Hahutra - Hamburger Hundetraining

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Ahoi! Ich bin Johanna, Hundetrainerin, Entspannungs-Enthusiastin und Naturliebhaberin. Zumindest ein Paar erste Schritte ;)

Mein Ziel ist es, Menschen und Hunde auf ihrem Weg zu einem entspannteren Zusammenleben zu begleiten.

20/07/2025

„Das ist Zwang.“
„Der hat einfach aufgegeben.“
„So sieht erlernte Hilflosigkeit aus.“

Solche Kommentare bekomme ich, wenn ich zeige, wie ich mit einem Hund arbeite, der überfordert ist – und den ich in genau diesem Moment nicht frage, sondern halte, leite, führe.

Ja, Cheddar konnte anfangs keine Nähe zulassen. Ja, ich habe ihn trotzdem an die Leine genommen.

Und ja: Ich habe Entscheidungen getroffen, die er selbst nicht treffen konnte. Aber das war kein Bruch. Es war ein Prozess. Was viele da draußen für „Hilflosigkeit“ halten, ist oft das erste Mal, dass ein Hund nicht mehr alles selbst regeln muss.

Dass er gehalten wird, ohne kämpfen zu müssen.
Dass er sich zeigen darf, ohne dafür alles kontrollieren zu müssen.

Cheddar hat nicht aufgegeben. Er hat begonnen mir zu vertrauen – weil ich da war, als er es selbst nicht konnte.

💬 Und fachlich? Der Begriff erlernte Hilflosigkeit stammt aus der Forschung von Martin Seligman.

Er beschreibt ein Verhalten, das entsteht, wenn ein Lebewesen wiederholt erfährt, dass es nichts tun kann, um eine unangenehme Situation zu beeinflussen.

In Seligmans Experimenten erhielten Hunde unkontrollierbare Stromstöße – ohne Fluchtmöglichkeit. Später versuchten sie nicht einmal mehr, sich zu befreien, obwohl es möglich gewesen wäre.

Aber: Hunde, die kurzzeitigem oder kontrollierbarem Stress ausgesetzt waren, entwickelten keine Hilflosigkeit. Sie handelten weiter, suchten Lösungen, zeigten Resilienz.

👉 Genau deshalb: Nicht jeder Rückzug ist Resignation. Nicht jede Ruhe ist Kapitulation.
👉 Und nicht jeder Hund, der sich anleiten lässt, ist gebrochen.

Cheddar zeigt heute aktive Entscheidungen, nimmt Kontakt auf, fordert Nähe ein. Weil er gehalten wurde – nicht gebrochen.

21/08/2020

Das ist Juri. Juri ist tot.
In den letzten 2 Wochen bekamen wir insgesamt 3 Welpen ca. 6 Wochen alt, alle drei erkrankt an Parvovirose .
Der kleine Juri überlebte 3 Tage, ein weiteres kleines Mädchen verlor den Kampf nach 5 Tagen.
Immer noch ist ein Welpe am Leben, wird in der Tierklinik Tag und Nacht betreut, die Prognose ist schlecht aber wir geben die Hoffnung nicht auf.
Was ist passiert? Ganz einfach: aktuell ist ein gewissenloser Welpen Händlerring, hauptsächlich in Hamburg aber auch in Norderstedt, am Werk.
Er schaltet Anzeigen in einem bekannten online Portal. Und wir reden hier von einer großen Anzahl von Tieren, nicht nur 10 oder 20.
Konnte man früher noch erkennen, dass diese Anzeigen nicht ganz „sauber“ waren (anhand der Rechtschreibung oder des niedrigen Kaufpreises, Tiere nicht geimpft o.ä.) agiert dieser Händler professionell. Alle paar Tage wird der Account gelöscht und ein neuer entsteht. Die Welpen werden mit einem liebevollen Text angepriesen, natürlich sind alle geimpft und die Elternteile sind bekannt, oft sogar reinrassig. Sie können manchmal sogar besichtigt werden. Der Verkaufspreis liegt i.d.R. über 700 €, also sollte man doch meinen, dass es sich hier um eine seriöse Quelle handelt nicht wahr? Vor allem wenn der Anbieter einen weiblichen Namen hat.
Nimmt man dann Kontakt auf, wird als erstes die Impfung revidiert „der Tierarzt sagt es ist zu heiß dafür“ ist eine beliebte Ausrede – dafür wird er den Kaufpreis aber um 50€ senken, das ist doch fair oder? Dass man sich dann irgendwo in der Stadt trifft zur Welpenübergabe ist natürlich Corona geschuldet. Für die Elterntiere ist es selbstverständlich zu stressig, dahin mitzukommen…
Unfassbar, dass trotzdem viele Käufer das zwar etwas merkwürdig finden, sich dann aber irgendwo im Nirgendwo einen winzigen Welpen gegen bis zu 1000€ übergeben lassen – natürlich ohne Schutzvertrag.
Aktuell sind viele Tierkliniken in der Umgebung belegt mit eben diesen totkranken Welpen. Sind die Welpen zu krank oder zu alt (ab 8 Wochen wird der Händler sie schlechter los) werden sie ausgesetzt und sterben einen einsamen Tot. Mit Glück werden sie gefunden, sterben dann in der Klinik.
Wer das einmal gesehen hat, wie die Kleinen sich quälen… sich permanent übergeben, der Kot läuft in flüssiger Form oft mit Blut durchsetzt aus dem Hintern, sie sind schlapp, können nicht mehr schlucken – ein grausames Sterben.
Der Händler wird zurzeit polizeilich verfolgt, wir hoffen, dass er bald festgesetzt wird.
Dann kommt der nächste Händler. Ist ja auch ein lukratives Geschäft.
Solange immer noch Menschen dieses Geschäft unterstützen, werden immer weiter massenhaft Welpen im Ausland produziert (je mehr desto besser, sterben ja viele in den ersten Wochen). Die ausgemergelten Muttertiere werden entsorgt, wenn sie nicht mehr produzieren können. Unser Partner Tierheim in Polen findet ständig solche Hündinnen. Sie sind körperlich am Ende, haben ihr Leben lang keine Menschenkontakt gehabt, kennen keine Sonne, keine Bäume, lebten in dunklen Schuppen und produzierten Nachwuchs für den deutschen Markt. Falls diese Mütter überleben, brauchen sie sehr lange, bis sie sich an ein „normales“ Leben gewöhnt haben. Oft erleben sie dieses aber gar nicht mehr, seelisch sind sie schon lange gestorben.
Abgesehen davon, dass der Händler illegal Welpen importiert, viel zu jung, nicht geimpft, oft tot krank, macht auch der Käufer sich hier strafbar.
Laut Tierschutz Gesetz müssen Welpen mindestens bis zu einem Alter von 8 Wochen bei der Mutter bleiben. Ins Land geholt werden dürfen sie erst nach einer erfolgten Tollwutimpfung, die erfolgt nicht vor dem 3. Lebensmonat. Und merke: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!
Fazit:
Diesen skrupellosen Welpenhändlern muss endlich Einhalt geboten werden!
Es gibt, spätestens nach der Kontaktaufnahme zum Anbieter, ganz klare Unterschiede, die einen Händler von einem seriösen Welpen Anbieter unterscheidet.
IMMER sind die Welpen mindestens 8 Wochen alt (nachweisbar), die Elterntieren – zumindest die Mutter – kann besichtigt werden, es gibt Immer einen Schutzvertrag und die Übergabe erfolgt natürlich nicht auf der Straße. Seriöse Anbieter haben das größte Interesse daran, dass es ihrem Nachwuchs im neuen Zuhause gut geht. Deshalb erfolgt eine genaue Prüfung des neuen Zuhauses.
Seien Sie sich der Verantwortung bewusst, die wir alle unseren Tieren gegenüber haben. An Parvovirose erkrankte Welpen verteilen das hoch ansteckende Virus natürlich auch, d.h. dass auch „unsere“ legal erworbenen Welpen sich auf der Straße über den Kot anstecken können. Die erste Impfung schützt diese noch nicht davor.
Also: nehmen Sie Abstand von skurrilen Anbietern, melden Sie Ihrem zuständigen Veterinäramt, wenn Sie solch einen Händler zu erkennen glauben, Sie retten „den armen Welpen“ nicht, indem sie dem Händler auch noch Geld dafür zahlen.

17/02/2020

Hey Facebook! Ich bin Johanna🙋🏻

Ich komme aus Hamburg und habe 2015 mein Hobby zum Beruf gemacht. Ich entschied, meiner Laufbahn als Wissenschaftlerin der Erwachsenenbildung den Rücken zu kehren und mehr über die Tiere zu lernen, die wir als Menschen so zahlreich in unser Leben einladen.

Ein besonders wichtiges Anliegen ist es mir, dass Hunde an unserer Seite gut entspannen können und wir Menschen ihnen als vollwertige Sozialpartner mit Respekt und auf liebevolle Art den Weg durchs Leben zeigen, ihnen Sicherheit und Struktur bieten.

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Schau' dich ganz in Ruhe um und melde dich gerne wenn du irgendwelche Fragen haben solltest🤗

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