„Wasch mich, aber mach mich nicht nass.“
Dieser Satz beschreibt für mich sehr präzise eine Haltung, die ich in Veränderungsprozessen immer wieder erlebe: den Wunsch, dass sich etwas verbessert, ohne dass es wirklich auch ans Eingemachte geht.
Doch genau das ist nicht möglich.
Dafür bin ich nicht die richtige Unternehmensberaterin.
Ich begleite keine Veränderung, die nur an der Oberfläche stattfinden soll. Und ich bin nicht dafür da, bestehende Muster zu bestätigen, wenn sie eigentlich hinterfragt werden müssten. Meine Rolle ist es, auch dort hinzuschauen, wo es unbequem wird – in Spannungen, in unausgesprochene Erwartungen, in Machtverhältnisse oder in blinde Flecken, die über Jahre entstanden sind.
Denn echte Organisationsentwicklung bedeutet, sich den Dingen zuzuwenden, die man vielleicht jahrelang vermieden hat. Sie verlangt echte Offenheit, gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft, sich selbst genauso zu hinterfragen wie Prozesse, Strukturen und Kommunikation. Das alleine ist schon unglaublich herausfordernd für die meisten. Sie bedeutet auch, auszuhalten, dass nicht jede Antwort sofort angenehm ist und dass Veränderung Zeit, Klarheit und manchmal auch Konfliktfähigkeit braucht. Und oftmals unendlich viel Geduld.
Und genau an diesem Punkt entscheidet sich oft, ob ein Projekt wirklich Wirkung entfalten kann oder ob es in gut gemeinten Maßnahmen stecken bleibt. Denn Veränderung scheitert selten an fehlendem Wissen, sondern viel häufiger an fehlender Bereitschaft, sich wirklich einzulassen.
Vertrauen ist für mich deshalb nicht „nice to have“ oder ein angenehmer Begleiteffekt. Es ist die absolute Grundlage dafür, dass Menschen überhaupt bereit sind, ehrlich zu sprechen, Unsicherheiten zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.
Ohne dieses Vertrauen entsteht kein echter Dialog – und ohne Dialog keine nachhaltige Veränderung.
Und genau deshalb ist es manchmal auch die ehrlichste Entscheidung, ein Projekt zu beenden, bevor es sich in Scheinaktivität verliert.
Es ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Veränderung überhaupt gelingen kann.
Reset Institut
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Yvonne Natascha Sperber
Salierstrasse 24
40545 Düsseldorf Re | set - warum? Personal Coaching ist eine lösungsorientierte Herangehensweise.
Ich verstehe mich als Ihr persönlicher Begleiter, der Sie bei der Erreichung Ihrer Ziele fördert, aber auch als Krisen-Manager, der Sie in akuten Lebenskrisen unterstützt. Wenn es mal so richtig „klemmt“, Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, braucht es jemanden, der wieder Licht ins Dickicht bringt. Erfahrungsgemäß eröffnet das Gespräch mit einem Außenstehenden neue Perspektiven. Das Z
01/08/2026
Diese drei Fragen sind nur ein kleiner Vorgeschmack. Speicher dir diesen Beitrag ab oder komm in meine kostenlose Telegramm Executive Class , wenn du mehr persönlichen Input wünscht. Bis dahin:
In meinem Buch „Die fünf Prinzipien systemischer Fragetechniken“ findest du viele weitere Reflexionsfragen, die dich dabei unterstützen, klarer zu denken, bessere Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit deinem Team nachhaltig zu verbessern.
Denn gute Fragen verändern nicht nur Gespräche.
Sie verändern Perspektiven und damit oft auch das Leben.
Und manchmal reicht genau eine einzige Frage aus, um festgefahrene Situationen in Bewegung zu bringen.
Wenn du Führung nicht dem Zufall überlassen möchtest und lernen willst, wie du mit den richtigen Fragen Verantwortung, Eigeninitiative und Entwicklung in deinem Team förderst, dann ist dieses Buch genau für dich.
📖 „Die fünf Prinzipien systemischer Fragetechniken – Wie kooperative Führung das volle Potenzial deines Teams entfesselt“ ist jetzt bei Amazon erhältlich.
“Yvonne, ich würde ja gerne etwas für mich tun.
Aber wann denn?”
Diesen Satz höre ich ständig.
Nach zehn Stunden im Unternehmen ist da noch Familie. Vielleicht Rückenschmerzen. Schlechter Schlaf. Der Sport fällt wieder aus. Irgendwann meldet sich auch der Körper und macht ziemlich deutlich, dass dieses Tempo keine Dauerlösung ist.
Und genau dann wirkt Weiterbildung wie noch ein weiterer Termin im Kalender.
Kann ich verstehen.
Deshalb habe ich mein Buch nicht für Menschen geschrieben, die noch mehr Theorie brauchen.
Sondern für Menschen, die sich wieder sortieren möchten.
Die Fragen aus Kapitel 2 helfen dir nicht nur dabei, dein Team besser zu führen. Sie helfen dir auch dabei, dich selbst wieder in den Blick zu nehmen.
Denn erstaunlich viele Führungskräfte kennen die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden besser als ihre eigenen.
Dabei entscheidet genau das darüber, wie souverän du führst.
Fühlst du dich anerkannt?
Kannst du Vertrauen schenken – und dadurch wirklich Verantwortung abgeben?
Erlebst du psychologische Sicherheit oder hast du ständig das Gefühl, alles kontrollieren zu müssen?
Das sind keine “weichen” Themen.
Das sind die Fragen, die darüber entscheiden, ob du dein Unternehmen langfristig tragen kannst, ohne dich selbst dabei zu verlieren.
Falls du gerade keine Zeit für Seminare oder Workshops hast, dann fang klein an.
Nimm dir 20 Minuten.
Lies ein Kapitel.
Stell dir ein paar ehrliche Fragen.
Manchmal verändert nicht die nächste große Weiterbildung dein Leben.
Sondern die eine Frage, die du dir viel zu lange nicht gestellt hast. Oder kam in meine Telegramgruppe, Link in der Bio.
Manchmal sieht Erfolg von außen richtig beeindruckend aus.
Und von innen fühlt er sich an, als würdest du deinem eigenen Leben nur noch beim Vorbeiziehen zuschauen.
Genau das hat mir neulich eine Klientin gesagt:
“Ich habe das Gefühl, ich beobachte mein eigenes Leben von außen. Ich frage mich nur noch, wann ich eigentlich wieder einsteige.”
Autsch.
Falls dir dieser Satz gerade unangenehm bekannt vorkommt: Willkommen im Club.
Du kümmerst dich um dein Unternehmen.
Um dein Team.
Um Kunden.
Um Entscheidungen.
Um tausend Kleinigkeiten, die “nur fünf Minuten” dauern.
Und irgendwann merkst du:
Du managst dein Business.
Aber wer managt eigentlich dich?
Das Verrückte ist:
Dafür gibt es keinen Schalter.
Und erstaunlich selten jemanden, der einem zeigt, wie das überhaupt funktioniert.
Nicht das operative Tagesgeschäft.
Sondern dich selbst als Führungskraft.
Denn wenn du dauerhaft nur noch funktionierst, wird dein Unternehmen irgendwann von einer Person geführt, die längst keine Kraft mehr hat, es wirklich zu gestalten.
Die gute Nachricht:
Das muss nicht so bleiben.
Selbstführung ist keine Charaktereigenschaft.
Sie ist eine Kompetenz. Und die kann man lernen.
Falls du gerade das Gefühl hast, eher Zuschauerin als Hauptrolle in deinem eigenen Leben zu sein, dann bleib hier.
Ich teile genau die Impulse, die Führungskräften helfen, wieder handlungsfähig zu werden – beruflich und für sich selbst.
Es ist schon irgendwie absurd.
Ich erzähle Menschen seit Jahren, wie wichtig Selbstführung ist.
Dass Pausen keine Schwäche sind.
Dass unser Gehirn Erholung braucht, um gute Entscheidungen zu treffen.
Und dann sitze ich selbst da, lege für einen kurzen Moment die Füße hoch …
… und überlege nach ungefähr 20 Sekunden, ob ich nicht doch noch schnell eine E-Mail beantworten könnte.
Oder einen Reel aufnehmen.
Oder ein Konzept fertig schreiben.
Oder wenigstens die Wäsche anstellen.
Selbstständigkeit hat einen ganz eigenen Humor.
Du bist nie wirklich fertig.
Es gäbe immer noch etwas zu optimieren, zu entwickeln oder anzuschieben.
Genau deshalb ist Selbstfürsorge keine Belohnung für erledigte Arbeit.
Sie ist eine Voraussetzung dafür, dass du diesen Wahnsinn langfristig überhaupt durchhältst.
Und falls du gerade genauso denkst wie ich:
“Ich mach nur noch schnell …”
… dann ist das vermutlich das deutlichste Zeichen dafür, dass genau jetzt eine Pause dran wäre. 😉
ich finde diese Weiterbildung einfach nicht:
„Gedankenlesen für Mitarbeitende – Intensivkurs mit Zertifikat.“
Dabei würde sie vermutlich regelmäßig ausgebucht sein.
Bis sie angeboten wird, bleibt leider nur Plan B:
Sag den Menschen, was du dir wünschst.
Nicht erst dann, wenn das Ergebnis auf dem Tisch liegt und du denkst:
„Interessant … darauf wäre ich im Leben nicht gekommen.“ 😅
Je klarer deine Erwartungen, desto weniger Überraschungen.
Und das ist am Ende deutlich günstiger als eine Kristallkugel für jedes Teammitglied. 😉
Viele Menschen glauben, sie würden klar kommunizieren.
Tun sie aber nicht.
Sie hoffen, dass der andere schon merkt, was sie brauchen. Dass Erwartungen selbstverständlich sind. Dass man nach Jahren doch wissen müsste, was den anderen verletzt, was ihm guttut oder was er sich wünscht.
Genau das beobachte ich seit Jahren – im Unternehmen genauso wie in Partnerschaften.
Im Job entstehen daraus Missverständnisse, Reibungsverluste und Konflikte.
Zu Hause entsteht Distanz.
Dabei geht es gar nicht darum, dem anderen Vorschriften zu machen.
Es geht darum, Verantwortung für die eigene Kommunikation zu übernehmen.
Statt:
“Du machst immer…”
lieber:
“Mir würde guttun…”
“Ich wünsche mir…”
“Wenn das passiert, fühle ich mich…”
Das ist keine Schwäche.
Das ist Klarheit.
Und Klarheit schafft Verbindung.
Egal ob mit deinem Team, deinem Partner oder den Menschen, die dir wichtig sind.
Denn niemand kann Erwartungen erfüllen, die nie ausgesprochen wurden.
Stell dir vor, du gehst nach Feierabend nach Hause.
Und zum ersten Mal seit Langem kreisen deine Gedanken nicht mehr um offene Baustellen. Du fragst dich nicht, ob dein Team die richtige Entscheidung trifft. Du musst niemandem hinterherlaufen. Du hast nicht das Gefühl, alles selbst auffangen zu müssen.
Du weißt einfach: Es läuft.
Genau dafür habe ich „Die fünf Prinzipien systemischer Fragetechniken“ geschrieben.
Dieses Buch zeigt dir, wie du Menschen so führst, dass sie mitdenken, Verantwortung übernehmen und Probleme eigenständig lösen. Das Ergebnis sind weniger Reibungsverluste, mehr Klarheit und vor allem eines: Du gewinnst wieder Vertrauen in dein Team – und damit Ruhe für dich selbst.
Führung soll dir nicht jeden Tag Energie rauben.
Sie soll dir die Sicherheit geben, dass dein Team auch dann erfolgreich arbeitet, wenn du gerade nicht danebenstehst.
📖 Die fünf Prinzipien systemischer Fragetechniken – jetzt bei Amazon, mit vielen Rezensionen, und im stationären Buchhandel.
Ich spreche über die Inflation im Coaching-Markt auf Social Media, die Bedeutung von Verbandszertifikaten im Vergleich zu selbstgebastelten Teilnahmebestätigungen und die unterschiedliche Qualität von Präsenz- und digitalen Ausbildungen. Ich teile meine Gedanken zur Notwendigkeit digitaler Formate und frage euch nach eurer Meinung zu digitalen Ausbildungen und der Wichtigkeit von Zertifikaten.
Die teuersten Berater sind oft die, die dir nach fünf Minuten erzählen, dass sie dein Problem schon verstanden haben.
Genau das halte ich für einen der größten Fehler in der Beratung.
Unternehmen kaufen keine motivierenden Sprüche. Sie kaufen Orientierung. Sie kaufen Erfahrung. Und sie kaufen die berechtigte Hoffnung, dass jemand eine Lösung entwickeln kann, die im eigenen Unternehmen auch wirklich funktioniert.
Deshalb beginnt meine Arbeit nicht mit Antworten, sondern mit Fragen.
Eine systemische Auftragsklärung bedeutet, das Problem nicht vorschnell zu definieren. Sondern erst einmal zu verstehen, wie es entstanden ist, was im Unternehmen bereits ausprobiert wurde, was funktioniert hat, was erhalten bleiben sollte und woran eine gute Lösung überhaupt erkennbar wäre.
Und manchmal gehört noch etwas anderes dazu: Ehrlichkeit.
Ich sage Auftraggebern regelmäßig: „Das, was Sie sich wünschen, kann ich Ihnen so nicht versprechen. Aber ich kann Ihnen Folgendes anbieten …“
Diese Klarheit kostet vielleicht den einen oder anderen Auftrag.
Sie sorgt aber dafür, dass die richtigen Kunden bleiben.
Was Unternehmen heute am wenigsten brauchen, sind Berater, die jedes Problem angeblich schon kennen.
Sie brauchen Menschen, die komplexe Systeme verstehen, Zusammenhänge sichtbar machen und tragfähige, fachlich fundierte Lösungen entwickeln – statt nur den nächsten Traum zu verkaufen.
Genau deshalb unterrichte ich die hypnosystemische Auftragsklärung seit vielen Jahren in meiner Ausbildung zum systemischen Business Coach. Weil gute Beratung nicht mit der Lösung beginnt, sondern mit dem präzisen Verständnis des Problems.
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