre multikulturelle Studentenschaft und Fakultätsangehörigen demonstrieren täglich, dass gemeinsames Arbeiten zu brillanten Ergebnissen führt – trotz oder gera

21/04/2026

Message from the President of the University of Haifa
In einem sehr persönlichen Brief an den Deutschen Fördererkreis berichtet Prof. Gur Alroey, Präsident der Universität Haifa, von der Resilienz der akademischen Gemeinschaft trotz des Ausnahmezustands durch Sirenenalarm seit Februar 2026. Alroey betont, dass die Universität als »Anker der Vernunft« fungiert, die Arbeit des Frieze Center for Shared Society fortsetzt und neue Initiativen trotz der Sicherheitslage vorantreibt. Lesen Sie den Brief unter folgendem Link:

www.uni-haifa.de

02/03/2026

Liebe Mitglieder, liebe Förderer, liebe Freunde,

seit dem Samstagmorgen gibt es wieder Krieg zwischen Israel und Iran. Die Hoffnung, dass es mit der Beendigung des 12-Tage Krieges vom Juni 2025 nicht nur eine Beruhigung, sondern auch eine Basis für einen langsamen und behutsamen politischen Prozess hin zu Verständigung, Verlässlichkeit und schließlich einem Frieden geben würde, hat sich noch nicht erfüllt.

Haifa und unsere auch physisch am Berg Carmel und im Hafen von Haifa sehr exponierte diverse, offene und lebendige Universität sind wieder von iranischen Raketen und Drohnen in höchstem Maße bedroht. Wir stehen fest und standhaft an der Seite der engagierten und mutigen Menschen an der Universität – Menschen in aller ihrer Vielfalt und Kreativität. Wann, wenn nicht jetzt kommt es darauf an, Haltung und Solidarität zu zeigen.

Man kann sich hierzulande nicht vorstellen, was es heißt, unter solchen Bedingungen Lehre, Forschung, das Miteinander am Campus aufrechtzuerhalten und voranzutreiben. Von den gesellschaftlichen Problemen mit Boykotten, Antisemitismus und Ähnlichem, mit denen israelische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie akademische und kulturelle Institutionen besonders in Europa zurzeit zu kämpfen haben, mal abgesehen.

Wir sind in unmittelbarer Sorge um das Wohlbefinden unserer israelischen Partner und Freunde und dennoch voller Zuversicht. Seien Sie es bitte auch!
Es macht Mut, dass mich im Laufe des Wochenendes schon einige warmherzige Zuschriften der Freundschaft erreicht haben, die wir alle an Haifa weitergeben.

Zu Ihrer Information leite ich Ihnen die Botschaft unseres Präsidenten, Prof. Dr. Gur Alroey, direkt weiter. „Zusammen bleiben wir stark“, schreibt er. So ist es!

Herzliche Grüße, Ihre Dr. h.c. Sonja Lahnstein, Vorsitzende des Vorstandes

++++++STATEMENT FROM THE PRESIDENT++++++

Dear Friends,

Since the early hours of this morning, Israel - including the city of Haifa - has been under attack. Like the rest of the country, our University community is facing a challenging and uncertain moment.

Several of our students and faculty members have been called up for reserve duty. We are immensely proud of them and express deep appreciation for their courage and service. In accordance with the directives we have received from the Home Front Command, the University of Haifa campus is closed until further notice. We will continue to monitor the situation and update our community in line with official guidelines.

Fortunately, we are currently between semesters, so there is no immediate disruption to the academic year. This allows us to focus on the safety and well-being of our students, faculty, and staff.

This is a difficult hour for the State of Israel - but it is also one of its finest. The solidarity we are witnessing across our society is deeply moving. The resilience of our academic community in Haifa, and the strength of Israeli society as a whole, are a source of pride and hope.

We are especially grateful for the many messages, emails, and notes of support we have received from around the world. Your friendship and partnership mean more than ever in moments like these.

Together, we remain strong.

With gratitude and appreciation,
Prof. Gur Alroey
President, University of Haifa

Photos from Deutscher Fördererkreis der Universität Haifa e.V.'s post 12/02/2026

Sehen Sie hier wie unsere Vorstandsvorsitzende Frau Dr. h.c. Sonja Lahnstein-Kandel im Altonaer Museum den Projektraum "Wegmarken Jüdischer Geschichte. Ein Projektraum für Hamburg" eröffnet.
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Der Projektraum erzählt anhand von ausgewählten Daten die jüdische Geschichte und Gegenwart in Hamburg und greift zugleich die seit über einem Jahrhundert geführte – und seit 2024 erneut intensivierte – Debatte um ein Jüdisches Museum für Hamburg auf. Er versteht sich als Ort der Information, der Auseinandersetzung und des Austauschs mit der Stadtgesellschaft.

📍 Altonaer Museum, Hamburg
🗓️ ab 4. Februar 2026

Behörde für Kultur und Medien, Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule, Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt, ZEIT STIFTUNG BUCERIUS Anne Kunhardt (Text und Bild: Stiftung Historische Museen Hamburg )

Sonja Lahnstein plant jüdisches Museum in Hamburg 08/01/2026

Zum neuen Jahr, ein Blick in die Zukunft Hamburgs!

Unsere Vorstandsvorsitzende Frau Dr. h.c. Sonja Lahnstein stellt beim 38. Neujahrsempfang des Hamburger Abendblatts, ihre Vision für ein Jüdisches Museum in Hamburg vor. Das geplante Museum soll ein wichtiger Ort der Erinnerung, Bildung und Begegnung werden. Sehen Sie sich das Video an und erfahren Sie mehr über dieses zukunftsweisende Vorhaben.

Sonja Lahnstein plant jüdisches Museum in Hamburg Beim 38. Neujahrsempfang des Hamburger Abendblatts feiern 500 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Sport, Gesellschaft und Politik im Port des Lumières. Unter dem M...

"Offener Judenhass ist praktisch wieder normal - ich merke es vor allen Dingen im akademischen Bereich" 07/10/2025

NDR Kultur: Sonja Lahnstein im Gespräch
Sonja Lahnstein-Kandel: „Offener Judenhass ist praktisch wieder normal“

„Wenn die Erinnerung verblasst, hat die Barbarei gesiegt“. Unter diesem Motto hat Sonja Lahnstein-Kandel mit ihrer Organisation „step 21 – Initiative für Toleranz und Verantwortung“ nach dem Massaker der Hamas im Herbst 2023 „siebteroktober.de“ gegründet. Die Website ist ein Mahnmal gegen das Vergessen, zugleich Kampagne gegen den seither zunehmenden Antisemitismus, gegen Täter-Opfer-Umkehr und für Verständigung und ein friedliches Miteinander – wie es die Volkswirtin als Jüdin und Tochter kroatischer Holocaust-Überlebender bereits mit „step 21“ in Haifa, Hamburg und Jerusalem praktiziert. (6. Oktober 2025)

Sonja Lahnstein-Kandel: „Eine gemeinsame Zukunft gestalten“ – auch nach dem 7. Oktober. Hier kommen Sie zum NDR-Gespräch. (5. Oktober 2025)

"Offener Judenhass ist praktisch wieder normal - ich merke es vor allen Dingen im akademischen Bereich" Seit Jahrzehnten organisiert Sonja Lahnstein-Kandel Dialogprojekte zwischen Israelis und Palästinensern. Im Interview spricht sie über ihr Engagement und über den wachsenden Antisemitismus in Deutschland.

Sonja Lahnstein-Kandel: „Offener Judenhass ist praktisch wieder normal“ 07/10/2025

Sonja Lahnstein im Gespräch
Sonja Lahnstein-Kandel: „Offener Judenhass ist praktisch wieder normal“

„Wenn die Erinnerung verblasst, hat die Barbarei gesiegt“. Unter diesem Motto hat Sonja Lahnstein-Kandel mit ihrer Organisation „step 21 – Initiative für Toleranz und Verantwortung“ nach dem Massaker der Hamas im Herbst 2023 „siebteroktober.de“ gegründet. Die Website ist ein Mahnmal gegen das Vergessen, zugleich Kampagne gegen den seither zunehmenden Antisemitismus, gegen Täter-Opfer-Umkehr und für Verständigung und ein friedliches Miteinander – wie es die Volkswirtin als Jüdin und Tochter kroatischer Holocaust-Überlebender bereits mit „step 21“ in Haifa, Hamburg und Jerusalem praktiziert. (6. Oktober 2025)

Hier kommen Sie zum Gespräch:

Sonja Lahnstein-Kandel: „Offener Judenhass ist praktisch wieder normal“ „Wenn die Erinnerung verblasst, hat die Barbarei gesiegt“. Unter diesem Motto hat Sonja Lahnstein-Kandel mit ihrer Organisation „step 21 – Initiative für Toleranz und Verantwortung“ nach dem Massaker der Hamas im Herbst 2023 „siebteroktober.de“ gegründet.

Photos from Deutscher Fördererkreis der Universität Haifa e.V.'s post 24/07/2025

Studienreise nach Deutschland: Studierende der University of Haifa zu Gast in Hamburg
Zehn Master-Studierende des Haifa Center for German and European Studies (HCGES) der Universität Haifa sind derzeit im Rahmen einer Studienreise in Deutschland unterwegs. Die Reise ist Teil ihres Master-Programms und steht dieses Jahr unter dem Thema: „Memory, Migration, and the Politics of Remembrance in Contemporary Germany.“ Dabei setzen sich die Studierenden intensiv mit der deutschen Erinnerungskultur auseinander – von der Aufarbeitung des Holocaust über die koloniale Vergangenheit bis hin zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatten.
Nach spannenden Tagen in Berlin führte die Reise weiter nach Hamburg, wo insbesondere die Rolle des Hafens in diesen historischen Narrativen im Fokus stand. Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Studierenden gemeinsam mit zwei Lehrkräften – darunter Ghaidaa Zoabi, Programmleiterin des HCGES und verfasserin des Blogs “The The Remarkable Women of the Yekkes” – mit Juliana Hoffmann vom deutschen Fördererkreis der Universität Haifa e.V. zu einem gemeinsamen Lunch am Hamburger Hafen.
Trotz des typischen „Schmuddelwetters“ herrschte eine warme und aufgeschlossene Atmosphäre. In einer Pizzeria mit Blick auf die regenverhangene Elbe kam man schnell ins Gespräch. Die Studierenden erzählten von ihren sehr unterschiedlichen Wegen an die Universität Haifa: Einer möchte später Botschafter in Berlin werden, ein anderer lernt gerade Deutsch, verbessert sein Englisch und studiert parallel IT. Besonders geschätzt wird am Masterprogramm die interdisziplinäre Ausrichtung – das bestätigte auch Alisa, eine russische Studentin im zweiten Jahr, die seit vier Jahren in Haifa lebt.
Für Ghaidaa Zoabi war es bereits die vierte Studienfahrt nach Deutschland. Sie kennt sich gut aus und freut sich immer wieder über den kulturellen Austausch vor Ort. Auch Hamburg hinterließ einen bleibenden Eindruck – vor allem durch die markanten roten Backsteinbauten rund um den Hafen. „Das erinnert mich total an Boston“, warf ein Teilnehmer ein, woraufhin eine Studentin aus Shanghai ergänzte: „Solche Gebäude gibt es auch bei uns – zwei Universitäten dort bestehen komplett aus Backstein.“

Der deutsche Fördererkreis der Universität Haifa e.V. wünscht allen Studierenden noch einen wunderbaren und spannenden Aufenthalt in Deutschland und viel Erfolg im Master Programm.

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