13/06/2024
Symposion am Sigmund-Freud-Institut am 20.6. anlässlich der Verleihung des Lotte Köhler-Preises an Prof. Amy Allen und Dr. Yuri di Liberto
Am Donnerstag, den 20. Juni 2024, werden im Rahmen einer Veranstaltung am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt/M. die Lotte Köhler-Preise für psychoanalytische Entwicklungs-, Kultur- und Sozialpsychologie verliehen.
Vergeben werden die Preise vom Bochumer Kilian-Köhler-Centrum (KKC) und dem Frankfurter Sigmund-Freud-Institut (SFI).
In der Hauptkategorie geht der Lotte Köhler-Preis an Prof. Dr. Amy Allen (Pennsylvania State University, USA);
den Nachwuchspreis erhält Dr. Yuri di Liberto (Absolvent der Universität Palermo, Italien).
Mit Prof. Amy Allen wird eine international renommierte Philosophin und Vertreterin der Kritischen Theorie ausgezeichnet. Sie verbindet in ihrem Werk auf innovative Weise Ansätze und Perspektiven aus Forschungsbereichen der Philosophie und Psychoanalyse, insbesondere auch von feministischen und kritischen Theorien. Zuletzt mit großem Interesse rezipiert wurde ihr Buch "Kritik auf der Couch. Warum die kritische Theorie auf die Psychoanalyse angewiesen ist", in dem sie auch den Bedeutungen von Destruktivität, Ambivalenz und Trauer im Seelenleben der Menschen systematisch Aufmerksamkeit widmet.
Mit Dr. Yuri di Liberto wird ein junger Wissenschaftler gewürdigt, der die Psychoanalyse auf theoretischer und methodologischer Ebene interdisziplinär fruchtbar macht in seinen vielschichtigen Analysen des Zusammenhangs zwischen ökonomischen Bedingungen, sozialem Wandel und psychischen Prozessen. In seinem Buch "Being and Contemporary Psychoanalysis: Antinomies of the Object" geht es vor allem um die Mensch-Umwelt/Natur-Beziehung aus psychoanalytischer Perspektive.
Die Laudatio für Amy Allen hält Prof. Dr. Martin Saar, Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Univ. Frankfurt/M.,
Dr. Ulrike Kadi, Psychoanalytikerin (WPV/IPA), Privatdozentin und Assoc.-Prof. an der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Medizinischen Universität Wien, wird die Laudatio für Yuri di Liberto halten.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung ist zweisprachig (deutsch/englisch).
Weitere Informationen zu Anmeldung und Programm finden sich auf dem Flyer.
09/03/2023
Wir freuen uns auf die gemeinsam von den Promotionskollegs des Sigmund-Freud-Instituts und des Instituts für Sozialforschung veranstaltete Konferenz am 21. und 22. April 2023: Das Ringen um Zugehörigkeit - Soziale und psychische Dynamiken in der Migrationsgesellschaft.
Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter: https://bit.ly/3mCeFp5
09/03/2023
Wir freuen uns auf die Vorstellung des 2022 im Psychosozial-Verlag erschienen Buchs von Vera King "Sozioanalyse. Zur Psychoanalyse des Sozialen mit Pierre Bourdieu" und die anschließende Diskussion!
Veranstaltet vom Arbeitsbereich Bildung, Biografie und Gesellschaft der Universität Wien (online).
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung unter: https://bit.ly/3l0EcIc
Hier geht's zur Facebook-Veranstaltung: https://bit.ly/3J2NGuu
09/03/2023
Die Fördergesellschaft des Sigmund-Freud-Instituts lädt zum nächsten Vortrag in diesem Jahr ein – mit einer Einleitung von Angelika Wilcke (Vorsitzende des Fördervereins).
Anmeldung bis zum 13.03.23 unter [email protected], wir freuen uns auf auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Weitere Information unter https://bit.ly/3ysE1IN.
09/03/2023
Wir freuen uns auf den heutigen Vortrag von Dr. Franziska Krah "Die Pioniere der Antisemitismusforschung"!
Anmeldung verpasst? Hier gibt's den Vortrag ab 20 Uhr im Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=m9CNjEigQvE
11/05/2022
Wir freuen uns auf die bevorstehende Arbeitstagung im Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart! Nähere Informationen haben wir für Sie in unserem Profil verlinkt.
05/04/2022
Call for Participation! Summerschool vom 6. bis 10. Juni 2022 in Como zum Thema
„Self optimization and Human Enhancement in the Individualized Society: Trends and Tendencies„. Mit den Referierenden: Alain Ehrenberg (Paris), Peter Fleming (Sidney), Vera King (Frankfurt), Stephen Lilley (Fairfield CT), Mauro Magatti (Milano), Hans-Peter Mϋller, Anja Röcke (Berlin).
Weitere Informationen zum Programm in der Bio.
22/03/2022
Wir freuen uns auf den Methodenworkshop zum Thema Szene und Sequenz am kommenden Freitag, den 25.03.2022!
Mit diesem Post möchten wir die Teilnehmenden auf eine Änderung im Programm hinweisen: Prof. Dr. Margret Dörr wird den Workshop am Freitag mitgestalten.
28/02/2022
Einladung zum Online-Workshop
"Sozialpsychologie des zeitgenössischen Autoritarismus und Rechtspopulismus – Dynamiken des Vertrauens und Misstrauens"
am Freitag, 18. März 2022, 11‒17 Uhr
veranstaltet von Vera King (SFI/GU Frankfurt) & Ferdinand Sutterlüty (IfS/GU Frankfurt)
Anmeldung bis zum 10. März: [email protected]
28/02/2022
Einladung zum zweiteiligen Online-Methodenworkshop "Szene und Sequenz – Perspektiven psychoanalytischer und qualitativ-rekonstruktiver Sozialforschung" am 25. März 2022 und 20. Mai 2022, jeweils von 13.30 bis 16.00 Uhr
Anmeldung: [email protected]
07/02/2022
Festveranstaltung zur Verleihung der Lotte-Köhler-Preise am 10. März 2022 / online
Die Verleihung des Lotte-Köhler-Preises, der 2021 zum ersten Mal ausgeschrieben wurde, in einer Kooperation des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (KKC) in Bochum mit dem Sigmund-Freud-Institut (SFI) – Forschungsinstitut für Psychoanalyse und ihre Anwendungen in Frankfurt am Main, wird am
10. März 2022, vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemielage als Online-Veranstaltung stattfinden.
Der Lotte-Köhler-Preis 2021 geht in der Hauptkategorie an
Prof. em. Dr. Sudhir Kakar (Goa University, Indien).
In der Nachwuchskategorie geht der Preis an
Dr. Jacob Johanssen (St. Mary’s University London, Großbritannien).
Bei Interesse an der Teilnahme und zum Erhalt der Zugangsinformationen melden Sie sich bitte unter folgender Mailadresse an:
[email protected]
07/02/2022
Save the date: Tagung am 1./2. Juli 2022 an der Goethe-Universität Frankfurt/M.
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Das vermessene Leben
Transformationen der digitalen Gesellschaft
Gegenstand der Tagung sind Bedingungen und Dynamiken der weitreichenden Transformationen der digitalen Gesellschaft. Dazu werden die kulturellen und psychischen Bedeutungen von Messlogiken und quantifizierender Optimierung beleuchtet, die im Zuge des digitalen Wandels an Relevanz gewonnen haben. Ambivalente Folgen digitaler Metrisierung und Quantifizierung werden für die soziale und individuelle Praxis, für Kultur und Psyche ausgelotet.
Vortragende u.a.:
Isabelle Gernet (Paris), Armin Nassehi (München), Indra Spiecker gen. Döhmann (Frankfurt/M.), Philipp Staab (Berlin), Jürgen Straub (Bochum), Judy Wajcman (London), Thomas Kühn (Berlin), Jacob Johanssen (London), Ferdinand Sutterlüty (Frankfurt/M.), Isabell Otto (Konstanz), Heinz Weiß (Stuttgart/Ffm.), Benigna Gerisch (Berlin), Vera King (Frankfurt/M.) & Hartmut Rosa (Jena/Erfurt)
Die Tagung findet statt im Kontext des von der VolkswagenStiftung geförderten Verbundprojekts: ‚Das vermessene Leben – Produktive und kontraproduktive Folgen der Quantifizierung in der digital optimierenden Gesellschaft‘.
Die Veranstaltung ist in Präsenz geplant, eine Online-Teilnahme ebenfalls möglich.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Mit freundlichen Grüßen von
Vera King, Benigna Gerisch, Hartmut Rosa
mit Projektteam
Informationen: [email protected]