Planetarium Hamburg

Planetarium Hamburg

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Offizielle Facebook-Seite des Planetarium Hamburg. Als erstes in Europa zeigt das Planetarium Hamburg auch Produktionen im 360-Grad-Rundum-3D-Format.

Das Sternentheater im Hamburger Stadtpark ist nicht nur ein Reisebüro für Exkursionen ins All, sondern auch ein Kreuzfahrtschiff für die Sinne. Hier erleben Kinder und Erwachsene lehrreiche und spannende Reisen ins Universum, genießen Musik-Liebhaber Live-Konzerte unter Sternen, gehen Literaturbegeisterte auf poetische Ausflüge in die Sternenwelt und heben Rockfans ab in Musik- und Lasershows.

19/08/2026

👁️ Wow, was für ein Auge schaut uns denn da an? Keine Sorge, es handelt sich um kein intergalaktisches Monster, sondern um den gewaltigen Ringnebel NGC 7293. Er ist auch als Helixnebel bekannt – oder als das „Auge Gottes“. Unser liebster Hobby-Astrofotograf Bruno Mattern hat den Helix-Nebel mit einem 12" Meade ACF Teleskop und einer Canon 20Da Kamera sowie einem Takahashi Epsilon Teleskop und einer SBig ST 10 CCD-Kamera mit L-RGB-Filter (Luminanz, Rot, Grün und Blau) eingefangen. Die Aufnahmen der Fernrohre wurden bearbeitet und kombiniert, wobei die Gesamtbelichtungszeit sieben Stunden betrug. Doch was sehen wir da? Der NGC 7293 ist ein planetarischer Nebel – also eine leuchtende Hülle aus ionisiertem Gas, die ein sterbender Stern am Ende seiner Lebenszeit abstößt. Mit einer Entfernung von etwa 650 Lichtjahren ist uns der Helix-Nebel besonders nah. Wir finden ihn mit einem Teleskop im Wassermann. Er ist etwa 10.000 Jahre alt.

Bild: Bruno Mattern

14/08/2026

Am 12. August war eine totale Sonnenfinsternis über Spanien zu erleben – in Hamburg haben wir mit rund 85 Prozent Verdunkelung eine partielle Sonnenfinsternis gesehen.

Hier seht ihr den Moment der Totalität – aufgenommen mit unserem Teleskop Seestar S50 in Spanien und live in unseren Sternensaal gestreamt.

Obwohl die Sonne vollständig vom Mond bedeckt wird, ist runherum ein strahlender Kranz zu sehen. Dabei handelt es sich um die sogenannte Korona, die Millionen Grad heiße äußere Schicht der Sonnenatmosphäre. Links im Bild seht ihr außerdem eine große Protuberanz, einen riesigen Bogen aus heißem Plasma auf der Oberfläche, der durch Magnetfelder gehalten wird. Solche Protuberanzen können sich mehrere 10.000 Kilometer ins All erstrecken und damit größer als die Erde werden. Apropos Größe: Mit 1,4 Millionen Kilometern weist die Sonne einen Durchmesser auf, der 110-mal so groß ist wie der der Erde.

Photos from Planetarium Hamburg's post 11/08/2026

Am 12. August verdunkelt sich die Sonne! Während es zum Beispiel über Nordspanien und über den Balearen zu einer totalen Sonnenfinsternis kommt, erleben wir hierzulande immerhin eine partielle Sonnenfinsternis. Über Hamburg und Berlin verdeckt der Neumond am Abend zum Sonnenuntergang rund 85 Prozent der Sonnenscheibe, in München sind es rund 89 Prozent und in Konstanz am Bodensee sogar 90 Prozent. Was wir wann zu sehen bekommen, hängt von unserem Standort ab. In Hamburg beginnt die Finsternis um 19:14 Uhr, um 20:08 Uhr ist die maximale Verdeckung von rund 85 Prozent erreicht und mit Sonnenuntergang um 20:54 Uhr endet sie auch schon wieder.

Und in Spanien? Das spanische Festland wird am frühen Abend im Nordwesten bei Galicien vom Kernschatten erreicht. Dann verläuft er südostwärts über Städte wie Bilbao, Saragossa und Valencia. Auf Inseln wie Ibiza und Mallorca kann die totale Sonnenfinsternis kurz vor Sonnenuntergang in voller Pracht betrachtet werden. Was für ein tolles Urlaubshighlight! Da die Finsternis sehr tief am Horizont stattfindet, ist der freie Blick nach Westen besonders wichtig.

Die totale Verfinsterung der Sonne ist übrigens nicht nur am Himmel des liebsten Auslandsreiseziels der Deutschen zu sehen, sondern auch über der Arktis, der Ostküste Grönlands, der Westküste Islands und ganz zu Anfang einem kleinen Teil Nordsibiriens.

Bilder: timeanddate.de, Planetarium Hamburg

Photos from Planetarium Hamburg's post 10/08/2026

In der Nacht auf den 13. August sehen wir bis zu 100 flinke Sternschnuppen pro Stunde: die Perseiden. Sie stammen vom Kometen Swift-Tuttle, der bei jeder Sonnenumrundung Staubpartikel auf seiner Bahn hinterlässt. Wenn die Erde diese Spur alljährlich im Sommer durchquert, treffen die Trümmerteilchen mit gewaltiger Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und verglühen zu kosmischen Leuchtspuren. Rechnen wir zurück, können die Partikel, denen wir die Sternschnuppen verdanken, Hunderte bis Tausende Jahre alt sein. Denn Swift-Tuttle braucht etwa 133 Jahre für eine Sonnenumrundung. Auch seine Dimensionen sind beeindruckend: Swift-Tuttle ist der größte Komet, der die Erdbahn kreuzt und mit einem Durchmesser von 26 Kilometern mehr als doppelt so groß ist wie der Asteroid, der das Ende der Dinosaurier auslöste. Eine Gefahr besteht aber nicht: Schauen wir in die (ferne) Zukunft, kommt Swift-Tuttle der Erde erst im Jahre 4479 mit einer Distanz von 1,6 Millionen Kilometern vergleichsweise nah. Machen wir es etwas anschaulicher: Der Mond ist durchschnittlich 384.400 Kilometer von uns entfernt.

09/08/2026

🌠 Das Maximum der Perseiden naht: Schon seit Juli sehen wir vereinzelte Sternschnuppen, aber in der Nacht auf den 13. August erleben wir das Maximum des Meteorstroms. Die Sternschnuppen stammen vom Kometen Swift-Tuttle, der etwa 133 Jahre für eine Sonnenumrundung braucht. Bei jeder Sonnenpassage hinterlässt er neue Partikel auf seiner Bahn aus Staubkörnchen, die sich in einer Wolke ansammeln. Wenn die Erde sie alljährlich im Sommer durchquert, treffen die Trümmerteilchen mit enormer Geschwindigkeit auf die Erdatmosphäre und verglühen in einem Kanal aus ionisiertem Gas. Auf dem wirklich dunklen Land sehen wir im Idealfall bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde. Die Bedingungen können nicht besser sein, denn am 12. August ist dunkler Neumond. Drückt die Daumen, dass auch das Wetter mitspielt!

08/08/2026

Seit Juli sehen wir den roten Mars endlich wieder am Morgenhimmel. Heute Nacht, in den frühen Morgenstunden des 9. August, gesellt sich die zierliche Mondsichel zu ihm. Wer die Nacht zum Tag macht oder früh aufstehen muss, lässt sich den Anblick der beiden nicht entgehen. Zur Monatsmitte taucht übrigens auch Gasriese Jupiter wieder am Morgenhimmel auf.

Bild: Stellarium, Planetarium Hamburg

05/08/2026

Wir können es kaum erwarten, denn in genau einer Woche erleben wir eine partielle Sonnenfinsternis und das Maximum der Perseiden.

In Hamburg beginnt die Finsternis um 19:14 Uhr, um 20:08 Uhr ist die maximale Verdeckung von 85 Prozent erreicht und mit Sonnenuntergang um 20:54 Uhr endet das Naturschauspiel auch schon wieder. Ganz wichtig ist ein freier Blick Richtung Westen – und das Tragen einer speziellen Schutzbrille. Die bekommt ihr zum Beispiel online oder auch bei uns im Planetarium.

Nach Sonnenuntergang entdecken wir zahlreiche Sternschnuppen am Himmel. Denn in der Nacht auf den 13. August ereignet sich das Maximum der Perseiden – und das zu dunklem Neumond.

Wir haben übrigens im Rahmen der LANGEN NACHT DER ASTRONOMIE am 12. August ein passendes Programm mit vielen spannenden Veranstaltungen für euch auf die Beine gestellt. Wir freuen uns auf euch!

Bild: KI-modifiziert

Photos from Planetarium Hamburg's post 03/08/2026

🪐 Wir sehen den Ringplaneten Saturn im August schon viel früher im Laufe der Nacht. Er steigt immer zeitiger über den Horizont und nähert sich seiner sogenannten Oppositionsstellung, bei der er die ganze Nacht hindurch am Himmel stehen wird. Im August erhält der Gasplanet zweimal Besuch vom Mond. Heute Nacht leuchtet der abnehmende Mond hübsch oberhalb von ihm. Und auch zum Monatsende, in der Nacht vom 30. auf den 31. August, bilden die beiden ein auffälliges Duo – zumal der Mond wenige Tage zuvor als Vollmond am Himmel stand.

Bilder: Stellarium, Planetarium Hamburg

01/08/2026

🌈✨ Happy Pride! Wir haben die Regenbogenflagge aus kosmischen Nebeln zusammengesetzt. Doch was hat es damit auf sich? Farben im Weltall sind nicht nur wunderschön, sie tragen auch wissenschaftliche Informationen. Gasnebel zeigen ein beeindruckendes Farbspektrum, das durch Emissionslinien verschiedener Elemente entsteht – zum Beispiel rotes Licht von ionisiertem Wasserstoff oder grünlich-blaues Leuchten von Sauerstoff.

Viele der spektakulären Bilder aus dem All zeigen zusätzlich sogenannte „Falschfarben“. Dabei werden Wellenlängen, die für das menschliche Auge unsichtbar sind – zum Beispiel Infrarot- oder Röntgenstrahlung – künstlich sichtbaren Farben zugeordnet. So können Forschende Strukturen, Temperaturen und physikalische Prozesse sichtbar machen, die wir sonst nicht erkennen würden.

Gemeinsam ergeben diese Farben ein kosmisches Spektrum – fast wie ein Regenbogen. 🌈 Die unterschiedliche kosmischen Farben erzählen zusammen die Geschichte von Sternen, Nebeln und Galaxien – und sie erinner uns daran: Vielfalt ist ein grundlegender Teil unseres Universums. 💫

Rot: Rosettennebel © NASA/JPL-Caltech/Univ. of Ariz.
Orange: NGC 2014 © NASA, ESA, and STScI
Gelb: Lagunen-Nebel (Messier 8) © NASA, ESA
Grün: Barnard 3 © NASA/JPL-Caltech/UCLA
Blau: NGC 2020 © NASA, ESA, and STScI
Violett: Helixnebel (NGC 7293) © NASA/JPL-Caltech

Photos from Planetarium Hamburg's post 31/07/2026

Sonnenfinsternis, Perseiden, Mondfinsternis: Morgen beginnt endlich der August. Und der neue Monat ist voller Highlights. Zum Sonnenuntergang am 12. August staunen wir zunächst über eine partielle Sonnenfinsternis. Über Hamburg verdeckt der Mond beeindruckende 85 Prozent der Sonnenscheibe – weiter im Süden Deutschlands sogar bis zu 90 Prozent. Und kaum ist die verfinsterte Sonne unter den Horizont gesunken, freuen wir uns über zahlreiche Sternschnuppen der Perseiden – und das bei dunklem Neumond! Nicht zuletzt kehrt der Gasplanet Jupiter an den sommerlichen Sternenhimmel zurück und am 28. August erleben wir in den frühen Morgenstunden eine partielle Mondfinsternis. Leider ist dieses Ereignis aufgrund des tief stehenden Mondes nur etwa eine halbe Stunde ab 4:34 Uhr gut zu sehen. Gleichzeitig macht es auch die Morgendämmerung schwer, das rote „Finsternislicht“ zu erkennen. Deswegen entgeht uns die maximale Verfinsterung von rund 94 Prozent – wir sehen den Mond immerhin etwa so stark verfinstert wie hier dargestellt. Behaltet unseren Feed im Auge und hört unseren Sternenpodcast!

Bilder: NASA, Planetarium Hamburg

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