23/02/2024
Das 15. Internationale NPO-Colloquium findet am 4. und 5. April 2024 erstmalig in Frankfurt am Main statt.
Es wird veranstaltet vom Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der Evangelischen Hochschule Darmstadt ( ), dem Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Fribourg ( ), den Instituten für Public und Nonprofit Management (PNP) und für Management Accounting (IMA) der Johannes Kepler Universität Linz ( ).
Das NPO-Forschungscolloquium richtet sich an die gesamte wissenschaftliche Gemeinschaft, die sich mit Fragen von Nonprofit-Organisationen auseinandersetzt.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jeden Alters, aber auch wissenschaftsinteressierte Praktikerinnen und Praktiker sind eingeladen, ihre Forschungsarbeiten und wissenschaftlich basierten Erfahrungsberichte im Rahmen des NPO-Colloquiums zu präsentieren.
Das Colloquium fokussiert Gestaltungsmuster und -möglichkeiten von NPO unter den aktuellen dynamischen und widersprüchlichen Umweltbedingungen, sowie zivilgesellschaftliche Handlungs- und Koordinationsmechanismen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Anmeldelink und mehr Informationen in dch eingela
Weitere Informationen finden sich hier ( Link in der Bio):
https://www.izgs.de/npo-colloquium-2024/
24/06/2022
Der Smart Hero Award ist die erste und einzige Auszeichnung für Engagement und Social Media in Deutschland. Smart Heroes sind soziale Held*innen, die der Welt ihr Engagement im Netz zeigen, demokratische Held*innen, welche die Möglichkeiten sozialer Medien nutzen um für sich und andere einzustehen und ökologische Held*innen, die unseren Planeten online und offline schützen. Der Smart Hero Award feiert Menschen, die durch kreative Ideen mit sozialen Medien für eine vielfältige, nachhaltige und faire Gesellschaft einstehen. Weitere Infos zum Smart Hero Award auf: https://www.smart-hero-award.de/
Dr. Matthias Heuberger vom IZGS der EHD wurde gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik in das Expert*innengremium des diesjährigen Smart Hero Award berufen. Wir sind gespannt auf viele kreative Ideen!
17/02/2022
"Ganz große Verzweiflung - Demenz bei jüngeren Menschen"
lautet der Titel einer dpa-Meldung, die diese Woche versendet und von zahlreichen Medien aufgegriffen wurde. Anlass ist das Buch eines 15-jährigen, der durch das Schreiben den Umgang mit der frühen Demenz seines Vaters (54 Jahre bei Diagnose) verarbeitet. Das Auftreten einer Demenz vor dem 65. Lebensjahr wird als präsenile Demenz bezeichnet und beschäftigt das IZGS im Rahmen des Forschungsprojekts MyCareNet.
Die Entwicklung konkreter Hilfs- und Unterstützungsangebote für den Alltag von Betroffenen und deren Angehörigen ist auch Forschungsgegenstand am IZGS. In Zusammenarbeit mit der Hans und Ilse Breuer-Stiftung werden in einem ersten Schritt in Gesprächen mit betroffenen Angehörigen, Fachkräften und Expert*innen konkrete Hilfs- und Unterstützungsbedarfe eruiert.
In den Gesprächen, wird immer wieder deutlich, dass auch Kinder und Jugendliche mit der Krankheit umgehen müssen, denn das frühe Auftreten der Erkrankung hat zur Folge, dass oftmals Kinder der Betroffenen die Krankheit mit all ihren Tücken unmittelbar mitbekommen – so wie der junge Buchautor Oskar Seyfert und seine Geschwister.
Wie Seyfert in seinem Buch „Vom Privileg, einen kranken Vater zu haben“ schreibt, haben alle Beteiligten unterschiedlichen Umgangsformen mit dem Thema. Seyferts eigene Bewältigungsstrategie ist das Niederschreiben seiner Gedanken und Erinnerungen. Der sehr reflektierte nahezu philosophisch angehauchte Umgang Seyferts mit der Krankheit seines Vaters kann unwissenden Leser*innen über die Härte dieses Schicksalsschlags leicht hinwegtäuschen und doch ist es wichtig genau diese Betrachtungsweise einzunehmen. Denn nur wenn es gelingt, den Menschen auf Augenhöhe zu betrachten und aus jeder noch so schwierigen Situationen etwas Positives abzugewinnen, wird Raum für einen würdevollen Umgang mit der Krankheit geschaffen.
Dieser Perspektivwechsel gelingt jedoch leichter, wenn es immer wieder Entlastungsangebote für alle Beteiligten gibt. Da es hiervon derzeit noch zu wenige gibt, werden im Forschungsprojekt Lösungen erarbeiten, die den Alltag aller Beteiligten wirksam unterstützen sollen.
03/01/2022
Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat gemeinsam mit dem Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) eine Konzeptidee für die Begleitung von Menschen mit präseniler Demenz und deren Umfeld erarbeitet. Dieses soll als hessenweites Modellprojekt spezifische und aufeinander abgestimmte Angebote und Hilfsmaßnahmen für betroffene Familien entwickeln und umsetzen sowie wissenschaftliche Erkenntnisse für die Beratung, Betreuung und Begleitung generieren.
Das Modellprojekt startete am 1. April 2021 und wird vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration sowie den Landesverbänden der Pflegekassen in Hessen bis zum 31. März 2024 finanziell gefördert. Ziel ist es, den etwa zwei Prozent sogenannten Jungbetroffenen mit Demenz – bundesweit schätzungsweise ca. 24.000 – sowie deren Angehörigen mit ihren Sorgen und Nöten zur Seite zu stehen, sie in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken und eine Anlaufstelle mit Informationen und konkreten Angeboten zur Verfügung zu stellen.
Als erster Meilenstein wurde eine Webseite entwickelt, die umfassende Informationen, Aufklärung und Empfehlungen bündelt. Sie ist ab sofort abrufbar unter: www.demenz-vor-65.de
14/09/2021
Die Veranstalter und das Organisationsteams des II. Hessischen Engagementkongress bedanken sich bei allen, die vor und hinter den Kulissen durch hohes Engagement dazu beigetragen haben, dass der II. Hessische Engagementkongress ein voller Erfolg wurde.
Weitere Eindrücke vom Kongress sind im Highlight auf instagram gespeichert und auf unserer Homepage zu finden.
10/09/2021
Ein inspirierender Kongress ist nun vorbei, aber die Inhalte und Kontakte werden noch lange wirken!