Schreibzentrum Goethe-Universität Frankfurt am Main

Schreibzentrum Goethe-Universität Frankfurt am Main

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[schreibZENTRUM der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Was ist das Schreibzentrum? What is a writing center?

Das Schreibzentrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main bietet Studierenden der Fachbereiche 1 sowie 6 bis 10 Veranstaltungen zum wissenschaftlichen, aber auch zum kreativen und journalistischen Schreiben an. Daneben geben unsere Peer-Tutorinnen in nicht-direktiven Schreibberatungen ein individuelles Feedback auf studentische Schreibprojekte. Lehrende und NachwuchswissenschaftlerInnen können i

25/08/2026

📣 CALL FOR CONTRIBUTIONS 📣

Die trinationale Tagung findet vom 01. - 02.09.2027 in Frankfurt am Main am Campus Westend statt. Sie wird vom Schreibzentrum der Goethe-Universität ausgerichtet und durch die gefsus, die gewissS und das Forum Schreiben unterstützt.

ℹ️ Einreichungen (Vortrag, Workshop, Textbesprechung, Postervorstellung,...) sind ab Herbst 2026 bis 4.1.2027 möglich.

👉️ Alle Infos unter tinygu.de/Theorien-aufdecken

21/08/2026

🫤 Kennt ihr das? Die Frist für eure nächste Hausarbeit liegt noch ultra weit weg und es gibt tausend Dinge, die gerade wichtiger erscheinen? Wir schieben sie immer weiter auf und zack, werden zwanzig Seiten in drei Tagen zusammengekratzt.

🌪️ Prokrastination trifft uns wahrscheinlich alle irgendwann mal. Hier sind einige niedrigschwellige Tipps und Anregungen, die ihr ausprobieren könnt, um endlich in den Workflow zu kommen. Dabei ist uns natürlich bewusst, dass Hausarbeiten herausfordernd sind und es manchmal keine einfachen Lösungen gibt. Hoffentlich findet ihr hier jedoch etwas Inspiration.

💡 Link zur Schreibberatung in der Story!

21/08/2026

🧡 Wie erleben Studierende die Schreibberatung? Hier erzählt Veronica, wie sie ihre erste Beratung erlebt hat, was für sie überraschend war und welche Momente ihr besonders im Gedächtnis geblieben sind ☺️

Vielen Dank, Veronica, für deine Offenheit und deine Zeit und alles Gute weiterhin! ✨️

In unserer Reihe "Studierende berichten aus der Schreibberatung" erzählt diesmal Veronica. Sie hat einen Master in Erziehungswissenschaften gemacht, war das erste Mal für ihre Masterarbeit in der Beratung und ist jetzt mit dem Studium fertig. Sie berichtet: "Ein wichtiger Aspekt, welcher mein Studium, meine Masterthesis sowie die Schreibberatung beeinflusst hat, war die Tatsache, dass ich chronisch krank bin. Meine Erkrankungen verursachen chronische Schmerzen sowie Brain fog, Konzentrationsprobleme und Wortfindungsstörungen, was den Schreibprozess einschränken kann. Außerdem bin ich die erste in meiner Familie, die studiert, was mit verschiedenen Herausforderungen verbunden war."

Wie war deine erste Schreibberatung?
"Meine erste Schreibberatung war mit Gefühlen der Unsicherheit verbunden, da ich noch keine vergleichbare Erfahrung hatte, außer einer kurzen Beratung während einer Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten während meines Bachelors. Zudem hatte ich etwas Bedenken, dass durch meine gesundheitlichen Einschränkungen Schwierigkeiten aufkommen würden."

Für welches Schreibprojekt und mit welchen Erwartungen warst du in der Beratung?
"Meine Thesis-Betreuerin hatte mir die Schreibberatung vorgeschlagen, da ich
wegen meiner chronischen Erkrankungen Schwierigkeiten in der Organisation und beim Schreiben hatte. Ich hoffte, dass die Schreib-beratung mich im Prozess der Masterthesis unterstützen und gemeinsam mit mir Zwischenziele festlegen könnte, die mir das Schreiben und die Organisation erleichtern würden."

An welche Momente in der Schreibberatung erinnerst du dich besonders?
"Die Momente, an die ich mich besonders erinnere, sind die, bei denen ich mir komplexen Fragen in die Beratung gekommen bin. In solchen Momenten hat sich meine Schreib-beraterin mit mir hingesetzt und hat versucht, alles zu beantworten, auch wenn sie es selbst nicht immer wusste. In diesen Fällen haben wir gemeinsam überlegt, und mit ihrer Hilfe konnte ich letztendlich die meisten Fragen klären und Hindernisse überwinden. "

Was war eindrücklich für dich?
"Besonders eindrücklich war, dass sich meine Beraterin immer an meinem gesundheitlichen Zustand orientiert hat, gefragt hat, ob ich extra Zeit für Notizen benötige, sich immer sehr verständnisvoll gezeigt hat und flexibel war."

Was hat dich überrascht?
"Die größte Überraschung für mich war die Möglichkeit, mehrere Sitzungen zu haben. Ich hatte immer gedacht, dass die Schreibberatung ein einmaliges Angebot ist, und habe mich deshalb früher nicht an sie gewandt. Die Möglichkeit, langfristig Unterstützung anzufragen, hat mich sehr positiv überrascht."

Wie hast du dich als Schreiberin weiterentwickelt?
"Mein Entwicklungsprozess war nicht linear. Trotzdem bin ich strukturierter, klarer in meiner Ausdrucksweise und konsistenter geworden. Ich habe es geschafft, meine Zwischenziele besser zu setzen und zu erreichen und besser auf die Sinngenauigkeit meines Textes zu achten. Somit habe ich das Gefühl, dass ich zu einer besser strukturierten Schreiberin geworden bin."

"Was ich allen Studierenden mitgeben möchte: Die Schreibberatung ist ein Safe Space, um sich Unterstützung zu holen, die individuell und auf einen selbst angepasst ist. Sie kann den Schreibprozess urteilsfrei und professionell begleiten und somit helfen, die eigenen Ziele zu erreichen. Wenn man sich unsicher ist, kann man sich melden und nachfragen, aber bei Bedarf lohnt es sich, der Schreibberatung eine Chance zu geben."

21/08/2026

🤔 Wie sieht eigentlich ein Tag als Peer-Tutor*in am Schreibzentrum aus?

💡 Ein Großteil unseres Teams besteht aus Peer-Tutor*innen. Als solche unterstützen wir unsere Mitstudierenden mit studentischen Schreibberatungen und Workshops. Außerdem übernehmen wir wichtige organisatorische Aufgaben, zum Beispiel im Büro oder in der Betreuung von Schreibgruppen.

🤗 Jeder Arbeitstag bei uns ist anders und abwechslungsreich! Hier erhaltet ihr einen kleinen Einblick.

18/08/2026

Manchmal erscheint die zu erledigende Aufgabe so überwältigend groß oder herausfordernd, dass es schwierig sein kann, überhaupt damit anzufangen🥲😱 Kennt ihr das auch?

Die Aufgabe – wie beispielsweise die Hausarbeit – in kleinere Teilaufgaben zu zerlegen und den Anspruch an sich selbst etwas zu reduzieren, kann dann manchmal hilfreich sein😌

Ihr müsst nicht ein ganzes Kapitel am heutigen Tag schreiben, und erste recht nicht eure gesamte Hausarbeit! Vielleicht fällt es euch leichter, daran zu arbeiten, wenn ihr euch sagt, dass ein paar Notizen oder ein paar geschriebene Worte schon ausreichend sind✍️😊 Und, ganz wichtig: Das Geschriebene muss natürlich noch nicht perfekt sein, ihr könnt es ja später wieder überarbeiten :)

📝 Welche Methoden kennt ihr noch, um den Druck zu reduzieren und ins Arbeiten zu kommen?

17/08/2026

Willkommen im Team! 🥳

Lisa ist Schreibtyp Eichhörnchen, schreibt am liebsten an ihrem kleinen Küchentisch und hat das Reverse Outlining als liebste Lesemethode 🐿️ 📖

10/08/2026

Habt ihr einen festen Schreibort oder wechselt ihr immer mal wieder ab? Je nach Schreibphase, Motivation und individuellen Vorlieben kann ein Ortswechsel manchmal angenehm und hilfreich sein.

Wir haben in unserem Team nach den Lieblingsschreiborten unserer Peer-Tutor*innen gefragt. Hier erzählt eine Peer-Tutorin, wo sie gerne schreibt.

Carrels und feste Arbeitsplätze könnt ihr für eure Abschlussarbeiten übrigens über die Webseite der Uni-Bib reservieren.

Alternativtext:

Überschrift "Schreiborte" und Foto eines Schreibtisches voll mit Notizblättern, Büchern und Laptop : “Am meisten und am produktivsten arbeite ich an meinem Tisch zuhause, vor allem nachts. Dabei ist es für mich besonders wichtig, genug Platz zu haben, um Bücher, Texte und Notizen ausbreiten zu können, wofür ich auch manchmal den Boden benutze...”

Foto eines Schreibtisches in einem Carrel in der Zentralbibliothek: “...An meiner Bachelorarbeit habe ich aber viel in einem Carrel, also einem eigenen Arbeitsplatz, in der Zentralbibliothek gearbeitet. Das war praktisch, weil ich immer einen sicheren Platz hatte und auch Material und Bücher dort lassen konnte. Allerdings hat mir manchmal der soziale Druck gefehlt, den es ja sonst in der Bib ein bisschen gibt...”

Tisch mit Tablett und Notizblock in einem Hof zwischen hohen Wohnheimgebäuden: “...Ansonsten wechsle ich meine Schreiborte gerne je nach Schreibprojekt und Schreibphase mal ab. Vor allem am Anfang von Schreibprojekten, wenn ich noch viel lesen muss, oder in Phasen, in denen es mir schwer fällt, mich zu motivieren, gehe ich gerne mal in ein Café oder setze mich draußen hin, zum Beispiel in den Hof meines Wohnheim während meines Auslandsjahrs...”

Peer-Tutorin mit Laptop auf Matten in einer Turnhalle liegend: “...Oder ich schreibe einfach da, wo es sich halt gerade ergibt – wie hier in einer Pause vom Sport :)”

04/08/2026

Geschriebenes wegwerfen, wegstreichen, neu schreiben?🗑️ Das ist kein Scheitern, sondern oft einfach Teil des Schreibprozesses.

Die allermeisten Texte, die ihr so lest, wurden nicht in dieser Form in einem Rutsch geschrieben, sondern haben viele Feedback- und Korrekturschleifen durchlaufen. Und auch ihr müsst natürlich nicht auf Anhieb die perfekte Endversion eures Textes schreiben!

✏️ Vielleicht hilft es, sich das beim Schreiben vor Augen zu halten: Was ihr schreibt, ist eine erste Rohfassung. Die kann eine Form des Denkens und Herantastens sein, und ihr könnt sie danach überarbeiten – oder auch „wegwerfen“ und nochmal neu schreiben ✍️

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Goethe-Universität Campus Westend Grüneburgplatz 1
Frankfurt
60323