Institut für Sozialforschung

Institut für Sozialforschung

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taplink.cc/ifs Im Frühjahr 1933 geschlossen, gelang es, das Institut an die Columbia University nach New York zu verlegen. 1951 kehrte es nach Frankfurt zurück.

Gegründet und eröffnet in den Jahren 1923/24, steht das Institut für Sozialforschung seither für eine kritische Theorie der Gesellschaft, die den herrschenden sozialen Verhältnissen den Spiegel ihrer uneingelösten Möglichkeiten vor. Anfänglich ein Institut für die Theorie und Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung, wandelte sich die inhaltliche Ausrichtung unter der Leitung von Max Ho

15/06/2026

+++Veranstaltung+++

Antisemitismus und der Angriff auf die Demokratie
15. Juni 2026, 19 Uhr
Jüdisches Museum Frankfurt,
Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse


Mit Mirjam Wenzel, Ilka Quindeau, Sophie Schmitt und Saba-Nur Cheema

Antisemitismus ist nicht nur das »Gerücht über die Juden« (Adorno), sondern ein frontaler Angriff auf das demokratische Miteinander. Historisch wie gegenwärtig zeigt sich: Die Konstruktion eines ›inneren Feindes‹ dient dazu, gesellschaftliche Konflikte umzulenken – und untergräbt zugleich grundlegende Prinzipien wie Gleichheit, Teilhabe und Solidarität, letztlich also das demokratische Miteinander. Das Panel geht den demokratiegefährdenden Effekten des Antisemitismus nach und fragt, welche spezifischen Dynamiken dabei wirksam werden. Diskutiert werden historische Entwicklungen, aktuelle Tendenzen sowie Konsequenzen für antisemitismuskritische Bildungspraxis.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Wissensnetzwerks »Antisemitismus und Demokratiegefährdung« statt, das vom HMWK gefördert und am Institut für Sozialforschung koordiniert wird.


Grußwort: Christoph Degen, Staatssekretär Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, HMWK

Es diskutieren:

Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museum Frankfurt

Prof. Dr. Ilka Quindeau, Professorin für Psychoanalyse, Frankfurt University of Applied Sciences

Prof. Dr. Sophie Schmitt, Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen

Moderation: Dr. Saba-Nur Cheema, Politologin & Erziehungswissenschaftlerin, Institut für Sozialforschung

12/06/2026

La riqueza de las ciudades y la pobreza de las naciones. A cargo de Christof Parnreiter

Comentan: Esteban Torres (Director, Cátedra IW) Verónica Giordano (IEALC/UBA-CONICET, Argentina)

19/Junio, 8pm
Youtube-Livestream.

📣Cátedra Libre Immanuel Wallerstein – Septima sesión: «La riqueza de las ciudades y la pobreza de las naciones». A cargo de Christof Parnreiter
📅Viernes 19 de Junio - 15h UTC-3
📌Organizan: CEA FCS y el Institut für Sozialforschung
🖇️Más info: https://www.clacso.org/actividad/catedra-libre-immanuel-wallerstein-septima-sesion-la-riqueza-de-las-ciudades-y-la-pobreza-de-las-naciones-a-cargo-de-christof-parnreiter/

11/06/2026

+++Save the Date+++

Melinda Cooper – Anachronism in Our Times
Adorno-Vorlesungen 2026

18–20 November 2026, 6.30–8.30 pm
Goethe-Universität Frankfurt, Campus Bockenheim

November 18: Patrimonial Capitalism

November 19: Fascism as Revolutionary Conservatism

November 20: Patriarchy Resurgent

Suhrkamp Verlag

11/06/2026

Antisemitismus und der Angriff auf die Demokratie
15. Juni 2026, 19 Uhr
Jüdisches Museum Frankfurt

Antisemitismus ist nicht nur das »Gerücht über die Juden« (Adorno), sondern ein frontaler Angriff auf das demokratische Miteinander. Historisch wie gegenwärtig zeigt sich: Die Konstruktion eines ›inneren Feindes‹ dient dazu, gesellschaftliche Konflikte umzulenken – und untergräbt zugleich grundlegende Prinzipien wie Gleichheit, Teilhabe und Solidarität, letztlich also das demokratische Miteinander. Das Panel geht den demokratiegefährdenden Effekten des Antisemitismus nach und fragt, welche spezifischen Dynamiken dabei wirksam werden. Diskutiert werden historische Entwicklungen, aktuelle Tendenzen sowie Konsequenzen für antisemitismuskritische Bildungspraxis.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Wissensnetzwerks »Antisemitismus und Demokratiegefährdung« statt, das vom HMWK gefördert und am Institut für Sozialforschung koordiniert wird.



Grußwort: Christoph Degen, Staatssekretär Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, HMWK

Es diskutieren:

Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museum Frankfurt

Prof. Dr. Ilka Quindeau, Professorin für Psychoanalyse, Frankfurt University of Applied Sciences

Prof. Dr. Sophie Schmitt, Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen



Moderation: Dr. Saba-Nur Cheema, Politologin & Erziehungswissenschaftlerin, Institut für Sozialforschung

Antisemitismus ist nicht nur das „Gerücht über die Juden“, wie Philosoph Theodor Adorno den Begriff knapp definierte. Antisemitismus ist auch kein Relikt der Vergangenheit oder eine irrgeleitete Gesinnung Einzelner: Er ist ein frontaler Angriff auf das demokratische Miteinander, eine Untergrabung gesellschaftlicher Werte und eine Gefährdung freiheitlicher Prinzipien durch die Konstruktion eines „inneren Feindes“.

Am Montag, 15. Juni, 19 Uhr, diskutieren Mirjam Wenzel (Direktorin Jüdisches Museum), Ilka Quindeau (Professorin für Psychoanalyse an der Frankfurt University of Applied Sciences), und Sophie Schmitt (Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen) die demokratiegefährdenden Effekte des Antisemitismus.
Die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Antisemitismus und der Angriff auf die Demokratie“ moderiert Saba-Nur Cheema, Politologin & Erziehungswissenschaftlerin, Institut für Sozialforschung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Wissensnetzwerks „Antisemitismus
und Demokratiegefährdung“ statt, das vom HMWK gefördert und am
Institut für Sozialforschung koordiniert wird.

Wir bitten um Anmeldung; den Link zur Veranstaltung findet Ihr in den Kommentaren.

11/06/2026

Heute Abend!

Dark Enlightenment: Platform Neofascism as Mass Deception – Bruna Della Torre im Gespräch mit Juana de Oliveira Lorena (in englischer Sprache)

11. Juni 2026, 20 Uhr

Künstler*innenhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
MMousonturm
This talk argues that today’s far right is fundamentally shaped by the infrastructure of digital capitalism, rather than simply repeating the fascism of the twentieth century. It examines how major transformations in culture industry, especially the rise of digital platforms and Big Tech, have enabled new forms of far-right organization and influence. The core of the presentation offers a concrete comparison: twentieth-century fascism relied on the party, centralized propaganda, and mass media like radio and cinema, whereas the contemporary far right mobilizes through social media platforms that double as hubs for political activity, sociability, and commerce. Political engagement now merges with digital entertainment, circulating through memes, short videos, and viral campaigns, while far-right leaders blend political and influencer personas. The aim is to show that neofascism is now inseparable from digital capitalism and that understanding this shift is crucial for grasping present-day political dynamics.

04/06/2026

Dark Enlightenment: Platform Neofascism as Mass Deception – Bruna Della Torre im Gespräch mit Juana de Oliveira Lorena (in englischer Sprache)

11. Juni 2026, 20 Uhr

Künstler*innenhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
MMousonturm
This talk argues that today’s far right is fundamentally shaped by the infrastructure of digital capitalism, rather than simply repeating the fascism of the twentieth century. It examines how major transformations in culture industry, especially the rise of digital platforms and Big Tech, have enabled new forms of far-right organization and influence. The core of the presentation offers a concrete comparison: twentieth-century fascism relied on the party, centralized propaganda, and mass media like radio and cinema, whereas the contemporary far right mobilizes through social media platforms that double as hubs for political activity, sociability, and commerce. Political engagement now merges with digital entertainment, circulating through memes, short videos, and viral campaigns, while far-right leaders blend political and influencer personas. The aim is to show that neofascism is now inseparable from digital capitalism and that understanding this shift is crucial for grasping present-day political dynamics.

30/05/2026

+++Neuerscheinung+++

Thomas Barth, Ricarda Biemüller, Tobias Heinze und Heiko Stubenrauch (Hg.) | Subjekte der ökologischen Verwüstung. Kritische Theorie der Klimakatastrophe »Subjekte der ökologischen Verwüstung«

In der Reihe Schriften. Institut für Sozialforschung

Thomas Barth, Ricarda Biemüller, Tobias Heinze und Heiko Stubenrauch (Hg.) | Subjekte der ökologischen Verwüstung. Kritische Theorie der Klimakatastrophe

In der gegenwärtigen Auseinandersetzung über die Ursachen und Folgen der ökologischen Verwüstung erfährt eine zentrale Kategorie der Kritischen Theorie zu wenig Aufmerksamkeit: das Subjekt. Doch nur wenn eine kritische Gesellschaftstheorie die subjektiven Bedingungen der Klimakatastrophe analysiert, kann sie in Zeiten umfassender Naturzerstörung sowohl die Beharrungskräfte eines destruktiven Kapitalismus als auch den Aufstieg einer veränderten Form des Autoritarismus verstehen. Die theoretischen und empirischen Beiträge des Buches widmen sich dieser Problemstellung mithilfe der für die Kritische Theorie charakteristischen Verbindung von neomarxistischer Gesellschaftstheorie und psychoanalytischem Subjektbegriff. Sie verknüpfen den gesellschaftskritischen und interdisziplinären Anspruch der Kritischen Theorie und leisten so eine Bestimmung des Subjekts als unverzichtbaren Ansatzpunkt zur Analyse und Kritik ökologischer Verwüstung. Zugleich zeigen die Beiträge, inwiefern zentrale Begriffe der Kritischen Theorie angesichts neuer und zugespitzter Formen sozialer und ökologischer Destruktivität einer Neubestimmung bedürfen.

Frankfurt a. M. und New York: Campus 2026, 386 Seiten, EUR 39,00.

Das Buch kann als Open Access kostenlos heruntergeladen werden.

20/05/2026

+++Neuerscheinung+++

WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, Ausgabe 2026/1

Stichwort »Zur Neukonfiguration von Zentrum und Peripherie«, hg. von Alexander Kern, Stefanie Hürtgen und Virginia Kimey Pflücke

»Mit den empiriegesättigten theoretischen Interventionen dieses Stichworts, die sich zwischen kritischer politischer Ökonomie, Kritischer Theorie, (Migrations‑)Soziologie, glokaler Arbeitsforschung und Kritischer (Stadt‑)Geografie bewegen, wollen wir darum werben, entlang der hier skizzierten relationalen und disziplinär übergreifenden Perspektiven neu in die Diskussion um die gegenwärtige Konfiguration von Zentren und Peripherien einzusteigen. Das Heft ist als ein Aufschlag und (hoffentlich) eine Anregung für weitere Diskussionen entlang des Fluchtpunkts einer Krisentheorie des Funktionierenden zu verstehen.«

Mehr Infos: https://www.ifs.uni-frankfurt.de/publikationsdetails/ifs-zur-neukonfiguration-von-zentrum-und-peripherie-18-05-2026.html

18/05/2026

Spekulative Wahrheitsregime. Mit Adam Khalil (New Red Order) und Toby Lee (NYU)

19. Mai 2026, 18.30 Uhr
basis reading room, Gutleutstraße 8-12, 60329 Frankfurt am Main

Was heißt es, etwas Gestohlenes zurückzugeben? Zumal dann, wenn diejenigen, die es gestohlen haben, vielleicht andere waren. Unabhängig davon, wer gestohlen hat, kann es – rechtlich, finanziell, emotional und politisch – schwierig sein, etwas Gestohlenes zurückzugeben. Die New Red Order (NRO), ein öffentlicher Geheimorden im Dienste der Selbstbestimmung und Zukunft der indigenen Bevölkerung, kann hierbei helfen.

Seit 1492 engagiert sich die NRO in der »Land Back«-Bewegung, die darauf abzielt, die Kontrolle der indigenen Bevölkerung über ihre angestammten Gebiete wiederherzustellen. Mit dem NRO-Mitglied Adam Kahlil sowie der Dokumentarfilmwissenschaftler:in und Mitstreiter:in Toby Lee sprechen wir über dieses laufende Projekt. In einer mäandernden, Schritt-für-Schritt-Anleitung zu »Giving It Back« setzen die beiden sich mit der Fragen der Spekulation in den Bereichen Dokumentarfilm, Grundbesitz und politischer Praxis auseinander.

Visuelle Wahrheitsregime sind Schnittstellen von Bildern, Wissenssystemen und politischen (Un-)Ordnungen. Die Veranstaltungsreihe widmet sich visuellen, ästhetischen und künstlerischen Untersuchungen von Beweismitteln – und wie diese im Bereich des Rechts, der Medien und in Bezug auf Gewaltformen wirksam werden.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Visuelle Wahrheitsregime, organisiert von Laliv Melamed (Goethe-Universität Frankfurt, TFM), FelixTrautmann (HBK Braunschweig / Institut für Sozialforschung) und Franziska Wildt (Institut für Sozialforschung).

Nächste Veranstaltung der Reihe: »Forensische Wahrheitsregime« mit Başak Ertür (Goldsmiths) und Alisa Lebow (University of Sussex), im Anschluss an eine Vorführung des Films »Revision« (Regie: Philip Scheffner). Am 2. Juni, 18:30 Uhr, Pupille, Festsaal im Studierendenhaus (1. OG), Mertonstraße 26–28.



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Speculative Truth Regimes

With Adam Khalil (New Red Order) and Toby Lee (NYU)

Tuesday, May 19, 2026, 6:30 p.m.

Location: basis reading room, Gutleutstraße 8-12, 60329 Frankfurt am Main

Have you ever tried to return something stolen? Maybe it wasn’t you who stole it, maybe it was someone else. Maybe. Regardless of who did the stealing, it can be tricky — legally, financially, emotionally, politically — to Give It Back. The New Red Order, a public secret society in the service of Indigenous agency and futurity, is here to help!

Since 1492, the NRO has been active in the Land Back movement, which seeks to reestablish Indigenous control over ancestral lands. Join NRO member Adam Khalil as he speaks to documentary scholar-accomplice Toby Lee about this ongoing work. In a meandering step-by-step guide to Giving It Back, they consider the work of speculation in documentary media, real estate, & political practice.

Visual Truth Regimes are meeting points of images, systems of knowledge and political dis/orders. The events series is dedicated to visual, aesthetic and artistic explorations of evidence as coming to bear on the state of law, violence and media in the current moment.

As part of the Series Visual Truth Regimes, organized by Laliv Melamed (Goethe University Frankfurt), Felix Trautmann (Institut für Sozialforschung; HBK Braunschweig) and Franziska Wildt (Institut für Sozialforschung).

Next event in the series: Forensic Truth Regimes, With Başak Ertür (Goldsmith) and Alisa Lebow (Sussex), following a screening of Revision, (dir, Philip Scheffner). June 2nd, 18:30, Pupille, Mertonstraße 26-28.

16/05/2026

WestEnd-Launch: Interdisziplinarität als Praxis und als Ideologie

Axel Honneth im Gespräch mit Frieder Vogelmann und Greta Wagner

Anlässlich des Erscheinens der neuen Ausgabe von WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung

22. Mai, 19.30 Uhr

Künstler*innenhaus Mousonturm

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