12/06/2026
Herzliche Einladung zur Podiumsdiskussion:
Wirtschaft als Sicherheitsfrage – wie verwundbar ist Deutschland?
Wirtschaftliche Stärke, politische Handlungsfähigkeit und Sicherheit sind heute eng miteinander verknüpft. Globale Lieferketten, Energieabhängigkeiten und der Zugang zu Rohstoffen beeinflussen zunehmend auch die strategische Handlungsfähigkeit Deutschlands. Diesen Fragen widmet sich eine Podiumsdiskussion am IWH – gemeinsam mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V.
📅 22. Juni 2026
🎙️ Podiumsdiskussion 18:00–19:30 Uhr, 🍤 anschließend Get-Together
📍 Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle IWH, Halle (Saale)
Mit: Reint Gropp (IWH), Catiana Krapp (Handelsblatt), Oberst Torsten Alme (Landeskommando Sachsen-Anhalt)
Es moderiert der Journalist und Autor Werner Sonne
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.
➡️ Zur Veranstaltung und Anmeldung: https://lnkd.in/dFPSvmgu
11/06/2026
Sommerprognose des IWH: Entspannt sich der Golfkonflikt und steigen die Energiepreise nicht weiter an, setzt sich die Erholung der 🇩🇪 Wirtschaft fort. Für 2026 erwarten unsere Konjunkturforscher +0,9% BIP.
▶️ Pressemitteilung: https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/konjunktur-aktuell-konjunktur-zwischen-energiekrise-und-ki-boom
▶️ Prognose: https://www.iwh-halle.de/publikationen/detail/konjunktur-aktuell-zwischen-energiekrise-und-ki-boom
Das BIP legte zu Jahresbeginn moderat zu, getragen von Exporten. Im Sommer steigen die Risiken, etwa durch höhere Energiepreise und einen Beschäftigungsrückgang. Ein konjunktureller Einbruch bleibt aber unwahrscheinlich – insbesondere gestützt durch eine expansive Ausrichtung der Finanzpolitik.
Ähnliche Expansionsraten wie in Gesamtdeutschland sind auch für Ostdeutschland zu erwarten - das BIP dürfte in diesem Jahr im Osten um 0,8% steigen.
Bleibt die Straße von Hormus im Sommer geschlossen, dürfte Erdöl deutlich teurer werden. Inflation und Zinsen steigen, die Exporte geraten unter Druck. Unter diesen Bedingungen dürfte die 🇩🇪 Wirtschaftsleistung 2026 laut IWH-Konjunkturchef Oliver Holtemöller bestenfalls stagnieren.
️
09/06/2026
IWH-Insolvenztrend: Die Zahl der Firmenpleiten in DE ist im Mai deutlich gesunken. Es gab 1.518 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften – das sind 15% weniger als im Vormonat.
👉 Mehr hier: https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/iwh-insolvenztrend-anzahl-der-firmenpleiten-deutlich-gesunken
In den größten 10% der Unternehmen, deren Insolvenz im Mai gemeldet wurde, waren mehr als 11.000 Jobs betroffen. Die Zahl liegt deutlich unter der im April (‒43%), allerdings 73% über dem Mai-Durchschnitt der Vor-Corona-Jahre.
Das IWH erhebt Frühindikatoren, die dem Insolvenzgeschehen in der Regel zwei bis drei Monate vorauslaufen. Diese Zahlen lassen IWH-Insolvenzforscher Steffen Müller auch für den nächsten Monat ähnlich viele Firmenpleiten erwarten.
04/06/2026
Gestern beim Halleschen Firmenlauf:
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle IWH war mit drei Teams am Start – den Growth Sprinters, den Bank Runners und den DoktoRUNdinnen. 💪
Starkes Ergebnis: Unsere DoktoRUNdinnen liefen auf Platz 7 – herzlichen Glückwunsch ans Team und an alle fürs Mitmachen! 🎉👏
27/04/2026
🎉 Erfolgreich durchgeführt!
Unser Angebot „So geht Forschen!“ war Teil des Girls’Day – und wir sagen Danke an alle Teilnehmerinnen für ihr Interesse und ihre Neugier. 💡🔬
Mit unserem Engagement unterstützen wir nicht nur junge Talente, sondern auch die Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs). 🌍✨
16/04/2026
Wir laden ein! Vorstellung des Frühjahrsgutachtens der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute:
📣 Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls – Wachstumskräfte versiegen
📅 Montag, 20.04.2026, 17:15 Uhr
📍 IWH, Kleine Märkerstraße 8, 06108 Halle (Saale), Konferenzsaal
Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose hat jüngst ihr Frühjahrsgutachten über die Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland und der Welt vorgelegt. Die Institute stellen darin die Auswirkungen des Iran-Kriegs und die Energiepolitik in den Vordergrund.
IWH-Konjunkturchef Oliver Holtemöller wird das Gutachten als Mitverfasser vorstellen. Danach ordnet Thomas Brockmeier, Hauptgeschäftsführer der IHK Halle-Dessau, die wirtschaftspolitischen Herausforderungen aus Sicht der Unternehmen ein. Eine Diskussion mit dem Publikum schließt die Veranstaltung ab.
👉 Jetzt anmelden: https://www.iwh-halle.de/ueber-das-iwh/veranstaltungen/detail/energiepreisschock-ueberlagert-fiskalimpuls-wachstumskraefte-versiegen
09/04/2026
IWH-Insolvenztrend: Die Zahl der Firmenpleiten in 🇩🇪 ist im März überraschend stark gestiegen. Im ersten Quartal 2026 gab es so viele Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften wie seit über 20 Jahren nicht mehr. 🧵 1/3
▶️ Mehr hier: https://www.iwh-halle.de/presse/pressemitteilungen/detail/iwh-insolvenztrend-firmenpleiten-auf-hoechstem-stand-seit-mehr-als-zwei-jahrzehnten
09/04/2026
In den größten 10% der Unternehmen, deren Insolvenz im März gemeldet wurde, waren etwa 14.000 Jobs betroffen. Dieser Wert liegt 77% über dem Durchschnitt eines typischen März der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019. 2/3
09/04/2026
Das IWH erhebt Frühindikatoren, die dem Insolvenzgeschehen in der Regel zwei bis drei Monate vorauslaufen. Aufgrund dieser Zahlen erwartet IWH-Insolvenzforscher Steffen Müller auch im laufenden Quartal viele Firmenpleiten. 3/3
08/04/2026
41 Milliarden Euro erhalten die Regionen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wie das Geld verwendet wird, zeigt ab sofort eine öffentlich zugängliche Datenbank des IWH: https://www.iwh-halle.de/ueber-das-iwh/forschungszentren/forschungsdatenzentrum/iwh-subventionsdatenbank/invkg-datenbank