13/03/2026
232 neue Meisterinnen und Meister. 232 Gründe, stolz auf das Handwerk zu sein.
Was für eine positive Energie im Hans Otto Theater Potsdam am 7. März 2026. Was für Gänsehautmomente in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal. Was für ein Stolz in den Gesichtern der anwesenden Meisterinnen und Meister, ihrer Angehörigen und aller, die diesen besonderen Moment miterlebt haben. An diesem Samstagvormittag wurde eindrucksvoll spürbar, welche Kraft, welcher Optimismus und welcher Wille im Handwerk stecken.
Im Rahmen eines feierlichen Festaktes würdigte die Handwerkskammer Potsdam 232 Absolventinnen und Absolventen, die in diesem Jahr ihren Meisterbrief erworben haben. Die Meisterbriefe wurden von Robert Annika Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam, Rekordolympionikin Claudia Pechstein sowie Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller überreicht.
Robert Wüst brachte die Bedeutung dieses Tages auf den Punkt: "Sie haben Großartiges geleistet. Der Meisterbrief ist das wichtigste Gütesiegel im Handwerk. Er steht für Qualität, Fachkompetenz und Vertrauen. Als Meisterinnen und Meister sind Sie unsere künftigen Führungskräfte im Handwerk. Sorgen Sie dafür, dass Tradition und Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft gelebt werden. Sie halten unser Land am Laufen. Ich bitte Sie, seien Sie Botschafterinnen und Botschafter für unsere Branche, und tragen Sie Ihren Meistertitel zu Recht mit Stolz und Selbstbewusstsein."
Wirtschaftsminister Keller richtete den Blick auf die Rolle der neuen Meisterinnen und Meister für Unser Brandenburg und Das Handwerk: „Für die Zukunft unseres Landes braucht es Menschen wie Sie: mutige Gründerinnen und Gründer, kreative Nachfolgerinnen und Nachfolger und engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder. Das Land Brandenburg will Sie als neue Meisterinnen und Meister auf Ihrem weiteren Weg bestmöglich unterstützen."
Ein besonderer Höhepunkt der Meisterfeier war die Festrede von Rekordolympionikin Claudia Pechstein. Die Eisschnelllauf-Legende zog Parallelen zum Spitzensport und sprach über Leistung, Disziplin und Durchhaltevermögen, gerade dann, wenn es nicht glatt läuft. Damit machte sie erlebbar, wie auch der Weg vieler Meisterabsolventinnen und Meisterabsolventen bis zum Meisterbrief geprägt war. Meister werde man nicht an einem Tag, sondern an allen Tagen, an denen man nicht aufgebe, sagte Pechstein und gab den neuen Meisterinnen und Meistern mit auf den Weg: „Steh ein für das, was Du bist, und steh ein für das, was Du werden kannst.“
Die 232 neuen Meisterinnen und Meister vertreten in diesem Jahr 14 Gewerke und absolvierten ihre Meisterausbildung am Bildungs- und Innovationscampus Handwerk der Handwerkskammer Potsdam.
Der 23-jährige Metallbauermeister Justus Brandt aus Zehdenick wurde als bester gewerkeübergreifender Meisterabsolvent mit dem mit 1000 Euro dotierten Förderpreis der Berliner Volksbank und der Handwerkskammer Potsdam ausgezeichnet. Schon ab 1. April will er seinen eigenen Betrieb für Metallgestaltung und Restaurierung gründen.
Herzlichen Glückwunsch an alle neuen Meisterinnen und Meister 2026. Chapeau. 🎩
Weitere Eindrücke und Bilder der Meisterfeier 2026 folgen in Kürze.