27/05/2026
Präsenz — Vortrag von PD Dr. Susanne Heim
DIE ABSCHOTTUNG DER WELT. INTERNATIONALE REAKTIONEN AUF DIE VERTREIBUNG DER JUDEN 1933–1945
Mittwoch, 10. Juni 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801
Hinweis: Der ursprünglich für heute geplante Vortrag von Prof. i.R. DDr. Oliver Rathkolb, Ökonomie der Angst. Die Rückkehr des nervösen Zeitalters, entfällt. Wir bemühen uns, ihn zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
Als nach der NS-Machtübernahme tausende Jüdinnen und Juden zur Emigration aus Deutschland gedrängt wurden, hatte dies weitreichende Folgen für die internationale Staatengemeinschaft. Hilfsbereitschaft und zivilgesellschaftliche Initiativen zur Unterstützung der Geflüchteten in den Nachbarstaaten Deutschlands wichen schon bald einer »Das-Boot-ist-voll«-Stimmung. Abschreckungsmaßnahmen wie die Verschärfung von Grenzkontrollen, die Unterbringung in Lagern oder heimliche Abschiebungen über grüne Grenzen trugen dazu bei, die Flüchtlinge in eine Sphäre der Rechtlosigkeit abzudrängen. Sie bestiegen seeuntüchtige Boote, um der Verfolgung zu entkommen, mussten Fluchthelfer bezahlen und zunehmend illegale Wege gehen, um sich in Sicherheit zu bringen. Mit jedem deutschen Expansionsschritt stieg die Zahl derer, die sich vor der Verfolgung und letztlich der Ermordung zu retten suchten.
Thema des Vortrags sind die Reaktionen der Zufluchtsstaaten auf die Fluchtbewegung und ihre Auswirkungen auf die Geflüchteten sowie die internationalen Bemühungen um eine »Lösung« der Krise. Dabei wird auch die Rolle der meist wenig beachteten jüdischen Hilfsorganisationen in den Blick genommen.
PD DR. SUSANNE HEIM
ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Von 2005 bis 2020 war sie Projektkoordinatorin der 16-bändigen Quellenedition »Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945«, publiziert bei De Gruyter Oldenbourg. Ihr Buch »Die Abschottung der Welt. Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945« ist im Februar 2026 im Verlag C.H.Beck, München erschienen.
https://www.chbeck.de/heim-abschottung-welt/product/39929820
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Fritz Bauer Institut
Geschichte und Wirkung des Holocaust
www.fritz-bauer-institut.de
20/05/2026
Fritz Bauer Lecture 2026
Hybrid — Vortrag von Prof. Dr. Jan Ge**er
DAS VERSCHWINDEN DES HOLOCAUST.
ZUM WANDEL DER ERINNERUNG
Mittwoch, 27. Mai 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811
Hybridveranstaltung
Livestream auf YouTube: youtu.be/_9IXLFspgFs
Die Erkenntnis der Besonderheit des Holocaust hat sich erst spät durchgesetzt, die Erinnerung daran begann noch einmal zeitlich verzögert. Erst seit den 1970er Jahren wurde der Massenmord an der jüdischen Bevölkerung Europas als das zentrale Verbrechen der Nationalsozialisten wahrgenommen. Jan Ge**er geht den Ursachen dieser Entwicklung nach. Er fragt nach den Bedingungen von Erinnerung und Erkenntnis, indem er die Gedächtnisgeschichte des Holocaust mit der Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts verbindet. Auf diese Weise werden die aktuellen Debatten über die Bedeutung des Holocaust und sein Verhältnis zu den Kolonialverbrechen historisch eingeordnet.
PROF. DR. JAN GE**ER
ist Leiter des Forschungsressorts »Politik« am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow. Seit 2024 ist er Honorarprofessor für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Moderne jüdische Geschichte an der Universität Leipzig. Sein Buch »Das Verschwinden des Holocaust: Zum Wandel der Erinnerung« ist 2025 in der Edition Tiamat, Berlin erschienen.
https://edition-tiamat.de/books/das-verschwinden-des-holocaust
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Fritz Bauer Institut
Geschichte und Wirkung des Holocaust
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20/05/2026
Präsenz — Vortrag von Dr. Katharina Rauschenberger
FRITZ BAUER UND DAS GRUNDGESETZ.
EINE ANNÄHERUNG
Samstag, 23. Mai 2026, 15:00 Uhr
SAALBAU Gallus, Fritz-Bauer-Saal
Frankenallee 111, Frankfurt am Main
Veranstaltung am Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.
Öffentlicher Vortrag im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.
Es gibt keine explizite Auseinandersetzung Bauers mit dem Grundgesetz. Im Vortrag werden ein paar Beispiele vorgestellt, in denen Bauers Vorstellungen von Recht und Gesellschaft das Grundgesetz berühren.
DR. KATHARINA RAUSCHENBERGER
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut.
Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.
in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut
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Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Tel.: +49 (0)69 24741110
[email protected]
fritz-bauer.org
05/05/2026
Präsenz — Vortrag von Dr. Sabine Graf und Dr. Julia Kahleyß:
ARCHIVE IN NIEDERSACHSEN UND DER NATIONALSOZIALISMUS. KONTINUITÄTEN UND BRÜCHE
Mittwoch, 20. Mai 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum IG 311
Wie haben sich die nationalsozialistische Rassenideologie, die »Gleichschaltung« von Politik und Gesellschaft sowie der Zweite Weltkrieg auf staatliche, kommunale und kirchliche Archive und ihr Personal ausgewirkt? Am Beispiel der Situation in Niedersachsen wird gezeigt, dass der Einfluss einschneidend war und dass starke institutionelle und personelle Kontinuitäten im Archivwesen zwischen dem nationalsozialistischen Herrschaftssystem und der Nachkriegszeit bestanden. Gleichzeitig illustrieren die ausgewählten Beispiele strukturelle Unterschiede und individuelle Handlungsspielräume der Akteure.
DR. SABINE GRAF
ist Präsidentin des Niedersächsischen Landesarchivs.
DR. JULIA KAHLEYẞ
ist Leiterin des Stadtarchivs Bremerhaven und Vorsitzende des Verbands der Archive in Niedersachsen und Bremen.
Der von Sabine Graf und Julia Kahleyß gemeinsam mit Henning Steinführer herausgegebene Sammelband »Archive in Niedersachsen und der Nationalsozialismus Kontinuitäten und Brüche« ist im Januar 2026 im Wallstein Verlag erschienen.
https://www.wallstein-verlag.de/9783835358034-archive-in-niedersachsen-und-der-nationalsozialismus.html
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main
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Fritz Bauer Institut
Geschichte und Wirkung des Holocaust
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05/05/2026
Öffentliche Führung:
NORBERT WOLLHEIM MEMORIAL
UND IG FARBEN-HAUS
Samstag, 16. Mai 2026, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität. Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.
Website mit umfangreichem Informationsmaterial:
› http://www.wollheim-memorial.de
24 Videointerviews mit Überlebenden von Buna-Monowitz:
› https://www.fritz-bauer-institut.de/wollheim-memorial-interviews
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Geschichte und Wirkung des Holocaust
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30/04/2026
Call for Applications:
EHRI-ERIC – CONNY KRISTEL FELLOWSHIP PROGRAMME 2026
European Holocaust Research Infrastructure
The fellowship supports and stimulates Holocaust research and documentation by enabling international access to an exceptional range of archives and collections, as well as to expertise in archival studies and digital humanities. It is open to researchers, archivists, librarians, curators, and other professionals at all career stages — with a special encouragement for early career applicants, including PhD students.
The programme is funded by the European Holocaust Research Infrastructure (EHRI), an independent European Research Infrastructure Consortium (ERIC).
The 2026 call for the Conny Kristel Fellowship Programme closes on June 7, 2026 midnight CET. Apply now and become part of an international network advancing Holocaust research.
All details and application information can be found here:
› https://www.ehri-project.eu/conny-kristel-fellowships
CONTACT
EHRI-ERIC – Conny Kristel Fellowship Programme
Esmeralda van der Weide
[email protected]
https://www.ehri-project.eu
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EHRI-DE – EUROPEAN HOLOCAUST RESEARCH INFRASTRUCTURE IN DEUTSCHLAND
EHRI-de ist das Konsortium der European Holocaust Research Infrastructure (EHRI-ERIC) in Deutschland und versteht sich als Plattform für Institutionen und Menschen, die sich in den Holocaust-Studien engagieren. Ziel des Konsortiums ist es, im nationalen wie im transnationalen Kontext digitale und physische Zugänge zu Daten und Wissen zu erleichtern sowie innovative Forschungsansätze zu fördern.
EHRI-DE wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und am Zentrum für Holocaust-Studien des Instituts für Zeitgeschichte in München koordiniert. Weitere Partner der sind das Bundesarchiv, die Arolsen Archives, das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 an der Deutsche Nationalbibliothek und das Fritz Bauer Institut.
KONTAKT
Ehri-de – Konsortium der EHRI-ERIC in Deutschland
Dr. des. Johannes Meerwald (Koordinator)
[email protected]
Florine Miez, M.A. (Koordinatorin)
[email protected]
https://ehri-de.org
EHRI unites leading Holocaust collection holders, research institutions, and digital humanities specialists.
EHRI unites leading Holocaust collection holders, research institutions, and digital humanities specialists.
30/04/2026
Präsenz — Beiträge ehemaliger Weggefährtinnen und -gefährten:
ERINNERUNGEN AN MICHA BRUMLIK.
DIE FRANKFURTER JAHRE
Mittwoch, 6. Mai 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 823
Am 10. November 2025 verstarb Micha Brumlik im Alter von 78 Jahren. Von 2000 bis 2005 war er Direktor des Fritz Bauer Instituts. Ehemalige Weggefährtinnen und -gefährten verschiedener Etappen seines Lebens in Frankfurt am Main erzählen über ihre Begegnungen mit dem Freund und Intellektuellen. Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein.
Mit:
› Hauke Brunkhorst: Von der Hebräischen Universität in die Frankfurter Schule
› Cilly Kugelmann: Porträt einer WG in den 1970er Jahren
› Daniel Cohn-Bendit: Zwischen Häuserkampf und Magistrat
› Dan Diner: Räumliches und Zeitliches zur jüdischen Topographie Frankfurts
› Dietrich Neuhaus: Christlich-jüdischer Dialog in Arnoldshain
› Gertrud Koch: Publizierte Motive
› Rupert von Plottnitz: Das Fritz Bauer Institut – zivilgesellschaftliche Verankerung und Universitätsanbindung
› Matthias Lutz-Bachmann: Philosophie und Religion im Dialog
› Meron Mendel: Lehre aus der Perspektive des Promovenden
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts
mit der Bildungsstätte Anne Frank
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Fritz Bauer Institut
Geschichte und Wirkung des Holocaust
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24/04/2026
Präsenz — Vortrag von Dr. Andreas Kranebitter:
DIE KONSTRUKTION VON KRIMINELLEN. DIE INHAFTIERUNG VON »BERUFSVERBRECHERN« IM KZ MAUTHAUSEN
Mittwoch, 29. April 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811
Im Nationalsozialismus wurde die Kriminalpolizei ermächtigt, aus verschiedenen Gründen Personen in »Vorbeugungshaft« zu nehmen und in KZs einzuweisen. Polizei und SS etikettierten sie wegen ihrer Vorstrafen als »Berufsverbrecher«. Nach 1945 galten sie nicht als Opfer. Andreas Kranebitter hat die Kollektivbiografie von 885 österreichischen »Berufsverbrechern« im KZ Mauthausen geschrieben und ist darin diesen Fragen nachgegangen: Auf welcher rechtlichen Basis wurden sie deportiert? Wegen welcher Delikte hatten sie Vorstrafen erhalten? Wie wandte die Kriminalpolizei die Kategorie »Berufsverbrecher« an? Welche Rolle spielten sie im Gefüge der »Häftlingsgesellschaft«?
DR. ANDREAS KRANEBITTER
ist Wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) in Wien. Sein Buch »Die Konstruktion von Kriminellen. Die Inhaftierung von »Berufsverbrechern« im KZ Mauthausen« erschien 2024 im Verlag new academic press in Wien.
https://www.newacademicpress.at/gesamtverzeichnis/geschichte-3/die-konstruktion-von-kriminellen/
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Fritz Bauer Institut
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20/04/2026
Präsenz — Vortrag von Prof. Dr. Verena Krieger und Ella Falldorf M.A.:
JENSEITS DER UNDARSTELLBARKEIT. BILDER AUS NS-KONZENTRATIONSLAGERN UND -GHETTOS AUS KUNSTHISTORISCHER PERSPEKTIVE
Mittwoch, 22. April 2026, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811
Während und unmittelbar nach dem Holocaust entstanden Tausende von Bildern, geschaffen von Gefangenen in nationalsozialistischen Lagern und Ghettos. Wegen ihrer meist figurativen Bildsprache wurden sie oft auf den Status des spirituellen und politischen Widerstands reduziert oder als Illustrationen dafür, »wie es war«, konsultiert. Aber diese Bilder sprechen nicht für sich selbst, sie bedürfen der kunst- und bildwissenschaftlich informierten Analyse.
PROF. DR. VERENA KRIEGER
ist Professorin für Kunstgeschichte und Direktorin des Instituts für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
ELLA FALLDORF M.A.
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Lehrstuhl für Kunstgeschichte.
Das von Verena Krieger und Ella Falldorf herausgegebene Buch »Beyond Irrepresentability. Exploring Images from N**i Camps, Ghettos, and the Holocaust« ist im Dezember 2025 im Böhlau Verlag erschienen.
› https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/kunst-und-architektur/kunstgeschichte-kunstwissenschaft/60044/beyond-irrepresentability
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main
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Geschichte und Wirkung des Holocaust
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17/04/2026
Öffentliche Führung:
NORBERT WOLLHEIM MEMORIAL
UND IG FARBEN-HAUS
Samstag, 18. April 2026, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität. Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.
Website mit umfangreichem Informationsmaterial:
› http://www.wollheim-memorial.de
24 Videointerviews mit Überlebenden von Buna-Monowitz:
› https://www.fritz-bauer-institut.de/wollheim-memorial-interviews
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Fritz Bauer Institut
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