U-3 Kinderbetreuung für Kinder zwischen 4 Monaten und 3 Jahren in Düsseldorf-Eller II. Eine Förderung durch das Jugendamt ist möglich und üblich. Rahmen
a. b. c. a.
Bachelor of Arts in Betriebswirtschaft/Frank ist Mediator
und Rechtsanwalt), gelten nach den Regelungen der Stadt Düsseldorf aufgrund fünfjähriger
Praxis seit Sommer 2018 als pädagogische Fachkräfte. Wir beide lieben Kinder über alles und möchten ihnen – nunmehr in Eller und in Benrath -
ein Umfeld bieten, in dem sie möglichst glücklich und sicher ihre Entwicklungsschritte erleben können, während ihre Eltern beruflich eingebunden sind. Das Angebot
1. Öffnungszeiten und Kosten
Wir bieten in Eller und Benrath jeweils Kinderbetreuung für bis zu fünf Kinder montags bis freitags von 7.30 Uhr – 16.00 Uhr sowie donnerstags und freitags von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr an. Die Ladenschlusszeiten bedeuten jeweils, dass das Kind dann jeweils abgeholt ist, d.h., es empfiehlt sich, etwa zehn Minuten vor Ladenschluss zu kommen, wenn noch etwas besprochen werden soll. Nach den Vorgaben des Jugendamtes Düsseldorf können wir einen Platz für ein Kind unter einem Jahr vergeben sowie jeweils zwei Plätze für Kinder zwischen 1 und 2 Jahren sowie Kinder über zwei Jahren. Die Eltern zahlen dann einen gehaltsabhängigen Monatsbeitrag an das Jugendamt. Darüber hinaus berechnen wir ein Essensgeld i.H.v. 80,- Euro pro Monat für Frühstückssnack, Mittagessen und Nachmittagssnack. Neben unseren allgemeinen pädagogischen Leitlinien (siehe unten) setzen wir unsere Schwerpunkte insbesondere auf Bewegung an der frischen Luft (u.a. Waldausflüge) und eine gesunde Ernährung (Dinkelbrot, frisches Obst und Gemüse, Wasser, Tee).
2. Schließzeiten
Pro Kalenderjahr schließen wir die Kinderbetreuung an insgesamt 30 Werktagen. Die Zeit ist
voraussichtlich eingeteilt in einen zweiwöchigen Block im Sommer, eine Woche im Frühjahr
sowie eine Woche im Herbst sowie in den Weihnachtsferien. Etwa 25 Schließtage geben wir
spätestens zu Jahresanfang bekannt. Die restlichen Tage fallen auf Brückentage bzw. besondere private Belange, werden aber spätestens sechs Wochen im Voraus kommuniziert. Zu weiteren Schließzeiten dürfte es nicht kommen. Räumlichkeiten/Umfeld
(1) Eller
Wir bieten die Kinderbetreuung in angemieteten Räumen in Düsseldorf-Eller an, d.h. die
Räume werden ausschließlich für die Kindertagespflege genutzt. Spielen und schlafen können
die Kinder in einem großen Raum (20qm), der u.a. über eine große Spielecke mit integriertem
Kaufladen verfügt. An den Schlafraum grenzt eine über 30qm große offene Wohnküche
an, in der an einem großen Holztisch die gemeinsamen Mahlzeiten eingenommen
werden. Zudem erhält jedes Kind ein Körbchen für seine persönlichen Sachen, ein Fach für
Wechselwäsche. Weiterhin haben wir direkt vor den Räumlichkeiten einen Garten mit Rutsch und Sandkasten, um viel Zeit an der frischen Luft verbringen zu können. In der näheren
Umgebung befindet sich ein großer Park sowie zahlreiche Spielplätze, die wir mit unserem
Transportfahrrad schnell erreichen können. (2) Benrath
In Benrath teilen sich die Betreuungsräume ebenfalls in eine große Wohnküche, ein großes
Spielzimmer mit Hochebene sowie ein Schlafzimmer auf. Auch hier werden die Mahlzeiten
gemeinsam an einem großen Holztisch eingenommen. Jedes Kind hat im Schlafraum ein Fach
für Wechselwäsche und persönliche Gegenstände sowie ein eigenes Bett. Von der Wohnküche erreichen wir die etwa 20qm große Terrasse, auf der an wechselhaften Tagen gespielt werden kann. Schräg gegenüber, etwa 100m von den Betreuungsräumen entfernt, befindet sich ein kleinkindgerechter Spielplatz. Zumeist werden aber nahezu täglich umliegende Spielplätze im Schlosspark Benrath, am Rathaus oder der Waldspielplatz Hilden aufgesucht. Tagesablauf
Auf einen strukturierten Tagesablauf legen wir besonderen Wert, weil die Struktur den Kindern Halt und Sicherheit gibt, sie finden m.a.W. eine Atmosphäre vor, in der sie sich auf bestimmte Regeln und Abläufe verlassen können. Ein Tagesablauf kann beispielsweise – je nach Wetter - wie folgt aussehen:
07.30 Uhr Start in den Tag, langsam ankommen: etwas spielen oder singen
08.30 Uhr Gemeinsames zweites Frühstück
09.30 Uhr Ausflug in die Natur
11.30 Uhr Mittagessen vorbereiten, mit teilweiser Unterstützung der Kleinen
12.15 Uhr Mittagsruhe
14.00 Uhr freies Spiel mit anleitenden Phasen, Sprachspiele
15.00 Uhr gemeinsame Zwischenmahlzeit, Beginn der Abholphase
d. Ernährung
Grundsätzlich bauen wir in den Tagesablauf drei gemeinsame Mahlzeiten ein. Es gibt gesundes Brot (z.B. Dinkelbrot) und frisches Obst. Mittags gibt es jeden Tag durch uns frisch zubereitete Gerichte. Dabei achten wir darauf, im Wesentlichen frische Zutaten (zumeist vom Markt) zu verwenden und auf eine ausgewogene Mischung von Gemüse, Kohlenhydraten und Fleisch (Fisch) zu achten. Die Gerichte bereiten wir so kindgerecht zu, dass Essen Freude macht. Unter Berücksichtigung der Fähigkeiten der Kinder, werden sie in die Zubereitung sowie in das Tischdecken und Abräumen eingebunden. Eine Regel ist, dass alle gemeinsam die Mahlzeiten zu sich nehmen und dass diejenigen, die schneller fertig sind, auf die anderen Kinder warten. Um den Kindern nahe zu bringen, wo die einzelnen Lebensmittel herstammen, werden wir Wochenmärkte und Bauernhöfe aufsuchen. So lernen die Kinder schnell, dass Fleisch und Milch von Tieren stammt, dass Gemüse Pflanzen sind etc. III. Pädagogisches Konzept
1. Pädagogische Ziele
Wir sind bestrebt, den Kindern ein gutes Umfeld für eine m glichst freie Entwicklung zu bieten. Wir fördern jedes Kind seinem Alter entsprechend und behalten dabei jeweils die persönlichen Neigungen und Fähigkeiten der einzelnen im Blick. Die pädagogischen Ziele stimmen wir in enger Beratung mit den Eltern ab. Um die Entwicklung der Kinder auf möglichst harmonische und natürliche Weise zu fördern, gelten für uns zum einen gewisse Leitlinien (unten a.) sowie ein Kriterienkatalog (unten b.), anhand dessen die Entwicklung der Kinder transparent nachvollzogen werden kann. Leitlinien
Im täglichen Umgang gelten folgende Regeln:
- respektvoller und liebevoller Umgang zur F rderung des Selbstwertgefühls
- Toleranz für Unterschiede
- Gewaltfreier Umgang (auch verbal)
- Gegenseitige Unterstützung unter den kleinen f rdern und selbst helfend einschreiten
- Wünsche und Bedürfnisse der Kinder beachten, deren Grenzen akzeptieren
- Offener Umgang, der das Rückgrat st rkt
- Fester Rahmen (Regeln), der Orientierung bietet
b. Kriterien
Für jedes Kind legen wir – auf Wunsch der Eltern - einen Ordner an, um die rasende Entwicklung der Kleinen transparent festzuhalten. Der Ordner baut sich grob an den Kriterien Sprache, Atelier, Bewegung, Musik, Universum und Mathematik (mehr zu den teils „hochtrabend“klingenden Kriterien im Erstgespr ch) auf. Zus tzlich zu unserer Dokumentation anhand der obigen Kriterien sammeln wir in den Ordnern kleine Kunstwerke der Kinder, halten Aussagen zu bestimmten Themen fest, dokumentieren die Entwicklung mit Fotos (wenn gewünscht). Die genannten Kriterien legen den Grundstein für die weitere Entwicklung der Kinder im Kindergarten und in der Schule, weil viele Einrichtungen mit diesen sogenannten„Stufenblättern“ arbeiten.
2. Zusammenarbeit mit Eltern
Ein weiterer Grundpfeiler unseres pädagogischen Konzepts ist die enge Zusammenarbeit mit den Eltern. So sind wir bemüht, die Erziehungsvorstellungen der Eltern - soweit nicht massive Widersprüche zu unseren erzieherischen Leitlinien entgegenstehen – in unsere Arbeit einzubeziehen. Wir streben einen offenen und verständnisvollen Austausch über die Belange der Tageskinder mit den Eltern an. „Kleinigkeiten“ können im Tür-und-Angel-Gespräch geklärt werden. Für umfassendere Themen vereinbaren wir gemeinsame Gesprächstermine und wenn dies schwierig zu organisieren ist, erfolgen Telefonate, in denen alles in Ruhe besprochen werden kann. In regelmäßigen Abständen erfolgen Entwicklungs-gespräche mit den Eltern, in denen der Entwicklungsstand anhand von Stufen-blättern besprochen wird und erörtert wird, ob und in welcher Hinsicht eine intensivere Förderung vorgenommen werden kann/sollte.