13/05/2018
In der atemberaubenden Weite und Schönheit der Gebirgslandschaft der Anden stellt der Film DIE AUGEN DES WEGES die ewigen und existentiellen Fragen der Menschheit
DIE AUGEN DES WEGES ist ein visuelles Gedicht mit überwältigenden Bildern der Andenbergwelt. Es ist eine Meditation in Quechua, der alten Sprache der Anden, das die Gefühle der indigenen Kultur gegenüber der Mutter Erde und die Suche nach einem tieferen Verständnis der Natur als Lebewesen, als ewige Begleiterin der Menschen zum Ausdruck bringt. Eine traumhafte und poetische Filmsprache zeigt verschiedene rituelle Momente des andinen Lebens, beginnend mit den ersten Regenfällen und ein Gegenüber zwischen den verschiedenen Phasen des Wasserlaufs mit dem Leben in den Dörfern bildend.
Die Hauptfigur ist ein Mann aus den Anden, ein Weiser mit einer Dichterseele, der Erbe einer tausendjährigen aussterbenden Tradition: Hipólito Peralta Ccama, ein spiritueller Meister. Er taucht in verschiedenen Regionen der Kordilleren auf und verschwindet wieder, wie ein Geist, der auf einer Pilgerreise einen letzten Blick auf die heiligen Berge werfen möchte, die ihm die spirituellen Kräfte der Erde vermitteln können. Er unterhält sich mit dem Wasser, den Felsen und den Menschen, um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, unter welcher Krankheit die Menschheit der Gegenwart leidet.
Das Herz der Menschen hat sich in Stein verwandelt (verhärtet). Doch sogar die Steine haben Gefühle, sondern würden sie nicht Tränen vergießen, um uns zu trinken zu geben und die Pflanzen zu bewässern, damit Leben wachsen kann. Deswegen sollen wir unsere Herzen der Mutter Erde öffnen, ohne Rücksicht auf unseren Glaubens oder unseren Alltag. In der Natur gibt es Wissen, Weisheit, Liebe, da ist alles, was wir brauchen. (Hipólito Peralta Ccama)
Die Augen des Weges: "Los Ojos del Camino" ist ein visuelles Gedicht mit überwältigenden Aufnahmen der Andenbergwelt. Es ist ein Quechua-Gebet, das die Gefüh...