17/06/2026
✨ Ein Blick hinter die Archive – Danke, Frau Elisabeth Sommer! ✨
Über 14 Jahre hinweg hat Frau Elisabeth Sommer am Westfälischen Wirtschaftsarchiv echte Geschichte lebendig gemacht 📚
Ob Sparkassen, Industrieunternehmen, Verlage oder Versicherungen – sie war überall dort im Einsatz, wo wirtschaftliches Erbe bewahrt werden musste. Von den ersten Projekten ab 2012 bis zu ihren aktuellen Arbeiten hat sie Unternehmen dabei unterstützt, ihr institutionelles Gedächtnis aufzubauen und zu sichern.
🔍 Ihre Stationen im Schnelldurchlauf:
• Aufbau zahlreicher Unternehmensarchive (u. a. Sparkassen, Westfalenhallen, Wälzholz, Aschendorff)
• Mitarbeit an wissenschaftlichen Projekten zur westfälischen Wirtschaftsgeschichte
• Erschließung bedeutender Archivbestände – zuletzt bei IHKs und großen Versicherungen
• Begleitung von Jubiläums- und Aufarbeitungsprojekten
Elisabeth Sommer hat nicht „nur“ Archive aufgebaut – sie hat Geschichten bewahrt, Strukturen geschaffen und Wissen für kommende Generationen zugänglich gemacht.
👏 Wir sagen Danke für Engagement, Fachkompetenz und unglaublich viel Herzblut!
03/06/2026
Das Westfälische Wirtschaftsarchiv sammelt seit Jahrzehnten historisches Schriftgut und andere Überlieferungen der Wirtschaft in Westfalen und Lippe und macht die Quellen für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit nutzbar. Was das konkret bedeutet und inwiefern uns der Förderverein Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte e.V. unterstützt, haben wir für euch einmal zusammengefasst.
13/05/2026
Das Haus Kupferhammer in Warstein war ein jahrhundertelanger Industriellensitz und wurde 1849 von dem Warsteiner Großindustriellen Franz Anton Wilhelm Bergenthal erworben. Noch im selben Jahr ließ der in der Bergbau- und Eisenindustrie tätige Unternehmer das Haus umfangreich umbauen – davon zeugt ein Band mit einer umfangreichen Bau- und Kostenübersicht. Kurios: Bei der Verzeichnung der Archivalie konnten wir einen Speisezettel mit einer Zusammenstellung lauter exquisiter Speisen finden. Wie der wohl dahin gekommen ist?
22/04/2026
Am Montag hat Christina Morina von der Universität Bielefeld den traditionellen Jahresvortrag der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte gehalten. Unter dem Thema "Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren" erläuterte sie die Geschichte der Demokratie in den beiden deutschen Staaten und im wiedervereinigten Deutschland. Für ihr gleichnamiges Buch wurde sie 2024 mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet.
Im Anschluss an dem Vortrag entwickelte sich eine angeregte Diskussion mit dem Publikum was angesichts der angespannten Lage zu tun sei, um unsere Demokratie zu erhalten. Anschließend klang der Abend im Foyer der IHK zu Dortmund aus, bei der die Gäste die Gelegenheit nutzten das Thema weiter zu vertiefen.
Der Jahresvortrag 2026 fand mit freundlicher Unterstützung der S-Finanzdienste Dortmund Versicherungsmakler GmbH statt. Die Veranstaltung findet als Höhepunkt des Veranstaltungskalenders der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte e. V. einmal im Jahr statt. Wer Mitglied der GWWG wird, erhält zusätzlich aktuelle Informationen zu weiteren hochkarätigen Veranstaltungen, die die Gesellschaft auch noch in diesem Jahr ausrichtet.
17/04/2026
Die Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte e. V. lädt am 20. April um 18:30 Uhr zu ihrem alljährlichen Jahresvortrag in der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund ein. Gastrednerin ist die Historikerin Prof. Dr. Christina Morina, welche zum Thema „Tausend Aufbrüche: Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren“ referieren wird. Fernab von Klischees nimmt sie dabei Demokratievorstellungen normaler Bürger in Ost und West seit den 1980er Jahren in den Blick. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter [email protected]" rel="ugc" target="_blank">[email protected] möglich. Wir haben Prof. Dr. Morina schon einmal für euch vorgestellt!
13/04/2026
Die Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte e. V. lädt am 20. April 2026 zum Jahresvortrag von Prof. Dr. Christina Morina ein zum Thema "Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren". Mit ihrem gleichnamigen Buch gewann die Historikerin 2024 den Deutschen Sachbuchpreis. Morina ist Professorin für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld. Zu Ihrem Forschungsschwerpunkten zählen die politische Kulturgeschichte und die Erinnerungskultur. Zu ihren wichtigsten Veröffentlichungen zählen „Legacies of Stalingrad. The Eastern Front War and the Politics of Memory in Divided Germany“ sowie „Geteilte Bilanz. Politische Kulturgeschichte Deutschlands seit den 1980er Jahren“. Am 27. Mai erscheint ihr neues Buch „Das amerikanische Beben. Erfahrungen und Konsequenzen für die deutsche Demokratie“.
Gäste sind herzlich willkommen. Wir bitten um eine Anmeldung über den Link in der Bio. Im Anschluss am Vortrag und Diskussion laden wir zum traditionellen Stehempfang ein. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Sparkassen Finanzdienste Versicherungsmakler statt.
27/01/2026
Heute vor 81 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Anlässlich des internationalen Tags zum Gedenken an die Opfer des Holocausts, möchten wir an Holocaust-Opfer erinnern, die in der Nähe des Wirtschaftsarchives im Dortmunder Kreuzviertel gewohnt haben.
Emanuel und Helene Goldschmidt geb. Löwenstein zogen 1935 in die Weißbachstraße 18. 1900-1927 arbeitete er als Lehrer an der israelitischen Schule Dortmund und stieg dort zum Konrektor auf. Er engagierte sich in zahlreichen Vereinen wie dem Dortmunder Lehrerverein und dem Dortmunder Verein für jüdische Geschichte und Literatur. 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert, wo er 1943 ermordet wurde. Helene Goldschmidt wurde in ein Arbeitslager für jüdische Häftlinge nach Bielefeld verschleppt und verstarb dort an Mangelernährung.
Otto und Karoline Heymann geb. Vollweiler und ihre Tochter Ilse Heymann verh. Elsberg lebten seit 1922 in Dortmund. Otto Heymann diente im 1. Weltkrieg als Soldat und arbeitete bis zur Arisierung seines Geschäfts als Textilienvertreter. Die Familie überlebte die Verschleppung in Konzentrationslagern und wanderte nach dem 2. Weltkrieg 1946 nach Palästina bzw. nach Staatsgründung 1949 nach Israel aus.
Ludwig Klar und seine Mutter Emilie geb. Adler lebten seit 1915 in der Kreuzstraße. Er war wie sein Vater Schneider. Sie wurden in Riga ermordet.
Louis und Rose Grüneberg hatten drei Kinder und mussten ihre Wohnung am Vinckeplatz 7 1940 verlassen. 1942 wurden sie ins KZ Theresienstadt gebracht worden und 1944 in Auschwitz ermordet. Ihre Kinder haben den Holocaust überlebt.
Informationen zu den Stolpersteinen in Dortmund finden sich unter juedisches-dortmund.de Weiterführende Informationen gibt es auf juedische-heimat-dortmund.de
22/01/2026
100 Jahre wird die Continentale Versicherungsgruppe heute. 1926 in Dortmund als Volkswohl Krankenversicherung gegründet, ist die Versicherung der Stadt treu geblieben. Lediglich der Bürostandort hat sich über die Jahre verändert: Seit 2025 sitzt die Continentale an der Stadtkrone Ost. Zuvor saß die Unternehmensgruppe am traditionellen Hauptsitz an der Ruhrallee.
Die Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv wünscht alles Gute zu Jubiläum.
Bild 1: WWA, K 1 B Nr. 432
Bild 2: WWA, K 1 B Nr. 244
Bild 3: Continentale Versicherungsverbund/Mateo Hamann via Wikimedia unter Creative Commons Attribution Share Alike 4.0 International Lizenz