Vorstellung des Projektes Schulhofneugestaltung in der Tom-Mutters-Schule, SFG in Frankenthal
Tom-Mutters-Schule, Schule für ganzheitliche Entwicklung
Neumayerring 1
67227 Frankenthal
Tel: 06233/298484
Fax: 06233/2988485
www.tom-mutters-schule.de
Ziel des Projektes
Wir, die Tom-Mutters-Schule im Herzen von Frankenthal, sind eine Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung, das b
edeutet, dass es sich bei unseren SchülerInnen um geistig behinderte Kinder und Jugendliche handelt. Eine Schülerschaft also, die für eine förderliche Entwicklung auf allen Ebenen, bestimmte Voraussetzungen und Bedingungen braucht. Unser Schulgebäude stammt aus der Gründerzeit, ein Gebäude mit einem gewissen Charme, das jedoch sein Alter nicht mehr leugnen kann und zunehmend sanierungsbedürftig wird. Entgegen des gewissen Liebreizes unserer Schule, handelt es sich bei unserem Pausenhof um ein mit Pflastersteinen versiegeltes, reizarmes und wenig ansprechendes Gelände. Zwar befindet sich auf unserem Schulhof auch ein öffentlicher Spielplatz, der aber leider wenig attraktive Spielgeräte, umso mehr Müll, Zigarettenkippen und Hundekot zu bieten hat. Unsere Pausenzeiten gestalten wir mit einem einzigen Basketballkorb, Dreirädern, Fahrrädern und Rollern, die allesamt betagt und immer wieder reparaturbedürftig sind. Um diesen freudlosen Zustand zu verändern, möchten wir unserem Pausenhof mit einem naturnahen Spielgelände endlich die Qualität zu geben, die unsere Schüler für eine positive Entwicklung brauchen. Wir wünschen uns für sie ein Umfeld, das ihre Eigenkreativität, ihren Bewegungsdrang, ihren Wunsch nach Rückzug und Ruhe ermöglicht und unterstützt. Die verschiedenen Schweregrade der geistigen Behinderungen sollen durch verschiedene sinnesfördernde Angebote wie z.B. einen Wasser- und Matschplatz, einen Klang-Gang und eine Entspannungs-Insel Berücksichtigung finden. Die SchülerInnen sollen sich ausprobieren können und selbst gestalten in z.B. der „kleinen Werkstatt“, einer überdachten Werkbank mit Materialkisten, Beete und Pflanzen versorgen, sich zurück ziehen können in Tipis oder auf der Kletterburg balancieren und motorische Anreize finden. Gerade die Zeit des „lockdowns“ während der Coronakrise hat uns bewusst gemacht, wie bewegungsarm und naturfern unsere Schülerschaft zu weiten Teilen ihre Freizeit verbringt. Den damit verbundenen motorischen, sinnlichen, seelischen und gesundheitlichen Defiziten möchten wir gerne mit einem Umfeld entgegenwirken, das unsere SchülerInnen immer wieder einlädt, aktiv zu werden, sich als „selbstwirksam“ zu erleben und sich in ihrer Schule wohl zu fühlen. Ziel ist es dabei, durch Partizipation der Schüler und Eltern am Projekt, die Schulgemeinschaft zu beleben, Zusammenhalt durch gemeinsames Anpacken und Erleben zu schaffen und damit auch als Vorbilder für andere Schulen und Vereine zu wirken. Der Träger des Projektes ist der Förderverein der Tom-Mutters-Schule. Gemeinsam mit dem Verein Naturspur e.V. in Otterstadt haben die Schüler und Schülerinnen der TMS bereits im August 2018 mit Modellen aus Naturmaterialien ihre Wünsche und Vorstellungen erarbeitet. Naturspur hat bezugnehmend auf diese Modelle den neuen Schulhof projektiert und einen Kostenplan erstellt. Die größte Hürde stellt nun die Finanzierung dar. Der Förderverein der TMS kümmert sich hierbei um die Beantragung von Fördergeldern und bittet um Spenden. Sobald die Finanzierung steht, werden die Schüler, das Kollegium und die Eltern gemeinsam am Bau des neuen Schulhofs, unter Anleitung des Vereins Naturspur e.V., beteiligt sein. Von wann bis wann findet das Projekt statt? Das Projekt des Baus soll nach der Sicherung der Finanzierung stattfinden. Der Zeitraum von März 2021 bis März 2022 wird hier anvisiert. Wo findet das Projekt statt? Das Projekt findet auf dem Schulhof/ dem Gelände der Tom-Mutters-Schule in Frankenthal statt. Gesamtkosten
Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 70.000,00 Euro
Zuschussbedarf
Es wird eine Summe von insgesamt rund 50 000,00 Euro benötigt, die nicht vom Förderverein getragen werden kann. Andere Finanzquellen (Förderer und/oder Sponsoren)
Das Projekt wird zum Teil aus Eigenmitteln des Fördervereins und Eigenleistung durch Arbeitskraft der Eltern und dem Kollegium finanziert. Die Stadt Frankenthal stellt Maschinen und Arbeitsgeräte zur Verfügung und wird sich um die Entsorgung kümmern.