Zeit-Geschichten e.V. - Verein für erlebte Geschichte

Zeit-Geschichten e.V. - Verein für erlebte Geschichte Der Verein Zeit-Geschichte(n) wurde 1995 in Halle gegründet.

Er betreibt eine öffentliche Bibliothek und ein Archiv, gibt Bücher heraus, produziert Dokumentarfilme, konzipiert Ausstellungen und führt öffentliche Diskussionsveranstaltungen durch.

Die Bilder zeigen die Haftanstalt am Hansering in Halle. Heidi Bohley hat sie im Jahr 2006 angefertigt.Das Landesamt für...
14/09/2026

Die Bilder zeigen die Haftanstalt am Hansering in Halle. Heidi Bohley hat sie im Jahr 2006 angefertigt.

Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sucht derzeit nach Fotos der Haftanstalt aus früheren Jahren. Seit 1910 diente das Gebäude als Gefängnis. Während des Volksaufstands am 17. Juni 1953 wurden hier alle damaligen Insassen (alles Frauen) von den Aufständischen befreit. Seit der Wiedervereinigung steht das Gebäude leer und war nur einige Male zu besonderen Anlässen zu besichtigen. Wer mit Bildern helfen kann, wende sich bitte an Herrn Vesting: [email protected]



Neuere Bilder stammen vom Fotografen Marcus Andreas Mohr, der sich für sein neues Buch „ . Eine Ortsbegehung.“ mit dem Ort auseinander gesetzt hat. Das Buch wird am Montag, 14.9. 19 Uhr im Literaturhaus vorgestellt.

27/08/2026

Hier ist das Ergebnis der Schulprojekttage der Sekundarschule Halle-Süd in Ammendorf zu sehen. Vor den Sommerferien haben wir uns mit einer 8. Klasse über mehrere Tage zu Stolpersteinen in Halle auseinandergesetzt.

Während einer Exkursion zu Stolpersteinen starteten wir eine „Putzmittel-Challenge“, die die Schüler dann vollkommen selbstständig in dieses Video verwandelt haben. Uns hat schon lange mal interessiert, welche Putzmittel am besten funktionieren!

Getestet wurden: Spülmittel, The Pink Stuff (Paste und Spray), Lackpflege und selbst hergestellte Mittel mit Natron und Essig sowie Essig und Salz.

Ergebnis:

Das Putzmittel aus Wasser, Essig und Salz schnitt am besten ab - umweltschonend, hohe Reinigungsleistung ohne großen Kraftaufwand und ohne Putzmittelrückstände zu hinterlassen.

Mischverhältnis (500 ml Essigessenz, 500 ml Wasser, 2 TL Salz)

In Erinnerung an Roberto Ender (31.12.1956 - 27.7.2026)Das Foto zeigt ihn 1988 beim Druck des im Samisdat herausgegebene...
22/08/2026

In Erinnerung an Roberto Ender (31.12.1956 - 27.7.2026)

Das Foto zeigt ihn 1988 beim Druck des im Samisdat herausgegebenen "Blattwerk" der Ökologischen Arbeitsgruppe Halle im Jahr 1988.
Im Herbst 1989 hat er mit seinem Freund Matthias Waschitschka gegrübelt, wie man die Flamme des Widerstands auch in Halle entzünden kann. Wie wäre es zu schaffen, dass Hallenser nicht nach Leipzig zur Demonstration fahren, sondern die Leipziger von hier aus unterstützen. Dann hatten sie eine gute Idee: Sie setzten sich in das damals in der Kulturszene beliebte Cafe Sasse in der Geiststraße (heute Format Filmkunst) und erzählten sich laut, dass sie gehört hätten, dass am Montag, 9. Oktober 1989 um 17 Uhr auch in Halle auf dem Markt etwas sein soll, ein Schweigen für Leipzig. Der Plan ging sofort auf und das Gerücht verbreitete sich rasant.
Roberto Ender war damals Hausmeister der Paulusgemeinde, in seiner Küche wurde ein Transparent gemalt:

Schweigen für Leipzig, Schweigen für Reformen, Schweigen für`s Hierbleiben. Roberto steckte sich die Holzstangen mit eingerolltem Plakat in die Latzhose, um es ungehindert zur Marktkirche transportieren zu können, was gelang.

Matthias Waschitschka wurde am Nachmittag verhaftet und konnte im Gegensatz zu Roberto Ender den Erfolg der Aktion nicht selbst erleben.

Hunderte kamen zur Marktkirche. Die Staatsmacht griff ein und räumte den Platz brutal, zahlreiche Menschen wurden verhaftet. Am Tag danach entstand die Mahnwache für die Inhaftierten an der Georgenkirche und die Revolution nahm auch in Halle ihren Lauf.

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Zuletzt war Roberto Ender als Krankenpfleger im Klinikum Kröllwitz tätig.

Danke - Roberto Ender!

Die Traueranzeige erschien am 22.8. in der MZ

Emil Lange, Max Jovishoff, Otto Avemarg und Franz Peters. Um diese vier Sozialdemokraten, denen Stolpersteine in Halle g...
12/08/2026

Emil Lange, Max Jovishoff, Otto Avemarg und Franz Peters. Um diese vier Sozialdemokraten, denen Stolpersteine in Halle gewidmet sind, geht es am Donnerstag, 13. August um 18 Uhr.

Dann sind alle Interessierten herzlich eingeladen in die Räume der SPD in der Großen Märkerstraße 6 zu einem Vortrag + Gespräch über Stolpersteine für verfolgte Sozialdemokraten in Halle. Anne Kupke-Neidhardt zeigt Quellen aus dem Leben der vier Männer und ihrer Familien und gibt Einblicke in die Recherchen.

Studenten der  Kunsthochschule Burg Giebichenstein laden ein zum "Spaziergang des solidarischen Erinnerns":Lauft mit uns...
16/07/2026

Studenten der Kunsthochschule Burg Giebichenstein laden ein zum "Spaziergang des solidarischen Erinnerns":

Lauft mit uns zur Kleinen Klausstraße 16
Treffpunkt: Sonntag, 19.7.2026 um 13:50 Uhr auf dem Campus Design der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Neuwerk 7, auf dem Parkplatz vorm Hafengebäude
Mit Input von Katharina Eger (Uni Halle) und einer kurzen Lesung der Künstlerin Liane Pförtner.

Der Spaziergang ist ein Ergebnis des Kurses "Erinnern ermächtigend gestalten: Die Kleine Klausstraße 16". Er ging der Frage nach, welches Potential Erinnerungsorte als Ort des Empowerments und Zusammenkommens bieten. Wie kann Design dazu beitragen, einen Ort ins kollektive Gedächtnis einer Stadt einzuschreiben und Räume des Austauschs und der Ermächtigung zu gestalten? Wie kann ein betroffenenzentriertes Gedenken aussehen?
Mitten in Halles Innenstadt befand sich in der DDR eine sogenannte Venerologische Station, in die Frauen und Mädchen ohne medizinische Notwendigkeit zwangseingewiesen wurden und gynäkologische Gewalt erfahren haben. Die ehemalige Venerologische Station liegt zwar mitten in der Innenstadt, aber dennoch ist die Geschichte dieses Ortes noch immer bei Vielen unbekannt, obwohl es in den letzten Jahren in Forschung und Presse mehr Aufmerksamkeit dafür gab. Viele der Frauen und Mädchen, die in solche Stationen in der DDR zwangseingewiesen wurden, schweigen bis heute. Die Scham, welche in den Stationen als strategisches Werkzeug gegen Frauen zur Kontrolle benutzt wurde und viele Betroffenen bis heute begleitet, sorgt dafür, dass die Gewalt unsichtbar bleibt.
Im Kurs wurden kreative Ansätze und kleine Interventionen der Sichtbarkeit und Solidarität ausgearbeitet, die vor Ort erprobt werden.

Margot Hirsch wurde 1933 in Breslau geboren. Im Juni 1953 arbeitete sie als Verkäuferin in der Stoffabteilung des HO-War...
17/06/2026

Margot Hirsch wurde 1933 in Breslau geboren. Im Juni 1953 arbeitete sie als Verkäuferin in der Stoffabteilung des HO-Warenhauses am Markt. Erst kurz zuvor, im April 1953 hatte sie den Obstplantagenbesitzer Wilfried Hirsch aus Reideburg geheiratet. Ihre Kolleginnen beschrieben sie als ausgesprochen lebenslustig und beliebt. Am 18. Juni, einem Tag nach Beginn des Aufstands in Halle, wurde auf dem Markt noch geschossen und der Abteilungsleiter verbot den Verkäuferinnen, das Warenhaus zu verlassen. Eine damalige Kollegin und Freundin berichtete, dass Margot Hirsch darum gebeten habe, das Haus verlassen zu dürfen, weil ihr Mann sie abholen wolle. Ausdrücklich auf eigene Verantwortung sei es ihr gestattet worden. Kurz darauf wurde sie an der Haltestelle der Straßenbahn von einer Kugel getroffen, die Brust und Herz durchbohrte, ihr Mann wurde durch einen Querschläger an der Hand verletzt.
Am 18. Juni zogen seit dem frühen Morgen mit Gewehren bewaffnete Polizeigruppen durch die Innenstadt, um größere Menschenansammlungen zu verhindern. Nach 16 Uhr kamen streikende Arbeiter aus den Betrieben auf den Markt, wo sie von Passanten mit Fragen nach der Lage der Dinge bedrängt wurden. Immer mehr Zuhörer versammelten sich um die Arbeiter, die wachsenden Gruppen diskutierender Hallenser ignorierten die Aufforderungen der Polizei, auseinander zu gehen.
Als gegen 18 Uhr an die tausend Menschen auf dem Markt versammelt waren, wurde die Polizeiführung nervös, nun wurden bewaffnete Einheiten der Kasernierten Volkspolizei und sowjetische Soldaten zum Markt beordert, die gegen 18.30 Uhr begannen, den Platz gewaltsam zu räumen. Als geschossen wurde, flohen die Versammelten nach allen Richtungen. Margot Hirsch wurde in ein nahes Schuhgeschäft gebracht, starb aber auf dem Weg zur Klinik.
Trotz des unübersehbaren Polizeiaufgebotes vor dem Friedhof wagten sich am 24.6. viele Menschen zur Beerdigung, auch Kolleginnen aus dem HO-Warenhaus und dem Schuhgeschäft, in das sie schwer verletzt gebracht wurde. Auch die FDJ hatte einen Redner geschickt, aus seiner Rede ist nur der eine Satz überliefert: "Margot, wir versprechen dir, dass dir das nicht wieder passieren wird".

Mittwoch, 17. Juni 202617 UhrFeierstunde auf dem HallmarktMit Redebeiträgen von Vertretern der Stadt Halle und der Geden...
15/06/2026

Mittwoch, 17. Juni 2026

17 Uhr
Feierstunde auf dem Hallmarkt

Mit Redebeiträgen von Vertretern der Stadt Halle und der Gedenkstätte Roter Ochse
sowie Zeitzeugenberichten und Totengedenken durch den Zeit-Geschichte(n) e.V.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an einer geführten Tour durch die Innenstadt zu den Schauplätzen des 17. Juni 1953 teilzunehmen. Sie wird durchgeführt von Niklas Poppe (Gedenkstätte Roter Ochse).

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20 Uhr
Filmabend im Format Filmkunst e.V., Geiststraße 21, 06108 Halle

„Der 17. Juni in Halle – ein Tag der Zivilcourage“
Dokumentarfilm von 2003 (von Marlies und Andreas Splett im Auftrag des Zeit-Geschichte(n) e.V., 45 Minuten)
Eintritt frei

Karl Ruhnke (neben ihm seine Frau Anna) wurde 1891 im Dorf Groß Satspe (heute Zaspy Wielkie) in Pommern geboren. Er war ...
15/06/2026

Karl Ruhnke (neben ihm seine Frau Anna) wurde 1891 im Dorf Groß Satspe (heute Zaspy Wielkie) in Pommern geboren.
Er war 61 Jahre alt und Beamter der Bahnpost, als er sich am Abend des 17. Juni 1953 auf den Weg machte, um seine Nachtschicht anzutreten. Auf dem von Kriegsschäden schwer gezeichneten "Thälmannplatz" (heute Riebeckplatz) versuchten Demonstranten, das "weiße Haus" zu stürmen, den Sitz der SED-Kreisleitung Halle. Sie wurden von Betriebsschutz und Volkspolizei mit gezogenen Pistolen erwartet.
Mehrere Schüsse peitschten über den Platz. Laut offizieller Mitteilung der Polizei waren das Warnschüsse, andererseits meldeten interne Berichte, dass mindestens zwei Personen angeschossen worden seien. Karl Ruhnke traf es so schwer, dass er noch auf dem Weg in die Klinik starb: als ein offenbar Unbeteiligter, der, wie die Polizei bald ermittelte, den ganzen Tag zu Hause war, und nichts provokatorisches im Schilde führte, als er die Wohnung verließ.

Horst Keil wurde am 8. Mai 1935 geboren. Am 17. Juni 1953 war gerade 18 Jahre alt und wollte in diesem Sommer seine Male...
14/06/2026

Horst Keil wurde am 8. Mai 1935 geboren. Am 17. Juni 1953 war gerade 18 Jahre alt und wollte in diesem Sommer seine Malerlehre abschließen.
Am Nachmittag, als die Berufsschule aus war, ging er mit seinen Freunden durch die aufgewühlte Innenstadt. Nach der abendlichen Kundgebung auf dem Hallmarkt schloss er sich dem Demonstrationszug an, der durch die Stadt und später über den Robert-Franz-Ring eine Richtung nahm, die seinem Heimweg nahe kam (er wohnte in der Großen Ulrichstr.). Der Zug passierte gegen 20.15 Uhr friedlich die Bezirksverwaltung der Staatssicherheit (heute Sitz der AOK), als plötzlich, ohne Vorwarnung, aus dem Keller des Gebäudes geschossen wurde.
Der Zug sprengte auseinander, die Demonstranten ergriffen panisch die Flucht. Keils Schulkamerad Hans Große erinnerte sich, dass er mit anderen über Büsche und einen Zaun gesprungen sei und unten am Saale-Ufer Schutz gesucht habe. Am nächsten Tag erst habe er erfahren, dass Horst Keil verletzt worden sei. Peter Bohley berichtete, dass sie aus einem Hinterhalt beschossen worden seien, unmittelbar vor ihm habe sich ein gelbes Nicki plötzlich rot gefärbt, der Verletzte sei mitgeschleift und in der nächsten Praxis, bei einem Kinderarzt, abgeliefert worden.
In keinem der vielen Berichte von SED, Polizei oder MfS findet sich ein Hinweis auf die Schüsse am Robert-Franz-Ring. Wer sie auf wessen Befehl, mit welcher Absicht abgegeben hat, bleibt bis heute im Dunkeln. Ihre Wirkung verfehlten die Heckenschützen nicht, sie verbreiteten Angst und Schrecken unter den flüchtenden Demonstranten. Mit den wenigen, die danach noch weiterzogen, hatte die Polizei leichtes Spiel.
Horst Keil starb am 28. Juni in der Uniklinik. Sein Bruder Gerhard Keil erinnerte sich: "Eine Todesanzeige in der Zeitung wurde nicht erlaubt, und auch zu seiner Beerdigung auf dem Gertraudenfriedhof sollte möglichst niemand erscheinen. Ganz konnte das jedoch, selbst unter den wachsamen Blicken der anwesenden Stasileute, nicht verhindert werden." Horsts Lehrmeister und einige Klassenkameraden waren auch zur Beerdigung gekommen und wurden aus der Ferne beobachtet. Ein Grabstein durfte erst später gesetzt werden.

Foto 2: Radwanderung im Sommer 1952: links Horst Keil, ganz rechts sein Bruder Gerhard Keil

Rudolf Krause wurde am 26. März 1930 in Halle-Reideburg geboren, nach der Schule erlernte er den Beruf des Rundfunkmecha...
13/06/2026

Rudolf Krause wurde am 26. März 1930 in Halle-Reideburg geboren, nach der Schule erlernte er den Beruf des Rundfunkmechanikers.
Am Abend des 17. Juni 1953 war er nach der Kundgebung auf dem Hallmarkt auf dem Weg zu seiner Verlobten Walburga Wieden; auf der kleinen Brücke an der Moritzburg traf er seinen Bruder und sagte ihm, dass er sich Sorgen um sie mache, der Unruhen wegen. Seine Verlobte wohnte in unmittelbarer Nähe des Zuchthauses "Roter Ochse". Sie war schwanger, die beiden wollten im September heiraten, das Aufgebot war bestellt. Es gibt keinen Zeugen, der ihn nach dieser Begegnung auf der Saalebrücke noch einmal lebend gesehen hätte.
Als er zu lang ausblieb, begab sich seine Verlobte auf die Suche. Erst in den späten Abendstunden fand sie ihn in der Universitätsklinik, wo er kurz vorher gestorben sein soll. Ein Kopfschuss; niemand weiß genau, wo und wie es dazu kommen konnte. Die Polizei meldete dagegen dem Standesamt als Sterbeort "Am Botanischen Garten/Neuwerk" und die Zeit 21.15 Uhr. Das deutet auf die Schüsse aus der MfS-Bezirksverwaltung hin (heute Sitz der AOK am Robert-Franz-Ring). Das Polizeiprotokoll vermerkte jedoch: "K. war am Sturm auf die Haftanstalt beteiligt. Seine Einstellung ist erkennbar an seiner Kleidung, die ausgesprochen westlich war. Die ganze Person war der Typ eines Samba-Jünglings." Kann man einem so zynischen Notat irgendeinen Wert beimessen?

Ronald Wieden, Rudolf Krauses Sohn, der im Januar 1954 geboren wurde, beschrieb im Jahr 2003 die Beerdigung nach der Erinnerung seiner verstorbenen Mutter: "Die Beerdigung sollte ursprünglich in Höhnstedt stattfinden, das Grab war bereits ausgehoben und der Sarg in der Kapelle". Doch der "Staatsverräter" sollte nicht auf dem Gemeindefriedhof, sondern - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - im Reihengrab auf dem Hallenser Gertraudenfriedhof beerdigt werden.

Foto 2: Rudolf Krause und seine Verlobte Walburga Wieden 1952 auf der Hochzeit einer Freundin (in der Bildmitte hinter den Brautjungfern)

Adresse

Große Ulrichstraße 51
Halle
06108

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