Constellatio

Constellatio Constellatio ist die digitale Lernplattform für juristische Inhalte.

08/10/2026

Fallbeispiel: error in persona vs aberratio ictus 🔫

06/10/2026

Schreibt gerne in die Kommentare, was ihr euch für den Lernplaner wünscht! :)

Er hat aufgehört, das Opfer lebt, und trotzdem scheidet der Rücktritt aus. Warum? ⚖️Der Rücktritt (§ 24 StGB) bildet den...
06/10/2026

Er hat aufgehört, das Opfer lebt, und trotzdem scheidet der Rücktritt aus. Warum? ⚖️

Der Rücktritt (§ 24 StGB) bildet den Abschluss jeder Versuchsprüfung und ist einer der fehleranfälligsten Punkte im Strafrecht AT. Bloßes Aufhören genügt oft nicht: Der Rücktritt scheitert, wenn der Versuch fehlgeschlagen ist, wenn der Täter bei einem beendeten Versuch die Vollendung nicht aktiv verhindert hat oder wenn er nicht freiwillig gehandelt hat. Bei mehreren Beteiligten hilft nach § 24 II StGB grundsätzlich nur das Verhindern. 💡

Im Karussell prüfst du das Schema in drei Schritten: Fehlschlag, Rücktrittshandlung (mit dem Rücktrittshorizont) und Freiwilligkeit. Dazu kommen der Streit um den mehraktigen Versuch, die Sonderregel für mehrere Beteiligte und die häufigsten Klausurfallen.

📌 Klausurrelevanz: Der Rücktritt taucht allein auf, aber auch zusammen mit Mittäterschaft oder mehraktigem Versuch. Wer das Schema sicher beherrscht und die Tätervorstellung sauber herausarbeitet, holt hier verlässlich Punkte.

Und wenn du die Prüfungsschemata, Definitionen und Falllösungen vertiefen willst: Auf www.constellatio.de findest du alles strukturiert aufbereitet 🚀

Er schießt. Das Opfer lebt. Trotzdem strafbar? ⚖️ Genau dafür gibt es den Versuch.§ 22 StGB dreht die gewohnte Prüfungsr...
05/10/2026

Er schießt. Das Opfer lebt. Trotzdem strafbar? ⚖️ Genau dafür gibt es den Versuch.

§ 22 StGB dreht die gewohnte Prüfungsreihenfolge um: Erst der Tatentschluss (subjektiv), dann das unmittelbare Ansetzen (objektiv). Der Wortlaut zeigt, warum: Der Täter setzt „nach seiner Vorstellung von der Tat“ an.

Was dieser Post dir zeigt:
→ Wann du überhaupt Versuch prüfst
→ Wie du die Normkette richtig zitierst
→ Warum der Tatentschluss vor dem unmittelbaren Ansetzen kommt
→ Wo die Grenze zwischen Vorbereitung und Versuch liegt (Kombinationsformel)
→ Wann der untaugliche Versuch strafbar ist und wann nicht
→ Wann ein Rücktritt nach § 24 StGB möglich ist

Der Versuch ist ein Klassiker im Strafrecht AT und taucht in Klausuren auch zusammen mit Unterlassen oder Erfolgsqualifikationen auf. 💡

Speicher dir diesen Post für deine AT-Vorbereitung. 📌
Und wenn du die Prüfungsschemata, Definitionen und Falllösungen vertiefen willst, findest du auf www.constellatio.de alles strukturiert aufbereitet 🚀

Du betrittst eine fremde Gaststätte, entdeckst einen Bekannten und winkst ihm zu. Was du nicht siehst: Gerade läuft eine...
17/08/2026

Du betrittst eine fremde Gaststätte, entdeckst einen Bekannten und winkst ihm zu. Was du nicht siehst: Gerade läuft eine Weinversteigerung. Sekunden später fällt der Hammer – und dir gehört ein Fass Wein.

Die Trierer Weinversteigerung ist der Klassiker zum fehlenden Erklärungsbewusstsein: Was passiert, wenn jemand objektiv eine Willenserklärung abgibt, ohne es zu wollen oder auch nur zu wissen? 💡 Die h.M. stellt auf das potentielle Erklärungsbewusstsein ab: War der Irrtum vermeidbar, ist die Erklärung wirksam, aber anfechtbar nach § 119 I BGB analog.

Genau dieser Streitstand taucht in praktisch jeder BGB-AT-Klausur auf, ob in der Zwischenprüfung oder im Examen. ⚖️ Wer ihn sauber beherrscht, sichert sich hier leicht Punkte.

Und wenn du die Prüfungsschemata, Definitionen und Falllösungen vertiefen willst – auf www.constellatio.de findest du alles strukturiert aufbereitet 🚀

Im Verwaltungsprozessrecht gibt es zwei Wege des einstweiligen Rechtsschutzes: § 80 V VwGO und § 123 VwGO. Welche Norm d...
16/08/2026

Im Verwaltungsprozessrecht gibt es zwei Wege des einstweiligen Rechtsschutzes: § 80 V VwGO und § 123 VwGO. Welche Norm du prüfst, entscheidet eine einzige Frage: Liegt ein belastender Verwaltungsakt vor? ⚖️

Ja, und die Hauptsache ist eine Anfechtungsklage: § 80 V VwGO. Nein, es geht um ein Verpflichtungs-, Leistungs- oder Feststellungsbegehren: § 123 VwGO. § 123 V VwGO stellt die Subsidiarität ausdrücklich klar.

Genau hier verlieren viele Punkte: wenn bei § 80 V nicht zwischen Anordnung und Wiederherstellung unterschieden wird, § 80 III VwGO übersehen wird oder bei § 123 der Anordnungsgrund fehlt. 📌

Im Karussell findest du das vollständige Prüfungsschema für beide Normen, inklusive dem Meinungsstreit zur Vorwegnahme der Hauptsache. Für dein Examen ist die Abgrenzung Pflichtprogramm: Sie entscheidet über den kompletten Aufbau deiner Klausur.

Speicher dir den Post für deine nächste ÖR-Klausur. 👉

Und wenn du die Prüfungsschemata, Definitionen und Falllösungen vertiefen willst – auf www.constellatio.de findest du alles strukturiert aufbereitet 🚀

⚖️ Der Notstand kommt in der Klausur nie allein.§ 34 StGB rechtfertigt: Die Tat ist nicht rechtswidrig. § 35 StGB entsch...
14/08/2026

⚖️ Der Notstand kommt in der Klausur nie allein.

§ 34 StGB rechtfertigt: Die Tat ist nicht rechtswidrig. § 35 StGB entschuldigt: Die Tat bleibt rechtswidrig, dem Täter fehlt aber die Schuld. Der Unterschied entscheidet, ob gegen die Handlung Notwehr möglich ist – bei § 35 ja, bei § 34 nein.

📌 Dazu kommen die Unterschiede bei den Rechtsgütern (§ 34 offen und exemplarisch, § 35 abschließend auf Leben, Leib, Freiheit begrenzt), beim Personenkreis (§ 35 nur für nahestehende Personen) und bei der Notstandshandlung (§ 34 mit Interessenabwägung und Angemessenheit, § 35 nur mit Erforderlichkeit).

💡 Scheitern beide Normen – etwa am Abwägungsverbot Leben gegen Leben wie im Weichenstellerfall –, bleibt nur noch der übergesetzliche Notstand: Rechtsgut Leben, Personenkreis außerhalb von § 35, einziges Mittel und eine ethische Gesamtbetrachtung.

Examensrelevanz: Der Dreischritt § 34 → § 35 → übergesetzlicher Notstand muss sitzen. Wer die Prüfungsstandorte vertauscht, baut falsch auf und verliert Punkte, bevor die Interessenabwägung überhaupt beginnt. 👉 Swipe für den vollständigen Vergleich.

Und wenn du die Prüfungsschemata, Definitionen und Falllösungen vertiefen willst – auf www.constellatio.de findest du alles strukturiert aufbereitet 🚀

Ein Verwaltungsakt wird zurückgenommen, die Versammlung ist längst vorbei, die Genehmigung überholt – und plötzlich ist ...
08/08/2026

Ein Verwaltungsakt wird zurückgenommen, die Versammlung ist längst vorbei, die Genehmigung überholt – und plötzlich ist deine Anfechtungs- oder Verpflichtungsklage erledigt. ⚖️

Genau hier setzt die Fortsetzungsfeststellungsklage an: Nach § 113 I 4 VwGO kannst du trotzdem feststellen lassen, dass der erledigte Verwaltungsakt rechtswidrig war.

Klausurentscheidend sind vor allem drei Punkte: die richtige Analogie-Stufe je nach Ausgangsbegehren und Erledigungszeitpunkt, der Streit bei Erledigung vor Klageerhebung (FFK oder einfache Feststellungsklage?) und die vier Fallgruppen des Fortsetzungsfeststellungsinteresses. 📌 Genau diese Stolperfallen zeigen wir dir im Post.

👉 Und wenn du die Prüfungsschemata, Definitionen und Falllösungen vertiefen willst – auf www.constellatio.de findest du alles strukturiert aufbereitet 🚀

Beihilfe (§ 27 StGB) ist die praktisch wichtigste Teilnahmeform im Strafrecht AT.Wer einem anderen vorsätzlich zu dessen...
07/08/2026

Beihilfe (§ 27 StGB) ist die praktisch wichtigste Teilnahmeform im Strafrecht AT.

Wer einem anderen vorsätzlich zu dessen vorsätzlicher rechtswidriger Tat Hilfe leistet, wird als Gehilfe milder bestraft als der Täter selbst.
📌 Klausurentscheidend ist meist nicht die Beihilfe selbst, sondern die Abgrenzung zur Mittäterschaft: Fehlt ein gemeinsamer Tatplan, scheidet § 25 II StGB von vornherein aus. Bei reiner Mitwirkung im Vorbereitungsstadium entscheidet der Streit zwischen strenger und gemäßigter Tatherrschaftslehre, ob noch Mittäterschaft oder nur Beihilfe vorliegt. ⚖️

👉 Und wenn du die Prüfungsschemata, Definitionen und Falllösungen vertiefen willst – auf www.constellatio.de findest du alles strukturiert aufbereitet 🚀

§ 823 I BGB ist die Grundnorm der Deliktshaftung – und einer der meistgeprüften Anspruchsgründe im Zivilrecht. ⚖️ Der Au...
06/08/2026

§ 823 I BGB ist die Grundnorm der Deliktshaftung – und einer der meistgeprüften Anspruchsgründe im Zivilrecht. ⚖️

Der Aufbau folgt sechs festen Stationen: von der Rechtsguts- oder Rechtsverletzung über die Kausalität und Rechtswidrigkeit bis zum Schaden.

💡 Besonders klausurrelevant: die Rahmenrechte (APR, Recht am Gewerbebetrieb) und der Theorienstreit zur Rechtswidrigkeit (Erfolgsunrecht vs. Handlungsunrecht). Wer diesen Aufbau sitzen hat, meistert eine der häufigsten Anspruchsprüfungen im Zivilrecht sicher.

📌 Speicher dir den Post für deine nächste Deliktsrecht-Klausur.

Und wenn du die Prüfungsschemata, Definitionen und Falllösungen vertiefen willst – auf www.constellatio.de findest du alles strukturiert aufbereitet 🚀

Adresse

Hamburg

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Constellatio etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Kontaktieren Sie Die Schule/Universität

Nachricht an Constellatio senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie