07/08/2026
Du hast dich so oft neu erfunden, dass selbst du nicht mehr weißt, welche Version gerade aktuell ist… 🤯
Kommt dir das bekannt vor?
Du öffnest deine Website. Änderst einen Satz. Danach Instagram, passt die Bio an. Und drei Tage später geht das Spiel von vorne los. 🙇🏼♀️
Kennst du das? Dann bist du nicht allein damit.
Meistens steckt einer von zwei Gründen dahinter:
1. Du hast dich weiterentwickelt.
2. Oder du bist dir über deinen Kern noch nicht ganz sicher.
Beides ist okay. Wirklich.
Veränderung ist nie das Problem. Das Problem ist, den Prozess für dich zu behalten und nie zu zeigen, wie du dahin gekommen bist, wo du heute stehst.
Psychologen haben dafür einen Begriff: narrative Identität. Wir vertrauen nicht einzelnen Fakten über einen Menschen. Wir vertrauen der Geschichte, die sich durch sie hindurchzieht: ein Anfang, eine Entwicklung, ein roter Faden, der erkennbar bleibt.
Genau darüber spreche ich in Folge 4 von 5 meiner Mini-Serie über Sichtbarkeit und Positionierung in meinem Podcast give your vision your voice. 🎙️❤️
Viel Spaß mit der neuen Folge! Und frag dich heute mal ganz ehrlich: Welche Version von dir wird gerade von den Menschen gefunden - auf Instagram, auf deiner Website, wenn jemand dich oder deine Arbeit sucht?
Give your vision your voice 💫
Deine Lisa
Den Link zum Podcast gibts in der Bio 🎧
Folg mir gern Lisa Sofie Zelgin | Authentische Präsenz & Sichtbarkeit ✨
04/08/2026
Stell dir vor: Jemand hat gerade mit dir gesprochen — eine mögliche Kundin, eine Anfrage für einen Vortrag, ein erstes Kennenlernen, was auch immer. Und bevor sie sich entscheidet, tippt sie kurz deinen Namen in die Suche. Fast beiläufig, mit einem Finger, während der Kaffee (oder Matcha 🍵🫠) noch dampft… ☕️
Was dann auftaucht, hast nicht du in diesem Moment geschrieben. Das haben die Spuren übernommen, die du hinterlassen hast, während du überhaupt nicht hingeschaut hast. 👣
Ich geb’s zu - wenn einem das klar wird, muss man vielleicht erst mal kurz durchatmen. Es fühlt sich an wie ein Spiegel, den man sich nicht bestellt hat, der aber trotzdem vor einem steht. Und vor allem: der nicht mehr geht…
Aber weißt du, was eine so spannende Erkenntnis daraus ist? Unter der Oberfläche, die sich ständig ändert - heute KI, gestern Social Media, davor Google - gibt es etwas, das bleibt: stabile menschliche Muster, nach denen Vertrauen, Aufmerksamkeit und Bedeutung entstehen. Die ändern sich nicht mit jedem Update. Die waren einfach schon immer da, in uns. ✨
Vertrauen ist eines davon. Viel älter als jede Suchmaschine. Ich stell’s mir gern wie ein Lagerfeuer vor: Menschen haben sich schon immer erzählt, wem sie trauen können und wem nicht - nur sitzen wir heute nicht mehr im Kreis, sondern vor einem Suchfeld. Der Impuls dahinter ist derselbe geblieben.
Psychologen nennen das Vertrauensheuristiken. SEOs nennen es Rankingfaktoren. Es ist dasselbe Prinzip im neuen Anzug. Oder Kleid. 👗 Und ich finde, das darf man sich ruhig bewusst machen — genau das hat sich die KI nämlich bei uns abgeschaut. Nicht umgekehrt.
Wenn du das genauso spannend findest wie ich: Ich spreche in Folge 51 meines Podcasts „Give Your Vision Your Voice” ausführlicher darüber — warum plötzlich jeder eine Autorität sein muss. 🎧
Ganz viel Spaß mit dieser neuen Folge. ❤️
Give Your Vision Your Voice.
Deine Lisa
Alle Links dazu findest du in der Bio. 🫶🏼
Und wenn du magst: Ich freu mich, wenn du mir hier auf Instagram folgst Lisa Sofie Zelgin | Authentische Präsenz & Sichtbarkeit 💫
03/08/2026
Stell dir vor, jemand tippt gerade deinen Namen in die Suche. 👩🏼💻
Was dann auftaucht, hast nicht du in diesem Moment geschrieben. Es sind die Spuren, die du hinterlassen hast, während du selbst gerade ganz woanders warst… 👣
Vertrauen ist kein Zufall. Es ist ein uraltes menschliches Muster.
Bleibst du, wenn’s unbequem wird? Stehst du zu deinem Wort? Erzählen andere von dir, auch wenn du nicht im Raum bist?
Genau das hat sich die KI von uns abgeschaut. Nicht umgekehrt.
Psychologen nennen das Vertrauensheuristiken. SEOs nennen es Rankingfaktoren. Ist im Kern dasselbe Prinzip — nur mit anderem Namensschild.
Das bleibt auch nach dem nächsten Update von Google, ChatGBT & Co. so.
Genau darüber spreche ich in Folge 51 meines Podcasts “give your vision your voice” — warum plötzlich jeder eine Autorität sein muss, und warum Glaubwürdigkeit nie von dir selbst kommt, sondern von den Spuren, die andere hinterlassen.
give your vision your voice.
Deine Lisa
Alle Links dazu findest du in der Bio. 🫶🏼
Folg mir gern hier auf Instagram: Lisa Sofie Zelgin | Authentische Präsenz & Sichtbarkeit
30/06/2026
ICH HASSE ONLINE DATING…
Wischen. Matchen. Dieser kalte kleine Klick, der entscheidet, ob jemand existiert oder nicht.
Ich wollte immer das andere: Den Moment, in dem sich zwei Blicke finden, bevor ein Algorithmus überhaupt wusste, dass es uns gibt. Die Begegnung, die sich nicht erklären lässt. Nur passiert. Wie ein kleiner Zauber, den niemand bestellt hat…
Und trotzdem – als ich Single war & Lust auf Dates hatte, habe ich mich angemeldet. Nicht weil ich plötzlich an Algorithmen glaubte. Sondern weil ich wusste: Das ist das Feld, auf dem heute auch gespielt wird. Und wer sich dem verschließt, ist nicht authentischer. Er wird nicht gesehen.
Ich hab mich nicht verbogen für diese App. Ich hab nur ein zweites Fenster geöffnet, durch das man mich auch finden konnte.
Fun Fact, der mich bis heute berührt: Durch genau dieses Fenster kam ein Mann in mein Leben, der heute der Mann an meiner Seite & Papa meiner Tochter ist.
Ich erzähl dir das nicht wegen der Liebesgeschichte. Ich erzähl es, weil sich aktuell etwas Ähnliches abspielt – nur auf einem anderen Feld, mit einem anderen Gegenüber.
Du trägst eine Geschichte in dir. Den Weg, der dich genau zu dem gemacht hat, was du heute tust. Gewachsen aus deinem Leben, nicht aus einer Vorlage. Eine Haltung, die man fühlt, sobald man dir zuhört.
Aber bevor ein Mensch dich findet, fragt er heute oft zuerst eine Maschine. Eine KI, die irgendwo im Netz nach dir sucht – und versucht, dich zu verstehen aus dem, was sie über dich findet.
Und jetzt kommt‘s: Wenn deine Klarheit nur in dir lebt, aber nirgendwo so steht, dass man sie lesen kann, sieht auch die klügste KI nur ein verwischtes Bild von dir.
Vielleicht ist es wie beim Dating: Die App war nie der Ort, an dem Liebe entstand. Sie war nur die Tür, durch die wir uns finden konnten.
Auch KI erschafft nicht deine Anziehungskraft. Sie ist nur ein weiteres Fenster, durch das die Menschen, die dich wirklich suchen, dich endlich finden können.
Du musst dich nicht verbiegen, um gefunden zu werden. Du musst nur klar genug leuchten, dass dein Licht durch jedes Fenster fällt. Egal, wer gerade hindurchsieht. Ein Mensch. Oder eine Maschine.
Folg mir für mehr Lisa Zelgin | Sichtbarkeit • Positionierung | Health • Education ✨
07/03/2026
✨ Die Frau und die alte Gärtnerin 💫
Eine junge Frau ging eines Tages durch einen großen Garten. Überall wuchsen Pflanzen. Hohe Bäume, kleine Kräuter, wilde Blumen. Am Ende des Gartens kniete eine alte Gärtnerin in der Erde und pflanzte etwas ein. Die junge Frau blieb stehen und beobachtete sie eine Weile. Dann sagte sie zögernd:
„Ich habe seit einiger Zeit eine Idee im Kopf.“
Die alte Gärtnerin nickte, ohne aufzusehen.
„Eine große Idee“, fuhr die Frau fort.
„Etwas, das ich in die Welt bringen möchte.“
Die Gärtnerin legte die Schaufel zur Seite.
„Und?“
Die Frau zögerte. “Ich weiß nur nicht, ob ich das kann. Ob ich die Richtige dafür bin.“
Die alte Frau lächelte ein wenig, als hätte sie diesen Satz schon oft gehört. Dann nahm sie aus ihrer Tasche ein kleines Samenkorn und legte es der jungen Frau in die Hand.
„Schau dir diesen Samen an“, sagte sie. „Glaubst du, er wächst einfach irgendwo?“
Die Frau betrachtete ihn. “Nein“, sagte sie. „Er braucht Erde.“
Die Gärtnerin nickte. “Und Wasser. Und Licht. Und Zeit.“ Dann sah sie die junge Frau ruhig an. “Aber vor allem braucht er einen Ort, an dem er überhaupt wachsen darf.“
Die junge Frau schwieg.
„Visionen sind wie Samen“, sagte die alte Gärtnerin schließlich. “Sie suchen sich keine perfekten Menschen.“ Sie deutete auf den Garten um sie herum. “Ein Samen fragt auch nicht, ob die Erde perfekt ist.“
Die junge Frau sah auf den kleinen Samen in ihrer Hand. “Er braucht nur einen Ort, an dem er wachsen darf.“
Die Gärtnerin nickte. “Genau.“ Dann zeigte sie sanft auf die Brust der jungen Frau. “Und Visionen brauchen dasselbe. Ein Herz, das bereit ist, sie zu halten.
Eine Stimme, die ihnen irgendwann Worte gibt.
Und einen Menschen, der mit ihnen wächst.“
Die junge Frau sah auf den Samen in ihrer Hand. “Und wenn ich noch nicht weiß, wie?“
Die Gärtnerin nahm ihre Schaufel wieder auf. Sie begann weiterzuarbeiten und flüsterte geheimnisvoll: “Der Samen weiß es.“
Die junge Frau stand noch eine Weile da. Dann steckte sie den kleinen Samen in ihre Tasche. Und zum ersten Mal fühlte sich ihre Idee nicht mehr wie eine Last an. Sondern wie ein Geschenk. Etwas, das genau sie ausgewählt hatte, um gemeinsam zu wachsen.
🤍