18/08/2026
Der AI Act ist da. Und die Ausrede "Wir haben nicht gewusst, dass uns das betrifft" zieht ab jetzt nicht mehr.
Die gute Nachricht: Compliance ist kein Buch mit sieben Siegeln. Es sind 5 klare Schritte.
1️⃣ KI-Inventur machen
Welche Tools nutzt ihr wirklich? ChatGPT im Marketing, ein KI-gestütztes CRM, Software zur Bewerbervorauswahl im HR – schreibt alles auf. Man kann nur regeln, was man kennt.
2️⃣ Risiko klassifizieren
Nicht jedes Tool ist gleich riskant. Ein Chatbot für FAQ ist etwas anderes als eine KI, die über Bewerbungen oder Beförderungen mitentscheidet. Sortiert eure Tools nach Risikoklasse.
3️⃣ Transparenz schaffen
Kunden und Mitarbeiter haben ein Recht zu wissen, wann KI im Spiel ist. Klare Hinweispflichten einrichten – lieber jetzt als nach der ersten Beschwerde.
4️⃣ Menschliche Kontrolle sichern
Keine kritische Entscheidung darf vollautomatisch durchrutschen. Benennt verantwortliche Personen, die am Ende den Daumen heben oder senken.
5️⃣ Mitarbeiter schulen
Der Punkt, den fast jeder übersieht: Artikel 4 AI Act verpflichtet Arbeitgeber dazu, ihrem Team ausreichend "AI Literacy" zu vermitteln. Das ist keine Kür, sondern Gesetz.
Gesetze ändern sich. Bußgelder auch – bis zu 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes stehen im Raum.
Was bleibt, ist ein gut qualifiziertes Team. Wer kontinuierlich weiterbildet, bleibt nicht nur rechtssicher, sondern auch wettbewerbsfähig.
👉 Wo steht ihr bei diesen 5 Schritten – schon mittendrin oder noch bei Schritt 1?