01/03/2025
Mein Konzept:
Innerhalb des pädagogischen Raums der Klavierstunde hat der Teilnehmer die Chance, über die Musik, sowohl Körper als auch Geist in einen harmonischen Konsens zu bringen. Dies kann über die Klavierstunde hinaus für jeden eine großartige Bereicherung sein.
Ein wesentliches und entscheidendes Merkmal meiner Klavierstunde ist es, den Schüler schrittweise in die Selbstständigkeit zu führen, die Fähigkeit des Lernenden zu entwickeln, sich selbst Musikstücke anzueignen - entweder mithilfe von Partituren oder über die Analyse durch das Gehör.
Diesem Anspruch stets gerecht zu werden ist nicht immer in gleichem Maße möglich und oft nur über eine mehrjährige pädagogische Begleitung möglich. Hierbei ist es wichtig, den Teilnehmern klar zu vermitteln, dass Klavierspielen eine Fähigkeit
ist, die viel Begeisterung, Geduld und Durchhaltevermögen erfordert, je nachdem welches musikalische Ziel erreicht werden will.
Die Klavierstunde selbst sehe ich als zeitlich begrenzten Rahmen in dem ich die „Verwirrungen“, „Blockaden“, „Unsicherheiten“ des Teilnehmers erkenne und ihm adäquate Aufgaben zeige, welche ihm oder ihr helfen jene „Hindernisse“ aus dem Weg zu räumen oder zu lernen zu umgehen, und dabei unterstützen, mehr ins
bewusste Handeln zu kommen. Fähig zu sein die eigenen Bewegungen bewusst zu koordinieren. Im „Jetzt“ voll „Da“ zu sein. Elementar an meiner Methodik und Didaktik ist es, den Lernenden mit Einbezug der Stimme, Sprache und Grobmotorik so sicher zu
machen, dass sowohl Rhythmus und „gespielte Töne/Klänge ausnahmslos klar und deutlich vor dem „inneren Auge“ oder„innerem Gehör“ erscheinen und am Klavier manifestiert werden können.
Eine klare Vorstellung davon zu erschaffen von dem was zu tun ist und die Fähigkeit entwickeln, dies voll ins Bewusstsein holen zu können; davon ausgehend dann eine Handlung im Außen - also am Klavier - bewusst und spielerisch zu Ausdruck zu bringen, ist für mich das eigentliche Unterrichtsziel. Denn nur dann kann Klavierspielen wirklich „Spaß“ machen, weil es dann mit Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit passiert. Es geleitet Schritt für Schritt zu diesem sogenannten „natürlichen“, „so einfach und doch so schönen“ Klavierspiel, was oft mystifiziert und in gar unerreichbare Sphären entrückt wird.
Die wahre Magie eines Klavierspiels besteht in seinem Grad der Bewusstheit und Wachsamkeit des Spielers. Und das kann jeder der will durch Übung erreichen.
Denn wie soll etwas klar formuliert nach außen gelangen, was nicht innerlich bereits komplett verstanden worden ist? Wie ich dies in der Unterrichtspraxis umsetze? Das würde ich Ihnen gerne innerhalb eines Probeunterrichts zeigen. Die Möglichkeit zu bekommen, mich Ihnen als Klavierlehrer vorzustellen, ist mir eine Herausforderung und Freude gleichzeitig.