30/06/2021
Ihr Lieben,
heute ist es soweit. Nach über 57 Jahren schließt die Jugendbildungsstätte Kupferberg und damit endet auch für mich eine unheimlich schöne Zeit.
Mit der Geschichte "86400 Sekunden" haben wir in so manchem Tageseinstieg Schülern einen Impuls gegeben, Lebenszeit gut zu nutzen. Für mich waren es genau 290 Monate, in denen ich Mitarbeiter auf dem Kuperberg war und ich bin immer gerne hier hin gefahren. In dem Lied, dass Gitta Hesse zu dem Text geschrieben hat, heißt es sinngemäß: "Wie wir die Zeit nutzen, was wir daraus machen, liegt ganz alleine in unserer Hand". Ein schönes Lebensmotto und ich bin froh, dass die "Arbeit" in meinem Leben bisher eine erfüllte, sinnvolle, fröhliche und glückliche Zeit war. Über diese könnte ich jetzt so viel schreiben, dass es ein Buch füllen würde, das könnte eines meiner nächsten Projekte werden :)
Wie geht es für mich weiter? Im August werde ich mit ca. 80% im Kolpingwerk des Diözesanverbandes Paderborn (www.kolping-paderborn.de) als Referent für Bildung und Ehrenamt arbeiten. Ich freue mich schon sehr auf diese Aufgabe und bin gespannt auf viele neue Begegnungen.
Daneben verfolge ich weiter Projekte, die meine Frau und ich in Lügde initiert haben: Die Entwicklung von Krimispielen, Organisation von Events und Teamerlebnissen, unseren Tante Emmer - Laden mit immer mehr nachhaltigem Sortiment und ab dem Herbst in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und der örtlichen Gastronomie ein Tagungs- und Bildungszentrum (www.tbz-luegde.de). So gibt es für Gruppen, Organisationen und Vereine an neuer Stellle in Lippe eine Möglichkeit zum Tagen und Bilden.
In diesen Tagen gründet sich zudem der Verein "Zeit für Nichtalltäglichkeit e.V.", in dem engagierte Kursteilnehmer und Mitarbeiter, denen der Kupferberg ein zweites Zuhause geworden ist, Bildungsangebote wie Familiensemiare zum Advent und zu Pfingsten, sowie Ferienangebote für Kinder und Jugendliche zu organisieren. Hier sind wir mit unserer Familie gerne ehrenamtlich dabei. Wer mehr über den Verein und die Angebote wissen möchte, hinterlässt am besten seine Email - Adresse beim 1. Vorsitzenden Robert Pawlitzek ([email protected]).
Die Gemeinschaft des Instituts St. Bonifatius bleibt weiter auf dem Kupferberg, Besucher und Gäste sind herzlich willkommen. U.a. lädt das "Foyer Kupferberg" jeden Freitag zu Gespräch und Begegnung ein. Weitere Infos: https://institut-st-bonifatius.de/de/begegnung-angebote/Foyer_Kupferberg.php. Darüber hinaus sind weitere (spirituelle) Angebote im Planung, wie ein "Garten der Stille".
Prägend waren für mich persönlich auf dem Kupferberg vor allem die Menschen, die ich kennen gelernt habe. Viele sind zu Freunden geworden. Meine Frau Angelika, unsere Tochter Mia und ich haben uns fest vorgenommen, dass diese wichtigen Menschen Teil unseres Lebens bleiben. Wir freuen uns auf Besuche bei Euch und natürlich über jeden, der bei uns mal in Lügde vorbeischaut. Wer den Kontakt zu uns halten möchte, erreicht uns am besten unter [email protected].
Was ist nun der passenste letzte Satz? Vielleicht einfach ein Zitat aus unserem Kupferberg - Musical "Freue Sicht":
Deine Zukunft siehst Du nur im Blick auf Dich zurück.
Entdeck, dass du einmalig bist, such weiter Stück für Stück.
In der Schatzkiste Deines Ichs findet Dich, was wichtig ist und lässt Dich bewußter weiter gehn.
Was Ihr wollt, das wird Euch selber finden.
Was Euch geschenkt ist, müsst Ihr lieben, jetzt!
Vertraut auf Gott, bleibt gestärkt und Miteinander.
Zurück nach vorn: Freie Sicht!
Eurer Holger