“Wie kann ein Frauenstreik aus dem Jahr 1975 zum Ausgangspunkt für einen Workshop über den Gender Pay Gap werden?“
Mit dieser Frage hat sich Johanna in ihrer Masterarbeit im Master of Education des Fachbereiches Humangeographie beschäftigt.
Ausgangspunkt war die Frage, wie Island zu einem der gleichberechtigtsten Länder der Welt werden konnte. Eine zentrale Rolle spielte dabei der Frauenstreik von 1975, der wichtige Gleichstellungsprozesse in Island angestoßen hat.
Daran anknüpfend entwickelte Johanna einen Workshop zum Gender Pay Gap – das gender Gap Gap Puzzle, der sich a Paulo Freires Pädagogik des Widerstands und der kritischen Bewusstwerdung orientiert.
Am 8. März 2026, dem Internationalen Frauentag, begann der Workshop mit der gemeinsamen Sichtung des Films „Ein Tag ohne Frauen“. Anschließend wurde der Gender Pay Gap anhand verschiedener Materialien und Perspektiven gemeinsam untersucht, diskutiert und hinterfragt.
Eine Masterarbeit, die zeigt, wie geografische Bildung dazu beitragen kann, gesellschaftliche Strukturen sichtbar zu machen, kritisch zu hinterfragen und Veränderung mitzudenken.
Habt ihr Fragen an Johanna? Dann schreibt sie gerne in die Kommentare!
Europa-Universität Flensburg
Herzlich willkommen auf der offiziellen Seite der Europa-Universität Flensburg (EUF).
Horizonte öffnen: Das ist das Motto der Europa-Universität Flensburg (EUF). Deutschlands nördlichste Universität liegt in einer vielsprachigen Region direkt an der Grenze zu Dänemark. Die Grenzlage bietet ideale Voraussetzungen für eine Universität, die den europäischen Traum von Verständigung und Begegnung leben und seine Wirklichkeit erforschen möchte. Die EUF ist eine junge Hochschule: 1946 von
Wie gehen Hochschulen mit Rechtsextremismus um und was brauchen sie, um demokratische Werte wirksam zu stärken?
Das Forschungsprojekt Rex-WiHo am Forschungsinstitut ZeBUSS an der .flensburg untersucht gemeinsam mit Wissenschaftler*innen der Philipps-Universität Marburg, wie rechtsextreme Angriffe, Einflussversuche und Vorfälle an Hochschulen wahrgenommen werden und welche Strategien im Umgang damit helfen.
Durch Interviews mit Studierenden, Lehrenden und Hochschulleitungen entstehen Erkenntnisse, die Hochschulen dabei unterstützen sollen, offene, vielfältige und demokratische Orten zu bleiben.
Dr. Christoph Haker und PD Dr. Lukas Otterspeer führen dieses wichtige Verbundprojekt unter dem Titel: „Rechtsextremismus in Wissenschaft und an Hochschulen begegnen. Umgangsweisen in der Hochschulentwicklung und der Hochschulbildung in pädagogischen Studiengängen (Rex-WiHo)“ durch.
Laufzeit: 01.12.2024–30.11.2027
Gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Wissenschafts- und Hochschulforschung (BMFTR).
10/08/2026
Eine aktuelle Studie der .flensburg hat untersucht, wie Menschen in Deutschland über den Klimawandel und entsprechende Schutzmaßnahmen denken, dem sogenannten Klimawandelskeptizismus. Die Soziologin Katharina Gies und Prof. Dr. Emanuel Deutschmann werteten dafür repräsentative Befragungsdaten des GESIS Panels aus den Jahren 2014 bis 2023 von über 3.000 Personen aus.
Die zentralen Ergebnisse der Studie:
• Nach Jahren rückläufiger oder stabiler Werte stieg die Skepsis gegenüber dem Klimawandel und klimapolitischen Maßnahmen zwischen 2022 und 2023 erstmals wieder deutlich an.
• Die Wissenschaftler*innen untersuchten Skepsis in verschiedenen Bereichen: darunter Zweifel am Klimawandel generell, an dessen menschlichen Ursachen sowie die Ablehnung konkreter Maßnahmen (wie z. B. Umweltsteuern oder der Energiewende).
• Der starke Anstieg des Skeptizismus lässt sich weniger durch die individuelle ökonomische Lage erklären. Ausschlaggebend sind vielmehr subjektive Einstellungsfaktoren wie politische Orientierungen, Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen, individualistische, hierarchische Orientierungen und Unzufriedenheit mit der Demokratie.
„Wer Klimaschutz und Transformationsprozesse gesellschaftlich breit verankern und zugänglich machen will, muss diese Einstellungen ernst nehmen und Klimaschutz sozial gerecht gestalten. Wenn der Vertrauensverlust und die Unzufriedenheit mit politischen Institutionen weiter zunehmen, können sich nicht nur Zweifel gegenüber Umweltschutzmaßnahmen, sondern auch gegenüber der Ernsthaftigkeit der ökologischen Krise selbst weiter verstärken“, so Prof. Dr. Emanuel Deutschmann.
Die vollständige Pressemitteilung sowie ein Link zur Studie findest du hier: https://www.uni-flensburg.de/kommunikation/pressemitteilungen/
Deutschlandweit sind rund 1,3 Millionen Schüler*innen von Schulabsentismus betroffen. Das entspricht etwa jeder neunten Schülerin bzw. jedem neunten Schüler.
In einer Klasse mit 30 Kindern wären das
statistisch 3 bis 4 Lernende.
Die Folgen können weit über die Schulzeit hinausreichen: von erschwerten Bildungswegen bis hin zu Herausforderungen bei der beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe.
Die Ergebnisse des Forschungsprojekts SANSCHO am Forschungszentrum ZeBUSS an der .flensburg unter der Leitung von Prof. Dr. Marie-Christine Vierbuchen und Florian Koch zeigen:
Schulabsentismus ist kein individuelles Problem einzelner Schüler*innen. Vielmehr wirken unterschiedliche Faktoren wie emotionalen Belastungen, familiäre Bedingungen die schulische Umwelt zusammen. Besonders bedeutsam sind dabei zwei Schutzfaktoren:
🤝 Schulzugehörigkeit
👁️ Sicherheitsgefühl in der Schule
Wer sich in der Schule angenommen und sicher fühlt, zeigt deutlich seltener Schulbesuchsprobleme.
Die wichtigste Erkenntnis:
Schulentwicklung und Wohlbefinden gehören
zusammen. Wenn wir Schulbesuch fördern wollen, müssen wir Schulen als Orte stärken, an denen sich Kinder und Jugendliche zugehörig, sicher und
unterstützt fühlen.
Die Studie wurde von .sh in Auftrag gegeben und finanziert.
Als Studierende einen Preis bei einem Plattdeutsch-Übersetzungswettbewerb zu gewinnen ist schon mal super cool. Aber dann auch noch einen echten Vertrag mit einem Verlag für ein echtes Buch zu bekommen, ist wirklich stark. So haben es Janina und Annalena (beide Lehramtsstudentinnen mit dem Ergänzungsfach Niederdeutsch) erlebt.
Sie übersetzten das Buch „Die drei??? Kids – Fiese Fälscherbande (Band 105)“ vom ins Niederdeutsche und reichten ihr Werk beim Hartmut-Cyriacks-Preis ein. Dort gewannen sie den 1. Platz.
Über den wird nun ihr Buch „De dree??? Kids – De asige Fälschers“ Ende 2026 veröffentlicht. Genieße nun hier eine kurze, exklusive Lesung der beiden aus ihrem übersetzten Buch.
Hinweis: Die Lesung zeigt nur Teile aus dem Buch und sollen lediglich einen Eindruck vermitteln. Unter anderem wurden diese Teile auch bei der Preisverleihung vorgetragen.
Der 2. August ist der offizielle Europäische Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma.
Wir nutzen diesen Anlass, um auf unsere 𝗦𝘁𝘂𝗱𝗶𝗲 an
der .flensburg aufmerksam zu machen:„𝗔𝘂𝗳𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗶𝗻𝘁𝗶 𝘂𝗻𝗱 𝗥𝗼𝗺𝗮 𝗶𝗻
𝗦𝗰𝗵𝗹𝗲𝘀𝘄𝗶𝗴-𝗛𝗼𝗹𝘀𝘁𝗲𝗶𝗻“
Im Januar 2022 vom schleswig-holsteinischen Landtag beschlossen, haben Wissenschaftler*innen an der Europa-Universität Flensburg die Geschichte der Sinti und Roma in Schleswig-Holstein im letzten Jahrhundert untersucht.
Einer der wissenschaftlichen Mitarbeitenden ist Sebastian Lotto-Kusche. Im Video erzählt er, wie die Forschenden bei der Aufarbeitungsstudie vorgegangen sind.
Im Januar wurde die Studie dann an die
Landtagspräsidentin Kristina Herbst übergeben.
Einen Einblick in die vollständige Studie:
https://www.uni-flensburg.de/fileadmin/content/zentren/frzph/dokumente/downloads/drucksache-20-03919.pdf
Ein Kind verändert sich. Eine Lehrkraft bemerkt es. Und dann? Viele Lehrkräfte möchten helfen, fühlen sich aber unsicher: Wie erkenne ich mögliche Anzeichen von Belastung? Wie spreche ich Kinder an? Welche Schritte sind richtig?
Genau hier setzt die BMBFSFJ-geförderte Nachwuchsforschungsgruppe RPSKM unter der Leitung von Prof. Dr. Simone Pülschen, an der .flensburg an.
Das Projekt entwickelt wissenschaftlich fundierte und praxistaugliche Ansätze, um Schulen im Kinderschutz zu stärken.
Im Fokus steht die „Referenzperson“: eine qualifizierte Ansprechperson an Schule, die Kinder, Kolleg und Eltern unterstützt, die Zusammenarbeit mit Jugendämtern, Beratungsstellen und weiteren Fachkräften fördert und die Schutzkonzeptentwicklung unterstützt.
An der EUF wurde eine Zusatzausbildung entwickelt, die Lehrkräfte und Lehramtsstudierende qualifiziert, um ihre Aufgabe im Kinderschutz professionell wahrzunehmen. Zu dieser wurden erstmals im Herbst 2025 mehr als 120 Referenzpersonen für schulisches Handeln im Kontext sexuellen Kindesmissbrauchs ausgebildet.
Denn wirksamer Schutz vor sexueller Gewalt gelingt nur gemeinsam.
Das Forschungszentrum „ZeBUSS“ an der Uni Flensburg feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen und steht für interdisziplinäre und praxisnahe Bildungsforschung.
Du fängst bald dein Studium an der Europa-Universität Flensburg an und fragst dich, was dich erwartet? Dann haben wir genau das Richtige für dich!
Im neuen Unistarter-Podcast erfährst du unter anderem:
->Wer die sind und warum sie jedes Jahr die Erstiwoche organisieren.
->Was dich in der Erstiwoche erwartet.
->Ein Studierenden A–Z mit hilfreichen Tipps für den Studienstart.
->Wie dir das Ankommen in Flensburg leichter gelingt.
Die ersten Folgen sind jetzt auf Spotify (->Unistarter Flensburg) online, höre rein und starte bestens vorbereitet ins Studium hier bei uns in Flensburg!
Wir freuen uns darauf, dich bald in Flensburg willkommen zu heißen!🌊
Wir wünschen euch eine schöne Vorlesungsfreie Zeit 🫶🏻
Wie fühlt es sich an, ein großes Charity-Event mit echtem Zeitdruck, echten Herausforderungen und einem echten gesellschaftlichen Auftrag von Grund auf zu organisieren? Genau dieser Aufgabe stellte sich eine sechsköpfige Studierendengruppe im Masterstudiengang International Management Studies der .flensburg .
Im Rahmen des Service-Learning-Moduls unterstützten die Studierenden den Verein und entwickelten eigenständig ein Benefiz-Golfturnier, den „Charity Küsten Cup“. Dabei ging es nicht nur darum, eine gute Idee zu haben.
Von der ersten Konzeptentwicklung über die Suche nach Sponsoren und Spenden bis hin zur Organisation des Turniertages lag die gesamte Verantwortung bei den Studierenden. Sie akquirierten Werbepartner, verkauften Sponsoringflächen, organisierten Sachspenden für eine Tombola, planten den Ablauf des Turniers, kümmerten sich um die Verpflegung und dokumentierten das Event fotografisch und filmisch.
Schnell wurde deutlich: Projektmanagement besteht nicht nur aus Plänen und To-do-Listen. Zusagen von Sponsoren sorgten für Motivation und neue Energie, Absagen dagegen für Frust. Euphorie und Zweifel wechselten sich immer wieder ab. Gleichzeitig lernten die Studierenden, im Team Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und auch unter Druck gemeinsam Lösungen zu finden.
Genau darin liegt der besondere Gedanke des Service Learnings: Fachliches Wissen wird nicht nur im Seminar vermittelt, sondern in einem realen Projekt. Inhalte aus den Bereichen Projektmanagement, Marketing, Kommunikation und Eventmanagement wurden dabei ebenso praktisch erlebbar wie Teamarbeit, Selbstorganisation und professionelles Auftreten gegenüber externen Partnerinnen und Partnern.
Der Einsatz hat sich gelohnt: Am Ende des Projekts kamen über 5.000 Euro für den Verein VESH zusammen. Noch wichtiger als das Ergebnis war für viele jedoch die Erfahrung selbst. Die Studierenden wissen heute, wie viel Engagement hinter einer solchen Veranstaltung steckt.
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