29/09/2026
Ave zusammen! Šulmu kišpūtim ana Kullatū!!!
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Happy Michaelis 2026!
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Am 29.09. ist der Feiertag der Erzengel! Jedes Jahr! Nur der Erzengel? Nein, nicht ganz! Auch der Zirkel von Sichelmond und Flammenschwert hat hier einen Grund zum Feiern! Es ist das Gründungsfest! Dieses Michaelisfest ist für den Zirkel von Sichelmond und Flammenschwert selbst das EINUNDZWANZIGSTE Fest. Damals am Mittwoch, dem 29.09.2004, wurde der Zirkel von Sichelmond und Flammenschwert gegründet und ging in sein erstes Jahr! Am 29.09.2025 geht der Zirkel von Sichelmond und Flammenschwert in sein zweiundzwanzigstes Jahr, was bedeutet, dass wir schon wieder ein Jahr geschafft, gemeistert und bewältigt haben!
Der Zirkel von Sichelmond und Flammenschwert hat also heute sein 22-jähriges Jubiläum und wir gehen in das 23 Jahr! Spannende Zeit! IRRE ZEIT! Harte Zeit! Wichtige Zeit! Kriegszeit!!!!!!! Auf … in die nächsten Jahre und Zyklen!
Die Gemeinschaft von Sichelmond und Flammenschwert wurde am 29. September 2004 durch ein rituelles Zusammenwirken mit Entitäten aus der Engels- und Göttersphäre gegründet. Sie ist weder ein Orden noch eine Religion, noch eine esoterische Spielerei, sondern ein strukturiertes System der Hohen Magie, das auf bewusste Selbstevolution ausgerichtet ist. In dieser Gemeinschaft begegnen sich Erkenntnis, Handlung und Klarheit. Wer bereit ist, sich selbst ohne Ausflüchte und Masken zu begegnen, findet hier mehr als nur Impulse: Er findet einen Ruf.
Die Gemeinschaft bietet einen Raum für ernsthafte, transformative Arbeit, ohne dogmatische Pfade oder vorgefertigte Wahrheiten. Stattdessen wird gelebte Magie praktiziert, durch klare Rituale, energetisch definierte Felder und die Einladung, das eigene Selbst als schöpferisches Prinzip zu erkennen. Die Praxis umfasst die Arbeit mit Symbolen, Klang und Struktur, zentrierte Rituale und innere Ordnung, die Begegnung mit archetypischen Energien und Strömen, meditative Praxis und bewusste Selbstbeobachtung sowie tiefe Reflexion, Wandlung und Integration.
Nicht jeder Weg ist für jeden geeignet. Dieser Weg richtet sich an Suchende mit Rückgrat, Willen und innerem Feuer – Menschen, die verstehen, dass echte Veränderung nicht sanft, sondern klärend, prüfend und transformierend ist. Du bist hier richtig, wenn du diszipliniert und entschlossen bist, kein Trostpflaster, sondern Wissen, Weisheit und vor allem Wahrheit suchst, nicht folgen, sondern gestalten willst – sowohl im terrestrischen als auch im stellaren Kontext –, deine innere Ordnung auf allen Ebenen erkennen und leben möchtest und bereit bist für tiefe Resonanz statt oberflächlicher Bestätigung.
Die Gemeinschaft von Sichelmond und Flammenschwert fördert individuelle Wege der Selbstevolution durch ein breites Spektrum an magischen Praktiken, die klassische und zeitgenössische Ansätze vereinen. Unsere Arbeit basiert auf kraftvollen, strukturierten und zugleich wandelbaren Strömungen der Hohen Magie, die ritualmagische Traditionen mit lebendiger Erfahrung verbinden. Dabei betrachten wir diese nicht als starre Lehren, sondern als lebendige Werkzeuge, die wirkungsvoll eingesetzt werden.
Unsere Praxis umfasst vielfältige Methoden wie Sigillenmagie, kabbalistische Pfadarbeit und weitere kabbalistische Techniken, Schutz- und Talismanmagie, Elementmagie sowie die Arbeit mit Symbolen, Siegeln und Glyphen. Klang- und Energiearbeiten konzentrieren sich auf Chakren und Energiekörper, während divinatorische Techniken wie Tarot, Runen, Pendel, Astrologie und Numerologie ebenso zum Repertoire gehören wie spezifische Ansätze der Runenmagie, Seidhr und hermetisch-planetarische Magie. Besonders betont werden die henochische Magie sowie seraphische und engelsbezogene Praktiken. Diese werden ergänzt durch tiefgreifende Trance- und Astraltechniken, alchemistische Konzepte, stellare Chakrenarbeit, Reiki und energetische Heilstrukturen.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit archetypischen Kräften und Atavismen, Spiegelritualen, seraphischen Impulsen, strukturierter Invokation und Evokation sowie der bewussten Integration von Channelings in rituelle Kontexte. Sternenmagie, Drachenmagie und die Arbeit im Jahreskreis, die aus paganen und hexischen Traditionen stammen, fließen ebenfalls in unsere regelmäßigen Treffen und Esbaten ein.
Alle magischen Wirkfelder, Themengebiete und Traditionen werden nicht als dogmatische Systeme verstanden, sondern als schöpferische Resonanzräume, die Tiefe, Erdung und Transformation ermöglichen. Diese Werkzeuge stehen den Praktizierenden frei zur Verfügung, getragen von der individuellen Entscheidung, wie weit sie gehen, wie tief sie forschen und wie ernsthaft sie ihre eigene Entwicklung angehen wollen. Unsere Arbeit ist keine museale Sammlung vergangener Methoden, sondern ein lebendiges, bewusst gestaltetes Feld für jene, die mit Tiefe, Struktur und Authentizität an ihre Wandlung herangehen.
Wir erweitern unser Wirkfeld, unser Wissen und unsere praktische Gnosis, indem wir authentische magische Erfahrungen fördern. Dazu gehört auch die Chaosmagie sowie die Magie mesopotamischer Kulturen und Strömungen. Insgesamt entsteht ein umfassendes Portfolio an Wissen, Weisheit, Erkenntnis und praktischer Anwendung, das individuelle und transformative Arbeit ermöglicht.
Die Gemeinschaft von Sichelmond und Flammenschwert wurde am 29. September 2004 durch Shamyaza und Lysir rituell begründet, zusammen mit der Einsetzung des ersten Covens Tuatha De Morrigann (Stamm der Göttin Morrigan). Seitdem hat sich vieles verändert und weiterentwickelt. Bezeichnungen wie „Zirkel“, „Coven“, „Hain“, „Orden“ oder „Loge“ können einschränkend wirken, insbesondere wenn sie zu starren oder unflexiblen Strukturen führen. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2025 bewusst die Bezeichnung „Gemeinschaft von Sichelmond und Flammenschwert“ gewählt.
Diese Gemeinschaft fungiert als stellares Werkzeug in terrestrischen Breiten und zugleich als terrestrisches Werkzeug in stellaren Ebenen. Sie vermittelt vielfältige Lehren, ohne an überholten Kodizes oder Dogmen festzuhalten. Die Arbeit erfolgt freiheitlich und selbstbestimmt, stets der Schöpfung verpflichtet. Im Zentrum steht Bewegung – durch energetische Ströme, Rituale, Klang, Symbole, Formen und wahrhaftige Channelings. Die Gemeinschaft versteht sich nicht als klassische Tradition, sondern als lebendige Struktur, die Resonanz im Sein erzeugt. Sie agiert in einer sich ständig wandelnden, gewollt flexiblen Struktur, die weder dogmatisch noch esoterisch im klassischen Sinn ist, sondern resonant wirkt, transformiert und transzendiert.
Die Gemeinschaft ist weder eine Schule noch eine Religion. Sie arbeitet mit Kräften, nicht um zu kontrollieren, sondern um zu erinnern, zu wirken und zu verändern – durch Transformation und Transzendenz. Es geht nicht um Glauben, sondern um Erleben; nicht um Erklären, sondern um Spiegeln. Für jene, die bereit sind zu fühlen, zu hören und sich zu wandeln, öffnen sich Räume des Wissens, der Weisheit, der Erkenntnis, der Transformation und der stellaren Gnosis. Die Werkzeuge sind vielfältig und entstehen aus Erfahrung und Resonanz. Sie umfassen Rituale, Symbolräume und Channelings mit hoher, eigener Dynamik, die in energetisch klar definierten Feldern und individueller Gradarbeit wirken. Dabei werden Konzepte wie die sephirothische Ordnung und das qlippothische Chaos genutzt, ebenso wie die Kräfte von ALWAH und ALEWAH.
ALWAH repräsentiert die Bewegung nach oben, das aufgerichtete Prinzip, das nach Erkenntnis, Ordnung und Schöpfung strebt. Es wirkt strukturierend, sammelt, fokussiert und verdichtet. ALWAH spricht in Gedanken, Symbolen und Formen, schafft Sprache, Verständnis und Konstruktion. Energetisch gleicht es einem lodernden Kern, der sich nach oben öffnet – wie eine Flamme, die formt, klärt und durchleuchtet. Es steht für „Ich erkenne“, „Ich gestalte“, „Ich bringe hervor“. ALWAH ist dynamisch, baut auf, erwartet Antworten und sucht Widerhall in der Tiefe. Im rituellen Raum hebt ALWAH den Kelch, spricht den Namen und ruft Ordnung aus innerer Übereinstimmung.
ALEWAH hingegen ist die Strömung hinab – nicht als Fall, sondern als Rückbindung. Es durchdringt, löst Trennungen auf und verbindet, wo ALWAH unterscheidet. ALEWAH spricht nicht in Worten, sondern im Zustand, durch Hingabe, Vereinigung und Auflösung. Es wirkt auf das Unsichtbare, auf das, was zwischen allem lebt, und führt zurück zu dem, was älter ist als Form. Energetisch gleicht ALEWAH einem leuchtenden Strom, der in die Tiefe sinkt, Blockaden durchlässig auflöst und empfängt. Es ist das Strömen im Schoß der Welt – tragend, verwandelnd.
Die Praxis integriert alle drei henochischen Schöpfungsströme: die Mystische Heptarchie mit dem Sigillum Dei Aemeth, das Liber Loagaeth, die henochischen Schlüssel, Calls, Tafeln und Aethyre als Tore zu Elementen und Sphären. Diese Werkzeuge sind keine Dogmen, sondern lebendige Schlüssel, deren Anwendung individuell und von innerer Wahrhaftigkeit geprägt ist. Ebenso fließen Kabbalah, Hermetik, Naturmagie und weitere Ansätze ein – nicht als starre Systeme, sondern als Ideen, Richtungen und Möglichkeiten. Die Arbeit mit den Sphären des Etz Chajim, Daath als Schwelle des Bewusstseins und archetypischen Strukturen erfolgt in Geschwisterschaft mit Entitäten, mit dem Ziel der Erkenntnis und Resonanz, nicht der Anbetung.
Die Gemeinschaft ruht auf Kräften, die wie Säulen der Schöpfung wirken – abstrakte, doch realenergetische Prinzipien, die tragen, formen, erinnern und fordern. Diese Säulen sind die Grundpfeiler der Schöpfung, deren Schwingungen alle Ebenen des Seins durchdringen. Sie gewährleisten Gleichgewicht und Stabilität, sind dynamisch und von mächtigen Wächtern behütet.
Der Weg in die Gemeinschaft bietet keine Garantien, keine fertigen Wahrheiten oder Trostversprechen. Es ist ein Raum, der nur spricht, wenn man bereit ist zuzuhören, und nur wirkt, wenn man eigene Erfahrungen macht und diese reflektiert. Begleitung ist möglich, aber keine Holschuld. Der Weg ist keine Gehorsamspflicht, sondern eine Bewegung zur eigenen Klarheit. Entitäten in Channelings – die Seraphesh – können fordernd sein, doch sie urteilen nicht, sondern nehmen wahr, was man wirklich mitbringt. Dort beginnt die eigentliche Arbeit.
Die Gemeinschaft bewahrt kein Erbe, sondern gestaltet eine lebendige Gegenwart. Es gibt keine verehrten Mythen oder alten Bilder, sondern Erfahrung, die nicht benannt, geglaubt oder erklärt werden muss, um zu wirken. Dieser Weg ist nicht für spirituelle Konsumenten, die schnelle Antworten oder bequeme Erleuchtung suchen, noch für jene, die Bestätigung oder Flucht vor sich selbst wollen. Wer den Ruf spürt – ein klares, unausweichliches Echo im Innersten, das bleibt, auch wenn alles andere vergeht – findet hier einen Raum, der nichts verspricht, aber viel ermöglicht. Es ist ein Paradigma, ein Brennpunkt, an dem Ursprünge spürbar werden – ein Flüstern aus der Tiefe, ein Echo des Seins, ein Ruf im Rhythmus des Herzens. Wer antwortet, beginnt das Werk.
Die Praxis fördert individuelle Evolution durch ein breites Spektrum klassischer und moderner Magieströmungen, die kraftvoll, strukturiert und wandelbar sind. Dazu gehören Sigillenmagie, kabbalistische Pfadarbeit, Schutz- und Talismanmagie, Elementmagie, Arbeit mit Symbolen, Siegeln, Glyphen, Klang- und Energiearbeiten, die sich auf Chakren und Energiekörper konzentrieren, sowie divinatorische Techniken wie Tarot, Runen, Pendel, Astrologie und Numerologie. Runenmagie, Seidhr, hermetisch-planetarische Magie, henochische und seraphische Praktiken werden besonders betont, ergänzt durch Trance- und Astraltechniken, alchemistische Konzepte, stellare Chakrenarbeit, Reiki und energetische Heilstrukturen. Ein Fokus liegt auf der Arbeit mit archetypischen Kräften, Atavismen, Spiegelritualen, Invokation, Evokation und der Integration von Channelings in rituelle Szenarien. Sternenmagie, Drachenmagie und die Arbeit im Jahreskreis aus paganen und hexischen Wurzeln fließen in regelmäßige Treffen und Esbaten ein.
Diese Wirkfelder sind keine dogmatischen Systeme, sondern schöpferische Resonanzräume für Tiefe, Erdung und Transformation. Sie sind Werkzeuge, deren Einsatz von der individuellen Entscheidung abhängt, wie tief man forschen und wie ernsthaft man die eigene Entwicklung angehen will. Die Praxis ist kein museales Archiv, sondern ein offenes, bewusst gestaltetes Feld für authentische, transformative Arbeit. Chaosmagie und die Magie mesopotamischer Kulturen sind ebenso präsent, wodurch ein umfassendes Portfolio an Wissen, Weisheit, Erkenntnis und praktischer Anwendung entsteht.
Die Frage mag aufkommen, warum eine magische Gemeinschaft, die sich am Hexentum und an Naturreligionen orientiert, einen christlichen Feiertag wie den 29. September für ihre Gründung wählte. Doch sollte die Frage nicht vielmehr lauten: Sind die Energien, die als „Erzengel“ bezeichnet werden, an eine Religion, Philosophie oder feste Maximen gebunden? Oder sind diese Kräfte universelle Prinzipien, die über menschliche Kategorien hinausgehen?
Die Gemeinschaft von Sichelmond und Flammenschwert ist ein lebendiges, transformierendes System, das mit kosmischen Strömungen in Resonanz steht. Sie fördert stetige Veränderung, die nicht immer leicht ist, aber notwendig, besonders in einer Zeit, die von Chaos, Größenwahn und Verrat geprägt ist. In solch einer Ära wird Selbsterkenntnis, Selbstverständnis und Selbstannahme essenziell. Diese Prinzipien spiegeln sich in der Arbeit mit der Entität Michael wider – einem Flammenträger, Seraphim oder Erzengel, dessen Titel letztlich nur menschliche Begriffe sind. Diese Begriffe verblassen, wenn man sich intensiv mit Michaels universeller Kraft auseinandersetzt, die weit über die hebräische Bedeutung „Wer ist wie Gott“ hinausgeht.
Die Gemeinschaft orientiert sich zwar am Jahreskreis der Naturreligion, doch durch die enge Verbindung zu verschiedenen Flammenträgern und Seraphesh – nicht nur Michael, sondern auch andere Entitäten – bewegt sie sich in vielfältigen Sphären, Welten und Ebenen. Für manche mag dies seltsam erscheinen, andere mögen es belächeln, doch jene, die die Existenz multipler Daseinsebenen anerkennen, wissen, dass die Astralebene nur eine von unendlich vielen ist. Die Gemeinschaft ist ein Brennpunkt, ein Raum für Suchende, die das kosmische Lied hören und bereit sind, sich einer geschwisterlichen Zusammenarbeit zu öffnen. Zahlreiche Wege bieten sich, um die Gemeinschaft kennenzulernen und zu prüfen, ob ein gemeinsames Wirken möglich ist.
In einer Zeit, die von wachsendem Irrsinn und Verzerrung geprägt ist, stellt sich die Gemeinschaft bewusst gegen den Mahlstrom der Sterne. Ihre Mitglieder sind nicht zufällig in dieser Ära inkarniert. Wer eine innere Resonanz spürt, ist eingeladen, Kontakt aufzunehmen – jedoch ohne Heilsversprechen. Stattdessen werden kosmische Arbeitsmöglichkeiten, Hilfestellungen zur Selbsterkenntnis und Wege zur Selbstevolution geboten. Es ist kein einfacher Pfad, doch ein lohnender, wenn er mit Bewusstsein und in Verbindung zum höheren Selbst beschritten wird.
Die Praxis umfasst ein weites Spektrum an Werkzeugen, die aus klassischen und modernen Strömungen der Magie schöpfen, darunter Sigillenmagie, kabbalistische Pfadarbeit, Schutz- und Talismanmagie, Elementmagie, Arbeit mit Symbolen, Siegeln, Glyphen, Klang- und Energiearbeit, die sich auf Chakren und Energiekörper konzentriert. Divinatorische Techniken wie Tarot, Runen, Pendel, Astrologie und Numerologie sind ebenso vertreten wie Runenmagie, Seidhr, hermetisch-planetarische Magie, henochische und seraphische Praktiken. Trance- und Astraltechniken, alchemistische Konzepte, stellare Chakrenarbeit, Reiki und energetische Heilstrukturen ergänzen das Repertoire. Besondere Bedeutung haben die Arbeit mit archetypischen Kräften, Atavismen, Spiegelritualen, Invokation, Evokation und die Integration von Channelings in rituelle Kontexte. Sternenmagie, Drachenmagie und die Arbeit im Jahreskreis, verwurzelt in paganen und hexischen Traditionen, fließen in regelmäßige Treffen und Esbaten ein.
Diese Wirkfelder sind keine starren Systeme, sondern Resonanzräume, die Tiefe, Erdung und Transformation ermöglichen. Sie dienen als Werkzeuge, deren Einsatz von der individuellen Entscheidung abhängt, wie tief man forschen und wie ernsthaft man die eigene Entwicklung angehen will. Die Praxis ist kein starres Archiv, sondern ein lebendiges Feld für authentische, transformative Arbeit, das auch Chaosmagie und mesopotamische Strömungen integriert. So entsteht ein umfassendes Portfolio an Wissen, Weisheit und praktischer Anwendung.
Der 29. September, bekannt als Michaelis, ist ein Feiertag, der im Mittelalter entstand, um den Erzengeln – insbesondere Michael, Gabriel und Raphael – zu gedenken, da direkte Anrufungen durch die Bevölkerung kirchlich untersagt waren. Michaelis markierte das Ende des Sommers und die Vorbereitung auf die dunkle, kalte Jahreszeit. Es war ein Fest, um die Kraft des Lichtes aufzunehmen und sich für den Winter zu wappnen. Michael wurde als Fürst der guten Taten gedeutet, als Verteidiger des Himmels und der Erde gegen das Böse. Seine Rolle als Kriegsherr oder Macht der Vernichtung, wie etwa im Alten Testament (2. Könige 18-19; Jesaja 36-37), wo ein Engel 185.000 assyrische Soldaten in einer Nacht tötete, wurde oft heruntergespielt. Michael gilt zudem als Schutzpatron des Volkes Israel und des Deutschen Reiches, weshalb viele Kapellen, Klöster und Kirchen nach ihm benannt sind.
Michaelis war auch mit Bauernweisheiten verbunden, etwa für Wettervorhersagen: „Kommt Michael heiter und schön, wird es noch vier Wochen so weitergehen.“ Doch jenseits dieser historischen und kulturellen Aspekte steht die Gemeinschaft für eine universelle, nicht an Religion gebundene Auseinandersetzung mit diesen Kräften. Sie ist ein Raum für jene, die bereit sind, sich selbst zu begegnen, sich zu transformieren und kosmische Zusammenhänge zu erkunden – nicht durch Glauben, sondern durch Erleben.
Extreme Pfade erheben sich, Sphären des Kampfes, im Chaos verborgen.
Neues zerfällt im Sturm des Verrats, getragen in die Nacht der Treue.
Diese Pfade, in Feuer geschmiedet, malen die Farben des Krieges in die Seele.
Sie schneiden durch Finsternis, fordern Rache, leuchten in der Stunde der Prüfung.
Orte ohne Licht hallen von Klingen, brechen die Ketten des Verrats entzwei.
Dunkle Hallen, Ströme der Wut, Welten, die im Kosmos für Wahrheit brennen.
Ein Herz, das kämpft, findet Kraft in der Treue, wo Rache die Flammen entfacht.
Für dies stehen die Reihen im Krieg,
Im Kosmos lodert der Raum für dies.
In Treue, mit Feuer...
Dann bricht es, es bricht...
Durch Kampf, in Treue...
Dann bricht es, es bricht...
In Treue, mit Feuer...
Dann bricht es, es bricht...
Durch Kampf, in Treue...
Wie es immer geschieht, immer geschieht.
Klänge des Krieges rufen durch die Nacht, halten die Treue im Sturm der Fehde.
Worte ersterben, doch die Flammen bleiben, kein Verrat löscht das Licht der Wahrheit.
Die Tore verschlossen, die Seele gefasst, doch die Pfade des Kampfes bleiben offen.
Ströme der Rache schneiden wie Klingen, doch die Treue hält die Wunden rein.
Im Feuer des Krieges wird die Wahrheit geschmiedet, im Sturm der Ehre wächst die Kraft.
Die Gemeinschaft von Sichelmond und Flammenschwert kämpft in kosmischen Strömen,
Zwischen Engelsfeuer und göttlichem Zorn, zwischen Ordnung und Chaos der Rache.
Rituelle Flammen lodern, Channelings tragen die Wahrheit durch Verrat hindurch.
ALWAH erhebt sich, schärft die Klinge, während ALEWAH die Tiefe des Kampfes birgt.
Henochische Schlüssel sprengen die Tore, seraphische Feuer prüfen die Treue.
Kein Dogma bindet, kein Verrat hält – nur Resonanz, rein und unbezwingbar.
Transformation im Feuer, Selbstevolution im Sturm des kosmischen Krieges.
Für dies stehen die Reihen im Krieg,
Im Kosmos lodert der Raum für dies.
In Treue, mit Feuer...
Dann bricht es, es bricht...
Durch Kampf, in Treue...
Dann bricht es, es bricht...
In Treue, mit Feuer...
Dann bricht es, es bricht...
Durch Kampf, in Treue...
Wie es immer geschieht, immer geschieht.
Extreme Pfade kehren wieder, im Raum von Sichelmond und Flammenschwert.
Durch den Jahreskreis, durch Feuer des Zorns, erklingt der Ruf der Entitäten.
Kein sanfter Weg, kein schwacher Pfad, doch treu und frei, im Wandel geschmiedet.
Ein Schwur im Feuer, ein Klang des Krieges, getragen von der Kraft der Rache.
Extreme Pfade... extreme Pfade...
Zum Schluss will ich noch ein paar allgemeine Informationen über Erzengel Michael geben, die ich aus meinen Büchern genommen habe!!!!
Wer dann lieber eine SPEZIELLE UND AUCH NEUE INFOS über den Flammenträger, den Seraphesh MIKAEL haben möchte, kann im Buch „BANNER DES LICHTES – DER RUF DER SCHÖPFUNG; ISBN 9783753177236“, folgenden Text finden (wobei im Buch selbst noch VIEL, VIEL mehr steht über Mikael! 😉)
Gedrucktes Buch LINK:
https://www.epubli.de/shop/buch/banner-des-lichtes-yaza-seraphesh-9783753177236/111433
E-Book LINK:
https://www.amazon.de/Banner-Lichtes-Sch%C3%B6pfung-Frater-Lysir-ebook/dp/B08ZLKDRHG/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Banner+des+Lichtes&qid=1632931372&qsid=257-0196227-5444249&sr=8-3&sres=3753177237%2CB086G5LQ73%2CB08ZLKDRHG%2CB08JZ191SV%2C386490773X%2C394638191X%2CB099YQ7MZN%2CB08LDDMMDL%2C3864905486%2CB09BY8PNVS%2CB08R5JQTD1%2C3969664799%2C3825152073%2CB09164H1WJ%2C3748181256%2CB06VXVLQYK
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Mikael, die weiße Flamme der Schöpfung
Mikael, dessen Name aus dem Hebräischen übersetzt „Wer ist (wie) Gott“ bedeutet, ist der erste Seraphesh, der flächendeckend in vielen Religionen bekannt ist und geachtet, bzw. verehrt wird. Meistens wird Mikael als Krieger, himmlischer Feldherr und Wächter, aber auch als Racheengel und gnadenloser Schlächter angesehen. Dadurch, dass Mikael einer der prominentesten Engel überhaupt ist, ist es nicht verwunderlich, dass er viele Zuschreibungen besaß und auch sein Wirken Einfluss auf andere literarische „große Persönlichkeiten“ der alten Überlieferungen hatte.
So heißt es, dass es Mikael gewesen sei, der Isaak rettete, nachdem Gott Jakob befohlen hatte, seinen Sohn zu opfern. So gesehen hatte Isaak Glück, denn wenn man anderen Überlieferungen glauben will, ist Mikael ein skrupelloser Massenmörder. So heißt es, dass Mikael, als die Stadt Jerusalem durch den assyrischen König Sanherib (705 – 681 v. Chr.) belagert wurde, in einer einzigen Nacht 185000 Soldaten der assyrischen Armee niedergestreckt habe. Im Alten Testament (2 Könige 18-19 und Jesaja 36-37) wird berichtet, dass König Sanherib Jerusalem belagerte und die Bevölkerung vor der Vernichtung stand.
Niemand, so schien es, war imstande, Sanherib aufzuhalten, sodass JHVH der Einzige zu sein schien, der sein Volk nun noch retten konnte. Als Antwort auf eindringliche Gebete des Hohepriesters von Jerusalem wurde also ein Engel ausgesandt, der in nur einer Nacht 185000 assyrische Soldaten tötete, sodass Sanherib sich gezwungenermaßen zurückziehen musste, und Jerusalem war gerettet. Auch Moses wird nachgesagt, in Kontakt zu Mikael gestanden zu haben, denn es heißt, der brennende Dornenbusch sei niemand anderes als Mikael gewesen. Das ist allerdings, wenn man in die älteren Überlieferungen, die dem Merkavah-Mystizismus zugesprochen werden, blickt, faktisch nicht ganz richtig. Es stimmt, dass es ein Seraphesh war, der sich Moses im brennenden Dornenbusch offenbarte, und es ist ebenfalls korrekt, dass es sich um eine Verkörperung der Triade des Seraphonesh handelte, doch wenn man sich nun das Tetragrammaton Yod Heh Vav Heh ansieht, so finden wir im Yod die Verkörperung Yahwehs, also des Schöpfergottes selbst, im Vav den Gottessohn und im Heh, gemäß der Kirchenlehre den Heiligen Geist.
Wenn man nun etwas weiter zurückgeht und sich den Heiligen Geist ansieht, so findet man hier in den Überlieferungen des Merkavah-Mystizismus ein Prinzip des göttlichen Weiblichen, als Gemahlin des Schöpfers Yahwehs, ein Prinzip, das später die „Shekinah“ genannt werden sollte, die in ihrer Entfaltung sogar zweifach, genau wie das Heh im Tetragrammaton. existiert, als kosmische Shekinah – das erste Heh - und als gefallene, bzw. exilierte Sheikinah – das End-Heh. So ergibt sich hier ganz klar die Zuordnung der Buchstaben des Tetragrammatons zu den Flammenträgern der Triade des Seraphonesh, wie sie innerhalb der zweiten und dritten Manifestation bestand.
Mikael als Yahweh, Jehudiel, als der Sohn Gottes und Semjasa als die Shekinah und somit war es Semjasa, die Zwillingsflamme Mikaels, die zu Moses aus dem Dornenbusch sprach. In diesem Kontext muss noch einmal, wie es bereits in der Aufschlüsselung des Tetragrammatons angedeutet wurde, darauf eingegangen werden, dass im Grunde genommen, jedes Mal, wenn in den Schriften des Alten Testaments, der Thorah und anderer semitischer Mysterienschriften von den Prinzipien Adonai, El oder Yahweh die Rede ist, der Flammenträger Mikael gemeint ist. Das liegt darin begründet, dass Mikael, die Flamme der Schöpfung ist und somit der eigentliche Schöpfergott der alten Religionen, was sich allein an der mythologischen Verstrickung in den verschiedenen semitischen Kulturen und den Panthea der alten Stämme deutlich zeigt.
In allen Überlieferungen findet man ein „Doppelspitze“ in jedem Pantheon, bestehend aus dem Schöpfergott und seiner Gemahlin, also der göttlichen Weiblichkeit. Zu nennen sind hier zum Beispiel El und Asherah oder auch Yahweh und Shekinah, die beide Bezeichnungen für die Zwillingsflamme Mikael und Semjasa sind, Schöpfung und Existenz.
Mikael entspricht der weißen Flamme der Schöpfung, was in Bezug auf die erste Manifestation bedeutet, dass er ebenfalls einer der Flammenträger der Triade des Seraphonesh war und somit ebenfalls über eine Reihe besonderer Attribute und besondere Potenziale verfügt. Zu nennen ist hier, dass ihm die Fürsorge für den Amboss der Schöpfung obliegt. Mikael entstammt der Blutlinie der Sonne, der Linie des Gehorsams, was ihn mit energetischen Grundschwingungen wie Wissen und Weisheit ausstattet, aber auch mit Attributen der Loyalität, Treue, Würde, Kampfkraft, Sorgfalt, Umsicht, Entschlossenheit, Furchtlosigkeit, Stolz und schöpferische Macht sind mit seinem Blut untrennbar verwoben.
Hierdurch wird man sicherlich sofort den Eindruck gewinnen, dass Mikael eine große Führungspersönlichkeit ist, die aber nicht davor zurückschreckt, wortwörtlich mit dem Flammenschwert zu agieren, und für Recht und Ordnung zu sorgen, als Krieger – taktisch, kraftvoll und gnadenlos. Wenn man sich Mikael also bildlich in einer Konfliktsituation vorstellen möchte, so kann man hier den Archetypen des übermächtigen Kriegsherrn bedienen, der sich an der Spitze seines Heeres allen Konflikten stellt.
Auch Mikael besitzt eine aktive Flammenqualität, die in direkter Linie mit Seraph verbunden ist, und da er eine direkte Emanation Seraphs, als Schöpferprinzip ist, ist diese Verbindung sogar noch stärker ausgeprägt, als bei allen anderen Flammen, deren Qualitäten Seraph entspringen.
Darüber hinaus war die weiße Flamme der Schöpfung konstant in allen drei Manifestationen immer eine Zwillingsflamme, zusammen mit der schwarzen Flamme der Existenz, was auch darin begründet liegt, dass diese beiden Flammen zusätzlich noch zwei sehr besondere Waffen überantwortet bekommen haben, nämlich das Richterschwert der Existenz und die Geißel der Vollstreckung. Was sich aber verändert hat, ist die Art der Verbindung der schwarz-weißen Zwillingsflamme.
In der ersten Manifestation, als die schwarz-weiße Zwillingsflamme sich aus den Seraphesh Mikael und Damamthariel zusammensetzte, waren diese beiden die klassische Konstellation zweier Seiten einer Münze, doch nach Damamthariels Verrat und dem damit einhergehenden Urteil des Beinernen Throns, der ihm seinen Status als Seraphesh aberkannte, wurde, genau wie bei der türkisen Flamme des Ausgleichs eine neue Qualität der schwarzen Flamme der Existenz erschaffen, die direkt aus dem Schöpfer in der Nicht-Existenz entstand und Semjasa gegeben wurde. Durch die andere Schwingung der schwarzen Flamme der Existenz veränderte sich somit auch die Art der Verbindung der schwarz-weißen Zwillingsflamme und aus zwei Seiten einer Münze wurde eine untrennbar verwobene Doppelhelix.
Wie bei allen Flammenträgern der Triade des Seraphonesh, gab es auch bei Mikael eine „kabbalistische Unruhe“, was seine Positionierung auf dem Lebensbaum angeht. In der ersten Manifestation war die weiße Flamme der Schöpfung in Chokmah verortet, tauschte jedoch im Zuge der dritten Manifestation mit der goldenen Flamme der Vorsehung die Position, sodass sie von diesem Zeitpunkt an in Kether verortet werden kann.
In diesem Zusammenhang sei nur kurz erwähnt, dass in diesem Zuge natürlich auch die schwarze Flamme der Existenz ihre Position veränderte und von Binah, das nun durch die silberne Flamme des Schicksals belegt wurde, nach Malkuth wanderte, doch darauf wird im späteren Verlauf noch ausführlich eingegangen werden. Zuletzt sei im Zusammenhang mit der weißen Flamme der Schöpfung noch erwähnt, dass die weiße Flamme, als Teil der Triade des Seraphonesh noch einen weiteren Aspekt verkörpert, nämlich das Konzept des Richters der Schöpfung, der über jede Existenz das Urteil anhand ihrer Taten spricht. Dazu wurde der weißen Flamme das Richterschwert der Existenz gegeben, mit dem der Richter die Macht über die zwei Klingen erhält, welche die beiden Urteil des „Gerichts des Herzens“ sind, die er spricht. Die mag an die ägyptischen Mythen erinnern, die sich auf das Wiegen der Herzen gegen eine Feder beziehen und so in etwa kann man sich den Vorgang in der Tat vorstellen. Am Ende eines Manifestationszyklus muss alles Sein vor den Richter treten und dieser wird anhand der Taten und Entscheidungen sein Urteil fällen und ihm eine der beiden Klingen zuteilen. Doch Mikael ist noch mehr, er ist auch der Schmied der Herzen, der jedem werdenden Sein eines von vier Herzen zuteilt.
Diese vier Herzen werden auf dem Amboss der Schöpfung, der genau wie der Kessel von Vorsehung und Ewigkeit und der Pfuhl der Existenz, eine Station der Triade des Seraphonesh in der Halle der Schöpfung ist, geschmiedet. Natürlich besitzt auch Mikael, da er in allen Manifestationen ein Flammenträger war, eine Manifestation, bzw. ein Seelentier, das sich als weißer Löwe offenbart.
Eher allgemeine und magische Informationen findet man HIER:
„Engel - Angelistische Kräfte der Erzengel und der Malachim“ Band 1; ISBN: 978-3-7375-0021-0; Band 2: ISBN978-3-7375-0022-7“ entnommen habe (https://www.epubli.de/suche?q=Lysir+Engel):
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Erzengel Michael (מיכאל)
Als Erstes möchte ich „Erzengel Michael“ nennen, da er letztlich einer der berühmtesten, wenn nicht sogar der berühmteste Engel ist. Wie ich schon weiter oben erwähnt habe, besitzt „Michael“ offensichtlich viele verschiedene Titel in der Engelshierarchie. Mal ist er „nur“ ein Erzengel und würde in der Hierarchie an vorletzter Stelle stehen. Dann ist er mal einer der Gewalten, der mit „Schild und Schwert“ in den Kampf zieht und mal ist er der höchste Seraphim, den es gibt, was gleichzeitig bedeutet, dass er auch der Stärkste im Engelsreich ist und „Kämpfer Nummer 1“ gegen seine „bösen Brüder“.
Sein Name „מיכאל“ (Mikha'el) bedeutet „Wer ist wie Gott“. Es ist kein „normaler Name“, stellt aber ein rhetorisches Mittel dar. Da es im monotheistischen Judentum um einen „Allumfassenden Gott“ geht, kann die Antwort eigentlich nur lauten „Niemand“ oder „Nichts“, was einen zu einer schönen Wortspielerei führt.
Atheist: Was ist mächtiger und größer als Gott?
Priester: Nichts ist mächtiger und größer als Gott!
Atheist: Dann lasst uns dem Nichts huldigen!
Dies ist im kabbalistischen Sinne „AIN“, welches wirklich an der höchsten Stelle steht, also auch über Kether bzw. über Ain Soph Aur, was in diesem Bezug manchmal mit „dem allumfassenden Gott“ verglichen wird!
Letztlich soll der Namen „Michael“ aber eine rhetorische Frage sein, da eben nichts höher ist als Gott, was dadurch auch die Stellung von Michael erklären soll – „Nummer 1 Gottes!“
Bevor ich nun auf die ganzen „Taten“ und „Talente“ dieses Erzengels eingehe, möchte ich noch einmal sagen, dass diese Beschreibungen ALLE FALSCH sind! „Erzengel Michael“ ist eine Energieform, die letztlich alles sein kann, was bedeutet, dass alle Beschreibungen, die es jemals von Engel gegeben hat, gibt und geben wird, sich ohne Weiteres auf alle Erzengel beziehen lassen. Man könnte auch alle Erzengel in einem einzigen Prinzip vereinen! Der Grund hierfür ist der Umstand, dass alle Beschreibungen menschlich sind und Engel mit dem „Menschlichen“ nicht wirklich viel zu tun haben. Außerdem sind alle Engel multidimensional, was bedeutet, dass alle Taten und Attribute, welche die Menschen den Engeln zuschreiben, nur ein sehr kleines Minimum der „Gesamtenergie Engel“ beanspruchen.
D. h., wenn Erzengel Michael als „Kämpfer Gottes“ beschrieben wird, kann diese „Aufgabe“ auch jeder andere Erzengel erfüllen, ohne auch nur einen „menschlich messbaren“ Unterschied zu produzieren. Das Gleiche gilt auch für Themen der Heilung, der Weissagung, der Übermittlung von Botschaften oder auch der Beherrschung irgendwelcher Energien (Elemente oder Edelsteine z. B.).
Um es ganz deutlich zu machen, will ich schon mal kurz zum Erzengel Raphael springen, dessen Name „Heiler Gottes“ bedeutet, was dazu führt, dass Raphael in den Augen der Menschen der Erzengel der Heilung ist. Das mag ja auch sein, doch alle anderen Erzengel können dies auch. Alle anderen Erzengel können ohne Weiteres die energetischen Aufgaben des anderen übernehmen, d. h. auch Erzengel Michael kann – aus der Sicht der Menschen – als Heiler agieren. Wenn man es vielleicht mit Zahlen beschreiben will, dann hat Erzengel Raphael einen speziellen Energiefokus auf etwas gerichtet, das man mit den Begriffen „Heilen“ oder „Heilung“ umschreiben kann. Fiktiv angenommen würde er für diese „Aufgabe“ eine Energiezahl von 100.000.000 Energiestücken haben. Erzengel Michael, der nun eher als „Kämpfer“ einen „Job“ hat, hätte, von mir aus, in Bezug aufs „Heilen“ oder auf „Heilung“, eine Energiezahl von 999.999, also gute 99.000.001 Energiestücke weniger. Um ein organisches Wesen, das dimensional und energetisch begrenzt ist, zu 100 % zu heilen, sind aber gerade mal 10 Energiestücken nötig, d. h. auch „Michael“ würde es ohne Weiteres schaffen.
Somit kann man sagen, dass „alle Engel alles können“. Dies schlägt eine schöne Brücke zu den Namensgleichheiten bzw. zu den gleichen Silben. Die meisten „klassischen“ Engel haben als Endungssilbe das „-el“. Im Folgenden sind einmal die verschiedenen Bedeutungen aufgelistet, die man alle mit der Silbe „-el“ verbinden kann!
Sumerisch EL Helligkeit oder Leuchten
Akkadisch ILU ein Strahlender
Babylonisch ELLU der Leuchtende«
Alt-Walisisch ELLU ein leuchtendes Wesen«
Alt Irisch AILLIL leuchtend
Englisch ELF leuchtendes Wesen
Angelsächsisch AELF strahlendes Wesen
Hebräisch EL Gott/Gottes
Man sieht also, dass die Wesen, die man als Engel bezeichnet, irgendetwas mit Licht bzw. dem „Göttlichen“ zu tun haben. Wer sich jetzt ein wenig in der Magie auskennt, wird hoffentlich sagen, dass es jedoch sehr viele Engel gibt, die nichts mit dieser Silbe „-el“ zu tun haben. Hier sind natürlich die „henochischen Engel“ gemeint, wobei man auch viele Engel ohne „-el“ etwas weiter oben in den ganzen Tabellen der Engel findet. Auch hier sind sehr viele Namen zu finden, die die Silbe „-el“ nicht beinhalten. Zur Erinnerung, es handelt sich hierbei um ein „göttliches Attribut“, ähnlich der Silbe „-iah“.
Michael ist jedoch ein solcher „El-Engel“, der schon in seinem hebräischen Namen eine Beziehung zu Gott aufweist – „Wer ist wie Gott“. Auch wenn es in einigen Schriften heißt, dass Michael ursprünglich eine chaldäische Gottheit war, muss ich widersprechen. Man findet keine Quellen darüber, vor allem, weil die Chaldäer Nomaden waren, die in der neubabylonischen Zeit im Gebiet der Babylonier – nach der Eroberung – sesshaft wurden. Hier wurden – wie es fast immer ist – viele Götter übernommen. Die Babylonier hingegen haben ihre Götter aber zu einem großen Teil von den Sumerern übernommen, welche man (mal wieder) als eines der ältesten Völker bezeichnen kann, da die Sumerer nun die „Ältesten“ im Mittleren Osten sind und ca. vor 6000 Jahren eine Hochkultur hatten. Die Herkunft der Sumerer ist jedoch unklar, was dazu führt, dass schnell wieder die „fliegenden Untertassen“ der Anunnaki mit ihrem fliegenden Superplaneten „Nibiru“ im Ideenkonstrukt verschiedener Autoren auftauchen. Ich selbst habe das Thema ausführlich in meinem Buch „STARSEED – Wir – Sterne im Lichte des Kosmos“ aufgegriffen und erklärt.
Egal, ob nun fliegende Untertassen oder energetische Ideen – letztlich bedeutet dies alles, dass die ganzen Götter und alle Himmelswesen, eine Art Blutsbande zum sumerischen Reich hatten. Wenn man sich nun da einmal die Götter ansieht, dann ist es so gut wie unmöglich, einen klaren Zusammenhang zu dem damaligen „Erzengel Michael“ zu finden. Letztlich kann es jeder männliche Gott sein, auch Marduk, der zwar sumerisch war, jedoch seine „volle Entwicklung“ im babylonischen Reich hatte. Bei den Sumerern sind eher Namen wie Gibil (was schon eher zu Gabriel passen würde, der im Arabischen Jibril heißt) oder Nusku zu nennen, da diese einen Feueraspekt haben oder auch Nerigal/Nergal, der als Einziger mit einem Schwert dargestellt wird. Man kann auch die Kriegsgötter Lugalirra, Meslamtaea Ea oder Ningirsu nennen. Hier könnte man noch einen Schwenk in den Bereich der Sonne machen und somit auch die Götter Utu, Nerigal oder Girtablullû nehmen. Ja, kann man alles machen, doch einen direkten Bezug zu „Erzengel Michael“ findet man nicht! Man kann jedes göttliche Prinzip der Vergangenheit nehmen und man wird sicherlich bei allen (!!!) Engeln irgendwo und irgendwie Entsprechungen finden.
Erzengel Michael – literarische Darstellung
Erzengel Michael ist in der Literatur die bekannteste Energie. Er ist einer der Erzengel, die im Judentum, Christentum und Islam bekannt sind. Zwar wird in der jüdischen Religion Erzengel Michael nicht direkt als freie, autarke Wesenheit gesehen, doch dies hat etwas mit der Bezeichnung „Mal'ak JHWH“ zu tun. Es waren „auserwählte Wesen“, die einfach den Willen Gottes verkündeten. In der heutigen Zeit also Channelmedien, die einen ernsthaften Kontakt zu der geistig-energetischen Welt pflegten und nicht ihrem Ego frönten. Erst mit der Zeit und der Adaption anderer Religionen, verwandelten sich die „Mal'ak JHWH“ zu überirdischen oder jenseitigen Wesen, die untereinander komplizierte hierarchische Abstufungen und Aufgaben hatten. Im Christentum oder im Islam findet man bereits diese Idee nicht mehr. Hier wird Erzengel Michael als eigenständige Energie gesehen, die den Willen Gottes erfüllt! So ist es nicht verwunderlich, dass es im Judentum keine direkte Beschreibung der „Mal'ak JHWH" gibt und auch keine anderen „historischen Beweise“, woher sie kamen und was ihre Aufgaben alles beinhalteten. Das Christentum und der Islam agieren in diesem Fall anders. Hier gibt es Beschreibungen, Bilder und klar definierte Aufgaben, die die einzelnen Engel zu erfüllen haben! Doch auch wenn die Juden Erzengel Michael nicht als humanoides Wesen mit großen, weißen Flügeln sahen, sahen sie dennoch in diesem Prinzip eine „mächtige Schöpfung“. Im Talmud, einer jüdisch-religiösen Schrift, wird sogar der Vergleich aufgestellt, dass Erzengel Michael zu den anderen himmlischen Wesen in Verbindung steht, so wie der Hohepriester des Tempels zum Volk.
Michael ist im Grunde der „Held der Engel“, was auch durch seine Namensübersetzung „Wer ist wie Gott“ - (מיכאל) verdeutlicht wird. Er taucht in unzähligen Stellen der Bibel und der Apokryphen auf, wo er gewaltige Schlachten gewinnt und Luzifer persönlich in den Staub wirft. Er ist der Bezwinger des Widersachers, er ist die Schwerthand und das Schild des Lichtes, sodass alle Menschen – und besonders das Volk Israel – von ihm verteidigt werden. Zwar wird er auch als Bote gesehen, doch ist der Aspekt des Schutzes und der Verteidigung gegen die Kräfte der Finsternis absolut primär! Bereits im 4. Jh. n. Chr. hat Erzengel Michael einen besonderen literarischen Platz inne, da er bereits zu diesem Zeitpunkt über viele „Michaels Heiligtümer“ in Rom und in anderen „Weltstädten“ der damaligen Zeit verfügte. Alle Führer – ob Könige, Kaiser oder andere Despoten – ernannten Erzengel Michael zu ihrem persönlichen Beschützer.
Da Erzengel Michael einen so großen und machtvollen Stellenwert in der kulturellen Geschichte erhielt, ist es nicht verwunderlich, wenn viele seiner „Heiligtümer“ an Orten errichtet wurden, an denen in den vergangenen Tagen andere Götter und Energien verehrt wurden.
Wenn man dies positiv sehen will, änderten die lichtvollen Energien der verschiedenen polytheistischen Panthea der Ägypter, Griechen oder Kelten einfach nur ihren „Vornamen“. Wenn man es negativ sehen will, verdrängte oder vernichtetet Michael die alten Götter und nahm ihre Stelle ein! Ich sehe dies alles eher positiv, denn Erzengel Michael bekam recht viele Aufgaben zugesprochen, Aufgaben, die die Bevölkerung vorher ihren Göttern gaben. So bietet Michael einen Beistand, wenn es um Konflikte bzw. Kriege geht. Er ist auch der Verteidiger der Seele eines jeden Menschen und sogar der „Anwalt“, wenn es im jüngsten Gericht um die große Abrechnung geht. Paradoxerweise ist er aber auch gleichzeitig der Prüfer, der die Seelen wiegt und entscheidet, ob „ihre Herzen leicht“ sind, oder ob es Sünder sind. Nebenbei ist er auch der Psychopompos, der die Seelen in die andere Welt geleitet. Hierdurch ist er, in Bezug auf das Jüngste-Gericht, Gerichtsdiener, Anwalt und Richter in einer energetischen Person! Gleichzeitig ist er auch Schutzpatron der Kranken (er ließ mehrere Heilquellen entstehen), der Händler, der Seeleute und natürlich der Soldaten. Nebenbei über nimmt er noch den Schutz bzw. die Segnung der Landwirtschaft, wobei hier speziell die Pferdezucht und das allgemeine Handwerk zu erwähnen sind.
Michael ist „der Fürst des Lichts“, der Heerführer der himmlischen Heerscharen und der Drachentöter, auch wenn dieser Titel dem heiligen Georg gehört.
Doch der Drache ist auf der einen Seite Satan und auf der anderen Seite der Volksglaube der „Heiden“ bzw. Kelten, da diese stark mit den Ley-Lines (oder auch Drachenpfade), den Kraftlinien der Geomantie, arbeiteten und dies den Kirchenherren ein Dorn im Auge war! So ist es kein Zufall, dass viele Michaelskirchen über alten Hügelgräbern errichtet wurden, da so die „Drachenkraft“ bezwungen werden konnte! Das Bezwingen der Drachenkraft bzw. der Sieg über das Böse wird auch sehr deutlich in den bildlichen Darstellungen berücksichtigt! Wenn Erzengel Michael auf einer Leinwand oder auf Pergament erscheint, ist er meist ein Heerführer, der stark gerüstet ist und mit Schwert, Speer und/oder Lanze bewaffnet agiert – denn letztlich ist er der „Drachentöter“, der den Satan, den alten Drachen, zurück in die Hölle wirft, oder!?!
Dadurch, dass Erzengel Michael „so berühmt“ ist, ist es nicht verwunderlich, dass er viel Einfluss auf andere „Berühmtheiten“ hatte. So soll es Michael gewesen sein, der Isaak rettete, als sein Vater Jacob den Befehl von seinem Gott bekam, Isaak zu opfern! Isaak hatte in diesem Fall Glück, denn wenn man den Berichten der Menschen glauben will, ist Erzengel Michael ein skrupelloser Massenmörder. So soll Michael, als die Stadt Jerusalem durch den assyrischen König Sanherib (705-681 v. Chr.) belagert wurde, in einer einzigen Nacht 185.000 Soldaten der assyrischen Armee vernichtet haben. Im Alten Testaments (2. Könige 18-19; Jesaja 36-37) wird geschildert, dass König Sanherib Jerusalem belagerte und die Bevölkerung große Angst vor der Vernichtung hatte. Niemand, so schien es, konnte Sanherib aufhalten, sodass nur JHVH „sein Volk“ retten konnte. Als Antwort auf eindringliche Gebete der Hohepriester Jerusalems wurde ein Engel ausgesandt, der in einer Nacht 185.000 assyrische Soldaten tötete, sodass Sanherib gezwungenermaßen abziehen musste und Jerusalem gerettet war! Doch auch Moses hatte Kontakt mit Michael, denn der brennende Dornenbusch war niemand anderes als Erzengel Michael. Was ein Flammenschwert so alles anrichten kann!
In der muslimischen Tradition ist Michael eine schimmernde Persönlichkeit, die mit smaragdgrünen Flügeln und mit safranfarbenem Haar erscheint und Millionen Gesichter, Münder und Zungen besitzt, sodass er in Myriaden Dialekten Gott/Allah preisen und für die Menschen um Vergebung bitten kann!
Wenn man in der heutigen Zeit Erzengel Michael „preisen“ will, oder einfach „mit ihm feiern“ will, hat man drei Tage zur Auswahl! In der orthodoxen Kirche ist es der 6. September und der 8. November, in der römisch-katholischen Kirche ist es der 29. September!
Doch wenn man ehrlich ist, kann man Michael an jedem Tag kontaktieren, da in seiner Gestalt unendlich viele Götter vereint sind. Alle Lichtprinzipien (Lugh, Bel, Ahura Mazda, Apollon, Horus, Re, Ra, Helios, Mithra oder Jupiter), genauso wie Totengottheiten (Anubis, Cherti, Hel, Hathor, Thanatos, Apis etc.), wobei es vollkommen egal ist, ob sie eine männliche oder eine weibliche Daseinsform im Glauben der Menschen hatten, passen auf bzw. „in“ Erzengel Michael. Doch auch „Botengötter“ wie Hermes, Merkur, Abosom oder die Walküren sind passende Pendants zu Erzengel Michael.
Durch die verschiedenen Qualitäten, die Erzengel Michael in sich vereint, gilt er natürlich auch als Heilsbringer der Lichtarbeiter, die stets auf seine Hilfe hoffen können, dass er ihnen in allen „dunklen Situationen“ hilft. Nun, dies passt mit der energetischen Realität nicht wirklich überein. Ein Lichtarbeiter führt seine lichtvolle Arbeit in der Dunkelheit aus! Im Licht braucht man nicht zusätzliches Licht um etwas zu erhellen. Daher muss man stets reflektieren, dass selbst erschaffene Schattenursachen, die sich aus den Machtbereichen des Egos bilden, oft als Lernchancen dienen. Eine Lernchance muss aber, aus kosmischer Sicht durchlebt und ausgeglichen werden, sodass man sich selbst aus den eigenen Verstrickungen wieder herausbringen kann! Ein solcher Läuterungsprozess wird niemals von den Erzengeln unterbrochen werden, da sie weder eingreifen noch irgendwelche Wogen glätten werden.
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Wer dann lieber eine KURZ-INFO bzw. eine Zusammenfassung über Erzengel Michael möchte, kann in meinem Buch „Engel – Angelistische Mächte der Erzengel und der Malachim; BAND II; ISBN: 9783737500227“ folgenden Text finden
(https://www.epubli.de/shop/buch/ENGEL---Band-2-Frater-LYSIR-9783737500227/38408)
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Erzengel Michael (מיכאל)
Sein Name bedeutet: „Wer ist wie Gott“! Er ist ein mächtiger Erzengel, der gnadenvoll und auch absolut gnadenlos sein kann. Voller Kraft, Entschlossenheit, Durchsetzungskraft, Macht, Weisheit und Autorität agiert Erzengel Michael, wenn man einen energetischen Kontakt etablieren kann. Es kommt auf die eigene, innere Einstellung zu diesem Erzengel an. Man entscheidet selbst, ob man „Auge in Auge“ und geschwisterlich mit ihm kommunizieren möchte, oder ob man sich ihm, seiner Macht und Führung, unterwerfen will. Er erscheint manchmal als Wolf oder in menschlicher Gestalt. Seine Namen „Wer ist wie Gott“ ist ein Hinweis auf die Verbindung zur Quelle allen Seins. Oft wird es von den Menschen so interpretiert, dass der Name bzw. die Frage als reine Rhetorik zu verstehen ist, da davon ausgegangen wird, dass die Antwort natürlich „Niemand ist wie Gott“ lautet. Ich sehe es entgegengesetzt, sodass jeder Mensch in diesem Zusammenhang ein „Niemand“ ist bzw. jeder Mensch ist Gott, da wir alle aus einer Quelle stammen.
Optisch nehme ich Erzengel Michael als kräftigen Mann zwischen 30 und 35 Jahren wahr. Er hat blonde Haare, blaue Augen und trägt meist weiße Kleidung, die jedoch aus einer normalen Hose und einem Pullover besteht. Er weißt sehr viel Lachfältchen auf, genauso wie tiefe „Zornesfalten“. Sein Haar trägt er sehr kurz, knapp 1 cm. Das Erscheinungsbild erinnert mich sehr stark an einen Soldaten in Zivil.
Erzengel Michael kann, wie letztlich alle anderen Erzengel auch, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Michael ein Schutzpatron auf allen Ebenen. Er sorgt dafür, dass man auf seinem individuellen Weg bleibt, welcher jedoch auch in ein „finsteres Tal“ führen kann. Man kann sich jedoch sicher sein, dass Michael einen begleitet und in der finstersten Stunde, helfend seine Hand bereithält. Man muss jedoch auch die Hand ergreifen, denn die Energien der Erzengel dienen nicht dazu, dass unsere Probleme von Zauberhand gelöst werden. Man wird Unterstützung erfahren, doch die Lösung des Problems ist man immer selbst! So ist Erzengel Michael ein Kämpfer, er ist ein Schirmherr, ein Berater, ein Stratege und ein Bruder! Die Qualitäten als Stratege und Kämpfer sind energetisch sehr hoch, da allein durch die „Energie der Geschichte“, durch die Erzählungen, wie Erzengel Michael kämpfen und gewinnen kann, ein zusätzliches Potenzial geschaffen wird. Erzengel Michael ist jedoch auch ein Lehrer, ein Lehrer, der sehr direkt und aus menschlicher Egosicht somit auch sehr hart sein kann. Wenn man sich dazu entschließt, Erzengel Michael als geistigen Führer anzunehmen, wird man die Lektionen sehr deutlich im eigenen Leben spüren. Sicherlich bürdet Erzengel Michael niemanden etwas auf, das nicht gestemmt werden kann, dennoch muss man beherzigen, dass Erzengel Michael durch seine Lektionen den Menschen an die eigenen Grenzen führen wird, sodass man die Möglichkeit hat, sich wirklich zu erkennen!
Erzengel Michael ist auch der Psychopompos, der die Verstorbenen begleitet und in die nächste Emanation führt. In gewissen Situationen kann man die Eigenschaft als Psychopompos als Gnadenbringer interpretieren, wenn sich z. B. die sterbliche Hülle aus Angst und Unwissen an die Seele klammert und diese in einen schon aufgegebenen Körper festhält. Auch hier kann Erzengel Michael helfend eingreifen, indem er die Angst und das Unwissen tilgt und so die Seele von dem Körper befreit. So ist Michael auch ein Prinzip, dass einem die Selbsterkenntnis näherbringen kann, wobei er in diesem Fall recht gnadenlos ist und einem das zeigt und gibt, was die Seele zwar ohne Weiteres verkraften kann, jedoch nicht immer der Intellekt und die Ratio. Dies kann zu Komplikationen und Fluchtverhalten, in Bezug auf die eigene Evolution des Selbst, führen. Es kann verhindert werden, indem man vorher mit Erzengel Michael an der Stabilisierung der eigenen Mitte arbeitet, und die Erlangung von kosmischen Erkenntnissen forciert.
Erzengel Michael ist auch eine sehr große Hilfe, wenn man den Kontakt zu seinem „Höheren Selbst“ bzw. seinem „heiligen Schutzengel“ (thelemitisch formuliert) sucht. Michael ist der Sephirah Tiphereth zu geordnet, dem Sonnenzentrum im Sephiroth. So findet man in Erzengel Michael alle Entsprechungen der Sonne, d. h. die lebensspendende Energie, genauso wie den lebensnehmenden Aspekt.
Durch die sephirothische Zuordnung zu Tiphereth ist Erzengel Michael der Sonne zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe solare Arbeiten, wie z. B. erlangen einer universellen Bewusstheit, innere Sammlung durch Ausgeglichenheit und Harmonie, Erwerb und Speichern von Wissen und Erlangen von Weisheit, Führerschaft, Charisma und Ausstrahlung ausführen kann. Gleichzeitig kann man mit Erzengel Michael auch die eigenen energetischen Körper erkunden. Sicherlich ist hier der Kontakt zum Atmankörper, dem höheren Selbst, der schwierigste Schritt, daher sollte man zu Beginn sich auf die anderen energetischen Körper, wie z. B. den Ätherkörper, den Mentalkörper, den Emotionalkörper, den Astralkörper, den Spirituellen- bzw. den Kausalkörper und den Intuitions- bzw. den Buddhikörper, konzentrieren.
Der Kontakt zu Erzengel Michael ist sehr einfach. Man kann Erzengel generell jedoch nicht via Zwang herbeirufen und ihnen befehlen. Man kann jedoch sein eigenes Energiesystem auf das Hauptsigill Michaels einstellen, dieses imaginieren und so einen Ruf in die Engelssphäre senden. Wenn man selbst sein Energiesystem transformiert hat, dass es die Energie eines Erzengels tragen und verarbeiten kann, wird sich der Kontakt sehr schnell auf der Astralebene einstellen. Es ist jedoch essenziell, dass der energetische Ruf des Menschen die entsprechende Energetik und Schwingung aufweist und „recht und gerecht“ ausgesendet wird, d. h. nicht aus Gründen eines persönlichen Vorteils. Ist dies der Fall, wird die Antwort sofort kommen, da Erzengel nicht linear sind und der Faktor „Zeit“ irrelevant ist!
Doch auch in Traumphasen kann der Kontakt entstehen, wobei hier Erzengel Michael den Kontakt knüpft, welcher vorher natürlich vom Menschen „geübt“ wurde. In den Traumphasen ist der Mensch offener gegenüber den „Wundern“ Engelssphäre, da die Ratio immer noch die „Nur-ein-Traum-Ausrede“ hat, an welche sie sich gerne klammert.
Da Erzengel Michael der Sonne im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die Symbole des Erzengels in Gold oder in goldenen Materialien einbringen. Dies gilt natürlich auch wieder für Edelsteine, die der Sonne zugeordnet sind. Hier sind Zirkonia, Diamanten, Rubine, Chrysolith, Achate, Bergkristalle, Zirkone, Jaspis und Zitrine zu nennen.
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Happy Michaelis 2026!
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MAGISCHEN GRUSS und Blessed be!