22/07/2026
Das wahre Gold der Erde ist der Mutterboden.
Als ich gestern an dem Feld vorbeigefahren bin, von welchem ich im letzten Jahr noch Gemüse geerntet habe, so lagen dort, in diesem Jahr, Strohballen.
In dem Moment wurde mir bewusst wie wertvoll die Erde und der Boden ist. Aus ihm kann alles entstehen und durch sie wird alles genährt. In ihr wachsen die Pflanzen die wir essen, die Bäume die uns Schatten spenden, Sauerstoff geben und welche wir als Baumaterial verwenden. Auf ihr wachsen die Blumen an denen wir uns erfreuen und welche den Bienen, die unsere Pflanzen bestäuben, Nektar geben.
Ohne gesunde Erde und Ökosystem sind wir auch nicht mehr da.
Daher verehren die Ureinwohner die Erde, Pachamama, weil sie dieses Zusammenspiel verstanden haben. Sie wissen wenn wir die Basis nicht ehern, achten und pflegen, entziehen wir uns selbst unserer eigenen Lebensgrundlage. Wir töten dann unser Wurzeln und stürzen ein wie ein Haus ohne Fundament.
Im deutschen passt der Name für Erde so schön „Mutterboden“. Die Mutter die Leben schenkt. Das Weibliche, das nährt, bedingungslos, mit Wärme, Nährstoffen, mit Kühle und Schutz, speichert sie die Informationen bis durch das Zusammenspiel mit dem Wasser neues Leben entsteht.