Schulhilfswerk für Afrika e.V.

Schulhilfswerk für Afrika e.V. Das Schulhilfswerk ist ein gemeinnütziges Hilfswerk, das sich seit 1963 der Unterstützung von Schulen in Afrika verschrieben hat.

Sommerbrief 2026Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks!Der berühmte Schweizer Päda...
15/08/2026

Sommerbrief 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks!

Der berühmte Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) sah die grundsätzliche Aufgabe der Erziehung in der Entfaltung von Kräften und Anlagen des Menschen, die diesem bereits von Geburt an mitgegeben sind. Mit seiner Forderung nach einer harmonischen Bildung mit „Kopf, Herz und Hand“ vertrat er schon zu seiner Zeit einen ganzheitlichen Ansatz. Ein besonderes Augenmerk richtete er auf die Elementarbildung der Kinder, welche schon vor der Schule in der Familie beginnen sollte.

In den Gemeinden und Schulen afrikanischer Länder, mit denen das SHA in Verbindung steht, sehen wir dieses Prinzip in vielfältiger Form verwirklicht. Was vor allem damit zu tun hat, dass mangels anderer Besitztümer die eigene Fähigkeit und das eigene Wissen die einzigen Ressourcen sind, auf denen die Familien dort ihre Existenz heute und morgen aufbauen können. Beispielhaft dafür stehen die Eigenleistungen, mit denen Eltern und gelegentlich auch Kinder dazu beitragen, dass zum Beispiel Neubauprojekte gelingen können. Da werden in mühsamer Handarbeit Lehmziegel geformt, gebacken und oft über lange Wege geschleppt – und die Transporthelfer sind die Gedanken und Wünsche für die Zukunft der eigenen Kinder.

Hierzulande stehen uns andere Möglichkeiten zur Verfügung, um unsere Familie zu unterstützen, die Brüder und Schwestern im Glauben, die unserer Hilfe bedürfen. Wir stellen ihnen darum Geldmittel zur Verfügung, mit denen sie das fehlende Baumaterial kaufen können. Wie stark unser Beitrag ist, sieht man an einer einfachen Verhältnisrechnung: Auf einen Ziegel aus Eigenproduktion kommen, je nach den örtlichen Verhältnissen, zwischen 12 und 20 Ziegel, die wir dank Ihrer großherzigen Spenden finanzieren helfen. Diese einfache Rechnung ist der Hauptgrund, warum unsere Briefe an Sie keine „Zugaben“ enthalten. Kugelschreiber, Kalender, Grußkarten; sie kennen die Liste der Nettigkeiten aus Ihrem Briefkasten. Obwohl sich derlei Geschenkartikel heute leicht und kostengünstig von spezialisierten Lieferanten beschaffen lassen, gibt es sie gleichwohl nicht umsonst. Und wenn sich dann die Euros dafür häufen, schwindet am anderen Ende der Lieferkette der Lehm für die Ziegel. Das können und wollen wir nicht verantworten und hoffen deshalb auf Ihr Verständnis für diese „Enthaltsamkeit“.

Zur Verantwortung für den wirksamen Nutzen Ihrer Spenden gehört, dass wir seit vielen Jahren den Verwaltungs- und Nebenkostenaufwand unserer Arbeit so gering wie möglich halten. Im Durchschnitt gelingt es uns, nur rund einen Cent pro gespendetem Euro so zu verwenden. Für Porto, Druck, Bankspesen. Alle hier im Team des Schulhilfswerks arbeiten selbstverständlich ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung. Das bedeutet:
99 Cent gehen direkt zu den befürworteten Projekten in Afrika und leisten dort, im wahrsten Sinn des Wortes, Aufbauhilfe.

Wir vermeiden zudem Umwege, indem wir die zugesagten Förderungen direkt den jeweiligen Projektträgern zugutekommen lassen oder dem örtlichen Bischofsamt oder Kloster. Die überwiegende Mehrheit unserer Ansprechpartner in Afrika ist uns seit langem bekannt, oft auch persönlich. Auch dies verstehen wir in unsicheren Zeiten als einen verlässlichen Schutz dafür, dass alles Geld wohlbehalten dort hingelangt, wo es gebraucht wird.

Manche von Ihnen erinnern sich evtl. in diesem Zusammenhang daran, dass einige Schulen oder Projekte unsere Unterstützung immer und immer wieder erbeten und erhalten haben. Vielleicht ist dabei auch Ihnen schon mal die Frage gekommen (oder von anderen gestellt worden): „Ihr helft und helft und helft – aber es wird Nichts besser. Wann zeigt das Geld denn endlich Wirkung?“ Wer hier auf Bilanzen und Renditen schielt, wird allerdings keine Antwort finden. Wer aber die wissbegierigen, fröhlichen Gesichter der Kinder sieht, die uns auf Fotos fertiggestellter Projekte erreichen, erkennt auf Anhieb, wo die Wirkung stattfindet: Jeder Euro, der in die Bildung und Ausbildung dieser nachwachsenden Generationen fließt, wirkt ewig. Denn er verändert Lebensbedingungen zum Besseren. Er verhindert den Absturz in Not und Elend. Er stärkt Selbstbewusstsein und die Fähigkeiten jedes jungen Menschen dauerhaft und hilft letzten Endes dazu, Migration zu vermeiden.

Wir sehen uns dabei geleitet von einer lang dauernden Tradition der Weltkirche, die auf Nächstenliebe und die Verantwortung für das Wohlergehen aller Menschen gründet. Bildung ist „eine der höchsten Ausdrucksformen christlicher Nächstenliebe“, bekräftigte Papst Leo XIV. bei der Veröffentlichung seines Apostolischen Schreibens mit dem Titel „Neue Landkarten der Hoffnung entwerfen“ im vorigen Herbst. Eine vom Wort Christi geleitete Bildung baue Brücken und eröffne neue Möglichkeiten der Sinn- und Wissensvermittlung. Die Welt brauche diese Form der Hoffnung, bekräftigt er mit Verweis auf die dramatischen Bildungsrückstände in vielen Teilen der Welt, auf Kriege, Migration, Ungleichheiten und verschiedene Formen der Armut. „Wie können wir da nicht die Dringlichkeit spüren, unser Engagement zu erneuern?“, fragt der Papst.

So gesehen liegt Uganda direkt am Niederrhein, gehört der Kongo zur Oberpfalz und ist es nur ein Katzensprung von Nigeria in den Schwarzwald. Wir laden Sie ein, sich auf unserer Website schulhilfswerk.de einen Überblick über diese besondere Landkarte zu machen, in denen Menschen aus Liebe und Überzeugung in einem gemeinsamen Ziel zusammengefunden haben: Schulen und Bildung in Afrika ein solides, dauerhaftes Fundament zu verschaffen. Ganz im Sinne des Pädagogen Pestalozzi, der 1780 in seiner „Abendstunde eines Einsiedlers“ schrieb: „Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit.“

Wenn Sie dazu noch weitere Fragen haben, sind wir selbstverständlich jederzeit für Sie ansprechbar.
Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott!“ und den besten Wünschen für einen heiteren Sommer grüßt Sie herzlich
Ihre

Anne Gierlich
1. Vorsitzende

Uganda - Arch Bishop Dr. Joseph Kiwanuka Day and Boarding Primary School, NakirebeDiese Grundschule wurde 1963 gegründet...
12/07/2026

Uganda - Arch Bishop Dr. Joseph Kiwanuka Day and Boarding Primary School, Nakirebe

Diese Grundschule wurde 1963 gegründet. Sie versorgt aktuell 1009 Schüler darunter 401 Internatsschüler. Dies sind häufig Waisenkinder oder Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Die Schule leidet unter häufigen Stromausfällen und hohen Kosten für Elektrizität. Ohne Beleuchtung ist es für Schüler gefährlich, sich bei Dunkelheit auf dem Schuldgelände oder der Umgebung zu bewegen. Ohne Strom kann auch die Wasserpumpe und Wasseraufbereitungsanlage nicht betrieben werden. Bei diesem Projekt wurden mit Unterstützung des Schulhilfswerks für Afrika Solarzellen und Scheinwerfer installiert, um das Gelände der Schule und die Räume der Schule mit Licht zu versorgen. Außerdem kann auch die Wasseraufbereitungsanlage betrieben werden.

Osterbrief 2026Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks!Kleine Mittel, große Wirkung...
22/03/2026

Osterbrief 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks!

Kleine Mittel, große Wirkung: Dieses physikalische Prinzip des klug angesetzten Hebels gehört zur Grundausstattung aller Unterstützung, die das Schulhilfswerk für (und in) Afrika leistet. Das ist heute nicht anders als bei unserer Gründung vor 63 Jahren. Jüngstes Beispiel: Damit die Schule in Kabale (Uganda) ordentlich mit Bänken, Pulten und Tafeln ausgestattet werden kann, haben wir – mit Ihrer Hilfe – vorigen Sommer einen Betrag von 4.000 Euro übermittelt. Ein Betrag, mit dem 140 Schulbänke, 20 Tische und 20 Stühle finanziert werden konnten. Zu Jahresbeginn hat uns Schwester Anne Akisa berichtet, dass die Ausstattung komplett ist und die Schulkinder ihre neue Lernumgebung mit Freude nutzen.

Unserer Entscheidung lag ein klares „Ja“ auf die Frage zugrunde: „Können wir die Lernbedingungen in den Schulen nachhaltig verbessern und so zum Erfolg des Schulbesuchs beitragen?“ Der Dankeschön-Brief der Schulsprecherin lässt keine Zweifel, dass wir richtig geantwortet haben: „Ihre Großzügigkeit bedeutet die Welt für uns“, schreibt Patricia Amony. „Mit der neuen Ausstattung werden wir uns in der Schule gut aufgehoben fühlen und viel besser lernen können.“

Auch der Bau eines Schulgebäudes für Kinder der 1. Klasse von der Grundschule Kikondji, in Miheta (Kongo), erlaubt angesichts der Baufälligkeit des Bestands kein Zögern. Nun kann Pater Dieudonné auf einem Fundament von 8.000 Euro ein ordentliches Gebäude errichten, die wir ihm aus Ihren Spenden bereitgestellt haben.

Beide Male wirkt unsere Unterstützung weit über den Tag hinaus. Mit einer sorgfältigen Ausbildung unter geschützten Bedingungen werden die Kinder in Miheta – und den zahlreichen anderen Schulen, die wir dank Ihres Beitrags bedenken können – mit dem Rüstzeug versehen, um an der vielversprechenden Zukunft teilzuhaben, die für Afrika in Aussicht steht.

Bis 2029 werden weltweit voraussichtlich über 100 Millionen neue Jobs entstehen, wobei vor Allem in den Ländern Afrikas neue Lohnarbeit geschaffen wird. Das geht aus dem Global Jobs Index hervor, den das Kiel Institut für Weltwirtschaft erstmals auf Basis von weltweiten Zahlen erstellt hat. Aus den Berechnungen geht hervor, in welchen Ländern in den nächsten Jahren komplett neue Jobs entstehen werden – nicht durch Nachbesetzungen, sondern zusätzlich. Dabei zeigt sich, dass Beschäftigung vor allem in Afrika wächst: Auf dem Kontinent werden gegenüber heute bis 2030 über 75 Millionen Menschen zusätzlich in Jobs arbeiten, die mehr als die absolute Armutsgrenze von 2,15 US-Dollar pro Tag zahlen.

Wie das SHA diese Information bewertet:
Mit unserem Beitrag zu einer qualifizierten (Aus-)Bildung stärken wir die Chancen für junge Menschen in Afrika. Vor Allem für jene aus strukturschwachen, ländlichen Gebieten. Sie sind noch viel zu häufig von den Möglichkeiten abgekoppelt, die sich in den Metropolen und deren Umland bieten. Gerade eine stabile Lernumgebung in der Nähe von Heimat und Familie ist hierbei ein wertvoller Beitrag.

Mit unserer Unterstützung verstehen wir uns auch Brückenbauer zwischen Gegenwart und Zukunft in Europa und Afrika. Zwar ist die EU bereits heute der wichtigste Handelspartner Afrikas, allerdings sind die Warenströme vergleichsweise klein. Angesichts zunehmender weltweiter geopolitischer Spannungen und Abhängigkeiten sollten Brüssel und Berlin die Handelsbeziehungen zum afrikanischen Kontinent weiter ausbauen, empfiehlt aktuell das Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

Tatsächlich ist der Außenhandel zwischen Deutschland und Afrika ausbaufähig. Die deutschen Exporte nach Afrika sind zwischen 2015 und 2024 um gerade einmal 10 Prozent auf 26 Milliarden Euro gestiegen. Ein vertiefter wirtschaftlicher Austausch mit Afrika, der die Förderung der lokalen Wertschöpfung unterstützt, bietet Chancen auf positive Wohlstandseffekte auf beiden Seiten, empfehlen die Wirtschaftsforscher. Dass der Warenaustausch mit den afrikanischen Ländern relativ verhalten ist, hängt aus europäischer Perspektive vor allem damit zusammen, dass es in Afrika an kaufkräftiger Kundschaft fehlt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner lag in Afrika 2024 bei durchschnittlich 2.400 Dollar und war damit ähnlich niedrig wie in Indien. Zum Vergleich: Deutschlands BIP pro Kopf belief sich im selben Jahr auf rund 56.000 Dollar.

Wie das SHA diese Information bewertet:
Indem wir sorgfältig prüfen, welche Projekte wir fördern und welche Qualität der Unterricht und die Ausbildung durch unsere Partner liefern, legen wir die Saat für ein gutes Miteinander in der Zukunft. Weil wir wissen, dass die Schwestern, Priester, Schulleiter und Lehrer, mit denen wir zusammenarbeiten, die Herkunft der Fördermittel aktiv ansprechen, dürfen wir sicher sein, dass dies als begleitender Lerneffekt Wirkung zeigt. Schon heute freuen wir uns sehr darüber, dass die Schulkinder den Spenderinnen und Spendern im täglichen Gebet danken.

Die zweite Seite der gerade beschriebenen Medaille: Wir leisten „Hilfe zur Selbsthilfe“. Denn höhere Ausgaben für Bildung und Gesundheit zahlen sich ökonomisch aus – im Schnitt mit rund zehn Prozent jährlicher Produktivitätsrendite. Das zeigt eine internationale Studie des World Inequality Labs, an der auch das ZEW Mannheim beteiligt war und die nun im renommierten Journal of Public Economics veröffentlicht wurde. Dafür ausgewertete globale Langzeitdaten von 1800 bis 2025 zeigen, dass der Effekt bei öffentlicher Bildung und in ärmeren Ländern besonders groß ist. Zugleich verharren die Unterschiede auf extrem hohem Niveau. So betragen 2025 die Ausgaben für ein Schulkind in Subsahara-Afrika kaufkraftbereinigt nur rund drei Prozent der öffentlichen Bildungsausgaben für ein Schulkind in Europa oder Nordamerika.

„Investitionen in Bildung und Gesundheit sind Wachstumspolitik. Das gilt insbesondere dort, wo das Ausgangsniveau niedrig ist. Wenn Länder ihre Bildungs- und Gesundheitsausgaben verlässlich erhöhen, beschleunigt sich das Produktivitätswachstum messbar. Für öffentliche Bildung liegen die Renditen teils bei 15 bis 20 Prozent“, sagt Li Yang, PhD, Ko-Autor der Studie und Wissenschaftler in der ZEW-Forschungsgruppe „Ungleichheit und Verteilungspolitik“.

Wie das SHA diese Information bewertet:
Politik überlassen wir denen, die dafür gewählt wurden. Wachstum bewerten wir nicht in Prozentpunkten. Aber: Die Kraft, sich selbst als politisches Wesen zu verstehen und ins Gemeinwesen einzubringen, wächst mit Qualifikation und dem Zugang zu stabilen Beschäftigungsverhältnissen. So ermöglichen wir es den jungen Menschen in Afrika, selbst zu wachsen und zu gedeihen und, wie ein kräftiger Baum, auch widrigen Winden zu widerstehen.

Die Saat, die unsere Bauern in diesen Tagen ausbringen, beginnt mit der wachsenden Energie der Frühlingssonne zu gedeihen. Welche Kraft von ihr ausgeht, erleben wir nunmehr wieder in der Osternacht, in der sich der Wandel von finsterer Nacht in lichten Tag vollzieht. Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass dieses Licht auch Ihr Leben erleuchtet und Freude bringt. Herzlichen Dank für Ihre nimmermüde Unterstützung und Ihr Vertrauen in unsere Arbeit!

Mit herzlichem „Vergelt’s Gott“

Ihre
Anne Gierlich
1. Vorsitzende

Uganda - Kabale Primary School, Kabale Diocese Diese Schule wurde 2006 gegründet. Von zuerst 57 Schülern ist die Schule ...
20/03/2026

Uganda - Kabale Primary School, Kabale Diocese

Diese Schule wurde 2006 gegründet. Von zuerst 57 Schülern ist die Schule inzwischen auf 521 Schüler angewachsen. Damit die Schüler sich nicht mehr die Bänke teilen oder auf dem Boden sitzen müssen, wurden mit Hilfe des Schulhilfswerks und mit lokaler Unterstützung 140 Schulbänke, 20 Tische und 20 Stühle angeschafft. Durch starken Regen und aufgeweichte Straßen hat sich der Abschluss des Projekts etwas verzögert.

Uganda - St. Maria Goretti Girls Secondary SchoolDiese Grundschule liegt in der Umgebung von Nebbi town. Die Schule wurd...
16/03/2026

Uganda - St. Maria Goretti Girls Secondary School

Diese Grundschule liegt in der Umgebung von Nebbi town. Die Schule wurde 2016 gegründet, um jungen Mädchen Bildung mit niedrigen Schulgebühren zu ermöglichen. Die Schule hat nicht ausreichend Computer, um das neue Schulfach Informations- und Kommunikationstechnologie nicht nur theoretisch zu unterrichten. Die durchschnittliche Klassengröße liegt bei 45 Schülerinnen. Mit Hilfe des Schulhilfswerks konnten 20 Laptops und ein Farbdrucker angeschafft werden.

Kenia - Consolata Primary School, St. Joseph The Worker Catholic Parish, Ugunja, Archdiocese of KisumuDiese Schule wurde...
15/03/2026

Kenia - Consolata Primary School, St. Joseph The Worker Catholic Parish, Ugunja, Archdiocese of Kisumu

Diese Schule wurde 2017 gegründet und konnte bisher nicht vollendet werden. Zwar steht der Rohbau der Schule, aber es fehlt der Innenausbau, sowie Fenster und Türen. Mit Hilfe des Schulhilfswerks konnte der Innenausbau sowie Fenster und Türen finanziert werden. Insgesamt hat das Schulhilfswerk 7.000 EUR zur Verfügung gestellt.

Weihnachtsbrief 2025Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks!Am Ende eines Jahres, d...
26/11/2025

Weihnachtsbrief 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks!

Am Ende eines Jahres, das uns letztlich allen mehr Fragen gegeben hat, als es Antworten auf Vorrat hat, werfen wir für Sie einen Blick nach Afrika, das in der Menge der Nachrichten noch mehr an den Rand gerückt ist. Die Aufgabe fällt uns insofern leicht, als wir mit einer guten Nachricht aufwarten können: Ihre Unterstützung wirkt weiter. In Landstrichen, in denen „Normalität“ so aussieht wie hierzulande „Krise“, gehen die Verantwortlichen für das Schulwesen mit Zuversicht und unermüdlicher Energie voran – ein Geist, der sich auf Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und die Lehrkräfte überträgt.

Drei Beispiele zeigen, wie die Arbeit des Schulhilfswerks auch und gerade im Kleinen wirkt:

- St. Peter Clever Center für behinderte Kinder in Uganda: Dieses Zentrum wurde 1997 mit 11 Kindern im Kabale-Distrikt begonnen. Heute werden 208 Kinder betreut. Die alte Toilette war in sehr schlechtem Zustand. Mit der Hilfe des Schulhilfswerks und lokaler Unterstützung war es möglich einen behindertengerechten Toilettenblock mit 5 Kabinen zu finanzieren.

- Schulbänke für mehrere Grundschulen in Tanzania: ACTNGONO (Action for Ngono Basin Reforestation) wurde 2006 im Muleba-Distrikt gegründet. Durch das Schulhilfswerk konnten 300 Schulbänke für 4 Grundschulen mit insgesamt 5.562 Schülern finanziert werden.

- The Rising Star Nursery and Primary School in Uganda: Diese Schule hat aktuell 287 Schüler und ist noch im Aufbau. Um die Umstände zu verbessern, konnten 200 stabile Holzbänke mit Metallrahmen finanziert werden. Diese Bänke halten deutlich länger als die bisherigen.

Einige Fotos von den vollendeten Projekten haben wir auf diesen Seiten abgebildet. Weitere können
Sie auf unserer Webseite unter https://schulhilfswerk.de/projekte-2025.html abrufen. Dokumentationen zu früheren Jahren stehen dort ebenfalls zum Ansehen bereit. Die Inhalte, die Sie dort finden, zeigen das Prinzip, welches wir seit unserer Gründung 1963 als grundlegend für unsere Arbeit betrachten: Offenheit und Transparenz. Für jede Mark und jeden Euro, den Sie uns spenden, legen wir detailgenau Rechenschaft ab. Wobei wir in eigener Sache so sparsam und sorgfältig agieren, wie nur möglich. Von Anfang an liegt unser Aufwand für Verwaltung und Werbung bei der 1-Prozent-Marke. Sprich: Von 100 Euro Spendengeldern gelangen 99 Euro genau dorthin, wo sie die größtmögliche Wirkung entfalten.

Dass dieser Winterbrief dennoch etwas rätselhaft gerät, ist beabsichtigt. Sie finden gleich hier ein Kreuzworträtsel, welches wir uns für Sie haben einfallen lassen. Alle Lösungsbegriffe haben mit dem Schulhilfswerk und den Menschen zu tun, die mit uns verbunden sind. Im Zweifelsfall hilft ein Blick auf unsere Website und die Nutzung der Suchmaschine (LUPE) dort. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Rätseln und Lösen.

Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf das Weihnachtsfest, wie es in Uganda begangen wird. Am Morgen des 25. Dezember machen sich die Menschen auf den Weg, um mit einem möglichst großen Teil der Familie zu feiern, zu essen und schöne Zeit zusammen zu verbringen. Morgens geht es, wie schon an Heiligabend, zum Gottesdienst, der in vielen Regionen drei bis vier Stunden dauern kann. Danach kommt die ganze Familie zum Festessen zusammen, man wünscht sich „Mukulike Utukuuta Ku Mazaalibwa” swahilisch für „Frohe Weihnachten“. Den ganzen restlichen Tag wird gefeiert und das geht meist in ein fröhliches Fest über, bei dem gesungen und getanzt wird und das kann bis in die frühen Morgenstunden dauern.

Meist werden an diesem Tag auch die Geschenke überreicht. Anders als bei uns, beschränken sich diese aber auf Kleidung und Kleinigkeiten. Vor allem Socken und Unterwäsche werden gerne verschenkt, Kinder bekommen auch Süßigkeiten. Verwandte und Freunde bringen zum Weihnachtsessen gern verschiedene Speisen, beispielsweise Obutanda (Passionsfrucht), Kimbo (Speiseöl) und Cassavam (Maniok) mit. Besondere Köstlichkeiten sind Limonaden, Kekse und Kuchen.

Vielleicht können Sie an Ihrem Weihnachtsfest in Gedanken einen kurzen Ausflug dorthin machen: Viele der Kinder, die dort mit ihren Familien feiern, können das mit Freude und Zuversicht tun, weil Sie und wir sie auf ihrem Weg in die Zukunft begleiten. Dafür sagen wir Ihnen „Matondo Mingi“ bzw. „Vielen Dank“!

Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage, eine gesegnete Zeit zwischen den Jahren und einen guten und glücklichen Beginn des neuen Jahres!

Herzliche Grüße,
Anne Gierlich
1. Vorsitzende

Sommerbrief 2025Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks,„Arnold Janssen“ – haben wi...
16/07/2025

Sommerbrief 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks,

„Arnold Janssen“ – haben wir diesen Namen nicht schon einmal gehört? Nun, das hängt ein bisschen davon ab, in welcher Region Deutschlands Sie zuhause sind – und wie vertraut mit dem Ordenswesen. Am Niederrhein, Richtung holländische Grenze, für Fußballbegeisterte: in der Gegend um Mönchengladbach, ist dieser Name jedenfalls wohlbekannt. Denn dort ist das Stammhaus der Steyler Missionare zu finden, jenes Ordens, den Janssen begründet hat und der 2003 heiliggesprochen wurde. Eine andere Gegend, der sein Name und sein Wert bestens vertraut sind, ist Afrika, wo er, seine Brüder und seine Schwestern seit weit mehr als 100 Jahren unterwegs sind, um dem Leitgedanken zu dienen, der sich im Namen des Ordens spiegelt: Societas Verbi Divini, „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“.
Das spiegelt sich in einer regen Schul- und Lehrtätigkeit wider, die Anerkennung weit über den Orden hinaus findet. Vor wenigen Wochen erreichte uns ein Brief der St. Arnold Janssen Technical School in der Diözese Arua, im nördlichen Uganda. Sie wurde 2018 von den St. Charles Lwanga Sisters of Paimol gegründet, um jungen Menschen – vor allem Flüchtlingen aus dem Südsudan, der Demokratischen Republik Kongo und schutzbedürftigen Kindern in Flüchtlingsaufnahmegemeinden – eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen.
Die St. Arnold Janssen Technical School ist die einzige Berufsschule im Flüchtlingslager Imvepi und spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung von berufsqualifizierenden Fähigkeiten an die Flüchtlingsbevölkerung und die Aufnahmegemeinden.
Der Schwerpunkt der Schule liegt auf der Vermittlung praktischer Fertigkeiten, damit Kinder aus benachteiligten Verhältnissen eine Ausbildung, Beratung und Chancen für eine bessere Zukunft erhalten. Die Schule hat insgesamt 907 Schüler (483 Mädchen und 444 Jungen).
Die Schulleiterin, Sr. Sarag Adong, legt uns ein außergewöhnliches Projekt ans Herz: die Beschaffung von brandneuen Nähmaschinen und Zubehör. Denn die Schneiderei ist einer von sechs handwerklichen Berufen, der dort gelehrt wird. Das Ziel sei es, schreibt Sr. Sarah, „Flüchtlingsschüler, Lernende aus Aufnahmegemeinden und ihre Familien zu stärken, indem Mittel für die Vermittlung von Nähkenntnissen und die Anschaffung von Nähmaschinen für die technische Schule im Flüchtlingslager Imvepi, in dem unsere Missionare tätig sind, gesammelt werden. Das gibt den Begünstigten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu nutzen, um der Armut zu entkommen und eine vielversprechende Zukunft für sich und ihre Familien aufzubauen.“
Dies hat besondere Bedeutung – und besonderen Wert – weil die Flüchtlingskinder und die Kinder aus den Aufnahmegemeinden im Flüchtlingslager über keine formale Ausbildung verfügen und daher keinen Zugang zu angemessenen, gut bezahlten Arbeitsplätzen haben. Berufliche Fähigkeiten wie das Nähen sind daher eine wichtige Alternative. Die Kinder leben in Armut, was sie erheblich daran hindert, gute Arbeitsplätze zu finden, um ihre Familien zu ernähren. Oft laufen sie Gefahr, in menschenunwürdigen Berufen zu landen, um ihre Familien zu unterstützen.
„Eine berufliche Qualifikation wie das Schneidern, wofür eine Nähmaschine erforderlich ist, ist eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, armen Menschen zu helfen, Selbstvertrauen aufzubauen und ihnen die Möglichkeit zu geben, als Schneiderin einen respektablen Lebensunterhalt zu verdienen und ihre Familien aus der Armut zu befreien“, weiß Sr. Sarah. „Das Schneiderhandwerk bietet den Begünstigten nicht nur berufliche Fähigkeiten, sondern auch Hoffnung und Freiheit.“


Die St. Arnold Janssen Technical School verfügt jedoch nur über 13 alte Nähmaschinen, welche bei weitem nicht für die Ausbildung der in diesem Jahr für den Schneiderkurs angemeldeten 187 Schülerinnen ausreichen. Die Schulleiterin bittet daher um eine Unterstützung von 3.500 Euro, um weitere Nähmaschinen anschaffen zu können. Die Schulleitung, die Mitarbeiter und die Eltern der St. Arnold Janssen Technical School haben bereits 1.500 Euro für den lokalen Beitrag zu den Projektkosten aufgebracht und außerdem wollen die Schülerinnen künftig eigene Produkte herstellen, um aus dem Verkauf das Projekt dauerhaft zu finanzieren. Eine Haltung, die uns sehr beeindruckt – und um deren Anerkennung wir Sie, liebe Freundinnen und Freunde des Schulhilfswerks herzlich bitten. Ihre Unterstützung, schreibt Sr. Sarah, „ist ein Geschenk, das Tag
für Tag, Jahr für Jahr weiterwirkt. Es wird für Generationen etwas bewegen!“

Sonnenenergie zu nutzen: Wo läge das näher als in Afrika, das schier unendlich über Sonnenschein verfügt? Gleichwohl fehlt es, wie wir immer wieder hören, an verfügbarer und bezahlbarer Technik, auch an qualifizierten Installateuren mangelt es häufig. Umso mehr weckte es unsere Aufmerksamkeit, als uns aus Uganda ein Brief der Archbishop Kiwanuka Memorial Primary School erreichte. „Mit der Anschaffung einer Solaranlage, die auf dem Schulgelände installiert werden soll, wollen wir die Schule mit Strom versorgen“, schreibt Pater John Kizito, mit dem das Schulhilfswerk schon bei diversen Projekten erfolgreich zusammengearbeitet hat. „Der Strom aus der Solaranlage wird dazu beitragen, Wasser aus unserem Brunnen zu pumpen, die Schulgebäude für den Unterricht zu beleuchten und die Schulunterkünfte sowie das Schulgelände mit Licht zu versorgen. Die Solarenergie wird auch dazu beitragen, das gepumpte Wasser für die Schulkinder zu reinigen.“



Diese Schule hat aus unserer Sicht nicht nur deshalb Ihre Unterstützung verdient, weil sie genauso lange besteht wie unser Schulhilfswerk – seit 1963. Sondern weil sie als Bildungsstätte für insgesamt 1009 Kinder mit Behinderungen und Waisenkinder zusätzliche Fürsorge und Schutz verdient. Stromknappheit, hohe Kosten und Stromschwankungen stellen Sicherheit und Beständigkeit des Schulbetriebs in Frage. Eine bezahlbare und zuverlässige Stromquelle würde hier dauerhaft Abhilfe schaffen.

Pater John schätzt den Arbeitsaufwand auf rund einen Monat, die Kosten sind auf rund 7.200 Euro veranschlagt, von denen die Gemeinde 415 Euro selbst übernehmen kann. In der besten Tradition des Schulhilfswerks sehen wir hier die Chance zu schneller, effizienter Hilfe, die zwar aus Technik besteht, aber nachhaltig die Aufgabe der Schule unterstützt, ihrem Bildungsauftrag nachzukommen. Daher wollen wir Ihnen auch dieses Projekt zur Unterstützung empfehlen.

In der Mitte des Jahres angekommen, bedanken wir uns herzlich bei Ihnen für die großherzigen Spenden der vergangenen Monate. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass auch in angespannten Zeiten Ihre Solidarität und Hilfsbereitschaft weiterbesteht. Für die Kinder und Jugendlichen in Afrika, für die Bildung die einzig greifbare Lebenshilfe von außen darstellt, ist Ihre Großzügigkeit ein Lichtblick.

Wir sagen in deren Namen dafür ein großes „Vergelt’s Gott“ und wünschen Ihnen eine schöne und erfreuliche Sommerzeit. In unserem nächsten Brief werden wir Sie dann wieder über den Fortgang der Projekte informieren, die wir mit Ihrer Hilfe in den vergangenen 12 Monaten anstoßen durften.

Herzliche Grüße,
Anne Gierlich
1. Vorsitzende

Osterbrief 2025Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks,man spürt es sofort: In den ...
06/04/2025

Osterbrief 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Schulhilfswerks,

man spürt es sofort: In den Nachrichten fehlt etwas. Sobald die Krisen in der eigenen Welt überhandnehmen, gerät aus dem Blick, was etwas weiter entfernt vor sich geht. In Afrika zum Beispiel. Können Sie sich erinnern, wann Sie zum letzten Mal Nachrichten von dort gehört oder gelesen haben? Wir können diese Lücken nicht schließen. Aber wir können Ihnen zweierlei versichern. Die Projekte, die wir mit Ihrer Unterstützung in den vergangene 15 Monaten zu unterstützen begonnen haben, gedeihen. Und der Bedarf an Unterstützung für neue Vorhaben ist anhaltend groß. Gerade weil viele Menschen in Afrika spüren, dass sich der Rest des Planeten (China einmal ausgenommen) vor allem mit sich selbst beschäftigt, schwingt in ihren Anfragen etwas deutlicher als sonst die Sorge mit, dass sie nicht gehört werden könnten.

Wir sehen uns in der Verantwortung, diese Botschaft weiterzugeben: Afrikas Schulen brauchen unsere Unterstützung – und haben sie auch verdient. Davon wollen wir nicht ablassen. Schon deshalb nicht, weil wir in den 62 Jahren seit der Gründung des Schulhilfswerks für Afrika immer wieder solche Phasen der schlechten Nachrichten und umwälzenden Probleme erlebt haben. Mehr noch aber, weil wir aus der Korrespondenz mit Pädagogen, Priestern und Ordensleuten wissen, dass unsere Hilfe ankommt und gute Ergebnisse zeitigt. Viele von denen, deren Briefe und Mails wir heute lesen, waren in der Vergangenheit selbst Nutznießer unserer Förderung.

In unserer Gesellschaft und Wirtschaft ist in den letzten Jahren viel von „Nachhaltigkeit“ die Rede. Wenn man das nicht als Schlagwort für modernes Marketing versteht, sondern als ernsthaftes Bestreben, die Welt auch für die nächsten Generationen lebenswert zu machen und zu erhalten, dann war das Schulhilfswerk in Sachen Bildung diesem Anspruch schon lange ein gutes Stück voraus.

Das gilt umso mehr, weil erst durch den Zugang zu kontinuierlichen und durchdachten Bildungsangeboten jene Form von persönlichem Wissen entsteht, aus dem individuelles Talent seine Kraft saugt. Es ist letztlich ein Treibstoff für Unabhängigkeit und Selbständigkeit, mit denen Menschen ihre Überzeugungen und Fähigkeiten leben können. Die Ergebnisse werden vielleicht erst in der nächsten oder übernächsten Generation richtig zum Tragen kommen. Im Sinne des biblischen Saatkorns indes besteht hier mehr Grund zu hoffen und zu handeln, als abzuwarten. Gerade weil die Nonnen und Patres, die Priester und Lehrer in Afrika uns dies vorleben.

Von Seiten der kirchlichen Träger von Bildungsangeboten, die wir unterstützen, bekommen wir immer wieder bestätigt, wie wertvoll eine solche Haltung seitens der Förderer und Unterstützer ist – Allem voran im Wettbewerb mit säkularen Weltanschauungen und politischen Manipulationen. Diese sind zwar nicht nur in Afrika zu spüren, fallen dort aber angesichts von Armut und gesundheitlichen Risiken besonders ins Gewicht. Die Tatsache, dass zahlreiche der uns geförderten Projekte dazu beitragen, Mädchen und Frauen zu stärken, spricht hier Bände.

Was sich in jüngster Zeit mehrt, zeigt ein Überblick, den wir uns im Vorstand des SHA verschafft haben, sind Anfragen zur Unterstützung einer besseren Infrastruktur der Schulen:

• damit sie für die Familien einer Region attraktiv genug sind, um Kinder aufzunehmen, die sonst zur Feldarbeit oder Hilfstätigkeiten herangezogen werden;
• damit sie den wachsenden Zustrom an Kindern versorgen können, der in Abwesenheit von Krieg und Krisen auch ein Zeichen von Hoffnung ist;
• damit sie sich den vermeintlichen „Luxus“ leisten können, brüchige Dächer zu flicken oder klapprige Schulbänke zu erneuern;
• damit Kinder keine Kraft und Zeit darauf ver(sch)wenden müssen, kostbares Trinkwasser heranschleppen müssen und ihre Nächte in den Schlafräumen einfacher Internate verbringen können, statt lange Heimwege anzutreten.

Worauf es uns vor diesem Hintergrund weiter ankommt: Wir wollen möglichst an vielen verschiedenen Orten helfen und dabei unterschiedliche Projekte voranbringen. Anders als große, zum Teil weltweit tätige Organisationen, richten wir dazu keine vollmundigen Programme ein. Was und wie etwas geschehen soll, das erklären die Betroffenen vor Ort in eigenen Worten. Und die teilen wir in diesen Briefen auch deshalb mit Ihnen, damit sie sich einen glaubwürdigen Eindruck verschaffen können – und dem Leben in Afrika auch dann etwas näher sind als andere, wenn die allgemeine Nachrichtenlage zu wünschen übrig lässt.

Zu dieser Verantwortung stehen wir, sie ist Grundlage unserer Arbeit seit jeher. Für das Vertrauen, dass Sie uns hier entgegenbringen, bedanken wir uns, für Ihre großzügige Unterstützung sagen wir Ihnen ein herzliches Vergelt’s Gott.

Für die Zeit bis Ostern wünschen wir Ihnen innere Kraft, verbunden mit der Freude an einer erblühenden Natur. Zum Osterfest und die folgende Zeit wünschen wir Ihnen Gottes Segen und ein gedeihliches Vorankommen auf dem Weg durch das Jahr!

Mit herzlichen Grüßen,
Anne Gierlich
1. Vorsitzende

Adresse

Konrad-Adenauer-Allee 17a
Freinsheim
86150

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