15/08/2026
Bet you didn’t know that there’s a correlation between the weather and a song’s popularity.
Read the full paper here:
Anglada-Tort M., Lee H., Krause A. E., North A. C. (2023). Here Comes the Sun: Music Features of Popular Songs Reflect Prevailing Weather Conditions. Royal Society Open Science, 10: 221443. doi.org/10.1098/rsos.221443
13/08/2026
Wie kann Tanz Emotionen vermitteln?
Ein Forschungsteam unter Beteiligung des MPIEA hat untersucht, welche Merkmale von Oberkörperbewegungen beim Tanzen dazu beitragen, Emotionen auszudrücken und von anderen Menschen wahrgenommen zu werden.
Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Beschleunigung, Kopfhaltung sowie die Flüssigkeit oder Abgehaktheit von Bewegungen eine wichtige Rolle dabei spielen, wie Tänzer:innen Emotionen ausdrücken. Für die Erkennung von Emotionen durch Betrachter:innen sind hingegen vor allem die Körperhaltung und die beabsichtigte Emotion entscheidend. Das ästhetische Erlebnis der Zuschauer:innen beim Betrachten der Tanzbewegungen wurde wiederum maßgeblich von der Emotion beeinflusst, die Tänzer:innen auszudrücken beabsichtigten.
Das Paper in voller Länge zum Nachlesen: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S016794572600059X?via%3Dihub
02/07/2026
Empirische Ästhetik – eine Ästhetik von unten?
Nächste Woche spricht Christine A. Knoop in ihrem Vortrag für unsere Reihe über die Idee einer Ästhetik „von unten“, wie Gustav Theodor Fechner sie geprägt hat und sie am MPIEA weiterentwickelt wird. Gemeinsam wird diskutiert, wie ästhetisches Erleben im Labor und im Alltag erforscht wird und neue Forschungsmethoden das Institut stärken können.
Unsere Thinking Design Reihe ist Teil des World Design Capital 2026.
Wir freuen uns auf euch!
📅 09. Juli 2026
🕕 18:30 Uhr
📍 MPIEA ArtLab Foyer, Frankfurt am Main
🎟️ Eintritt frei, Vortrag auf Englisch
🔗 Mehr Infos: https://s.gwdg.de/lbEqZp
11/06/2026
Wie verarbeiten wir komplexe musikalische Strukturen?
Ein Forschungsteam unter Beteiligung unseres Instituts hat in einer neuen Studie gezeigt, dass unser Gehirn musikalische Strukturen unabhängig von ihrer zeitlichen Vorhersagbarkeit verarbeitet. Die Studienteilnehmer:innen reagierten dabei nicht nur auf Musik, sondern konnten komplexe musikalische Strukturen aktiv verfolgen und analysieren – auch ohne musikalische Ausbildung. Pauline Larrouy-Maestri erklärt, dass „Menschen ein implizites Verständnis für musikalische Strukturen entwickeln – allein dadurch, dass sie in einer von Musik geprägten Umgebung aufwachsen“.
Mehr Informationen zu den Ergebnissen: s.gwdg.de/ePxznW
Das Paper in voller Länge zum Nachlesen: doi.org/10.1111/ejn.70481
08/06/2026
Musik ist für viele ein Trostspender, Stimmungsaufheller oder Mittel gegen Einsamkeit. Doch führt häufiges Musikhören tatsächlich zu einer besseren psychischen Gesundheit?
Forscher:innen unseres Instituts fanden in einer genetisch fundierten Studie keine Hinweise darauf, dass das Hören von mehr Musik im Alltag die psychische Gesundheit verbessert oder verschlechtert. Stattdessen zeigte sich, dass insbesondere Menschen mit psychischen Problemen wie Depressionen oder Angstzuständen häufig Musik hören, um ihre Stimmung zu regulieren.
👉 Mehr zu den Ergebnissen der Studie findest du hier: ae.mpg.de/news
👉 Das Paper in voller Länge zum Nachlesen: doi.org/10.1016/j.jadr.2026.101066
27/05/2026
Obwohl im Tierreich oft die Männchen auffälligere Merkmale zeigen, gelten Frauen beim Menschen als das „schöne Geschlecht“ – aber warum?
In einer neuen Studie hat ein internationales Forschungsteam dieses globale Phänomen als „Gender Attractiveness Gap“ bezeichnet und untersucht, welche Faktoren unsere Bewertung von Attraktivität beeinflussen. Besonders interessant dabei ist, dass auch Frauen andere Frauen deutlich attraktiver bewerten als Männer, während männliche Gesichter von beiden Geschlechtern ähnlich – und insgesamt relativ niedrig – bewertet werden.
Mehr zu den Ergebnissen der Studie findest du hier: https://www.ae.mpg.de/news
Das Paper in voller Länge zum Nachlesen: https://doi.org/10.1098/rspb.2026.0362
Royal Society Publishing
26/05/2026
Es geht weiter mit unserer nächsten Veranstaltung! 💬
Am 08. Juni findet unsere zweite Thinking Design Veranstaltung statt. Christopher Dell zeigt in seiner Lecture Performance sein Konzept des musikalischen Raumdenkens – mit Einblicken in seine aktuellen Studien „Dialogue Concerts. Conceptual Research on Architecture and Music” und „Raum und Handlung“. Unsere Thinking Design Reihe ist Teil des World Design Capital 2026.
📅 08. Juni 2026
🕕 18:30 Uhr
📍 MPIEA ArtLab Foyer, Frankfurt am Main
🎟️ Eintritt frei, Vortrag auf Englisch
🔗 Mehr Infos: https://s.gwdg.de/s2dwnT
13/05/2026
Wie unterscheiden wir, ob eine Stimme menschlich oder künstlich klingt?
In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftler:innen des MPIEA, dass unsere Wahrnehmung nicht nur von der Klangqualität der Stimme abhängt, sondern auch vom Inhalt des Gesagten und unseren eigenen Sprachfähigkeiten.
Du möchtest mehr erfahren? Lies hier unseren Artikel: https://s.gwdg.de/83F5SH
Das Paper in voller Länge findest du hier: doi.org/10.1016/j.specom.2026.103398
23/04/2026
Neurowissenschaften, Musik und spannende Diskussionen beim CoBIC Scientific Opening Symposium: vom 20. bis 21. April 2026 waren renommierte internationale Referent:innen zu Gast, die für zwei Tage voller faszinierender Vorträge und wissenschaftlichem Austausch sorgten.
Das Programm umfasste unter anderem Themen wie „Learning and Decision Making“ und „Brain Dynamics“ sowie eine Führung mit 11 wissenschaftlichen Stationen (Science Hubs), an denen Besucher:innen das CoBIC und die dort stattfindenden Studien kennenlernen konnten.
MPIEA-Direktor Fredrik Ullén begleitete Robert Turner bei der Präsentation „Imaging Music in Our Brains“ am Klavier. Auch Eugen Wassiliwizky und Pietro Modestini, Forschende am MPIEA, boten eine musikalische Darbietung.
Darüber hinaus gab es eine Vielzahl an Gelegenheiten für den persönlichen Dialog zwischen den Wissenschaftler:innen und Wissenschaftsbegeisterten. Vielen Dank an alle Gäste und Kooperationspartner!
Ernst Strüngmann Institut, Goethe-Universität Frankfurt
20/04/2026
Was macht ein Design zu einem Klassiker?
Mit der Kuratorin und Designhistorikerin Viktoria Heinrich sprachen wir bei unserer Library Talks Veranstaltung über die Besonderheiten und Herausforderungen beim Ausstellen von Designklassikern.
Gerade im musealen Kontext stellt sich die Frage, welche Geschichten vermeintlich so banale Gegenstände wie der Ulmer Hocker erzählen können – oder wie Leuchten, etwa die von Konstantin Grcic gestaltete Mayday-Leuchte, inszeniert, gekauft und schließlich zu Designklassikern werden.
Vielen Dank an alle, die zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben!