Silvia Stiessel - Mentorin für geistliches Wachstum

Silvia Stiessel - Mentorin für geistliches Wachstum

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Silvia Stiessel
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01127 Dresden

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23/08/2026
23/08/2026

Lange dachte ich, Selbstliebe bedeutet, mich selbst anzunehmen, meine Bedürfnisse ernst zu nehmen und gut für mich zu sorgen.

Und ja – darin liegt ein wahrer Kern.

Denn Gott liebt uns. Er hat uns geschaffen, gewollt und mit einer unverwechselbaren Würde ausgestattet.

Doch irgendwann erkannte ich:

Das größte Geheimnis wahrer Selbstliebe ist nicht, mich selbst zum Mittelpunkt meines Lebens zu machen.

Es ist zu erkennen, wer ich wirklich bin.

Nicht meine Erfolge bestimmen meinen Wert.
Nicht meine Vergangenheit bestimmt meinen Wert.
Nicht die Meinung anderer Menschen bestimmt meinen Wert.

Mein Wert kommt daher, dass ich ein geliebtes Kind Gottes bin.

Ich bin geschaffen nach seinem Bild.
Ich bin gewollt.
Ich bin geliebt.
Ich bin erlöst durch Jesus Christus.

Wahre Selbstliebe bedeutet deshalb nicht:
„Ich brauche nur mich selbst.“

Wahre Selbstliebe bedeutet:
„Ich darf mich mit den Augen Gottes sehen.“

Denn nur wenn ich die Liebe meines Schöpfers empfange, kann ich mich selbst wirklich lieben und auch anderen Menschen in Liebe begegnen.

Die höchste Form der Selbstliebe ist nicht, mich selbst an die erste Stelle zu setzen.

Die höchste Form der Selbstliebe ist, Gott an die erste Stelle zu setzen.

Denn in seiner Liebe finde ich, wer ich wirklich bin.

💬 Was bedeutet Selbstliebe für dich: mehr Selbstannahme oder auch die Erkenntnis, wer du vor Gott bist?

17/08/2026

Als ich begann, mich mit Persönlichkeitsentwicklung und Selbstliebe zu beschäftigen, wollte ich Menschen helfen.

Ich wollte, dass Menschen ihren Wert erkennen, alte Verletzungen heilen und ein freieres, erfüllteres Leben führen können.

Und vieles, was ich damals weitergab, hatte auch einen wahren Kern:

Wir sind wertvoll. Wir dürfen uns annehmen. Wir müssen nicht in Selbstablehnung leben.

Doch mit der Zeit bemerkte ich etwas, das mich tief bewegte:

Die Suche nach Selbstliebe allein konnte die tiefste Sehnsucht des Menschen nicht stillen.

Denn der Mensch braucht mehr als nur ein gutes Gefühl für sich selbst.

Er braucht die Antwort auf die Frage:

Wer bin ich wirklich – und wozu bin ich hier?

Ich erkannte, dass wahre Identität nicht darin entsteht, dass ich immer mehr um mich selbst kreise.

Sie entsteht darin, dass ich erkenne, wer ich vor Gott bin.

Ein geliebtes Kind Gottes.
Geschaffen nach seinem Bild.
Erlöst durch Jesus Christus.

Meine größte Erkenntnis war:
Der Mensch findet nicht zu sich selbst, indem er sich selbst zum Mittelpunkt macht.

Er findet zu sich selbst, wenn er zu Gott zurückkehrt.

Deshalb veränderte sich auch meine Berufung.

Aus der Begleitung zur Selbstoptimierung wurde eine Begleitung zur Begegnung mit Gott.

Heute helfe ich Menschen nicht nur, sich selbst besser zu verstehen.

Ich begleite sie, ihre Identität in Christus zu entdecken, Heilung durch seine Gnade zu erfahren und ein erfülltes Leben mit ihm zu führen.

Denn die tiefste Heilung geschieht nicht dadurch, dass wir uns selbst retten.

Sie geschieht dort, wo wir Jesus Christus unser Herz öffnen und uns von ihm verwandeln lassen.

💬 Hast du schon einmal erlebt, dass du etwas gesucht hast – und später erkannt hast, dass du eigentlich etwas Tieferes gesucht hast?

14/08/2026

Die esoterische Falle, die aus Egoismus Selbstliebe macht.

Ich dachte lange, ich hätte verstanden, was Selbstliebe bedeutet.

Ich lernte: Ich muss mich selbst annehmen, meine Bedürfnisse wahrnehmen, meine Grenzen schützen und mein eigenes Glück suchen.

Und vieles davon klingt zunächst richtig.

Denn Gott liebt uns. Er möchte nicht, dass wir uns selbst verachten. Er hat uns als wertvolle Menschen geschaffen.

Doch ich entdeckte eine Falle, in die ich selbst geraten bin:

Aus gesunder Selbstannahme kann ein ständiges Kreisen um sich selbst werden.

Aus „Ich darf mich lieben“ kann unbemerkt werden:

„Ich bin der Mittelpunkt meines Lebens.“

Meine Gefühle. Meine Wünsche. Meine Entwicklung. Meine Erfüllung.

Ich suchte nach Heilung – aber immer mehr bei mir selbst.

Ich suchte nach innerer Stärke – doch nicht mehr in Gott.

Ich heilte und heilte und heilte mich. Doch die Heilung nahm kein Ende.

Immer wieder tauchten neue Themen auf. Es wurden neue „Ebenen“ genannt, neue Prozesse, die bearbeitet werden mussten.

Fast zehn Jahre lang war ich auf dieser Suche.

Doch irgendwann erkannte ich:
Diese Art von Heilung heilte mich nicht wirklich – sie erschöpfte mich.

Denn ich begegnete immer wieder denselben Themen, sogar in Bereichen, von denen ich dachte, sie längst überwunden zu haben.

Gerade diese Wiederholung war es, die mich wach werden ließ.

Ich erkannte: Ich suchte an der falschen Stelle.

Wahre Heilung findet nicht darin statt, dass ich immer tiefer um mich selbst kreise.

Wahre Heilung beginnt dort, wo ich erkenne, wer ich vor Gott bin.

Ich bin geschaffen von ihm.
Ich bin geliebt von ihm.
Ich bin erlöst durch Jesus Christus.

Nicht mein Ego muss wachsen – sondern meine Beziehung zu Gott.

Heute weiß ich:
Der Mensch findet sich nicht, indem er immer mehr um sich selbst kreist.

Er findet sich, wenn er zurückkehrt zu dem, der ihn geschaffen hat.

Die höchste Form der Selbstliebe ist nicht, mich selbst an die erste Stelle zu setzen. Es ist, Gott an die erste Stelle zu setzen. Denn in seiner Liebe finde ich, wer ich wirklich bin.

💬 Hast du schon einmal erlebt, dass etwas, das zunächst gut erschien, dich trotzdem von Got

11/08/2026

Ich suchte nach Heilung.

Ich suchte nach Antworten auf die Fragen des Lebens. Ich wollte mich selbst besser verstehen, meine Vergangenheit aufarbeiten und innerlich wachsen.

Und genau dort begegnete mir die Esoterik.

Sie versprach mir Erkenntnis, Freiheit und die Möglichkeit, mein Leben selbst zu verändern. Vieles fühlte sich zunächst faszinierend und hilfreich an.

Doch irgendwann entdeckte ich die Falle:

Ich begann, immer mehr um mich selbst zu kreisen.

Meine Entwicklung. Meine Energie. Meine innere Kraft. Meine Selbstverwirklichung.

Unbemerkt rückte nicht mehr Gott in den Mittelpunkt meines Lebens, sondern ich selbst.

Ich suchte nach Licht – und bemerkte nicht, dass ich mich dabei immer weiter von der Quelle allen Lichtes entfernte: von Jesus Christus.

Die entscheidende Wende kam, als ich erkannte:

Ich brauche nicht zuerst mehr Wissen über mich selbst. Ich brauche eine lebendige Beziehung zu meinem Schöpfer.

Nicht ich muss mich selbst erlösen.

Jesus Christus hat mich bereits erlöst.

Als ich Gott ehrlich bat: „Herr, zeige mir die Wahrheit und führe mich zurück zu dir“, begann mein Weg zurück zu Christus.

Heute weiß ich:
Die tiefste Heilung finde ich nicht darin, mich selbst zu entdecken, sondern darin, Jesus Christus zu begegnen und mich von ihm verwandeln zu lassen.

Denn wahre Freiheit bedeutet nicht, nur sich selbst zu finden.

Wahre Freiheit bedeutet, in Christus das Leben zu finden.

💬 Kennst du die Sehnsucht nach Heilung und innerer Veränderung? Wo hast du gesucht?

11/08/2026

Ich war auf der Suche nach Wahrheit, innerer Heilung und Antworten auf die großen Fragen des Lebens.

Die Esoterik versprach genau das.

Sie versprach Erkenntnis, persönliches Wachstum, Heilung,  innere Kraft und ein erfülltes Leben. Und vieles davon fühlte sich zunächst gut an. Ich wurde erfolgreich, selbstbewusst und glaubte, den richtigen Weg gefunden zu haben.

Doch ich bemerkte nicht, dass sich der Mittelpunkt meines Lebens langsam verschob.

Nicht mehr Jesus war die Quelle meiner Hoffnung.

Immer mehr vertraute ich auf Methoden, Erfahrungen und meine eigene innere Kraft.

Rückblickend erkenne ich: Die größte Täuschung der Esoterik war nicht, dass sie offen gegen Gott kämpft. Sondern dass sie den Menschen Schritt für Schritt dazu verleitet, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

Ich glaubte weiterhin an Jesus. Aber ich lebte nicht mehr aus der Beziehung zu ihm.

Erst als ich Gott ehrlich bat: „Herr, zeige mir meinen wahren Glauben und führe mich in deine Wahrheit.“, begann sich mein Leben zu verändern.

Heute weiß ich: Wahre Freiheit entsteht nicht dadurch, dass ich immer mehr Macht über mein Leben gewinne.

Wahre Freiheit beginnt dort, wo ich Jesus Christus mein Leben anvertraue und ihn wieder in den Mittelpunkt stelle.

💬 Hast du selbst Erfahrungen mit Esoterik gemacht oder kennst jemanden, der auf der Suche nach Sinn diesen Weg eingeschlagen hat?

06/08/2026

Was ist schlimmer: Atheist zu sein oder einem falschen Glauben anzugehören?

Die Antwort hat mich selbst überrascht:

Es geht nicht zuerst darum, welches Etikett jemand trägt.

Entscheidend ist, ob ein Mensch bereit ist, die Wahrheit zu suchen.

Ein Atheist kann ehrlich nach der Wahrheit fragen und offen sein, wenn Gott sich ihm zeigt.

Auch ein gläubiger Mensch kann sich täuschen, wenn er meint, bereits alles zu wissen und sich nicht mehr von Gott korrigieren lassen will.

Ich kenne beides aus meinem eigenen Leben.

Ich glaubte an Jesus. Und doch suchte ich Antworten in Spiritualität, Tiefenpsychologie und schließlich in der Esoterik. Damals war ich überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein. Erst später erkannte ich, wie weit ich mich dabei von Christus entfernt hatte.

Der Wendepunkt kam, als ich Gott bat:

„Herr, zeige mir meinen wahren Glauben, zeige mir die Wahrheit – auch wenn sie mein bisheriges Denken auf den Kopf stellt.“

Ich bin überzeugt: Wer Gott ehrlich sucht, den wird Gott führen. Vielleicht anders, als er es erwartet. Doch niemals ohne Antwort.

Deshalb frage ich heute nicht zuerst: „Welcher Religion gehörst du an?“

Sondern:

Bist du bereit, für die ganze einzige Wahrheit und in dieser den einzigen wahren Gott zu erkennen?

💬 Glaubst du, dass ein ehrliches Suchen nach der Wahrheit wichtiger ist als das Etikett, das ein Mensch trägt?

24/07/2026

Die eine Sache, die ich als evangelische Christin nie verstanden habe.

Ich glaubte an Jesus. Ich liebte ihn. Aber ich verstand lange nicht, was Nachfolge wirklich bedeutet.

Ich dachte, Christsein bedeutet vor allem, an Jesus zu glauben, die Bibel zu lesen, zu beten und ein guter Mensch zu sein.

Doch ich hatte nicht verstanden, dass Jesus sich viel mehr wünscht.

Er wünscht sich nicht nur, dass wir etwas über ihn wissen. Er möchte mit uns leben.

Er möchte, dass wir ihm zuhören, mit ihm sprechen, ihm unser Herz öffnen und ihm erlauben, uns Schritt für Schritt zu verwandeln.

Diese Beziehung entsteht nicht aus eigener Kraft. Gott schenkt uns seine Gnade – besonders in den Sakramenten.

Als ich die katholische Kirche kennenlernte, begann ich zu verstehen, wozu Christus seine Kirche gegründet hat und weshalb er uns die Sakramente geschenkt hat.

Plötzlich war der Glaube nicht mehr nur eine Überzeugung, sondern eine lebendige Begegnung mit Jesus.

Heute weiß ich: Christsein bedeutet nicht nur, an Jesus zu glauben. Es bedeutet, mit ihm zu leben.

💬 Was bedeutet Nachfolge Jesu für dich ganz konkret im Alltag?

19/07/2026

Diese Worte sind keine Kritik am evangelischen Glauben. Sie erzählen meine persönliche Geschichte.

Viele Jahre war ich evangelisch. Ich liebte Jesus und ich glaubte an ihn. Dafür bin ich gott bis heute dankbar.

Doch tief in meinem Herzen blieb eine Sehnsucht, die ich nicht benennen konnte. Ich suchte nach mehr Tiefe, mehr Wahrheit und nach einer noch innigeren Gemeinschaft mit Christus.

Ich wusste nicht, wie ich mit Jesus leben sollte, wie ihn in meinen Alltag integrieren. Und was Nachfolge bedeutet, davon hatte ich nicht viel verstanden.

Als ich Gott bat, mir meinen wahren Glauben zu zeigen, führte er mich in die katholische Kirche. Nie hätte ich gedacht, dass ich eines Tages katholisch erden würde. Doch in der Tradition der katholischen Kirche entdeckte ich einen Schatz, den ich vorher nicht kannte.

Ich entdeckte die Sakramente – sichtbare Zeichen der unsichtbaren Gnade Gottes.

Ich entdeckte die Beichte als Ort, an dem Christus mir seine Vergebung ganz persönlich zuspricht.

Ich entdeckte die Heilige Messe nicht nur als Gottesdienst, sondern als das Opfer Christi, das gegenwärtig wird.

Und schließlich entdeckte ich die Heilige Eucharistie – nicht nur als Symbol, sondern als die wirkliche Gegenwart Jesu Christi.

Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, wirklich nach Hause gekommen zu sein.

Nicht, weil ich alles verstanden hätte. Sondern weil ich den gefunden habe, nach dem sich mein Herz immer gesehnt hat.

Deshalb ist mein Weg in die katholische Kirche für mich kein Weg weg von Jesus, sondern ein Weg tiefer hinein in seine Gegenwart.

💬 Welche Erfahrung hat deinen Glauben am meisten geprägt?

17/07/2026

Ich war Christin, doch mein Glaube war nicht die lebendige Beziehung, nach der meine Seele suchte. Ich wusste vieles über Gott , doch ich kannte ihn nicht wirklich.

Als evangelische Christin war mein eigener Glaube nur wenig von einer lebendigen Beziehung zu Jesus geprägt. Das Lesen der Bibel, die Auseinandersetzung mit den 10 Geboten und der Wunsch, tiefer in die Geheimnisse Gottes einzudringen, schob ich immer wieder vor mir her.

Ich glaubte an Jesus und liebte ihn, doch ich wusste nicht so recht, wie ich mit ihm leben sollte.

Stattdessen begann ich, andere Wege zu erforschen: Spiritualität, Tiefenpsychologie und schließlich auch die Esoterik.

Mir ging es gut. Ich war erfolgreich und wurde zu einer starken, unabhängigen „Power-Frau“. Doch ich bemerkte nicht, wie sehr ich mich von Jesus entfernte und immer mehr den Verlockungen dieser Welt folgte.

Ich hätte niemals gedacht, dass mein Weg eines Tages in die katholische Kirche führen würde.

Und noch weniger hätte ich erwartet, was ich dort entdecken durfte:

Die Tiefe und Schönheit der Tradition, die Bedeutung der Sakramente und die Gegenwart Christi in der Heiligen Eucharistie.

Ich begann zu verstehen: Der Glaube besteht nicht nur aus dem, was ich persönlich empfinde oder verstehe. Christus hat seiner Kirche einen Schatz anvertraut, der weit über meine eigene Erfahrung hinausgeht.

Besonders berührt hat mich die Erkenntnis:

Jesus wollte uns nicht nur eine Botschaft hinterlassen – er möchte mit uns in einer lebendigen Beziehung sein. In dieser Beziehung schenkt er sich selbst.

Im katholischen Glauben habe ich eine neue Tiefe meiner Beziehung zu Christus gefunden: durch die Heilige Messe, die Eucharistie, die Gemeinschaft der Heiligen und den reichen Schatz der Kirche.

Aus meinem Weg „weg von Jesus“ wurde ein Weg „hinein in SEINE Gegenwart“.

💬 Gibt es etwas, das du über den Glauben einmal ganz anders gesehen hast und später neu entdeckt hast?

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