„[...] dass man nicht versucht, mehr Frauen für ein unveränderliches System zu gewinnen, sondern dass man das System verändert“. Mit diesem Gedanken brachte Prof. Dr. Henrike von Scheliha von der Bucerius Law School eine zentrale Frage der Podiumsdiskussion zur Ausstellung „100 Jahre Frauen in juristischen Berufen“ auf den Punkt.
Im Fokus der Podiumsdiskussion standen die Fragen, welche Fortschritte Frauen in juristischen Berufen erreicht haben und wo eine strukturelle Benachteiligung bis heute sichtbar ist. Auch wurde diskutiert, warum Gleichstellung im juristischen Feld noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Zu Gast auf dem Podium waren Richterin Ann-Kristin Becker, Ministerialdirektorin Dr. Heike Neuhaus aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Rechtsanwältin Tuğba Sezer und Prof. Dr. Henrike von Scheliha von der Bucerius Law School.
Dass diese Fragen nicht nur historisch sind, zeigten auch die persönlichen Erfahrungen der Gäste auf dem Podium. Geschlechtsbezogene Diskriminierung ist für viele Frauen im juristischen Alltag weiterhin Realität. Frauen sind in juristischen Spitzenpositionen noch immer deutlich unterrepräsentiert.
Ausstellung „100 Jahre Frauen in juristischen Berufen“
Genau diesen Zusammenhang zwischen historischen Kämpfen und aktuellen Fragen der Gleichstellung macht die Ausstellung sichtbar. Sie zeigt den langen und oft mühsamen Weg von Frauen in juristische Berufe – von den ersten Zulassungen bis zu heutigen Debatten über Teilhabe, Repräsentanz und strukturelle Benachteiligung. Konzipiert wurde sie von der Rechtshistorikerin Dr. Marion Röwekamp.
Die Ausstellung ist noch bis Mitte Juli auf dem Campus der Bucerius Law School in den Fenstern des Helmut Schmidt Auditoriums zu sehen. Sie ist eine Kooperation zwischen dem Zentrum für Studium generale und Persönlichkeitsentwicklung und dem Deutschen Juristinnenbund.
Bucerius Law School
Hochschule für Rechtswissenschaft Bucerius Law School is Germany’s first private law school with the right to award doctoral and post-doctoral degrees.
It was founded by the ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in 2000.
20/06/2026
Noch 6 Wochen bis zum Hamburger Christopher Street Day 2026! Die Bucerius Law School ist dabei und möchten ein klares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Zusammenhalt setzen. Mit dem Bucerius Pride Network, dem Netzwerk für q***re Jurist:innen, wird die Hochschule am diesjährigen Hamburg Pride teilnehmen. Das Motto des CSD lautet: „Solidarisch q***r. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst.“
Termin: Samstag, 01. August, 10:00-18:00 Uhr
Ort: Freshfields, Hohe Bleichen 7, 20354 Hamburg
Schließen Sie sich der Gruppe der Hochschule gerne an! Nach einem Treffen in der Kanzlei Freshfields wird die Gruppe gemeinsam zum CSD gehen und im Anschluss auf dem Campus der Hochschule zu Snacks und Getränken zusammenkommen.
Um eine Anmeldung für das Treffen bei Freshfields wird gebeten über den Link in der Bio.
Rückblick auf die Bachelorverleihung des Jahrgangs 2022
Die Verleihung des Bachelorabschlusses LL.B markiert für den Jahrgang 2022 einen großen Meilenstein in ihrem bisherigen Studium. Für viele ist es der erste akademische Abschluss und ein besonderer Moment, den sie gemeinsam mit ihren Kommiliton:innen feiern.
Im Mittelpunkt standen die Leistungen der Absolvent:innen, die Gemeinschaft des Jahrgangs und der Blick auf das, was nach diesem Abschluss kommt.
Die Hochschule gratuliert ihrem Jahrgang 2022 herzlich zum Bachelorabschluss.
17/06/2026
SummCLaS an der Bucerius Law School am 1. Oktober 2026
Der Schutz unseres Klimas und der Erhalt unserer Lebensgrundlagen stellt eine der größten Herausforderungen unserer Zeit dar und braucht innovative Lösungen.
Bei der viertägigen Summer School for Climate, Law & Sustainability (SummCLaS) haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich mit führenden Jurist:innen und engagierten Gleichgesinnten über die aktuellen Entwicklungen im Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsrecht auszutauschen.
Die SummCLaS findet in diesem Jahr vom 1.-4. Oktober statt.
Anmeldung im Biolink.
16/06/2026
Beim zweiten Hamburg Legal Hackathon entwickelten 11 Teams innerhalb von 46 Stunden KI-Lösungen für die Rechtsbranche auf dem Campus der Bucerius Law School.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bucerius Legal Innovation Hub in Kooperation mit den studentischen Legal-Tech-Initiativen b{u}ilt und recode.law. Die Challenge war digitale Lösungen zu entwerfen, die Künstliche Intelligenz im Rechtskontext praktisch nutzbar macht.
Am Ende des Wochenendes wurden die drei besten Ideen ausgezeichnet: ein Tool für Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, die im Land bleiben möchten und dafür Unterstützung benötigen; ein KI-Lernbuddy für den juristischen Gutachtenstil und ein KI-Prüfungssimulator für mündliche Prüfungen.
Mehr zum Hamburg Legal Hackathon im Artikel über den Link in der Bio.
“Am Anfang war vor allen Dingen Schockstarre. Es gab auf einmal Large Language Models, die der breiten Masse zugänglich waren und man wusste nicht so genau, wie geht man damit jetzt eigentlich im Studium um.”, sagt Prof. Tabea Bauermeister von der Universität Regensburg rückblickend über die Zeit, als KI sich an den Hochschulen verbreitete.
Wie man KI in die Lehre integrieren kann, formuliert das kürzlich erschienene „Hamburger Protokoll: KI-Edition“, welches Tabea Bauermeister gemeinsam mit Prof. Michael Grünberger und Prof. Paulina Jo Pesch verfasst hat. Das Thesenpapier beschreibt, welche technologischen und kommunikativen Kompetenzen vermittelt werden sollten und wie Lehr- und Prüfungsformate weiterentwickelt werden können.
Mehr zum „Hamburger Protokoll: KI-Edition“im Link in der Bio.
09/06/2026
Höchste Auszeichnungen für unsere Studierenden des Jahrgangs 2025 bei den Model United Nations (MUN) - Konferenzen in New York und Madrid
Wir blicken zurück auf eine sehr erfolgreiche MUN-Saison 2026:
Im Februar erhielten alle acht Studierenden bei der WEMUN, der größten MUN-Konferenz der Welt in New York die höchste Auszeichnung als “Outstanding Delegate”. Für die Hochschule nahmen als Zweier-Teams in vier Komitees Fiete Knoblich und Johann Ludwig in dem Committee Population and Development, Maja Stein und Julius Leichtfuhs im Committee Programme and Coordination, Caroline Scherer und Charlotte Storim im United Nations Environment Assembly sowie Pauline Schepke und Philip Dötter in dem Committee Status of Women teil.
Bei MUN-Europe in Madrid im Mai erhielt das Team der Bucerius Law School den “Award for Outstanding Delegation”. Dort nahmen unsere Studierenden Lisa Niesalla, Josina Räbiger, Paula Holste, Lotte Menken, Johanna Schulze, Charlotte Brandt, Katerina Semerdjieva, Moritz Becker, Julius Oksaar und Jonathan Krupke teil. Sie vertraten im Economic and Social Council Komitee verschiedene Länder und debattierten über die Sicherheit von internationalem Handel auf dem Seeweg.
Bei Model United Nations kommen junge Menschen aus der ganzen Welt zusammen, um über wichtige gesellschaftspolitische Themen zu debattieren. Ziel der Konferenzen, die auf der ganzen Welt stattfinden, ist das Nachstellen der Arbeitsweise der vereinten Nationen.
Auf die Konferenzen vorbereitet wurden die Studierenden vom diesjährigen Coachingteam Anika Bechtold, Max van Emden, Leif Peters und Sophie Ammermann Studierende des Jahrgangs 2024. Unterstützung für die beiden Reisen kam von .alumni, KSB INTAX und Schomerus & Partner mbB.
Mehr zur MUN-Saison über den Link in der Bio.
02/06/2026
Bachelorverleihung des Jahrgangs 2022
Mit der Verleihung der Bachelorurkunden hat die Bucerius Law School die Leistungen des Jahrgangs 2022 gewürdigt.
Hochschulpräsident Michael Grünberger bezeichnete den Bachelor als „Wegmarke“ im Studium. Manuel Hartung, Vorstandsvorsitzender der , hob die Rolle der Absolventinnen und Absolventen bei der Gestaltung von Gesellschaft und Demokratie hervor.
Die Jahrgangsvertreter betonten in ihrer Rede insbesondere die Gemeinschaft des Jahrgangs und das Engagement der Studierenden füreinander – in Lerngruppen, Hochschulinitiativen und zahlreichen Projekten auf dem Campus.
Außerdem wurden die Lehrpreise des .alumni e.V. sowie die beste Bachelorarbeit des Jahrgangs ausgezeichnet.
21/05/2026
100 Jahre Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht
Wir gratulieren herzlich zu diesem besonderen Jubiläum!
Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg gehört zu den weltweit führenden Einrichtungen auf seinem Gebiet – und ist seit vielen Jahren ein enger wissenschaftlicher Partner der Bucerius Law School. Diese Verbindung reicht bis zu unseren Anfängen: Hein Kötz, langjähriger Direktor des MPI, war Gründungspräsident der Bucerius Law School.
Sie zeigt sich auch heute auf mehreren Ebenen: Prof. Dr. Anne Röthel kennt beide Institutionen aus eigener Erfahrung: Bevor sie 2024 Direktorin am MPI Hamburg wurde, lehrte sie zwei Jahrzehnte lang an der Bucerius Law School. Prof. Dr. Holger Fleischer (MPI-Direktor) und Prof. Dr. Reinhard Zimmermann (Direktor emeritus) lehren beide als Professoren an der Bucerius Law School. Darüber hinaus unterrichten zahlreiche Referent:innen des MPI an unserer Hochschule und haben sich hier habilitiert – ein wissenschaftliches Netz, das über Jahrzehnte gewachsen ist und beide Institutionen nachhaltig prägt.
Auch in der Forschung ist der Austausch eng und fruchtbar: Gemeinsame Projekte und institutionelle Kooperationen verbinden uns – in Hamburg wie mit internationalen Partnern. Zuletzt haben Bucerius Law School, MPI Hamburg und Universität Hamburg im Juni 2025 gemeinsam die Fourth Young Sustainability Law Conference (Foto: Teilenehmende der Konferenz im Moot Court der Hochschule) ausgerichtet.
Wir freuen uns auf die nächsten Jahrzehnte gemeinsamer Arbeit: für den Wissenschaftsstandort Hamburg und für eine europäische und internationale Rechtswissenschaft im Geist der Freiheit!
Foto-Credit: Vincent Hoppmann, MPI Hamburg
19/05/2026
Zum 120. Geburtstag von Gerd Bucerius: Ein Anstifter und Gestalter nicht nur im Verlagswesen, als Politiker und Jurist – sondern auch ein großer Förderer im Bereich der Bildung.
Am 19. Mai hätte Gerd Bucerius seinen 120. Geburtstag gefeiert. Für die Bucerius Law School ist sein Name prägend. Sein Engagement für Bildung und die Förderung des juristischen Nachwuchses wirken bis heute nach. Durch seine Impulse und die damals mutige Entscheidung der ZEIT-Stiftung, eine private Hochschule für Rechtswissenschaften zu gründen, sind die Grundsteine für unsere einzigartige Institution gelegt worden.
Gerd Bucerius war Jurist, Verleger, Unternehmer und er förderte junge Menschen auf ihrem Bildungsweg. Sein Einsatz ermöglichte vielen neue Wege. Mit seinem Mut, seiner Ausdauer und seiner Risikobereitschaft kann er auch heute noch vielen ein Vorbild sein.
Mehr zum Engangement von Gerd Bucerius im Link in der Bio.
Foto-Credit: Wolfgang Wiese
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