12/09/2026
Auch gestern haben wir wieder über eine sehr brisantes und sehr wichtiges Thema diskutiert: Frühkindliche Bildung im ländlichen Raum.
Die aktuellen PISA-Ergebnisse machen einmal mehr deutlich: Deutschland muss bei Bildung besser werden. Doch gute Bildung beginnt nicht erst in der Schule, sondern viel früher. Gerade im ländlichen Raum stehen Kitas vor besonderen Herausforderungen: Steigende Kosten, sinkende Kinderzahlen und die Frage, wie gute Bildungsangebote auch in kleineren Gemeinden langfristig gesichert werden können.
Stellt sich somit die Frage: Wie können wir frühkindliche Bildung stärken und Strukturen so weiterentwickeln, dass sie auch im ländlichen Raum zukunftsfähig bleiben?
Prof. Zill-Sahm brachte die Bedeutung von Bildung auf den Punkt:
💬 „Bildung ist keine Ausgabe, sie ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes.“
Bettina Stark-Watzinger betonte:
💬 „Beim Thema Bildung gehören alle an den Tisch und dann muss für das Wohl der Kinder entschieden werden.“
Und genau dieses „alle an einen Tisch“ wurde an diesem Abend gelebt: Neben politischen und fachlichen Perspektiven brachte Robert Fischer aus dem Elternrat einer Kita der Gemeinde die Sicht der Eltern ein und machte deutlich, was gute frühkindliche Bildung für Familien vor Ort bedeutet.
Moderiert wurde der Abend von Colin Jakob, Gemeinderat in Burkhardtsdorf. Mit seiner kommunalpolitischen Perspektive und einer souveränen Moderation brachte er die Herausforderungen vor Ort immer wieder in die Diskussion ein und sorgte für einen lebendigen Austausch.
Ein Abend mit wichtigen Impulsen, engagierter Diskussion und einer klaren Erkenntnis: Wer Bildung stärken will, muss bei den Kleinsten anfangen – und darf den ländlichen Raum dabei nicht aus dem Blick verlieren.
📸 Fotos: Karsten Prausse
Schnatterei Aus Burkhardtsdorf