27/03/2014
Laut einer Studie nimmt etwa jeder achte Schüler in Deutschland regelmäßig Nachhilfe. Als Privatlehrer werde ich des Öfteren gefragt, was einen guten Nachhilfeanbieter ausmacht. Die folgenden drei Punkte halte ich für wesentlich:
1. Der Lehrer sollte nicht nur den Stoff anschaulich vermitteln können, sondern auch einen guten Draht zum Schüler haben. Sprich: Die Chemie zwischen Schüler und Lehrer muss stimmen. Eine kostenlose Probestunde sollte deshalb auf jeden Fall drin sein, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.
2. Neben Gruppenunterricht sollte auch die Möglichkeit bestehen, Einzelunterricht nehmen zu können, da hier der Lehrer intensiver auf den Schüler eingehen kann. Das ist v.a. dann wichtig, wenn z.B. krankheitsbedingt eine große Menge an Stoff aufzuarbeiten ist. Und wenn Nachhilfe in der Gruppe stattfindet, ist es deutlich effektiver, wenn die Schüler nicht nur im gleichen Fach, sondern auch zum gleichen Thema unterrichtet werden.
3. Kurze Vertragslaufzeiten bzw. Kündigungsfristen sind ebenfalls von Vorteil. Denn warum sollen Eltern ihre Kinder weiter zur Nachhilfe schicken und dafür Geld bezahlen, wenn die Lernschwierigkeiten schon nach kurzer Zeit überwunden werden?
Den Spiegel-Artikel zum Thema Nachhilfe gibt's hier: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/milliardengeschaeft-deutsche-investieren-massiv-in-schuelernachhilfe-a-674582.html
Das Geschäft mit Nachhilfe für Schüler boomt: Bis zu 1,5 Milliarden Euro geben deutsche Eltern laut einer neuen Studie pro Jahr für den zusätzlichen Unterricht aus. Dabei profitieren die Anbieter nicht nur von schlechten Schülern - vielen Eltern ist gut nicht gut genug.