Dies ist kein offizieller Internetauftritt des Joliot-Curie-Gymnasiums bei Facebook, sondern nur eine von deren Schülern erstellte Seite, die zusätzliche Informationen zur Einrichtung offenlegt. Geschichte:
Bereits 1779 entstand der "Entwurf zur Einrichtung einer Frauenzimmerschule". 1781 öffnete die Schule unter dem Namen "Gersdorffsche Frauenzimmer-Institut", benannt nach der Landesältesten Chr
istiane Luise von Gersdorff, die in ihrem Testament einen Kredit zum Bau der Schule bereitstellte. Etwa 100 Jahre nach der Eröffnung zog die Institution in die alte Gewerbeschule am Wilhelmsplatz 5 um. Die wichtigste war der Anbau einer Aula, die ab 1929 auch eine Orgel enthielt. Im Jahr 1911 erfolgte die Umbenennung in "Luisenschule". Nach 1945 wurde die Orgel wieder entfernt, zusammen mit dem Gestühl, später wird die ehemalige Aula vor allem als Sporthalle genutzt. Der Schulbesuch blieb bis 1950 den Mädchen vorbehalten, die hier ihr Abitur ablegen konnten.
1959 wurde die Schulform nach Festlegung des Schulgesetzes der DDR zur "Erweiterten Oberschule", im gleichen Jahr erfolgt die letzte Umbenennung nach dem französischen Naturwissenschaftler und Friedenskämpfer Jean Frèdèric Joliot-Curie. Heute:
Seit 1992 ist die Schule ein Gymnasium mit naturwissenschaftlichen-mathematischem Profil. Eine Außenstelle wird im gleichen Jahr in der Schulstraße eingerichtet und 1997 in die ehemalige Berufsschule am Mühlweg verlegt. 2005 wurde diese wegen sinkenden Schülerzahlen geschlossen. Ab 2006 gibt es auch ein gesellschaftswissenschaftliches Profil. Im Jahr 2010 besuchten 473 Schüler und 56 Lehrer die Schule. Angebotene Fremdsprachen sind Latein, Französisch und Polnisch. Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 werden 6 Leistungskurse (2 Mathe, 1 Deutsch, 1 Physik, 1 Chemie, 1 Geschichte) und 22 Grundkurse unterrichtet.