05/12/2025
🫸🏽 Der Säugling kennt sich bisher nur als Eins mit der Mutter und muss sich selbst überhaupt erst als eigenen Körper verstehen und wahrnehmen lernen 🫷🏽
❌ Kinder mit einer schlechten Eigenwahrnehmung sind gemeinhin tollpatschiger - stolpern, stoßen sich, laufen wo gegen, schätzen Abstände falsch ein und fallen oft dadurch auf, „unordentlich“ angezogen zu sein, weil sie es nicht merken, wenn der eine Taschenriemen die Schulter runterrutscht, die Schuhe verkehrt herumgetragen werden, oder die Socken unterschiedlich sitzen.
Außerdem neigen sie oft zu motorischer Unruhe, weil sie permanent auf der Suche nach Reizen sind, um sich selbst besser zu spüren.
💨 Man kann sich das so vorstellen, als wäre man gasförmig - wo fange ich an, wo höre ich auf und wo beginnt ein anderer Körper/ Gegenstand? 💨
🧘🏼♀️Kinder mit einer klaren Eigenwahrnehmung bewegen sich dagegen viel bewusster und sicherer, sind geschickter, gemeinhin auch emotional viel beständiger und 🌱geerdeter 🌱und haben ein besseres Gespür für sich selbst. Außerdem können sie ihre eigenen Grenzen, egal ob körperlich, oder emotional, besser schützen und haben auch ein besseres Verständnis für die Grenzen Anderer (/Gegenstände).
Die Eigenwahrnehmung entwickelt sich durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus
✋🏽Berührung,
🏃Bewegung und
🏋️Kraft- & Druckerfahrungen,
welche propriozeptive Impulse auslösen, also Reize, die die Muskeln und Gelenke aktivieren. Desto mehr propriozeptive Reize ein Baby erfährt, umso besser lernt es sich und seinen Körper wahrzunehmen. Verbildlicht wird dadurch eine innere Landkarte des Körpers erstellt, so dass man zum Beispiel auch erspürt, in welcher Position sich die Beine unter dem Tisch befinden, ohne explizit nachsehen zu müssen.
🌱 Eine starke Eigenwahrnehmung ist daher eine wichtige Basis für Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und emotionale Stärke 🧘🏼♀️
👉🏽 Schreibt mir eine Nachricht mit „Eigenwahrnehmung“ und ich lasse euch eine Liste meiner liebsten Alltagstätigkeiten und Spiele für eine bessere Eigenwahrnehmung zukommen.