05/08/2026
So lässt sich Patientinnen und Patienten einfach erklären, warum der Arzt manchmal eine Röntgenaufnahme, eine CT oder eine MRT anordnet.
Das Bild zeigt vereinfacht: Von außen kann ein Körper völlig unauffällig aussehen, während die verschiedenen Untersuchungsverfahren unterschiedliche Strukturen im Inneren sichtbar machen.
Beim Röntgen werden vor allem Knochen und andere dichte Strukturen deutlich dargestellt. Es eignet sich beispielsweise zur Beurteilung von Knochenbrüchen oder der Lunge.
Die Computertomografie (CT) arbeitet ebenfalls mit Röntgenstrahlung, erstellt jedoch sehr detaillierte Schnittbilder des Körpers. Sie wird häufig eingesetzt, wenn schnell genaue Informationen über Knochen, Organe, Blutungen oder Verletzungen benötigt werden.
Die Magnetresonanztomografie (MRT) arbeitet ohne Röntgenstrahlung mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Sie stellt besonders Weichteile wie Gehirn, Muskeln, Bänder, Bandscheiben und viele innere Organe sehr gut dar.
Welche Untersuchung gewählt wird, hängt von der medizinischen Fragestellung, der betroffenen Körperregion und der Dringlichkeit ab. Keine Methode ist grundsätzlich „besser“ – jede zeigt bestimmte Strukturen besonders gut. Das Bild dient dabei nur als vereinfachte Veranschaulichung.