12/02/2021
✨Mein kleiner Schatz, ich würde Dich gerne morgen wecken und sagen, es ist vorbei. ✨
👉Der Hirnforscher Gerald Hüther warnt davor, dass Kinder durch die Lockdown-Maßnahmen das Gefühl für ihre Bedürfnisse verlieren.
Er beschreibt, Schulen und Kitas seien neben dem Bildungsauftrag auch Orte, wo Kinder ihre Bedürfnisse nach Freundschaft und Spielen ausleben können.
Erwachsene können das nicht auffangen. Zudem versuchen Kinder Erwachsenen alles Recht zu machen. Sie spüren die Belastung der Eltern, durch die Doppelbelastung von Homeschooling und Kinderbetreung, während sie im Homeoffice sind.Die aktuelle Situation führt dazu, dass Kinder ihre Bedürfnisse mehr und mehr unterdrücken. Im Gehirn würden die Bedürfnisse mit hemmenden Verschaltungen überbaut, so Hüther. Das Kind spürt diese Bedürfnisse nicht mehr. Wenn ein Kind die Oma monatelang nicht umarmen darf, dann hat es kein Bedürfnis mehr nach einer Umarmung der Oma und will diese auch nicht mehr. Diese Entwicklung sei nicht ohne weiteres reparabel.
Zudem bricht ein wichtiges Lernfeld weg, sich spielerisch mit anderen Kindern auszuprobieren. Dadurch erfahren sie eine Lebendigkeit, die sie nicht erleben, wenn sie nur mit Erwachsenen zusammen sind. Diese Situation ist somit für Einzelkinder noch dramatischer.
Laut Hüther ist ein Jahr für ein siebenjähriges Kind so bedeutsam, wie 10 Jahre für einen 70 -jährigen.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns dies bewusst machen und mit unseren Kindern über ihre Gefühle und Bedürfnisse sprechen.
☝️Liebe Politik, Kinder haben auch eine Würde, diese darf nicht vergessen werden und auch sie brauchen dringend Unterstützung in ihrem Entwicklungsprozess. Haare kann man auch später schneiden. Die seelischen Folgen der Kinder, lassen sich vielleicht nicht mehr heilen!