Privatpraxis für Coaching und Psychotherapie - nach HeilprG

Privatpraxis für Coaching und Psychotherapie - nach HeilprG

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E.R.Z. emotional - rational - zielführend Privatpraxis für Coaching und Psychotherapie (nach HeilprG)

Coaching und Psychotherapie (nach Heilpraktikergesetz) mit Spezialisierung auf die Behandlung von Stress- und Burnoutsymptomatik, wiederkehrende Angstzustände und Panikattacken, sowie körperliche Beschwerden ohne diagnostizierbare physische Ursachen (Verspannung, Migräne, Übelkeit u.ä.)

01/02/2020

Paradigmen , Dogmen und Stigmata
Entstanden aus der Philosophie (Sokrates, Aristoteles, Epiktet u.a.) ist der Bereich der Psychologie eine vergleichsweise junge Wissenschaft und Heilmethode. Beginnend mit Siegmund Freud, gewann die Psychotherapie in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung und trat endlich komplett aus der Wahrnehmung einer Pseudowissenschaft heraus. Aufgrund ihrer geringen Greifbarkeit blieb die Stigmatisierung der mentalen Heilung durch Praktizierenden und ihrer Patienten / Patientinnen weitestgehend erhalten. Auch wenn sich grade seit den 80er Jahren einiges zum positiven gewandelt hat, gehen Veränderungen nur langsam voran. Einzig durch tragische Vorfälle (z.B. durch den Freitod Robert Enkes) gerät die Wichtigkeit der Psychotherapie und Ihrer Methoden in den Fokus der Öffentlichkeit. Dennoch, während physische Erkrankungen teils wie eine Trophäe oder Auszeichnung vor sich her getragen werden (ich möchte an dieser Stelle keinesfalls das Leid körperlich erkrankter Menschen herabwürdigen), sind psychische Erkrankungen im gesellschaftlichen Rahmen weit weniger akzeptiert und toleriert. Auch wenn dies häufig anders verbalisiert wird. Somit werden Begriffe wie Burnout geprägt, die durch eine vermeintliche Arbeitsüberbelastung des "Erkrankten" eine andere Anerkennung erfahren (Es gibt für ein Burnout diverse Ursachen).
Letzten Endes möchte ich hier ein Plädoyer für jene halten, die Hilfe bei Psychotherapeuten und Coaches suchen. Denn entgegen der landläufigen Meinung, ist es nicht der Therapeut der etwas mit dem Patienten macht, sondern der Patient der unter Anleitung des Therapeuten an sich arbeitet, verändert und reift. Hierzu gehören Veränderungsmotivation, Reflexionsfähigkeit und nicht zuletzt Mut und Disziplin. Diese Menschen die (auch wenn es aus subjektiv empfundenen Leid heraus geschieht) solch einen Weg wählen, sollten in unserer Gesellschaft das gleiche Ansehen genießen und die selbe Anerkennung zu Teil werden, wie denen, welche ärztliche Hilfe aufgrund somatischer (körperlicher) Beschwerden suchen. Denn Veränderung ist immer herausfordernd und arbeitsintensiv. Am Ende aber steht eine Erweiterung des Horizontes und der Erkenntnis, von der auch andere, welche sich nie oder selten mit Metafragen nach menschlichem Wert und der vermeintlich richtigen Moral beschäftigt haben, profitieren können.

23/01/2017

Es gibt eine einfache Regel die uns zu einem harmonischen Umgang mit anderen und mit uns selbst führt. Doch so einfach diese ist, so herausfordernd ist es sie zu meistern. Sie lautet :
"Löse dich von deinen Gedanken, wie Dinge sein sollten bzw. zu sein haben."
Denn die größte Disharmonie, das Gefühl von Traurigkeit, Ärger und Wut, entsteht fast immer aus unseren enttäuschten Erwartungen. Somit ist die Erwartung des größte Feind der Zufriedenheit. So läßt sich die Wurzel unserer ganz persönlichen Erwartungen häufig in unserem eigenen Leben(slauf) finden. Bevor wir also Raum für Traurigkeit, Wut und Enttäuschung geben, weil unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden, sollten wir uns lieber Fragen, warum wir erwarten, was wir erwarten und ob Dinge nicht auch anders eine Berechtigung haben. Diese Haltung ist allerdings bitte nicht mit Gleichgültigkeit zu verwechseln. Gleichgültigkeit bedeutet, das nichts eine Bedeutung hat. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Das Treffende Wort ist hier die Gelassenheit die aus dem Fallenlassen der Erwartung resultiert.

22/01/2017

Lebe - einen Tag nach dem anderen.

18/12/2016

- WEIHNACHTSSTRESS -
Allein das Wort steht schon im Widerspruch zu der doch eigentlich als immer wieder "besinnlich" betitelten Vorweihnachtszeit.
Doch spricht man mit Freunden und Familie, sieht das ganz anders aus. Fast jeder steht unter Termindruck und Stress. Geschenke wollen besorgt, die Wohnung (das Haus) geputzt und auch schon Pläne für das Weihnachtsessen gemacht werden. Da bleibt kaum Zeit zum verschnaufen.

Das was besonders in der Vorweihnachtszeit zu Tage kommt, hat sich in den letzten Jahren zu einem regelrechten Kernthema im Bereich des Coachings und der Psychotherapie entwickelt. Ähnlich der Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle im somatischen (medizinischen) Bereich.
Ursächlich ist hier allerdings in den wenigsten Fällen das (sicherlich) immer weiter ansteigende Arbeitsaufkommen.
Meist sind es ganz persönliche, subjektive Hintergründe die den Stress verursachen. Stress kommt nur Vordergründig gesehen von außen, wirft man einen genaueren Blick auf das Problem, sind in den meisten Fällen ganz persönliche Denkstrukturen und Denkmuster der Grund für den empfundenen Stress.
Dies lässt sich auch sehr gut anhand der Wortwahl darstellen, was wir gerne gestressten Menschen mit auf den Weg geben.
"Lass dich nicht stressen" - vermittelt es doch den Eindruck, der Stress käme ausschließlich von außen und wir könnten es irgendwie verhindern, das man uns stresst.
Doch wie wir das tun sollen, wird uns bei diesem gut gemeinten Ratschlag meist nicht mit auf den Weg gegeben.
Da liegt eine andere Aussage schon viel dichter an der Ursache des Problems .....
"Stress dich nicht" - hier liegen wir schon viel dichter am Kern des Problems. Unser Denken, Handeln, Sorgen, Ängste entscheiden darüber ob wir uns stressen oder eben nicht.
Eben hier kann ein Coaching bzw. eine Psychotherapie ansetzen, um eingefahrene Denkmuster zu lösen und zu einem gelasseneren Umgang mit Belastung und vermeintlichem Stress zu führen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gelassene Vorweihnachtszeit. Alles Gute für Sie und Ihre Familien und stressen Sie sich nicht.
www.psy-hamburg.de

www.psy-hamburg.de

29/11/2016

Wie auch in vielen anderen Lebensbereichen gilt in der Liebe - (bei gebrochenem Herzen) -
Jeder Mensch ist austauschbar aber niemand ist ersetzbar.
Warum ?
Jeder Mensch der in seinem Leben mehr als einen Lebenspartner hatte, kann wohl bestätigen, dass er / sie den / die jetzige(n) nicht
mehr oder weniger liebt als einen vorherigen (bzw. das gar nicht so genau beurteilen kann).
Wir lieben einen Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen, aber verschiedene Menschen niemals aus den völlig gleichen Gründen. Zwei Menschen sind eben nie 100% gleich.
Somit ist ein Partner, eine Partnerin nie ersetzbar, weil wir keinen Menschen finden werden, der in uns die gleichen Gefühle aus genau den gleichen Gründen auslöst. Aber im Austausch dennoch jemanden der dieselbe Intensität an Gefühlen aus anderen Gründen auslösen kann.
Diese Herangehensweise mag unromantisch sein, doch kann man sie sich
in Erinnerung rufen, falls man sich in einer Trennung befindet. Es wird den Schmerz über den Verlust als solches sicher nicht lindern, trägt aber in der Zuversicht bei, sich wieder verlieben und auch wieder glücklich werden zu können.

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