Geschwister Scholl Gymnasium

Geschwister Scholl Gymnasium Infoseite des Geschwister-Scholl-Gymnasium Gardelegen gehobene Mittelschule

Ostern 1873 Eröffnung„Hökere Bürgerschule"

18. E." (i.

Februar 1876 Anerkennung durch Ministerialerlass zur „Höheren Bürgerschule"

20. Juni 1877 Erhebung in den Rang einer
„Realschule erster Ordnung"

1882 Bezeichnung „Realprogymnasium"

1. April 1893 Umwandlung in eine
„Lateinlose Realschule"

27. April 1899 Anerkennung als
„Lateinlose Realschule mit probgymnasialen Nebenabteilungen" –drei unserer Klassen

Ostern Umwandlung in „Reform- Realprogymna

sium"

Ostern 1920: Obersekunda

Ostern 1921: Aufbau einer Unterprima

18. Februar 1922 Anerkennung als „Reform- Realgymnasium i. E.: in Entwicklung)

Ostern 1922: Einrichtung Oberprima

7. Mai 1923 Anerkennung als „Reform- Realgymnasium"

1938 „Städtische Oberschule für Jungen"

1. Oktober 1945 „Oberschule Gardelegen"

22. Februar 1950 „Geschwister- Scholl- Schule"

1963 „Erweiterte Oberschule Geschwister Scholl"

1981 Polytechnische Oberschule (POS) mit EOS- Teil „K. -F. -W. – Wander"

1991 „Gymnasium Gardelegen"

1993 „Gymnasium Geschwister Scholl"

11/04/2023

Am 15. April 2023 findet ein weiteres Mal eine Kleiderbörse inkl. Kuchenbasar und Getränkestand in der Aula des Gymnasiums Gardelegen statt. Die Einnahmen des Kuchenbasares und Getränkestandes gehen 1:1 in die Vereinskasse zur finanziellen Unterstützung schulischer Aktivitäten / Förderungen. P...

07/02/2023

SUPPORT – SUPPORT – SUPPORT

… die Abi-Abschluss-Würdigung 2023 steht vor der Tür …

… ein Highlight, welches noch einmal viele Jahre einer verbundenen Zeit des Lernens, der Freude und der Tränen, der Anstrengungen und des Durchhaltens, feiern und verabschieden soll …
.. und wie es nun einmal so ist, gab es weder die Zeugnisse umsonst, noch werden ein Festsaal, Speisen und Getränke, Musik, Gebühren, Auftritte u. v. m. für lau angeboten …

… so bleibt bei einer quasi 40-h-Woche im Abi-Endspurt-Stress, neben dem vielen Lernen für die Prüfungen, kaum noch Zeit für anderes, womit eine kleine, finanzielle, externe Unterstützung tatsächlich super und ungemein hilfreich wäre …
.. selbstredend ist, dass die 12. Klassen bereits schon seit geraumer Zeit dabei sind, sich Ihren Anteil für Ihr eigenes Abschlussfest zu erarbeiten … aber leider reichte und reicht es nie ganz für alles ...
.. nun denn, auf dem nachfolgenden Aufruf sind noch einmal alle Daten inkl. Kontakte aufgeführt und das Wie und Wofür erörtert ...

Vielen Dank für Ihre Zeit und vielleicht auch Ihre Unterstützung!

PS: wer noch eine Idee für die 12er hat, wie sich ein zusätzlich, effizientes Win-Win [Spende gegen Leistung] generieren lässt … unbedingt her damit …

Förderverein Gymnasium Gardelegen

Tag der offenen Tür mit Wintermarkt ! Wann 28.01.2023 ab 14 Uhr
27/01/2023

Tag der offenen Tür mit Wintermarkt !
Wann 28.01.2023 ab 14 Uhr

+++ Spendenaufruf +++Abiball 2022 - Bitte helfen Sie uns!
11/03/2022

+++ Spendenaufruf +++

Abiball 2022 - Bitte helfen Sie uns!

13/12/2021

Schülerbeförderung bei extremen Witterungslagen

Fährt der Bus zur Schule? Wie und wo kann ich mich informieren?

Die bisherigen Wetterlagen haben es zugelassen, dass alle Busse die Schülerinnen und Schüler im Landkreis sicher und pünktlich zur Schule gebracht haben. Sollten doch extreme Witterungsbedingungen wie z. B. Glatteis, starke Schneefälle auftreten, entscheidet der Landkreis als Verantwortlicher für die Schülerbeförderung, ob die Schülerbeförderung an solchen Tagen stattfindet. Vorbeugend für diese Situation wurden Regelungen getroffen, wie und wo sich Eltern informieren können, ob die Busse zur Schule fahren.

Wer trifft die Entscheidung?
Bei extremen Witterungsbedingungen erfolgt in den frühen Morgenstunden des betreffenden Tages durch die Kreisstraßenmeistereien, der Personenverkehrsgesellschaft (PVGS) sowie den im Altmarkkreis beauftragten Partnerunternehmen der PVGS eine Einschätzung, ob an diesem Tag die Schülerbeförderung gefahrlos durchgeführt werden kann. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Landkreises wird bis spätestens 05:00 Uhr morgens entschieden, ob eine Schülerbeförderung landkreisweit stattfindet oder nicht.

Wo kann ich mich informieren?
Fahren Busse nicht, wird diese Information an verschiedene Rundfunkanstalten mit der Bitte um Veröffentlichung gegeben. Das sind: MDR Studio Stendal, Radio SAW Magdeburg, Radio Brocken, 89.0 RTL, MDR Jump und das NDR Verkehrsstudio.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass ab morgens 06:00 Uhr bei der PVGS unter der Telefonnummer 03901 304030 individuell angefragt werden kann, ob die Schülerbeförderung stattfindet oder nicht.

Zusätzlich informiert der Altmarkkreis Salzwedel über seine Homepage www.altmarkkreis-salzwedel.de direkt auf der Startseite.

Sofern langfristiger bekannt ist, dass die Witterungsbedingungen eine Schülerbeförderung nicht zulassen, erfolgt diese Information in gleicher Form bereits früher.

Ein wichtiger HINWEIS für alle ELTERN: Die getroffene Entscheidung über die Schülerbeförderung beinhaltet nicht die Aussage, ob die Schulen geöffnet sind oder nicht. Denken Sie an die Sicherheit Ihrer Kinder. Sie entscheiden, ob Sie Ihr Kind zur Schule schicken oder nicht! Ob Unterricht oder eine Betreuung Ihrer Kinder stattfindet, erfragen Sie bitte bei der jeweiligen Schule.

Quelle: Altmarkkreis Salzwedel

Erste acht Raumluftfilter an Schule ausgeliefertLandrat informiert sich am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Gardelegen üb...
02/12/2021

Erste acht Raumluftfilter an Schule ausgeliefert

Landrat informiert sich am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Gardelegen über Funktionsweise

Die ersten acht Raumluftfilter für Schulen in Trägerschaft des Altmarkkreises
Salzwedel wurden geliefert. Landrat Michael Ziche hat sich heute im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Gardelegen
über die Funktionsweise der Geräte informiert.
„In Anbetracht des aktuellen hohen Infektionsgeschehens auch an den Schulen im Landkreis eine gute Nachricht, dass
die Auslieferung der ersten Geräte noch in diesem Jahr erfolgt“, sagt Landrat Michael Ziche. Er weiter: „Die
Raumluftfilter sind inzwischen in den Klassenräumen der 5. und 6. Klassen hier vor Ort verteilt. Die Inbetriebnahme
lässt hoffen, dass die Geräte sowie intensives Lüften ihren Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens leisten.
Durch Raumluftfilter können Aerosole zusätzlich gefiltert werden und verbessern nochmals die Raumluft“.
Die mobilen Luftfilteranlagen wurden entsprechend der Raumgrößen der Schulen und dem entsprechend
berechneten Luftdurchsatz (m³/h) ausgewählt. Die Filterung erfolgt über einen HEPA-Filter, der Volumenstrom ist
individuell für die entsprechende Raumgröße einstellbar und so kann auch die Geräuschentwicklung angepasst
werden. Die technischen Anforderungen entsprechen den Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
(DGUV) für Luftfilteranlagen in öffentlichen Gebäuden. Der Anschaffungspreis beziffert sich auf rund 200 000 Euro.

Hintergrund:

Der Altmarkkreis Salzwedel ist Schulträger von insgesamt 17 Schulen, darunter Sekundar-, GemeinschaftsFörderschulen, Gymnasien, und die Berufsbildende Schulen.
Im Rahmen der Bundesförderung werden mobile Lüftungsanlagen nur für Räume der Kategorie 2 (eingeschränkte
Lüftungsmöglichkeit) gefördert. Der Raumbestand der Schulen in Trägerschaft des Landkreises beziffert sich auf
456 Klassen-, Fachunterrichts- und allgemeine Unterrichtsräume, die sich alle vollständig lüften lassen. Das heißt, es
gibt keine Klassenräume der Kategorie 2, so dass die Bundesförderung durch den Altmarkkreis Salzwedel nicht in
Anspruch genommen werden kann. Aus diesem Grund erfolgt die Finanzierung der Geräte aus Eigenmitteln des
Altmarkkreises Salzwedel.
Ende August hat der Kreisausschuss des Altmarkkreises Salzwedel einer überplanmäßigen Ausgabe in Höhe von
240.000 Euro für die Beschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten sowie CO2-Ampeln für die Schulen in
Trägerschaft des Altmarkkreises Salzwedel zugestimmt.
Für alle 5. und 6. Klassen (bei Förderschulen auch darunter) wurde die Lieferung von 77 Geräten öffentlich
ausgeschrieben, da es für diese Schüler bisher keine allgemeine Impfempfehlung gibt. Die ersten acht Geräte
wurden in der 47. Kalenderwoche 2021 geliefert. Ort und Anzahl der Geräte wurden von der Fachfirma in
Zusammenarbeit mit der beauftragten Spedition vorgegeben. Die letzten Geräte sollen bis Ende Januar 2022
ausgeliefert werden.

Anlage: Bilder_©_Amk

Neuwahlen der Eltern- und Schülervertretungen 2021 auf Kreisebene Sven Schottenhamel als neuer Vorsitzender des Kreiselt...
15/11/2021

Neuwahlen der Eltern- und Schülervertretungen 2021 auf Kreisebene

Sven Schottenhamel als neuer Vorsitzender des Kreiselternrates wiedergewählt | Neuer
Schülersprecher ist Adrian König von den Berufsbildenden Schulen

Altmarkkreis Salzwedel, 11.11.2021: Am Montag, den 08. November 2021 wurde in der
Kreisverwaltung des Altmarkkreises Salzwedel ein neuer Kreiselternrat gewählt. Die Wahl der
Vertreter des Kreisschülerrates wurde in diesem Jahr als Briefwahl durchgeführt.
Der Kreiselternrat und der Vorstand wurden für zwei Jahre gewählt. In der Wahlperiode 2021-2023
besteht der Kreiselternrat aus 22 Mitgliedern und 8 Ersatzmitgliedern. Als Vorsitzender wurde erneut
Herr Sven Schottenhamel, Vertreter der Ganztags-Gemeinschaftsschule „Theodor Fontane“
Arendsee, gewählt. Zum Vorstand gehören des Weiteren als Stellvertreterin Frau Andrea Dannies,
Sekundarschule „Karl Marx“ Gardelegen sowie als Beisitzer Juliane Schulze, Grundschule „Wilhelm
Busch“ Brunau, Mirko Wolff, Gymnasium „Geschwister Scholl“ Gardelegen und Tobias Meyer,
Grundschule Jübar.
Jedes Jahr nach den Sommerferien sind in den Landkreisen die Mitglieder und Ersatzmitglieder des
Kreisschülerrates neu zu wählen. Aus diesem Grund waren die Grund-, Sekundar-, Gemeinschaftsund Förderschulen, die Gymnasien, die Schulen in freier Trägerschaft sowie die Berufsbildenden
Schulen des Landkreises aufgefordert, entsprechende Vertreter für die Wahl zu benennen.
Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens wurde dieses Jahr mittels Briefwahl gewählt.
15 Schülerinnen und Schüler der einzelnen Schulformen haben sich an der Abstimmung beteiligt.
Aus den benannten Vertretern der Schulformen wurden ein Sprecher sowie eine Stellvertreterin
gewählt. Adrian König, Berufsbildende Schule des Altmarkkreises Salzwedel, wurde zum neuen
Sprecher des Kreisschülerrates gewählt. Die neue Stellvertreterin ist Celine Sell vom Gymnasium
„Friedrich Ludwig Jahn“ in Salzwedel.
Zum Hintergrund:
Elternarbeit in der Schule hat viele Facetten. Die Eltern können und müssen bei wichtigen
Entscheidungen mitwirken. Sie haben die Chance, die Schule gemeinsam mit Schülern und Lehrern in
den verschiedenen Gremien zu gestalten.
Während sich die Elternmitwirkung auf schulischer Ebene auf Aufgaben und Probleme an der
eigenen Schule konzentriert, ist die Elternvertretung auf Kreisebene dazu aufgefordert über ihre
Schule und ihre Schulform hinaus für die Eltern ihres Gebietes einzutreten sowie an der kommunalen
und landespolitischen Gestaltung der Bildung teilzunehmen. Somit ist der Kreiselternrat das
Bindeglied zwischen den Eltern, den Schulträgern und der Schulbehörde. Die Mitglieder des
Kreiselternrates des Altmarkkreises Salzwedel können sich im Dezember 2021 auch an der Wahl des
Landeselternrates beteiligen.
Auch der Kreisschülerrat kann sich bei vielen Fragen beratend einbringen. Bei den Themen zur
Schülerbeförderung, Errichtung oder Aufhebung von Schulen, Schulbaumaßnahmen, Einführung
einer neuen Schulform oder in Fragen des Drogenmissbrauchs sind Schülermeinungen gefragt.
Der Altmarkkreis Salzwedel gratuliert allen gewählten Vertreterinnen und Vertretern und wünscht
viel Erfolg bei der ehrenamtlichen Arbeit in ihren Ämtern!

Bild © Amk_Mitglieder Kreiselternrat: v.l., Sven Schottenhammel, Juliane Schulz, Andrea Dannies, Tobias Meyer, nicht auf dem Bild Mirko Wolff

Vor 30 Jahren startete das Gardelegener GymnasiumCollatz: „Es war für uns ein völlig neues Feld“Vor 30 Jahren nahm das n...
02/09/2021

Vor 30 Jahren startete das Gardelegener Gymnasium

Collatz: „Es war für uns ein völlig neues Feld“

Vor 30 Jahren nahm das neue Gardelegener Gymnasium seinen Schulbetrieb auf.

Gardelegen – An das genaue Datum kann sich Dietmar Collatz nicht mehr erinnern. Aber an die Begebenheit im Sommer 1991 sehr wohl. „Auf einmal stand er bei mir im Garten“, erzählt der Mann aus Solpke. Otto Lotsch, der damalige Schulrat, wollte den Lehrer der Polytechnischen Oberschule (POS) in Solpke dringend sprechen. Unter vier Augen. „Ich will“, erklärte der Schulrat dem verdutzten Biologie- und Sportlehrer, „dass Du der Leiter unseres neuen Gymnasiums wirst“. Lotsch gab Collatz 24 Stunden Bedenkzeit. Und „nach einer unruhigen Nacht“, wie Collatz rückblickend sagt, habe er das Angebot angenommen. Zwar sei es ein Sprung ins kalte Wasser gewesen. „Aber hätte ich es nicht gemacht“, schätzt Collatz, „hätte ich es später womöglich bereut“.

Vor 30 Jahren nahm das neue Gardelegener Gymnasium seinen Schulbetrieb auf.

Wir haben einen weiteren Coronafall und damit sind nun auch alle Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs in Quarantäne...
14/11/2020

Wir haben einen weiteren Coronafall und damit sind nun auch alle Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs in Quarantäne. Darüber hinaus haben wir nun 23 Kolleginnen und Kollegen, inklusive der kompletten Schulleitung und das Sekretariat in Quarantäne.
Dies fordert zweifelsohne drastische Organisationsmaßnahmen.

Das Landesschulamt hat entschieden, dass in der folgenden Woche (16.-20.11.2020) nur der Jahrgang 5 in der Schule von 7.30 -12.55 Uhr unterrichtet wird. Alle anderen Jahrgänge werden in der kommenden Woche im Distanzunterricht betreut, mit Außnahme der Klausuren der Kursstufe: ALLE ANGESETZTEN KLAUSUREN DER KLASSENSTUFEN 11 UND 12 FINDEN WIE ANGESAGT STATT!!!
Es wird für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse einen Sonderstundenplan geben, den ich hier morgen (Sonntag) hochlade.

Mehr können wir leider nicht tun. Das tut uns sehr leid.

Bitte schauen Sie immer wieder auf diese Seite!

Vielen Dank
Steffi Ros

Quelle:

Homepage des Geschwister-Scholl-Gymnasium

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern Nun ist auch unsere Schule von Quarantänemaßnahmen nicht mehr verschont geb...
11/11/2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern

Nun ist auch unsere Schule von Quarantänemaßnahmen nicht mehr verschont geblieben.
Ab morgen, dem 12.11.2020 befinden sich die Schüler der drei 10. Klassen in Quarantäne. Alle anderen Klassenstufen werden weiter unterrichtet, wenngleich die Quarantäne von mehr als 10 Kollegen zweifellos Folgen für den gesamten Schulbetrieb haben wird.
Wir tun unser Bestes.

Steffi Ros

Quelle:

Homepage des Geschwister-Scholl-Gymnasium

Lehrermangel und StundenkürzungStundenkürzungen in vielen Fächern - auch im Gardelegener Gymnasium der Fall. Es fehlen L...
27/09/2020

Lehrermangel und Stundenkürzung

Stundenkürzungen in vielen Fächern - auch im Gardelegener Gymnasium der Fall. Es fehlen Lehrer. Jetzt geht die Schule neue Wege.

Gardelegen l Kein Musikunterricht in den Jahrgängen fünf bis acht, kein Religionsunterricht in den siebten und achten Klassen, Stundenkürzungen in Mathematik, Physik, Sport, Kunst, Ethik, Geografie und Biologie. Erst ab Klassenstufe zehn wird alles vollständig unterrichtet, um die Schüler gut aufs Abitur vorzubereiten. Aber eben erst aber der zehnten Klasse. Denn auch im Gardelegener Gymnasium herrscht akuter Lehrermangel. Fünf Stellen waren ausgeschrieben. Dafür gab es zwei Bewerbungen. „Das waren aber gezielte Bewerbungen von Lehrern, die zurück wollten“, sagt Schulleiterin Steffi Ros. In einer weiteren Runde waren zwei Stellen ausgeschrieben. Bewerbungen gab es keine.

Im Gymnasium in Gardelegen geht man jetzt von daher einen anderen Weg und setzt auf intensive und gute Nachwuchsarbeit – in der Hoffnung, dass der Lehrernachwuchs danach auch im Gardelegener Gymnasium bleibt. Und das spricht sich offenbar auch unter den Absolventen der Uni Halle herum – und im Landesschulamt.

Als gute Ausbildungsschule geschätzt
„Jetzt wird schon gesagt, wenn ihr eine gute Ausbildungsschule sucht, dann geht nach Gardelegen“, sagt Ros. Denn aktuell sind sechs Referendare an der Schule. Und bei zwei Referendarinnen ist schon klar, dass sie in der Schule bleiben wollen. Sie kommen aus der Altmark, unterrichten Englisch und Spanisch sowie Deutsch und Sozialkunde. Und es könnte sein, dass noch ein dritter Referendar mit der Fächerkombination Deutsch und Geschichte bleibt, der eigentlich weit weg zu Hause ist, nämlich im schönen Nürnberg. „Es könnte sein, dass er bleibt“, hofft Steffi Ros.

Zu den Referendaren gehört seit dem 1. September auch Clemens David aus Halle. Der 25-Jährige unterrichtet Mathematik und Sport. Gardelegen habe er sich gezielt ausgesucht. „Ich wollte eine Schule haben, wo ich gern genommen werde, wo ich nicht als Anhängsel gesehen werde, denn schließlich geht es um meine Ausbildung. Und das ist für mich sehr wichtig“, betont Clemens David. Die Schulen in der Region Halle seien aufgrund der Uni dort völlig überlaufen.

Kollegen sehr hilfsbereit
Nach einer Empfehlung durch das Landesschulamt hatte er dann in Gardelegen angerufen. „Und ich wurde sofort zur Schulleitung durchgestellt“, sagt David. Das sei durchaus nicht selbstverständlich. Das Gespräch sei gleich sehr gut gelaufen. Man sei sich gleich sympathisch gewesen. „Ich hatte ein gutes Gefühl“, erinnert sich der 25-Jährige. Noch in der Abiturphase habe es dann ein erstes persönliches Treffen gegeben. Er konnte die Schule besichtigen, mit anderen Referendaren ins Gespräch kommen. „Ich wurde mit offenen Armen empfangen“, erzählt Clemens David. Das didaktische Ausbildungskonzept des Landes sei in Gardelegen bekannt und werde auch eingehalten. Die Kollegen seien hilfsbereit. Er könne Leihbücher nutzen und kopieren.

„Das ist auch nicht überall selbstverständlich“, betont David. Derzeit ist er in den fünften Klassen eingesetzt. Dazu werden dann noch die Klassenstufen acht, zehn und elf kommen. „Die Fünftklässler waren für mich etwas Neues. Ich bin aber positiv beeindruckt, dass sie es schaffen, weitestgehend still zu sitzen“, sagt der sympathische Lehrernachwuchs mit einem fröhlichen Lachen. Er fühle sich wohl in Gardelegen, sei auch von anderer Seite unterstützt worden, beispielsweise von der Bürgermeisterin unter anderem bei der Wohnungssuche. „Es gefällt mir hier. Die Schule ist top. Nur mein Fahrrad fehlt mir noch. Das steht noch in Halle“, bedauert Clemens David.

Zusatzausbildung zum Mentor
Viel Lob für den jungen Mann gab es auch von Schulleiterin Steffi Ros. Er würde neben seinen Aufgaben als Referendar auch immer wieder seine Hilfe anbieten, wenn Vertretungsstunden zu besetzen sind. „Das ist aber nicht Sinn der Sache, den Lehrermangel mit Referendaren auszugleichen“, stellt Ros klar. Denn im Gardelegener Gymnasium wolle man den Referendaren eine gute Ausbildung bieten, eben in der Hoffnung, dass sie bleiben. Die Schule sei auch ständig in Verbindung mit dem Landesschulamt, wo die Referendare vermittelt werden. „Von 2010 bis 2019 hatten wir hier gerade mal zwei Referendare, jetzt sind es sechs“, so Ros. Zwei Referendare konnten in diesem Jahr ihre praktische Ausbildung beenden. Wenngleich auch nicht in Gardelegen, seien die jungen Lehrkräfte in der Region geblieben. Sie unterrichten jetzt in Schulen in Osterburg und Haldensleben.

Auch im Kollegium gebe es eine große Bereitschaft, die Referendariatsausbildung, die immerhin 16 Monate dauert, zu unterstützen. Allein im vorigen Jahr hätten fünf Lehrkräfte eine Mentorenausbildung absolviert, um den Lehrernachwuchs gut betreuen zu können. Weitere Kollegen würden schon auf den nächsten Mentorenkurs warten.

Im April wird ein Referendar aus Kassel mit der Kombination Geschichte und Sport in Gardelegen anfangen, und im September eine Referendarin aus der Altmark mit Deutsch und Geschichte. 45 Lehrer arbeiten im Gymnasium. Allein mit den Kürzungen in den Klassenstufen fünf bis acht würden rein rechnerisch vier Lehrkräfte fehlen. Im Gegenzug decken die Referendare zwei Lehrerstellen ab. „Die Kürzungen belasten uns und natürlich auch die Eltern sehr“, betont Steffi Ros. Sie hofft, dass der Plan funktioniert: Das Gardelegener Gymnasium als gute Ausbildungsschule zu etablieren mit Referendaren, die sich nach Abschluss ihres Vorbereitungsdienstes auch auf eine Lehrerstelle im Gardelegener Gymnasium bewerben.

Stundenkürzungen in vielen Fächern - auch im Gardelegener Gymnasium der Fall. Es fehlen Lehrer. Jetzt geht die Schule neue Wege.

Zwei Tests nach Prag-ReiseFür 28 Zwölftklässer und drei Lehrer des Gardelegener Gymnasiums endete die Abschlussfahrt nac...
12/09/2020

Zwei Tests nach Prag-Reise

Für 28 Zwölftklässer und drei Lehrer des Gardelegener Gymnasiums endete die Abschlussfahrt nach Prag mit einer häuslichen Zwangspause.

Gardelegen l Unbeschwerte, fröhliche Tage in Prag – das sollte sie werden für die Abiturienten des Gardelegener Gymnasiums, die Abschlussfahrt in die tschechische Hauptstadt. Bis Mittwoch war das sicher auch der Fall. Aber mit der Reisewarnung der Bundesregierung aufgrund hoher Neuansteckungen mit dem Corona-Virus war die Freude mit Sicherheit etwas getrübt. Denn Prag wurde zum Risikogebiet erklärt. Und das heißt: Wer aus Prag zurückkehrt, der muss sich bei seiner Rückkehr in Quarantäne begeben und sich auf Corona testen lassen.

Das gilt nun auch für die Teilnehmer der Abschlussfahrt. In Absprache mit der Schulleitung und den Lehrern sei entschieden worden, dass ein erster Test mit Abstrich bereits an der Grenze erfolgen sollte, informierte Sozialdezernentin Kathrin Rösel auf Volksstimme-Anfrage. Am Dienstag folge ein zweiter Test im Fieberzentrum Salzwedel. Die Entscheidung des Altmarkkreises, so zu verfahren, beruhe auf der derzeitigen Erfahrung, dass das Virus erst ein paar Tage nach der Infektion nachweisbar sei. Ein Schüler könne sich beispielsweise erst eine Stunde vor der Abfahrt infiziert haben, werde heute negativ getestet, was ein Test ein paar Tage später widerlegen könne. „Ein Test ist immer eine Momentaufnahme, denn wir haben es mit einem nichtdurchforschten Virus zu tun“, betonte Rösel. Deshalb der zweite Test am Dienstag, um allen die größtmögliche Sicherheit zu bieten.

Familien sollen soziale Kontakte meiden
Für Geschwisterkinder und Eltern der Zwölftklässler gebe es klare Regelungen vom Land, so Rösel. Sie würden nicht der Quarantäne unterstehen, werden jedoch darauf hingewiesen, unnötige soziale Kontakte zu vermeiden, bis die Testergebnisse vorliegen. Im Gymnasium selbst sei man auf die Situation vorbereitet. „Es gab noch keinerlei Kontakt mit der Schule, insofern sind wir nicht direkt betroffen“, sagte Schulleiterin Steffi Ros. Für die Abschlussfahrt hatten sich 33 Schüler angemeldet. Tatsächlich gefahren seien dann 28 Schüler und drei Lehrer. Fünf Schüler hatten sich zuvor entschieden, nicht mitzufahren.

Die drei Lehrer seien vom Unterrichtsgeschehen in der Schule bis Donnerstag ausgeplant. Sie werden im Homeoffice Lernaufgaben für die Schüler vorbereiten. Natürlich würden die Lehrkräfte im regulären Unterricht fehlen, aber das Problem der fehlenden Lehrer sei ständig präsent im Gymnasium wie in anderen Schulen auch. Für das Gardelegener Gymnasium seien fünf Stellen ausgeschrieben worden „Nur eine konnte besetzt werden. Für die anderen gab es keine Bewerber“, so Ros. Aktuell habe es erneut eine Ausschreibung von zwei Stellen gegeben – ohne Resonanz. „Es kommt einfach keiner. Da muss man sich nichts vormachen“, bedauerte Ros. Fächerkombinationen würden schon nicht mal mehr vorgeschrieben. Die Ausschreibungen würden dann schon Physik plus beliebig oder Mathe plus beliebig lauten.

Unabhängig vom Lehrermangel hofft Ros, dass sie alle Reiserückkehrer am Freitag wieder gesund in der Schule begrüßen kann. Denn wenn es auch nur einen einzigen positiven Fall gebe, würde das zwei Wochen Quarantäne bedeuten. Eine ähnliche Situation gab es Anfang März schon einmal. Seinerzeit absolvierten 30 Elft- klässler und Abiturienten sowie vier Lehrer des Gardelegener Gymnasiums ein Skilager in Südtirol. Während das Gebiet bei Antritt der Reise noch nicht als Corona-Risikogebiet eingestuft war, hatte das Robert-Koch-Institut einen Tag vor der Abreise aufgrund hoher Infektionszahlen das Gebiet zum Risikogebiet erklärt. Schüler und Lehrer mussten 14 Tage in häuslicher Quarantäne verbringen.

Zur aktuellen Lage werde sich auch Landrat Michael Ziche noch äußern, kündigte Dezernentin Rösel an. In einer Pressemitteilung soll noch einmal an die Verantwortung der Schulen und Eltern appelliert werden, derzeit abzuwägen, ob eine Klassenfahrt, wenn sie denn geplant ist, auch stattfinden sollte und vor allem wohin die Reise gehen soll. Aufgrund der derzeitigen Situation sei eine Reise ins Ausland nur schwer nachvollziehbar.

Für 28 Zwölftklässer und drei Lehrer des Gardelegener Gymnasiums endete die Abschlussfahrt nach Prag mit einer häuslichen Zwangspause.

Adresse

Jägerstieg 26a
Gardelegen
39638

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