29/08/2026
Die Perimenopause kann sich anfühlen, als hätte jemand in Deinem eigenen Körper die Regeln verändert, ohne Dich vorher zu fragen.
Vielleicht schläfst Du anders, reagierst empfindlicher, fühlst Dich schneller erschöpft oder erkennst Deine eigenen Bedürfnisse plötzlich nicht mehr wieder. Und zu den körperlichen Veränderungen kommen oft belastende Gedanken:
„Warum funktioniere ich nicht mehr wie früher?“
„Was stimmt nicht mit mir?“
„Ich müsste das doch besser im Griff haben.“
Manchmal sind es deshalb nicht nur die Beschwerden, die Kraft kosten. Es ist auch der ständige Kampf gegen das, was gerade ist.
Akzeptanz bedeutet nicht, alles gut finden zu müssen. Sie bedeutet auch nicht, Beschwerden kleinzureden oder auf Unterstützung zu verzichten. Akzeptanz kann heißen, Dich nicht länger für Deine Erschöpfung, Deine Gefühle oder Deinen veränderten Körper zu verurteilen.
Die Wechseljahre müssen weder verteufelt noch zur großen Heldinnenreise verklärt werden. Du darfst diese Phase widersprüchlich erleben: belastend und befreiend, verunsichernd und klärend, traurig und kraftvoll.
Ich begleite Frauen in der Perimenopause und Menopause dabei, ihr Erleben zu sortieren, neue Bedürfnisse ernst zu nehmen und einen freundlicheren Umgang mit sich selbst zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell wieder „die Alte“ zu werden.
Vielleicht geht es vielmehr darum, herauszufinden, wer Du jetzt sein möchtest.
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer weiteren Lösung. Sondern mit einem inneren Ort, an dem Du nicht mehr gegen Dich kämpfen musst.
Wenn Du Dir in dieser Lebensphase mentale Begleitung wünschst, bin ich online und in meiner Praxis in Dresden für Dich da. Schreib mir gern eine Nachricht mit dem Wort „Wechseljahre“. Dann schauen wir gemeinsam, was Du gerade brauchst.