25/08/2026
13. September 2026, 13 bis 18 Uhr | Tag des offenen Denkmals® in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus - der Countdown läuft!
Am Sonntag, den 13. September 2026 lädt das Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. wieder zum Tag des offenen Denkmals® ein. Zahlreiche Ausstellungen sowie ein für die DDR-Zeit rekonstruierter Zellentrakt in einem ehemaligen Hafthaus geben Einblick in die Geschichte der früheren Haftanstalt. Das Außengelände lädt zur selbstständigen Erkundung ein. Daneben erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm von kostenlosen Führungen, einem Kuchenbasar bis hin zu interaktiven Familienangeboten. Das Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv berät zu Möglichkeiten der Stasi-Akten-Einsicht. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.
Begrenztes Parkplatzangebot vorhanden. Wir empfehlen die Anreise per ÖPNV.
Der Tag des offenen Denkmals® ist eine bundesweite Veranstaltung, koordiniert und unterstützt durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.
PROGRAMM (Auswahl)
13 Uhr: Zeitzeugenführung durch das ehemalige Gefängnis (Treffpunkt auf dem Hof)
14 Uhr: Vom Jugendgefängnis zum Frauenzuchthaus 1933-1945 - Kurzführung durch die Dauerausstellung (Treffpunkt auf dem Hof)
15 Uhr: Zeitzeugengespräch zum Leben nach der Haft (2. OG)
Kurzführung mit Zeitzeugengespräch durch die Sonderausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige Gefangene der DDR berichten".
16 Uhr: Nagelkreuzandacht (2. OG)
GANZTÄGIGE ANGEBOTE (Auswahl)
Tag der offenen Tür in der Bildungsetage (1. OG):
In unserer Gedenkstätte gibt es das ganze Jahr über Bildungs- und Kreativangebote für Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Beeinträchtigungen. Sie reichen von Führungen, Ausstellungen, Zeitzeugengesprächen, über internationale Begegnungen bis hin zu Filmworkshops. Wir bieten auch Praktikumsplätze und Bundesfreiwilligendienste an. In unserem Show-Room stellen wir Ihnen einige der Ergebnisse und aktuellen Projekte vor. Unsere jüngeren Gäste können Rätsel lösen, malen und spielen.
Cottbus-History-Hub (verschiedene Orte):
Werde Teil unseres neuen Gedenkstätten-Podcasts. Unser Projektteam sammelt Live-Stimmen fürs Projekt. Für alle zwischen 12 und 27 Jahren und jeden, der Lust hat, mitzumachen.
Beratung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?" (1. OG), ein Angebot des Bundesarchivs/Stasi-Unterlagen-Archivs
Bücher- und Kuchenbasar (Foyer)
Kostenfreier Actionbound-Audioguide in Leichter Sprache zur Sonderausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige polititsche Gefangene der DDR berichten" (2. OG)
Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ (2. OG)
Open-Air-Sonderausstellung "Cottbus. Ein Bahnhof der Erinnerung" (Hof)
Sonderausstellung "Stasi - Was war das?" (1. OG)
Mehr über das Programm erfahren unter:
https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/post-veranstaltungskalender/beitrag.php?permalink=tag-des-offenen-denkmals-2026
Nicht verpassen!
18/08/2026
26. August 2026 I
Memorails: Bahnhof der Erinnerung - Einladung zu zwei Veranstaltungen
Am 26.08.2026 finden zwei Veranstaltungen im Rahmen unseres Gedenkprojektes „Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung.
Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ statt.
Um 11:00 Uhr wird am Cottbuser Hauptbahnhof eine Gedenkplakette enthüllt. Mit der Plakette wird dauerhaft an die Bedeutung des Cottbuser Bahnhofs als Ort nationalsozialistischer Verfolgung erinnert. Zugleich verweist ein QR-Code auf die im Projekt erarbeiteten Ausstellungsinhalte, die damit auch über die Laufzeit des Projekts hinaus am historischen Ort zugänglich bleiben: https://bahnhof-der-erinnerung.de
Es sprechen:
• Gabriele Grube, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Cottbus
• Katrin Rebiger, Pfarrerin an der Oberkirche St. Nicolai Cottbus
• Roos Poncelet, Vertreterin der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
• Gunther Staudacher, Neffe der Hamburger Widerstandskämpferin Margaretha Rothe von der Weißen Rose
• Jan Henkel, Bahnhofsmanagement Cottbus
• Heide Schinowsky, Leiterin des Menschenrechtszentrums Cottbus
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Saxophonisten Dieter Gebauer.
Mit der Plakette setzt das Menschenrechtszentrum Cottbus gemeinsam mit seinen Partnern, der AG Stolpersteine Cottbus. den Städtischen Sammlungen Cottbus und exhibeo e. V., ein sichtbares
Zeichen des Erinnerns und der Verantwortung. Der historische Ort wird so dauerhaft als Mahnung gegen Ausgrenzung, Entrechtung und Menschenverachtung im öffentlichen Bewusstsein verankert.
Um 18 Uhr gibt es einen Vortrag von Historiker Andreas Engwert im Stadtmuseum Cottbus. Engwert referiert über „Die Rolle der Deutschen Reichsbahn im Nationalsozialismus und die Deportation der jüdischen Bevölkerung“.
Ort:
- Hauptbahnhof Cottbus Bahnhofsvorplatz
- Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße 22, 03046 Cottbus
Wann:
26.08.2026, 11 und 18 Uhr
Nähere Informationen unter [email protected] oder +49 (0) 355 / 290 133-0
12/08/2026
13. August 2026 | Tag des Mauerbaus - Freier Eintritt für Schülerinnen und Schüler!
Am 13. August erinnern wir an den Bau der Berliner Mauer 1961 und laden alle herzlich ein, mehr über diesen bedeutsamen Tag der deutschen Geschichte zu erfahren.
An diesem Tag jährt sich der Baubeginn der Berliner Mauer, die Deutschland und Europa fast drei Jahrzehnte lang teilte. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um an die Geschichte der deutsch-deutschen Teilung zu erinnern und ihre Auswirkungen auf das Leben der Menschen sichtbar zu machen.
Freier Eintritt für Schülerinnen und Schüler!
An unserem Empfang gibt es ein Quiz, mit dem ihr das Gelände auf eigene Faust entdecken könnt. Löst alle Fragen und sichert euch eine kleine Überraschung!
Zusätzlich liegt an unserem Empfang ein Infobooklet zum Mauerbau und zur deutsch-deutschen Teilung für euch bereit. Es bietet einen kompakten Überblick über die Hintergründe, den Bau der Mauer und die Folgen der Teilung für Menschen in Ost und West.
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Ort
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Wann
Mittwoch, 13. August 2026, 10–17 Uhr
Nähere Informationen unter [email protected] oder +49 (0) 355 / 290 133-0
11/08/2026
Kostenloser Audioguide zur Sonderausstellung „Leben nach der Haft“ in Leichter Sprache!
Noch bis zum 13. September können Sie die Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus auch mit einem kostenlosen Audioguide in Leichter Sprache entdecken. Die Hörführung dauert etwa 60 Minuten und wird über die Actionbound-App angeboten – am besten installieren Sie die App bereits vor Ihrem Besuch auf Ihrem Smartphone. Kein Smartphone oder Tablet dabei? Kein Problem! Leihgeräte stehen kostenlos am Empfang im Foyer zur Verfügung.
Die Ausstellung beleuchtet die Lebenswege von Frauen und Männern, die zwischen 1952 und 1989 aus der politischen Untersuchungs- oder Strafhaft in Potsdam und Cottbus entlassen wurden. Im Mittelpunkt stehen ihre persönlichen Erinnerungen sowie die Erfahrungen nach der Haft – zwischen Brüchen, Neuanfang und den langfristigen Folgen politischer Repression. Das Ausstellungsprojekt entstand in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und wurde gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD).
Die Sonderausstellung inkl. Nutzung des Audioguides ist im regulären Eintrittspreis der Gedenkstätte enthalten (8 € / ermäßigt 5 €).
Wo:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V./
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Hauptgebäude, 2. OG (Fahrstuhl an der Rückseite des Hauptgebäudes)
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Die Ausstellung ist noch bis 13. September 2026 in Cottbus zu sehen. Ab dem 19. September dann in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
11/08/2026
28. August 2026 | Joachim Gottschalk - verfolgt und (un-)vergessen
Eine Tanzperformance mit Live-Klaviermusik zum Leben und Sterben von Joachim Gottschalk, einem der populärsten Film- und Theaterschauspieler zur NS-Zeit, der aufgrund der unerschütterlichen Liebe zu seiner jüdischen Frau in den Tod getrieben wurde. Die Premiere findet am 28. August 2026 um 18 Uhr Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. statt.
Er war einer der ganz Großen in schwerer Zeit: der Schauspieler Joachim Gottschalk. Geboren 1904 in Calau und aufgewachsen in Cottbus, wechselte er nach dem Start am dortigen Stadttheater schnell an die großen Theaterbühnen des Landes. Beispiellose Erfolge am Theater und auf der Leinwand machten ihn äußerst populär in Deutschland und international. Die unerschütterliche Liebe zu seiner jüdischen Frau Meta ließ ihn infolge der politischen Situation immer mehr ins Abseits geraten. Trotzdem widerstand er dem Propagandaministerium unter Goebbels vehement, das ihn mit immer stärker werdendem Druck zwingen wollte, sich von seiner Frau zu trennen. Als Meta ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert werden sollte, sahen beide keinen anderen Ausweg mehr. Die Familie nahm sich das Leben.
Das dramatische (Gefühls-) Leben Joachim Gottschalks wird mittels des Zeitgenössischen Tanzes, Videoprojektion und Live-Klaviermusik unter der Leitung von Silke Bernard auf die Bühne gebracht. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch. Anmeldung für die Veranstaltung in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus erbeten unter [email protected] oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 -0. Der Eintritt ist frei.
Choreografie: Ioannis Avakoumidis und Silke Bernard
Komposition und Klavier: Frank Bernard
Tanz: Ioannis Avakoumidis
Video: Ron Petraß
Projektleitung: Silke Bernard
Ort:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V./
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Wann:
Freitag, 28. August 2026, 18 Uhr
Hinweis zur Barrierefreiheit:
Die Veranstaltung findet voraussichtlich in der ehemaligen Werkhalle des VEB Pentacon Dresden statt, die stufenlos erreichbar ist. Das Gelände selbst ist überwiegend ebenerdig, wenn auch teils uneben. Das Hauptgebäude ist über Fahrstuhl und Rampen erreichbar, ein barrierefreies WC ist im Foyer vorhanden. Falls Sie besondere Wünsche oder Bedürfnisse habrn, melden Sie sich gerne im Vorfeld. Vielleicht finden wir gemeinsam eine Lösung!
Weitere Vorstellungen:
29.08.2026 Tanzwerkstatt Cottbus (18 Uhr)
25.09.2026 Waldorfschule Cottbus (15 Uhr)
26.09.2026 Bühne acht Cottbus (19 Uhr)
Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Projektfonds Kulturplan Lausitz mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und ars momento e.V. und der Kulturförderung der Stadt Cottbus.
05/08/2026
Unbekannte beschädigen Ausstellung zum NS-Unrecht im Cottbuser Hauptbahnhof|
Unbekannte haben einen Bildschirm im Cottbuser Hauptbahnhof zerstört, der Bestandteil der Ausstellung „Cottbus:Ein Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ ist.
„Der Bildschirm wurde offenbar gezielt mit großer Gewalt zerstört. Damit wurde ein wichtiger Bestandteil unserer Ausstellung unbrauchbar gemacht. Die Installation erinnert an Menschen, die von Cottbus aus deportiert wurden und unter der nationalsozialistischen Verfolgung leiden mussten. Ein solcher Angriff trifft deshalb weit mehr als ein technisches Gerät. Wir hoffen, dass die Tat schnell aufgeklärt wird“, sagt Heide Schinowsky, Geschäftsführerin des Menschenrechtszentrums Cottbus.
Die digitale Medieninstallation ist einer historischen Abfahrtstafel nachempfunden. Sie zeigt Namen und Schicksale, Daten und Ziele von Deportationen der Cottbuser jüdischen Bevölkerung. Die Ausstellung erinnert an die Deportation jüdischer Menschen, an Transporte zum und vom Frauenzuchthaus Cottbus sowie an die Zwangsarbeit während der NS-Zeit.
Die Projektarbeit der Ausstellung erfolgte in enger Kooperation mit lokalen Akteur*innen wie den Städtischen Sammlungen Cottbus, der AG Stolpersteine Cottbus und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Mit einem generationsübergreifenden und interaktiven Ansatz möchte das Menschenrechtszentrum Cottbus nicht nur historische Fakten vermitteln. Das Projekt soll auch die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und gesellschaftlichem Zusammenhalt in der Gegenwart verdeutlichen.
Die Ausstellung am Bahnhof läuft noch bis zum 30. August 2026. Anschließend wird sie im Menschenrechtszentrum in Cottbus zu sehen sein.
Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „MemoRails – Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert“ der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.
Das Bild des zerstörten Bildschirms kann unter Angabe der Quelle Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. verwendet werden https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/presse-download/bildschirm.jpg
16/07/2026
Neu: Kostenloser Audioguide zur Sonderausstellung „Leben nach der Haft“ in Leichter Sprache!
Ab sofort könnt ihr die Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus auch mit einem kostenlosen Audioguide in Leichter Sprache entdecken.
Die Hörführung dauert etwa 60 Minuten und wird über die Actionbound-App angeboten – am besten installiert ihr die App bereits vor eurem Besuch auf eurem Smartphone oder Tablet. Kein Smartphone oder Tablet dabei? Kein Problem! Leihgeräte stehen kostenlos am Empfang im Foyer zur Verfügung.
Die Ausstellung beleuchtet die Lebenswege von Frauen und Männern, die zwischen 1952 und 1989 aus der politischen Untersuchungs- oder Strafhaft in Potsdam und Cottbus entlassen wurden. Im Mittelpunkt stehen ihre persönlichen Erinnerungen sowie die Erfahrungen nach der Haft – zwischen Brüchen, Neuanfang und den langfristigen Folgen politischer Repression. Das Ausstellungsprojekt entstand in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und wurde gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD).
Die Sonderausstellung inkl. Nutzung des Audioguides ist im regulären Eintrittspreis der Gedenkstätte enthalten (8 € / ermäßigt 5 €).
Wo:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V./
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Hauptgebäude, 2. OG (Fahrstuhl an der Rückseite des Hauptgebäudes)
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Die Ausstellung ist noch bis 13. September 2026 in Cottbus zu sehen. Ab dem 18. September dann in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam.
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Mehr erfahren unter: www.menschenrechtszentrum-cottbus.de
16/07/2026
28. Juli & 25. August 2026 | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?"
Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am 28. Juli und am 25. August 2026 jeweils von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Bürgerberatung zum Thema Stasi-Akteneinsicht in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen. Mitarbeitende des Stasi-Unterlagen-Archivs beantworten unter anderem Fragen zu den Themen
- Antragstellung (einschließlich Wiederholungsanträge)
- Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)
- Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen
- Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
- Anträge für Forschung und Medien
Für Interessierte liegen Bildungsmaterialien und Dokumentenhefte bereit. Bitte bringen Sie für die Antragsstellung ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung mit.
Ort
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Datum
Dienstag, 28. Juli, 11.00 - 16.00 Uhr
Dienstag, 25. August, 11.00 - 16.00 Uhr
Die Teilnahme an den Angeboten des Stasi-Unterlagen-Archivs Frankfurt (Oder) ist kostenlos. Für den darüber hinausgehenden Besuch der Ausstellungen des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. gilt der reguläre Eintrittspreis (normal 8€, ermäßigt 5€).
Veranstalter
Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt (Oder)
Telefon: (030) 18 665 2400
E-Mail: [email protected]
14/07/2026
Öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus für Einzelbesuchende, Familien und kleine Gruppen - Anmeldungen ab sofort möglich.
Die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus lädt 2026 zu einem vielseitigen öffentlichen Führungsprogramm ein - live und digital.
Das Angebot richtet sich an Einzelbesuchende, Familien und kleine Gruppen bis max. 6 Personen. Wir bitten um Verständnis, dass größere Gruppen nur nach Rücksprache an den öffentlichen Führungen teilnehmen können.
Anmeldung jeweils bis 2 Tage vorher unter [email protected] oder der Telefonnummer +49 (03 55) 29 01 33 – 0. Für den Tag des offenen Denkmals ist keine Anmeldung erforderlich.
Wir empfehlen den Besuch der Gedenkstätte ab 14 Jahre.
Mehr Informationen zu den Angeboten unter: https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/veranstaltungskalender/beitrag.php.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
08/07/2026
50 Jahre Riesaer Petition – Ausstellung im Menschenrechtzentrum Cottbus
Vor 50 Jahren setzten mutige Bürgerinnen und Bürger aus Riesa ein Zeichen für Freiheit und Menschenrechte: Mit der Riesaer Petition „zur vollen Erlangung der Menschenrechte“ vom 10. Juli 1976 forderten sie das Recht auf freie Wahl des Wohn- und Arbeitsortes – und riskierten dafür Verfolgung, Haft und Repression.
Mehr über die Petition, die Hintergründe und die Folgen für die Unterzeichnenden erfahren Sie in der Ausstellung 'Hilferufe aus Riesa' der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte besichtigt werden und ist im Eintrittspreis inbegriffen.
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V./
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
1. OG, Fahrstuhl vorhanden
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Öffnungszeiten:
Di–Fr: 10–17 Uhr
Sa–So: 13–18 Uhr
Montags und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Eintritt: regulär 8€, ermäßigt 5€
Mehr erfahren unter: www.menschenrechtszentrum-cottbus.de
Das Ausstellungsprojekt wurde mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert, finanziell unterstützt durch die Wohnungsgesellschaft Riesa und die Allgemeine Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft mbH Riesa.