06/11/2022
🫀 Mein Herz schmerzt, schlägt unregelmäßig und rast – arbeiten bis zum Umfallen und noch viel weiter.
🖼️ In meinem letzten Beitrag habe ich die Zeit nach der Entlassung aus dem Krankenhaus beschrieben und wie ich anfing nach Antworten zu suchen.
🧠 Viele Menschen sind im Alltag mit ihrer Routine beschäftigt und automatisiert. Dabei sind es die Kleinigkeiten, die unser Leben so besonders machen und bereichern. Damals war auch ich extrem verkopft und 24/7 damit beschäftigt zu arbeiten und Leistung zu erbringen. Ganz nach meinem bereits erwähnten Motto „schneller-höher-weiter“. Ich lebte eine . Ich habe mein Leben nicht richtig genießen können und alles rauschte an mir vorbei, bis ich 2012 im Krankenhaus wachgerüttelt wurde.
Ein Burnout und tiefe Depressionen sollen Dir erspart bleiben und deshalb wünsche ich Dir, dass Du mit offenen Augen durchs Leben gehst und auf Deine Gefühle, Dein Herz hörst. Leider brauchte ich diese schmerzhafte Erfahrung, weil ich erst durch dieses Erlebnis für positive Veränderung in meinem Leben bereit war.
Die klassischen Maßnahmen, wie Reha und therapeutische Behandlung haben mir nur teilweise geholfen, denn ich hatte nach wie vor keine Antworten auf meine Fragen, was der Sinn meines Lebens ist und warum ich ständig im Außen suche.
💡 Im Laufe dieser ganzen Prozedur erlangte ich 2013 an eine wichtige Erkenntnis. Alles liegt und entspringt in mir selbst. Niemand im Außen trägt die Schuld an meinem Leid. Ich ganz allein trage die Verantwortung für mich, meine Handlungen, Gedanken, Entscheidungen, Ängste und Glaubenssätze.
Dies war der erste Schritt, zu mir selbst zu finden. 🧘♂️
🌱 Seit meinem Burnout 2012 gehe ich bewusster mit mir und meinem Leben um. Ich genieße die Momente und bin für alles, was ich über meine Sinne wahrnehmen kann, dankbar. Sei es der blaue Himmel mit Sonnenschein, das Vogelzwitschern oder das Lächeln eines freundlichen Menschen auf der Straße.
Die Fortsetzung meiner Selbstfindungsreise kommt nächsten Dienstag online.
Ihr könnt Euch trotzdem auf eine Überraschung am Donnerstag freuen.
Nimmst Du Deine Gefühle wahr und zeigst sie nach außen?
Wann warst Du das letzte Mal für etwas bewusst dankbar?
📓 Tipp:
Du nimmst Dich über Deine Gefühle bewusster wahr, wenn Du immer und überall dankbar bist. Das kannst Du tun, indem Du ein Dankbarkeitsbuch führst und regelmäßig Dankbarkeitsübungen machst. z.B. an der roten Ampel, in der Warteschlange beim Einkaufen an der Kasse, in langweiligen Diskussionen usw.
Mein Name ist Sven Sprich
– Komm zu mir und sprich mit mir –