24/06/2026
Bei der .tud waren wir beim Nachhaltigkeitsfrühstück dabei und sind mit Leuten über die Verschränkung der Themen Nachhaltigkeit und Queeres Leben ins Gespräch gekommen. Die Studie "Sichtbarkeit und Sicherheit" (https://sachsen.rosalux.de/publikation/id/54590/sichtbarkeit-und-sicherheit) von und über die rechten Gegenmobiliserungen während der CSD Saison in Sachsen, war dabei unser Gesprächseinstieg.
Wie passen für euch die beiden Themen zusammen? Was ist der gemeinsame Kern und wieso ist es wichtig die beiden Themen zusammen zu denken?
22/06/2026
Du arbeitest im Feld politischer Bildung und demokratischer Arbeit und willst dir in Vermittlungsprozessen sicherer werden - oder aber überprüfen ob du auf dem letzten Stand bist. Dann komm in die John Dewey Abendschule - absolut kostenfrei und wenn du mit Zertifikat abschließen willst ist die nächste Gelegenheit im Juli.
19/06/2026
Stellt euch vor, wir hätten ein Kartenset zur Fußball-WM veröffentlicht … ⚽
Die Idee dazu entstand bei uns im Team aus einer Beobachtung heraus: Viele von uns, oder unseren Freund:innen verfolgen die WM und gleichzeitig kritisieren wir vieles, was mit ihr verbunden ist. Menschenrechtsverletzungen, Kommerzialisierung, die Rolle von Sponsoren, nationale Inszenierungen, …
Warum fiebern wir trotzdem mit, schauen Spiele oder sprechen darüber?
Genau diese Widersprüche fanden wir spannend. Aus den Fragen, die wir uns dazu gestellt haben, ist (zumindest in unserer Vorstellung) das Konversationskartenset „Guilty Pleasure Fußball“ entstanden.
Welche Fragen fehlen euch? Was würdet ihr noch ergänzen?
18/06/2026
Prof. Dr. Dr. h.c. Nikita Foroutan (.institut ) hat in ihrem Vortrag bei gezeigt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und bleiben muss. Sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus menschenrechtlicher Perspektive.
In den nächsten 10 Jahren werden 3,5 Millionen erwerbstätige Menschen dem Arbeitsmarkt verloren gehen. Das zeigt eine Berechnung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Selbst wenn fast 500.000 Menschen jährlich nach Deutschland einwandern würden, würde die erwerbsfähige Bevölkerung bis 2035 um 1,5 Millionen Menschen sinken (https://www.handelsblatt.com/karriere/arbeitskraeftemangel-drei-grafiken-zeigen-dramatische-fakten-ueber-den-arbeitsmarkt-01/100128301.html)
Mit der neuen GEAS-Reform wird Zuwanderung jetzt noch weiter begrenzt und Asylverfahren verschärft. Auf vielen Ebenen ein kontraproduktiver Schritt. Und das Ziel damit der AfD das Wasser abzugraben, ist gescheitert.
Sogar Markus Söder hat jetzt anerkannt, was die Wissenschaft schon seit Jahre predigt: »Ich hatte schon gehofft, dass die klare Veränderung der Migrationspolitik mit dem Rückgang der Asylbewerberzahlen – weit mehr als die Hälfte –, der Erhöhung der Abschiebezahlen und ähnlichem mehr, dass das schon etwas ausmacht«, sagte Söder im Deutschlandfunk. »Scheinbar reicht es nicht aus. Scheinbar ist es verfestigter, als man denkt.« (https://www.spiegel.de/politik/deutschland/markus-soeder-warnt-union-vor-zusammenarbeit-mit-der-afd-a-40d129ea-ce6b-46f4-9bfb-211d850d40f8)
Vielleicht sollte die Politik jetzt genau da weiter machen: Auf die Wissenschaft hören und politische Entscheidungen danach ausrichten.
17/06/2026
Wir empfehlen hier ja immer wieder Bücher. Wir achten darauf dass unsere Empfehlungen recht unmittelbar auf Fragen politischer Bildung verweisen. heute machen wir mal eine Ausnahme. Das Buch Muskismus hat wenig Bildungsperspektiven auf den ersten Blick aber auf den zweiten Blick zeigt es uns die Matrix, in der wir uns längst bewegen. Wer das Buch liest, merkt schnell: Slobodian und Tarnoff beschreiben hier nicht nur das Imperium eines Tech-Milliardärs. Sie beschreiben die Blaupause für eine neue Form gesellschaftlicher Herrschaft.
Und das betrifft die (politische) Bildung im Kern. So wie der Fordismus im 20. Jahrhundert unsere Schulen zu Fließbändern geformt hat (Stundentakt, Fächertrennung, Gehorsam), so formt der Muskismus gerade die Schule der Zukunft. Weg vom Stundentakt, hin zu algorithmisch gesteuerten „Lern-Pipelines“, in denen Jugendliche nicht mehr zu mündigen Bürgern erzogen werden, sondern zu hyper-flexiblen Unternehmern ihrer selbst.
Unser Fazit: Ein Pflichtbuch für alle, die verstehen wollen, warum digitale Bildung weit über das Verteilen von iPads hinausgeht. Es geht um die Frage: Wer kontrolliert die Infrastruktur, in der unser Denken stattfindet? 💡👇
16/06/2026
Besuche uns am 26.06. von 17-23 Uhr im Hörsaalzentrum der zur Langen Nacht der Wissenschaften!��😍
🎡 Dreh am Rad, diskutiere mit uns gefährliche Fragen und zeige mit Tischtennisbällen deine Meinung, bevor du abklebst, wann du dich das letzte Mal gestritten hast! Unser Angebot zur langen Nacht der Wissenschaften wartet mit verschiedensten Stationen auf dich. Wir suchen nach Gemeinsamkeiten, entdecken Unterschiede, spinnen Zukunft und fragen nach Gerechtigkeit. Dazu bringen wir von Abstimmungssäulen über verschiedene Spielkartensets bis hin zu Glücksrädern für dich viel Material ganz konkret zum Ausprobieren mit! Und auch für die Kleinsten ist was dabei!
📍 Das Hörsaalzentrum findest du in der Bergstraße 64, 01069 Dresden (Dresdner Süden). Und uns findest du im Raum 03. Wir freuen uns auf dich!
🔬🧲🖼 Natürlich gibt es nicht nur unser Angebot, sondern viele weitere spannende Einblicke in Forschung, Kunst, Technik und Innovation. In unserer Bio ist der Flyer verlinkt, auf dem du alle Programmpunkte erkunden kannst. 🪫🦠🏫
15/06/2026
🎨 Unsere JoDDiD-Kollegin Tina Hölzel-Chokharash war beim Life-Talk ,,Kunst und Leben'' der Sächsischen Kunstsammlungen Dresden .museum.
Von dort hat sie euch einen Gedanken zum Verhältnis zwischen Kunst und Demokratie mitgebracht. 💡
Wie seht ihr dieses Verhältnis? Habt ihr damit schon Erfahrungen in eurer Arbeit gemacht? 🤔
12/06/2026
🚨 Als die JoDDiD inmitten der Pandemie gegründet wurde, haben wir viel über systemrelevante Berufe in der Gesellschaft gesprochen. Seitdem denkt unsere Kollegin Tina Hölzel-Chokharash viel über eine Übertragung nach, die im Bereich politischer Bildung zentral scheint: was sind eigentlich Demokratierelevante Berufe.
🏫 Sicher ist, es gibt einige Berufsfelder, die im besonderen Maße für das wie Dewey sagt Leben und auch Erleben von Demokratie besonders wichtig sind. Der Bildungs- oder auch der öffentliche Verwaltungsbereich zum Beispiel tragen tagtäglich wichtige und zentrale Verantwortungen für den Kontakt der Menschen zu Demokratie.
🚓 Ein demokratierelevantes Berufsfeld, was unsere Kollegin auch früh identifiziert hat, ist die Polizei. Tina: "Gerade bei (angehenden) Polizist_innen, ist uns ein bewusstes Demokratieverständnis und eine aktive Verortung der eigenen Person, Institution und beruflichen Profession im demokratischen System besonders wichtig. Polizist_innen wie auch die gesamte Institution Polizei erscheinen besonders demokratierelevant, da sie Träger_innen außerordentlicher demokratischer Rechte und Pflichten sind (staatliche Eingriffs- und Zwangsrechte). Da liegt die Erwartung an Demokratieverständnis und -festigkeit schon besonders hoch!"
👮 Genau deswegen arbeiten wir seit mehreren Jahren u.a. mit den sächsischen Polizeifachschulen zusammen. Gestern sind wir zum fünften gemeinsamen Weiterbildungstag hier in der JoDDiD zusammen gekommen. Tina: "Denn die Polizei kommt in ihren polizeilichen Einsatzlagen nicht nur mit allen Menschen dieser Gesellschaft gerade auch in Konfliktsituationen in Kontakt, sondern ist immer wieder auch mit konkreten demokratierelevanten Herausforderungen konfrontiert: Sei das die Sicherung von Demonstrationsrechten, wie wir beim Gespräch über die Studie "Sichtbarkeit und Sicherheit", diskutiert haben oder auch im Umgang mit Reichsbürger_innen."
👉 Genau hier setzen wir in der langjährigen Kooperation an: gemeinsam politische Bildung für Polizei innovativ denken, umsetzen und weiterentwickeln.
10/06/2026
🤗 Wir freuen uns auf deinen Besuch! 🤗
➡️ Alle wichtigen Informationen zum Besuch der Abendschule und zum Erlangen des Zertifikats findest du im Post oder über den Link in unserer Bio.
Bis bald! ✨
🥰 An dieser Stelle wollen wir uns ganz herzlich bei Tanja Schmidt für ihr Feedback bedanken! 🤝
09/06/2026
Am 17.06.2026 wollen wir im Rahmen des Dies Academicus in der August-Bebel-Straße 30 gemeinsam aktiv werden. Unter der Überschrift „Zusammenspiel: Universität – Demokratie“ veranstalten wir ab 10:30 Uhr ein offenes politisches Picknick.
Und das Beste: Wir machen es uns so richtig gemütlich! Schnappt euch einen Platz in unseren Hängematten, lasst auf den Schaukeln die Seele (und die Gedanken) baumeln und nutzt die entspannte Outdoor-Atmosphäre für gute Gespräche. Alle sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, mitzureden und dabeizusein!