Hand aufs Herz:
Macht ihr sowas auch oder gehört ihr eher zur Fraktion „Das weicht über Nacht ein”?
Cornelius Speinle Sternekoch
Fine Dining & Gastroberatung. Culinary Speinle bringt Excellenz, Effiziens & Genuss in die Profiküche
Passionate Michelin Star Chef with expertise in consulting, food presentation, events, Culinary Cooking classes and Fine Dining.
26/05/2026
Es gibt Sätze in der Gastro, bei denen plötzlich alle kurz still werden. 😂
„Heute wird’s entspannt.“
„Der Gast hat nur eine kleine Frage.“
„Wir sind gleich fertig.“
Und jeder weiß sofort:
Das wird heute spannend.
Welcher Satz löst bei euch sofort Stress aus?
Markier die Person, die bei „Heute wird’s sicher ruhig“ schon innerlich kündigt 👇
30 Gäste. Vier Gänge. Ein Abend voller Energie.
Gestern durfte ich in der Kostbar in Ettlingen kochen — und es war genau das, was solche Abende besonders macht:
ein Raum voller Menschen, gutes Handwerk, ehrliche Begeisterung und dieses Gefühl, wenn aus einem Menü ein gemeinsames Erlebnis wird.
Gestartet sind wir mit einem Jakobsmuschel-Ceviche mit roten Zwiebeln, Koriander, Avocado und Jalapeño-Espuma.
Dazu ein fantastisches Brot von mit karamellisierter Zwiebelbutter.
Danach:
konfierter Kabeljau mit frischen Morcheln, jungen Erbsen und weißem Spargel.
Geschmorte Kalbsbacke mit Cassis, Kalbszunge, geröstetem Selleriepüree und Senfsaat.
Und zum Abschluss Rhabarber-Erdbeer-Parfait mit Honig-Crumble, Sauerrahm-Eis und Grapefruit-Campari-Espuma.
Ein großes Danke an , das gesamte Team der und an alle Gäste, Freunde und bekannten Gesichter, die diesen Abend so besonders gemacht haben.
Genau dafür machen wir das.
Für diese Momente am Tisch.
Für echtes Handwerk.
Für Genuss, der bleibt.
Manchmal braucht es nicht viel.
Ein ruhiger Moment.
Ein Pferd, das näherkommt.
Ein Hof, auf dem die Zeit ein bisschen langsamer läuft.
Heute waren wir bei den Pferden meines Schwiegervaters. Dort gibt es gerade ein sechs Wochen altes Fohlen — und gleichzeitig steht in der Herde eine Stute, die über 30 Jahre alt ist.
Sie wird gepflegt.
Sie wird gehegt.
Sie gehört dazu.
Nicht, weil sie noch einen Nutzen bringt.
Sondern weil Verantwortung nicht aufhört, wenn Leistung aufhört.
Genau das berührt mich an diesem Ort.
Pferde spiegeln Energie.
Sie merken, ob du ruhig bist.
Ob du präsent bist.
Oder ob du nur körperlich da bist, während der Kopf noch ganz woanders ist.
Ich kenne diesen Stall seitdem ich Kirstin kenne — also seit 20 Jahren.
Früher habe ich dort auch öfter mitgeholfen.
Damals war es Arbeit.
Heute ist es ein Geschenk.
Vor allem, wenn man sieht, dass unsere Kinder diese Begeisterung für diese wundervollen Tiere teilen.
Manchmal ist genau das der Ausgleich, den man braucht:
raus aus dem Tempo, rein in die Ruhe.
27/04/2026
Ich habe in den unterschiedlichsten Küchen dieser Welt gekocht. Mit minimalsten Mitteln. Mit höchsten Budgets. Immer mit dem gleichen Ziel: das Maximum aus dem zu machen, was da ist. Dabei geht es nicht um die Küche. Nicht um das Equipment. Nicht um das Budget. Sondern darum, wie du denkst, entscheidest und strukturierst. Ich habe große Events umgesetzt, in den besten Michelin-Sterne-Restaurants gearbeitet und gleichzeitig in kleinsten Küchen mit einfachsten Mitteln auf höchstem Niveau gekocht. Und genau das ist der Unterschied: Ich bin nicht abhängig vom Setup. Ich funktioniere unabhängig davon. Heute geht es nicht mehr nur ums Kochen. Es geht um Systeme, die funktionieren. Um Küchen, die profitabel sind. Um Betriebe, die nicht an einzelnen Personen hängen. Ich verbinde Handwerk, Foodstyling, Produktentwicklung, Rezeptentwicklung und echte operative Erfahrung – aus der Praxis, nicht aus Büchern. Ich arbeite mit Gästen, Marken, Unternehmern. Mit Menschen, die keine Kompromisse wollen. Und genau diese Kombination ist der Grund, warum ich heute nicht nur koche – sondern Betriebe verstehe. Ich sehe sofort, wo Geld verloren geht, wo Zeit verloren geht und wo Potenzial liegt. Und genau da setze ich an. Mehr Profit. Mehr Freiheit. Mehr Zukunft. Ohne Bu****it. Ohne leere Versprechen. Wenn du dich darin wiedererkennst oder dein Betrieb an genau diesen Punkten steht: Schreib mir.
26/04/2026
Most kitchens don’t have a performance problem. They have a system problem.
Friday night. Tickets coming in. Everyone is working harder. The head chef pushes for speed. The owner looks at numbers. But nothing really improves.
Why?
Because everything still depends on people making decisions in real time. Every service. Again and again.
And that’s exactly where the future will break most kitchens.
Because very soon, kitchens will no longer be run by humans alone. Systems, automation and AI will become part of daily operations — just like in other industries already.
The question is not if this will happen.
The question is: are you prepared for it?
If you had to train a robot for your kitchen today, it wouldn’t fail because of cooking skills. It would fail because there is no clear structure to follow.
No defined sequence.
No clear handovers.
Too many decisions happening in real time.
This is why kitchens need to change now.
Not to replace people — but to remove dependency on individuals.
Not to complicate operations — but to make them scalable.
Not to follow a trend — but to build what other industries already rely on: systems first.
High-performing kitchens don’t rely on effort. They rely on structure.
Same output. Less chaos. Better margins.
Because kitchens don’t need more effort. They need a system.
Gleicher Teig.
Unterschiedliche Ergebnisse.
Das ist der Punkt, den viele nicht verstehen:
Nicht das Rezept entscheidet.
Sondern, was du daraus machst.
Tagliatelle.
Ravioli.
Gefüllt. Pur.
Technik ist die Basis.
Kreativität ist das Spiel.
Welche Pasta liebt ihr?
Die meisten machen Pastateig einfach irgendwie.
Mehl, Ei, fertig.
Und wundern sich dann, warum er reißt, klebt oder einfach nicht nach Restaurant schmeckt.
Wahrheit ist:
Pastateig ist kein Rezept.
Es ist Technik.
Verhältnis.
Kneten.
Ruhe.
Wenn das sitzt, brauchst du kein Rezept mehr.
Nur noch Mehl. Eier. Und Gefühl. 📄 PASTATEIG (Cornelius Style)
Zutaten:
* 750 g Mehl 405
* 250 g Mehl (Caputo / feineres Mehl)
* 560 g Eigelb
* 2 ganze Eier
* 5 EL Olivenöl
(Optional: 1 zusätzliches Eigelb für mehr Farbe & Elastizität)
Zubereitung:
1. Mehl mischen und auf die Arbeitsfläche geben
2. Mulde formen
3. Eigelb + Eier + Olivenöl hineingeben
4. Von innen nach außen einarbeiten
5. Kräftig kneten (ca. 10–15 Minuten), bis der Teig glatt & elastisch ist
6. In Folie wickeln und mind. 60 Minuten ruhen lassen
7. Danach ausrollen & weiterverarbeiten (Tagliatelle, Ravioli, etc.)
We didn’t just sit there.
We built our careers in those places.
Luxury hotels.
Top kitchens.
High standards.
A lot of effort.
And yes -
it’s still part of our world.
But we see it differently now.
Because being around success
is not the same as building it.
Same world.
Different perspective.
Die meisten Betriebe arbeiten im Tagesgeschäft.
Aber die wenigsten führen ihren Betrieb wirklich.
Wenn du Woche für Woche nicht auf diese 3 Fragen schaust,
verlierst du Geld – ohne es zu merken:
1. Wo verbrennen wir aktuell Geld?
Wareneinsatz, Abschriften, Überproduktion, falsche Kalkulation.
2. Wo arbeiten wir nicht effizient genug?
Zu viele Handgriffe, schlechte Abläufe, fehlende Struktur.
3. Wo verlieren wir gerade an Qualität?
Keine Standards, kein klares System, zu viel Abhängigkeit von Einzelpersonen.
Das Problem:
Diese Fragen werden oft erst gestellt, wenn es zu spät ist.
Die Lösung:
Mach sie zu deinem wöchentlichen System.
Denn Profit entsteht nicht durch mehr Gäste.
Sondern durch bessere Kontrolle.
Wer seinen Betrieb nicht misst,
kann ihn nicht steuern.
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Hamburg
22589