CourAGe am RSG

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Gegründet als "AG gegen Rechts" am 5. Dezember 2000 von der SV des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums und ihren SV-Lehrern Heiner Laumann und Gerhard Limberg

Seit Ende des Jahres 2000 besteht am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium in Dortmund die CourAGe, eine Arbeitsgemeinschaft von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 13, die sich mit den Problemen des Rechtsradikalismus, des Antisemitismus und Rassismus auseinandersetzt. Die Tätigkeit dieser Gruppe ist vielfältig. Neben der Teilnahme an Diskussionsveranstaltungen und Demonstrationen geg

17/11/2015
18/09/2015
15/01/2015

Einschüchterungsversuche von Rechts?: Todesanzeigen und Drohbriefe

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen Ihre eigene Todesanzeige zugeschickt. Oder die eines Kollegen, der gar nicht gestorben ist. Das erleben derzeit einige Dortmunder, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.
Betroffen sind Mitglieder der SPD-Jusos, Mitarbeiter der Piratenpartei und der Linken, aber auch Journalisten. Neben den Todesanzeigen erhalten sie auch immer wieder Briefe mit eindeutig fremdenfeindlichen und antisemitischen Parolen. WDR-Reporter Christof Voigt hat mit Betroffenen und mit der Polizei gesprochen.

Weiß man denn schon, wer hinter diesen Drohungen steckt?

Nein, die Ermittlungen laufen. Aber die Empfänger und auch die Polizei vermuten, dass die Dortmunder Ne***zi-Szene dahinter steckt. Dafür spricht, dass sich die Betroffenen oft seit Jahren gegen Rechtsextremismus einsetzen. Außerdem fungiert als Unterzeichner der Todesanzeigen der Nationale Widerstand. Das ist eine seit August 2012 verbotene rechtsextreme Organisation. Auch ein Hinweis auf den Internet-Versandhandel eines führenden Dortmunder Rechtsextremisten legt die Vermutung nahe, dass hier Ne***zis am Werk sind. Aber einen eindeutigen Täter ausfindig zu machen ist nicht so einfach. Abgeschickt wurden die Anzeigen von einem Twitter-Account, der mittlerweile wieder gelöscht wurde.

Und was ist mit den Drohbriefen?

Einer davon liegt uns vor. Der ist einem Juso-Mitglied zugeschickt worden. Der SPD-Mann ist erst vor drei Monaten aus Ahaus nach Dortmund gezogen. Der Drohbrief ging an seine Privatadresse, obwohl die eigentlich geheim ist. Der Ausgespähte engagiert sich seit Jahren gegen Ne***zis. Und er hat den Verdacht, dass er beobachtet wird, seit er sich auf einer Bürgerversammlung zu Flüchtlingen geäußert hat.

Haben die Einschüchterungsversuche zugenommen?

Die Polizei sagt ganz klar, ja. Gerade in den letzten Monaten beobachtet sie mit Sorge, dass die Ne***zis in Dortmund immer provokativer, bedrohlicher und zum Teil offen aggressiv auftreten. Zum Beispiel auf Demonstrationen oder Bürgerversammlungen. Dabei wurde zu Jahresbeginn ein Polizist von einem Ne***zi angegriffen und schwer verletzt.
Wie kann man sich gegen Einschüchterungen wehren?

Wirklich wehren kann man sich dagegen nicht. Erst heute (15.01.2015) ist das Haus eines Adressaten dieser Todesanzeigen-Attacken mit Hakenkreuzen beschmiert worden. In so einem Fall sollte man unbedingt die Polizei einschalten. Dort laufen alle Ermittlungen im Kommissariat für Staatsschutz zusammen.

Quelle:
http://www1.wdr.de/studio/dortmund/themadestages/rechtedrohungen100.html

15/01/2015

„Je suis Charlie!“

Wir alle sind Dortmund!

Für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt!
Religionen für Frieden und Dialog

Wir sind erschüttert über die Anschläge in Paris. Wir gedenken der Toten und ihrer Angehörigen.
Wir begrüßen es, dass Dortmunder Muslime eine Mahnwache für Meinungsfreiheit und
Meinungsvielfalt durchführen. Ein wichtiges Zeichen in diesen Tagen!
Wir Dortmunderinnen und Dortmunder lassen uns nicht auseinanderdividieren. Hass und Gewalt
lehnen wir ab. Ob Christen, Muslime oder Juden; egal welcher Weltanschauung wir anhängen,
welchen kulturellen Hintergrund wir haben und wie verschieden wir sind:

Wir stehen zusammen! Dortmund bleibt weltoffen und tolerant!
Gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus!

Mahnwache
Freitag den 16. Januar 2015, 15 – 16 Uhr
Treffpunkt: Ecke Westenhellweg / Potgasse

Dortmunder Dialogkreis der Abrahamsreligionen
Mitglieder: Evangelischer Kirchenkreis, Katholische Stadtkirche, Rat Muslimischer Gemeinden Dortmund,
DITIB Moscheevereine, Jüdische Kultusgemeinde)

unterstützt vom Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus
Mitglieder: DGB, SPD, CDU, Grüne, Integrationsrat, Auslandsgesellschaften NRW u. Deutschland, Jugendring, AWO,
DPWV, „Pro Dortmund“, Ev. Kirche, Kath. Stadtkirche, ESG, Gg. Vergessen, Fachhochschule)

V.i.S.d.P.: Imam A. Aweimer, Rabbiner A. Apel, Pfarrer F. Stiller

15/11/2014

CourAGe am RSG Gegründet als "AG gegen Rechts" am 5. Dezember 2000 von der SV des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums und ihren SV-Lehrern Heiner Laumann und Gerhard Limberg

Ne***zis wollen wissen, wo Juden in Dortmund leben 15/11/2014

Anfrage im Rat Ne***zi-Ratsherr will wissen, wo Juden in Dortmund leben

DORTMUND Eine Anfrage der Rechten im Rat beschäftigt womöglich den Staatsschutz der Polizei. In einer Anfrage zur Ratssitzung will der Ratsvertreter der rechtsextremen Partei Dennis Giemsch wissen, wie viele "Menschen jüdischen Glaubens" in Dortmund leben. Gefragt wird auch, ob die Zahlen sogar nach Stadtbezirken aufgegliedert werden können. Für Oberbürgermeister Ullrich Sierau ist die Anfrage "menschenverachtend".

Anfrage im Rat: Ne***zi-Ratsherr will wissen, wo Juden in Dortmund leben - Ruhr Nachrichten - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44137-Dortmund~/Anfrage-im-Rat-Ne***zis-wollen-wissen-wo-Juden-in-Dortmund-leben;art930,2541310

Ne***zis wollen wissen, wo Juden in Dortmund leben Eine Anfrage der Rechten im Rat beschäftigt womöglich den Staatsschutz der Polizei. In einer Anfrage zur Ratssitzung am Donnerstag wollte der Ratsvertreter der rechtsextremen Partei Dennis Giemsch wissen, wie viele "Menschen jüdischen Glaubens" in Dortmund leben. Gefragt wird auch, ob die Zahlen sog…

30/08/2013

Demonstrationen gegen den Naziaufmarsch in Dortmund am 31. August 2013

Auch in diesem Jahr müsste wieder für jeden etwas dabei sein, der gegen die neuerliche Naziprovokation Flagge zeigen will. Der DGB organisiert einen Sternmarsch und eine Demonstration, die in Sicht- und Hörweite zum Faschistenaufmarsch führen soll:

Treffpunkte für den Sternmarsch des DGB:
- 10.45 Uhr Platz der Alten Synagoge/Opernhaus: Christen gegen Rechts
- 10.45 Uhr RWE-Tower: Parteien und Organisationen
- 10.45 Uhr Kampstraße hinter Elektro Conrad: DGB und Einzelgewerkschaften
Die Bündnisse “Dortmund nazifrei” und “Dortmund stellt sich quer” kündigen an, den Nazi-Aufmarsch mit Blockaden zu verhindern.

Photos 04/07/2012

Am 3. Juli 2012 verlieh das StadtbezirksMarketing Innenstadt-West im Dortmunder U erstmalig den sogenannten Heinrich-Schmitz-Preis. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert und richtet sich an Schülerinnen, Schüler, Jugendliche und Gruppen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, die sich im Stadtbezirk Innenstadt-West herausragend ehrenamtlich engagieren. Erster Preisträger des Jahres 2012 ist die CourAGe des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums. Der 2. Preis geht an den Tamilischen Kulturverein, dritter Preisträger ist die Tremonia Schule.

03/07/2012

Danke Euch allen, die an der Preisverleihung anwesend waren, auch denjenigen (ehemaligen) Mitstreitern, die leider nicht dabei sein konnten. Weiter so !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Lage

Adresse


Reinoldus/und Schiller-Gymnasium, Hallerey 49-51
Dortmund
44149