Evansonslabs Consulting and Coaching

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James E. Njoroge, M. Sc. VWL - Ihr persönlicher Wirtschaftsdozent, Business Coach und Wirtschaftsberater für Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Freiburg

Wir verstehen uns als eine lernende Organisation, die darauf Wert legt, alle Menschen außerhalb und innerhalb der Organisation zum Lernen zu motivieren. Wir möchten Wissen schaffen. Täglich begegnen wir Menschen, die nach Wissen dürsten. Wir widmen unsere Energie, Mittel und Wege zur Vermittlung vom Wissen und Qualifizierung von Menschen in Ihren Bildungsweg, beruflichen Werdegang und unternehme

17/08/2026

Warum entscheidet Vertrauen über den Erfolg einer Rentenreform?

Alterssicherung beruht auf langfristigen Erwartungen. Menschen zahlen heute Beiträge, verzichten auf verfügbares Einkommen und vertrauen darauf, im Alter verlässlich abgesichert zu sein. Dieses Vertrauen kann jedoch verloren gehen, wenn Regeln häufig geändert werden, Lasten dadurch unklar verteilt werden oder einzelne Gruppen dauerhaft privilegiert erscheinen.

Eine Reform ist deshalb nicht allein dann erfolgreich, wenn sie sowohl finanzmathematisch als auch ökonomisch tragfähig ist. Sie muss auch als fair, transparent und nachvollziehbar wahrgenommen werden.

Bürgerinnen und Bürger müssen erkennen können: Welche Leistungen sind zugesagt? Wer finanziert sie? Welche Risiken bestehen? Wie werden Beamte, Selbstständige, freie Berufe, Arbeitgeber und Steuerzahlende beteiligt? Und welche Lasten werden auf künftige Generationen übertragen?

Vertrauen entsteht durch klare Regeln, geschützte Anwartschaften, verständliche Renteninformationen, transparente Steuerzuschüsse und eine offene Bewertung der Reformfolgen.

Fehlt dieses Vertrauen, reagieren Menschen mit Unsicherheit, stärkerer privater Vorsorge, politischem Widerstand oder Zweifeln am Generationenvertrag. Eine generationengerechte Rentenreform braucht daher nicht nur Geld, sondern auch institutionelle Glaubwürdigkeit.



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17/08/2026

From Wealth in Africa to Wealth of African People

This research note deepens the conceptual distinction introduced in Research Note 1 between “wealth in Africa” and “wealth of African people.” The note argues that African development cannot be adequately understood by identifying assets located within African territory alone. Minerals, land, oil, forests, biodiversity, infrastructure, cities, cultural production, data, and labour forces may exist in Africa, but these resources become the wealth of African people only when the African people as individuals, households, communities, firms, workers, public institutions, and future generations can own, access, govern, transform, protect, and benefit from them.

The note therefore reframes the African wealth question as one of ownership, control, transformation, distribution, and intergenerational justice. Drawing on institutional economics, political economy, capability theory, comprehensive wealth accounting, colonial-history research, and development economics, the note shows that the central analytical issue is not whether Africa possesses wealth, but through which institutional arrangements wealth becomes human capability, public value, productive ownership, ecological resilience, and social dignity. The note also examines mechanisms of wealth leakage, including colonial extraction, unequal trade, elite capture, illicit financial flows, environmental degradation, weak taxation, conflict, and limited local value addition. The central argument is that “wealth in Africa” is a territorial fact, while “wealth of African people” is a people-centred, institutional, distributive, and normative achievement. The note concludes by proposing a wealth-transformation lens for the remaining research series.



https://evansonslabs.com/2026/08/17/from-wealth-in-africa-to-wealth-of-african-people/

10/08/2026

Gesundheit ist in Deutschland nicht nur eine medizinische, sondern auch eine soziale Frage.

Wer armutsgefährdet ist, unsicher arbeitet, in belastenden Wohnverhältnissen lebt oder geringere Bildungschancen hat, trägt häufig höhere Gesundheitsrisiken. Gleichzeitig sind Prävention, gesunde Ernährung, digitale Gesundheitskompetenz, Zeit für Arzttermine und Zugang zu guter Versorgung sozial ungleich verteilt.

Die gesetzliche Krankenversicherung soll diese Unterschiede abfedern. Sie organisiert Solidarität unabhängig vom individuellen Krankheitsrisiko. Doch soziale Ungleichheit verschwindet nicht allein durch Versicherungsschutz.
Gesundheitschancen entstehen lange vor dem Arztbesuch: die Kindheit, die Schule, die Arbeit, das Einkommen, das Wohnumfeld, die Umweltbelastung, die Sprache, die Mobilität und die soziale Teilhabe sind Einflussfaktoren der Gesundheit.

Reformen der gesetzlichen Krankenversicherung müssen deshalb mehr leisten als nur die Beitragssätze zu stabilisieren. Sie müssen fragen, ob das System vulnerable Gruppen erreicht, ob Prävention dort ankommt, wo Risiken entstehen, und ob Versorgung nach Bedarf statt nach sozialer Position organisiert wird.

Die zentrale Frage lautet: Wie kann ein Gesundheitssystem soziale Ungleichheit verringern, statt sie nur nachträglich zu behandeln?
Gesundheitspolitik ist deshalb auch Bildungs-, Arbeitsmarkt-, Wohnungs-, Familien- und Sozialpolitik.

Ein gerechtes Gesundheitssystem misst sich nicht nur an medizinischer Spitzenversorgung, sondern auch daran, ob alle Menschen realistische Chancen auf ein gesundes Leben haben.

Welche Reformen könnten die Gesundheitschancen in Deutschland fairer verteilen?



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06/08/2026

Abiturvorbereitung: Lernstand ehrlich bestimmen

Lea liest ihre Mathematik-Mitschrift: „Das kann ich.“ Doch vor einer unbekannten Aufgabe fehlt ihr der erste Schritt.

Samir hält sich nach einer schwachen Wirtschaftsklausur für „schlecht im Fach“. Ohne Zeitdruck erklärt er Marktversagen und Zielkonflikte. Sein Wissen ist vorhanden – Operatoren und Zeitsteuerung bremsen ihn.

Beide brauchen Unterstützung. Aber nicht dieselbe.

Ein Lerngefühl ist noch keine Diagnose. Wer Inhalte wiedererkennt, kann sie nicht automatisch selbstständig anwenden. Eine schwache Note beweist ebenso wenig, dass alle Grundlagen fehlen.

Prüfe deinen Lernstand in sieben Bereichen:

✅️ Fachwissen
✅️ Verfahren
✅️ Transfer
✅️ Operatoren
✅️ Darstellung
✅️ Zeitsteuerung
✅️Selbstständigkeit

Starte heute mit einer Aufgabe – ohne Lösungsvorlage:

1. Schätze vorher deine Sicherheit ein.
2. Notiere Zeit und verwendete Hilfen.
3. Markiere den ersten Punkt der Unsicherheit.
4. Bestimme die Ursache.
5. Leite einen konkreten Lernschritt ab.

Ehrlichkeit bedeutet nicht, sich kleinzumachen. Sie gleicht das eigene Urteil mit überprüfbarer Leistung ab. Aus „Ich kann das nicht“ wird: „Hier setze ich als Nächstes an.“

Ich unterstütze individuell in Mathematik und Wirtschaft – passend zu Abiturjahr, Schulart, Niveau, WGW, WGI oder WGF.

Mehr: https://evansonslabs.de/2026/08/06/abiturvorbereitung-lernstand-ehrlich-bestimmen/



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03/08/2026

Abiturvorbereitung 2027/2028 Erfolgreich starten

„Ich habe noch Zeit.“ Dieser Gedanke beruhigt – bis aus Zeit plötzlich Prüfungsdruck wird.

Vielen Schülerinnen und Schülern geht es ähnlich: In Mathematik fehlen Grundlagen. In Wirtschaft sind Fachbegriffe bekannt, doch der Transfer auf Materialien und Prüfungsaufgaben fällt schwer. Einfach mehr Lernstunden einzuplanen, löst das Problem selten.

Erfolgreiche Abiturvorbereitung beginnt mit Klarheit:

✅️ Welche Vorgaben gelten für meine Schulart, mein Fach und mein Profil?

✅️ Was kann ich selbstständig anwenden und erklären?

✅️ Wo liegen Verständnis-, Methoden- oder Zeitprobleme?

✅️ Welche nächsten Schritte sind realistisch?

Für den Abiturjahrgang 2027 ist jetzt eine verbindliche Jahresplanung wichtig. Der Jahrgang 2028 kann die zusätzliche Zeit für Grundlagen und wirksame Lernroutinen nutzen.

Ob Mathematik oder Wirtschaft am allgemeinbildenden Gymnasium, WGW, WGI oder WGF am Wirtschaftsgymnasium: Verteiltes Üben, aktives Abrufen, Rückmeldung und Erholung wirken nachhaltiger als kurzfristiges Auswendiglernen.

Der Start in fünf Schritten:

✅️Prüfungsprofil klären

✅️Lernstand prüfen

✅️Fehler auswerten

✅️ Vier Wochen planen

✅️Unterstützung organisieren

Ich unterstütze Schülerinnen und Schüler individuell in Mathematik und Wirtschaft.

Mehr Infos: https://evansonslabs.de/2026/08/03/abiturvorbereitung-2027-2028-erfolgreich-starten/



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02/08/2026

Wie kann die Rentenpolitik Altersarmut in Deutschland verhindern, ohne dabei die Anerkennung der Lebensleistungen der Menschen aus dem Blick zu verlieren?

Ein stabiles Rentenniveau schützt zwar nicht automatisch vor Armut im Alter. Wer aber über viele Jahre nur geringe Einkommen erzielt, in Teilzeit arbeitet, Angehörige pflegt, Kinder erzieht oder Erwerbsunterbrechungen erlebt, sammelt häufig nur geringe Rentenansprüche bei der Deutschen Rentenversicherung.

Deshalb muss eine gerechte Alterssicherung zwei Ziele verbinden: 1️⃣ Sie soll ein menschenwürdiges Einkommen im Alter sichern und 2️⃣ zugleich Beiträge, Erwerbsarbeit und gesellschaftlich notwendige Sorgearbeit anerkennen.

Altersarmut in Deutschland ist nicht nur ein individuelles Vorsorgeproblem. Sie entsteht auch durch Niedriglöhne, ungleiche Erwerbschancen, fehlende betriebliche Vorsorge, gesundheitliche Belastungen und strukturelle Benachteiligungen im Lebensverlauf.

Eine Reform darf daher nicht allein auf die spätere Grundsicherung verweisen. Notwendig sind armutsfeste Mindestansprüche, höhere Erwerbseinkommen, Anerkennung der Care-Arbeit, breiter Zugang zur betrieblichen Altersvorsorge sowie die gezielte Förderung privater Vorsorge für niedrige und mittlere Einkommen.

Generationengerechtigkeit bedeutet: Niemand darf im Alter zurückgelassen werden – und die Finanzierung dieses Schutzes muss transparent und tragfähig bleiben.



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02/08/2026

Hohe Einkommen spielen eine zentrale Rolle in der Reformdebatte der gesetzlichen Krankenversicherung.

Denn die gesetzliche Krankenversicherung finanziert sich überwiegend aus einkommensabhängigen Beiträgen – allerdings nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Einkommen oberhalb dieser Grenze erhöht den Beitrag nicht weiter. Gleichzeitig können Beschäftigte oberhalb der Versicherungspflichtgrenze unter bestimmten Voraussetzungen in die private Krankenvollversicherung wechseln.

Damit entsteht eine zentrale Verteilungsfrage: Wie stark sollen hohe Einkommen zur solidarischen Finanzierung des Gesundheitssystems beitragen?

Aus gesundheitsökonomischer Perspektive geht es nicht um eine moralische Bewertung einzelner Einkommensgruppen. Entscheidend ist die institutionelle Wirkung: Wenn besonders beitragsstarke Gruppen teilweise außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung organisiert sind, kann die solidarische Finanzierungsbasis geschwächt werden.

Die Folge ist ein Spannungsfeld zwischen individueller Wahlfreiheit, Beitragsgerechtigkeit und Systemstabilität. Für die gesetzliche Krankenversicherung bedeutet dies:

1️⃣ geringere Beteiligung hoher Einkommen oberhalb bestimmter Grenzen

2️⃣ potenzieller Verlust einkommensstarker Versicherter

3️⃣ stärkere Belastung der verbleibenden Beitragszahlenden

4️⃣ wachsende Debatte über Fairness und Solidarität

Eine nachhaltige Reform muss deshalb klären, welche Rolle hohe Einkommen in einem solidarischen Gesundheitssystem spielen sollen.

Die zentrale Frage lautet:

Wie kann die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung so gestaltet werden, dass Solidarität, Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz zusammenpassen?

Gesundheitsversorgung ist nicht nur eine Versicherungsfrage. Sie ist auch eine Frage der Verteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.



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27/07/2026

Warum verändert der demografische Wandel die in grundlegend?

Wenn geburtenstarke Jahrgänge ( ) in den Ruhestand treten, während kleinere Jahrgänge ( ) in das Erwerbsleben nachrücken, verändert sich das Verhältnis zwischen Beitragszahlenden und Rentenbeziehenden. Gleichzeitig erhöht eine längere Lebenserwartung die durchschnittliche Dauer des Rentenbezugs.

Für das Umlageverfahren bedeutet dies: Weniger Erwerbstätige müssen tendenziell mehr und länger laufende Renten finanzieren. Der Reformdruck zeigt sich dann in möglichen höheren Beiträgen, einem steigenden Bedarf an Bundeszuschüssen, einem Druck für einen späteren Renteneintritt oder einer Drohung mit einer Änderung der Leistungszusagen (z. B. der Senkung der Haltelinie unter den aktuellen 45%).

Doch Demografie ist kein kurzfristig unveränderbares Schicksal der deutschen Gesellschaft. Erwerbsbeteiligung, Produktivitätssteigerung, Löhngerechtigkeit, Qualifizierungsförderung, Gesundheitsförderung, Familienpolitik, sowie die Begrenzung der Abwanderung aus Deutschland beeinflussen die Tragfähigkeit des Rentensystems erheblich.

Aus Sicht der Generationengerechtigkeit darf die Antwort deshalb nicht lauten, Jung und Alt in Deutschland gegeneinander auszuspielen. Entscheidend ist, Lasten, Chancen und Anpassungen fair zwischen den Geburtsjahrgängen und innerhalb derselben Generation zu verteilen.

Eine nachhaltige Rentenreform in Deutschland muss demografische Risiken frühzeitig sichtbar machen und Sozial-, Arbeitsmarkt-, Bildungs-, Migrations- und Wirtschaftspolitik miteinander verbinden.



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Für die Privatrente: https://lnkd.in/e-jhkU_M

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21/07/2026

Warum sind Bundeszuschüsse in der Rentenversicherung so wichtig – und zugleich politisch sensibel?

Die gesetzliche Rentenversicherung wird nicht nur durch Rentenbeiträge finanziert. Auch der Staat beteiligt sich über Bundeszuschüsse. Damit werden versicherungsfremde Leistungen, gesamtgesellschaftliche Aufgaben und Stabilisierungseffekte teilweise über Steuern getragen.

Das kann gerecht sein: Wenn Rentenpolitik Aufgaben erfüllt, die der ganzen Gesellschaft dienen, sollte nicht allein die Gruppe der Beitragszahlenden belastet werden. Steuerfinanzierung kann Lasten breiter verteilen und den Beitragssatz stabilisieren.

Doch Bundeszuschüsse haben auch eine Kehrseite. Jeder Euro im Bundeshaushalt kann nur einmal verwendet werden. Mittel für die Rentenversicherung stehen dann nicht für Bildung, Pflege, Infrastruktur, Digitalisierung, Verteidigung, Klimaschutz oder Schuldendienst zur Verfügung.

Generationengerechtigkeit verlangt deshalb Transparenz: Welche Rentenausgaben sind beitragsbezogen? Welche Aufgaben sind gesamtgesellschaftlich? Welche Kosten werden heute offen finanziert – und welche in künftige Haushalte verschoben?

Eine faire Rentenreform braucht nicht nur stabile Renten, sondern auch eine ehrliche Steuer- und Haushaltsperspektive. Denn Steuerfinanzierung ist kein neutraler Ausweg. Sie entscheidet mit darüber, wie Lasten zwischen Erwerbstätigen, Rentenbeziehenden, Steuerzahlenden und künftigen Generationen verteilt werden.



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Über Private Rentenversicherung: https://lnkd.in/e-jhkU_M

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19/07/2026

Selbstständige stehen im deutschen Krankenversicherungssystem vor einer besonderen Entscheidung: gesetzlich freiwillig versichert bleiben oder in die private Krankenvollversicherung wechseln?

Diese Wahl wirkt zunächst wie ein Ausdruck unternehmerischer Freiheit. Gesundheitsökonomisch ist sie jedoch mit erheblichen Risiken, Anreizen und Verteilungsfragen verbunden.

Für junge, gesunde und gut verdienende Selbstständige kann die private Krankenvollversicherung kurzfristig attraktiv erscheinen: individuelle Tarife, Leistungswahl und teilweise niedrigere Beiträge im Vergleich zur freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung.

Langfristig entstehen jedoch andere Herausforderungen:
Beiträge können im Alter steigen, Familienmitglieder müssen häufig separat abgesichert werden, Einkommensschwankungen passen nicht immer gut zu festen Versicherungsprämien, und der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist nur begrenzt möglich. Für freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige stellt sich wiederum die Frage, wie fair die Beitragsbemessung bei schwankenden Einkommen, Gründungsphasen oder Krisen ist.

Die zentrale Reformfrage lautet daher:
Wie kann die Krankenversicherung für Selbstständige so gestaltet werden, dass unternehmerische Freiheit, soziale Absicherung und langfristige Finanzierbarkeit zusammenpassen?

Selbstständigkeit darf nicht bedeuten, Gesundheitsrisiken allein tragen zu müssen. Gleichzeitig braucht ein solidarisches System klare Regeln, damit Beitragslasten fair verteilt werden. Die Zukunft der Krankenversicherung hängt auch davon ab, ob sie flexible Erwerbsformen, Solo-Selbstständigkeit sowie Familien- und Altersrisiken realistisch abbildet.

Welche Reformen würden Selbstständige wirksam absichern, ohne ihre unternehmerische Freiheit einzuschränken?



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