22/08/2026
Wildkräuterkochschule I -wanderung I -wissen Thüringen
Wildkräuterkochschule ERFURT
Wandern I Kochen I Kräuter- & Gesundheitswissen - Begegnung -
WILDKRÄUTER- & NATUREVENTS veganem Hintergrund.
Willkommen in unserer Wildkräuterkochschule mit Herz, inmitten in Erfurt. Unsere Kochschule umfasst ein Teil der myTaogardenAkademie in Erfurt. Wir verstehen uns als Herzenskochschule der vitaler Wildräuterküche, meist mit vegetarischen bzw. Wir möchten altes Wissen neben Kochinspirationen und Wildkräuterwissen als auch alte Hausfrauentipps und Rezepte aus Omas Küche und vom Muttis Backofen wiede
22/08/2026
19/08/2026
Die Hardware der Wildpflanzen
..oder warum sie mehr als nur Stängel haben
Manche Kunden glauben tatsächlich, Wildpflanzen seien wie einfache Trockenhäppchen oder gar eine Hardware:
ein Gräserl, zwei Blätter, fertig. Andere stellen sich vor, eine Pflanze sei einfach „die Hardware der Natur“ – so eine Art USB-Stick mit Blättern.
Guter Witz, aber die Realität ist komplexer als ein Smartphone mit drei Apps.
Lassen Sie uns die Hardware der Wildpflanzen einmal humorvoll durchleuchten.
Zellen – das Basis-Baukasten-Set
Stellen Sie sich eine Pflanze als mehrstöckiges Lego-Set vor.
In jeder Zelle gibt es Kasten: Zellkern, Mitochondrien, Chloroplasten, Vakuolen. Der Zellkern ist der Chef, der alles plant:
„Wir brauchen Licht, Wasser und eine Portion Dünger-Optimierung!“ Die Chloroplasten sind die Solarzellen, die Sonnenlicht in Zucker verwandeln. Und die Mitochondrien? Die Kraftwerke, die die Energie so verfeuern, dass die Pflanze auch bei Regen noch tanzen mag. Kurz gesagt: Ohne diese kleinen Chaoten gäbe es kein Grün, kein Leben, keine gute Ausrede für einen Spaziergang im Wald.
Genome – die geheime Software
Hinter jeder Blume steckt eine komplette Software-Suite: das Genom. Es steuert Wachstum, Blütezeit, Duftstoffe und sogar, wie robust die Pflanze gegenüber Frost oder Trockenheit ist. Die „Firmware“ heißt Regulation: Wie viel Licht, wie viel Wasser, wann Blüten öffnen. Wildpflanzen haben oft überraschend vielfältige Funktionen in ihrem Code – ein bisschen wie Open-Source-Software, bei der jeder Herbsträuber einen Patch beisteuert. Und ja, manchmal gibt es Bugs: Schädlinge nutzen auch Fehlfunktionen aus, weshalb die Natur ständig Updates schickt (und Gärtnerinnen die Pflanzen mit Geduld bestreuen).
Organellen – die Spezialabteilungen
Chloroplasten machen Photosynthese, aber andere Organellen kümmern sich um Aufgaben wie Entgiftung, Speicherung und Nachbarschafts-Diplomatie. Die Mitochondrien liefern Energie, das endoplasmatische Retikulum baut Proteine – und die Golgi-Apparate verschickt ungefährliche Botschaften durch die Pflanze, zum Beispiel Signale an Wurzeln oder Blätter. Es ist eine kleine Factory, die rund um die Uhr arbeitet, oft im Stillen, aber nie untätig.
Zellenvielfalt – das Team der Pflanze
Blätter, Stängel, Wurzeln, Knospen – jede Zone hat andere Aufgaben. Die Epidermiszellen bilden eine Barriere wie eine Firewall gegen Übeltäter, die Leitgewebe (Xylem und Phloem) sind die Highway-Systeme, die Wasser und Nährstoffe megaflach durch die Pflanze pumpen. Und die Laune der Pflanze spiegelt sich in der Form ihrer Zellen wider – nein, nicht wirklich witzig, aber schon beeindruckend.
Rhizosphäre – das unsichtbare Netzwerk
Unter der Erdoberfläche arbeiten Wurzeln, Pilze und Bakterien zusammen wie eine geheime Fabrikhalle. Mikrobielle Communities unterstützen Nährstoffaufnahme, schützen gegen Stress und erzählen der Pflanze, wann der Frühling kommt. Die Hardware hat also nicht nur Kabel, sondern auch eine geheime Webverbindung – die Natur kennt kein WLAN, dafür ein wahres Mykorrhiza-Glasfaserkabel.
Somit steckt in jeder Pflanze ein ganzer Computerraum – mit Backup-Batterien, Firmware-Updates und Alarmanlage gegen Frost.“
Es geht um Vielfalt, Artenvielfalt.
Unterschiedene Arten, unterschiedliche Anpassungen, spezielle Düfte, Blütenformen und Überlebensstrategien.
FAZIT:
Wildpflanzen sind keine schlichte Hardware mit ein paar Stängeln. Sie sind komplexe, gut programmierte Lebenssysteme, vollgepackt mit Zellen, Genen, Organellen und einem Netzwerk unter der Erde. Die nächste Zeit, wenn Sie eine Wildpflanze sehen, denken Sie nicht nur an Grün – denken Sie an Software-Updates, energiehungrige Mitochondrien und eine Firewall, die das Ökosystem zusammenhält.
Eure Wildkräuterkochschule Mytaogardenakademie Erfurt - Persönlichkeitsentwicklung & Gesundheit
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Mytaogardenakademie Erfurt - Persönlichkeitsentwicklung & Gesundheit
Uwe Driesel
Thüringer Allgemeine Gotha
Thüringen24
Thüringen schmeckt
Martina Krohn
Pflanzenfreude
18/08/2026
Gestern ..zum Montag war wieder unser Workshop .
Es war sehr angenehm...und kreativ.
Ich habe diesmal selbst gesammelt...und die Ergebnisse sind sehr schön geworden.
:-)...schaut selbst...nun finden die Kränze Ihren besonderfn Platz...es passt gerade zu den 20 Grad Temperaturunterschied.
Bis auf den Draht 100 Prozent Natur.
♡
Der starke Osten
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Thomas Mahr
Martina Krohn
Erfurt erleben
Erfurt Kalender
17/08/2026
Das Echte Leinkraut
...eine kleine Pflanze mit großer Geschichte
Wer am Wegesrand die kleinen gelben Blüten des Echten Leinkrauts entdeckt, läuft vielleicht einfach daran vorbei. Dabei trägt diese Pflanze eine interessante Geschichte in sich.
Das Echte Leinkraut (Linaria vulgaris) gehört zu den Wegerichgewächsen. Seinen deutschen Namen verdankt es seinen schmalen, linealartigen Blättern, die an die Blätter des Leins erinnern. Auch der botanische Name Linaria nimmt darauf Bezug.
Früher war das Leinkraut in der Volksheilkunde bekannt und wurde für verschiedene traditionelle Anwendungen genutzt.
Die Pflanze wurde dabei nicht nur wegen ihrer auffälligen Blüten geschätzt, sondern auch wegen ihrer besonderen Inhaltsstoffe.
Und dann ist da noch ihre Blüte: Sie sieht fast aus wie ein kleines gelbes Löwenmaul. Am unteren Ende befindet sich ein langer Sporn, in dem der Nektar verborgen liegt.
Damit kommt längst nicht jedes Insekt einfach so an seine Belohnung. 🐝
So erzählt uns das Leinkraut gleich mehrere Geschichten: von alten Pflanzennamen, über die Volksheilkunde bis hin zu einem faszinierenden Zusammenspiel zwischen Pflanze und Insekten.
Vielleicht ist genau das das Schöne an unseren Wildkräutern:
Man muss nicht immer weit reisen,
um eine Geschichte aus der Natur zu entdecken. Manchmal wächst sie direkt am Wegesrand.
Schau beim nächsten Spaziergang einmal genauer hin. Vielleicht wartet dort schon das kleine gelbe Leinkraut auf dich. 💛
Heute hab ich es einmal von unterwegs für euch mitgebracht.
Leinkraut....es erinnert mit seinen Blättern an den Flachs...und noch ein Hinweis: Es ist nicht zum Verzehr geeignet!
♡
krohn
driesel
16/08/2026
Morgen ...17.08.26 10:00 Uhr bis 13:00 findet wieder unser statt in Erfurt.
Anmeldung unter: [email protected]
09/08/2026
Wenn im Außen alles ins Wanken gerät – und wir es auch im Inneren spüren...ein neuer Weg.
Wir leben in einer Zeit, in der vieles im Außen ins Wanken gerät.
Unsere Umwelt verändert sich. Lebensräume gehen verloren, die Natur wird immer stärker durch menschliches Handeln beeinflusst.
Gleichzeitig erleben wir gesellschaftliche Veränderungen, Unsicherheit, Reizüberflutung, Leistungsdruck und eine Welt, die sich für viele Menschen immer schneller zu drehen scheint.
Und was im Außen geschieht, bleibt nicht ohne Wirkung auf uns.
Unser Körper, unsere Psyche und unser Nervensystem stehen ständig mit unserer Umwelt in Verbindung. Wenn die äußeren Belastungen zunehmen, kann auch das innere Gleichgewicht ins Wanken geraten.
Viele Menschen fühlen sich erschöpft, überfordert oder einfach nur noch müde von all dem, was täglich auf sie einwirkt.
Manche ziehen sich zurück. Andere funktionieren nur noch. Und wieder andere haben das Gefühl, keinen Ausweg mehr zu finden.
Dabei fehlt es oft nicht am Willen – sondern an Zeit, an Ruhe, an Gemeinschaft und manchmal auch schlicht an Menschen, die zuhören.
Genau hier möchten wir ansetzen.
Die Wildkräuterkochschule soll nicht nur ein Ort sein, an dem wir lernen, welche Pflanzen essbar sind und was wir aus ihnen herstellen können.
Sie soll ein Ort der Begegnung sein.
Ein Ort, an dem wir wieder hinaus in die Natur gehen, unsere Hände in die Erde stecken, Pflanzen kennenlernen, gemeinsam sammeln, kochen, lachen, erzählen und einfach für einen Moment aus dem täglichen Funktionieren aussteigen können.
Denn Wildkräuter sind für uns mehr als nur Lebensmittel.
Sie bringen uns zurück zu unseren Wurzeln.
Sie lassen uns genauer hinsehen.
Sie verbinden uns wieder mit den Jahreszeiten und mit dem, was direkt vor unserer Haustür wächst.
Und vielleicht passiert dabei noch etwas anderes:
Wir kommen wieder ein Stück mehr bei uns selbst an.
Gemeinschaft kann dabei genauso wertvoll sein wie die Natur. Ein gemeinsames Essen, ein Gespräch, ein Lachen oder das Gefühl, mit seinen Gedanken und Sorgen nicht allein zu sein, kann unglaublich stärkend sein.
Wir möchten deshalb Räume schaffen, in denen Menschen sich begegnen können – mit der Natur, mit anderen Menschen und auch wieder mit sich selbst.
Nicht als Ersatz für professionelle psychologische oder medizinische Hilfe, wenn diese notwendig ist.
Sondern als ergänzender Raum für Naturerfahrung, Gemeinschaft, Achtsamkeit und neue Kraft.
Vielleicht können wir nicht die ganze Welt verändern.
Aber wir können einen kleinen Ort schaffen, an dem Menschen wieder spüren:
Ich bin nicht allein.
Ich darf durchatmen.
Ich darf zur Ruhe kommen.
Ich bin Teil der Natur.
Und ich darf wieder Kraft schöpfen.
Das ist ein Teil dessen, was wir mit der Wildkräuterkochschule vermitteln möchten.
Wildkräuter erleben.
Gemeinschaft erfahren. Natur spüren.
Bei sich ankommen.
EURE Martina Krohn
FOTO: (c) M. KROHN
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29/07/2026
Die Brennnessel...es gibt männliche & weibliche Pflanzen.
Die Große Brennnessel (Urtica dioica) ist zweihäusig.
Männliche Brennnessel
Bildet Blüten mit Staubblättern und Pollen.
Die Blütenstände stehen meist waagerecht oder leicht aufrecht.
Nach der Blüte welken sie relativ schnell.
Sie bildet keine Samen.
Weibliche Brennnessel
Bildet Blüten mit Fruchtknoten.
Nach der Bestäubung entwickeln sich zahlreiche Samen.
Die Blüten- und Fruchtstände werden durch das Gewicht der Samen deutlich hängend.
Die Samen sind essbar und gelten als nährstoffreich.
Merkhilfe für euch ;-)
Stehend = meist männlich.
Hängend = weiblich (mit Samen).
Die Blätter beider Pflanzen können gleichermaßen als Wildgemüse oder Heilpflanze verwendet werden. Der wichtigste Unterschied liegt in den Blüten und Samen.
Die weiblichen Samen werden traditionell als kräftigendes Wildnahrungsmittel genutzt.
♡ liche Grüsse aus der
Wildkräuterkochschule I -wanderung I -wissen Thüringen
Uwe Driesel
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29/07/2026
Da sitzen sie so glücklich....die Hühner...wollt euch mal mitnehmen...:-).
♡
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