Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.

Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus Das im Oktober 2007 gegründete Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.

(MRZ) ist seit 2011 Eigentümer des ehemaligen Gefängnisses in der Bautzener Straße und ist Träger der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus. Der Verein, dessen Mitglieder zum größten Teil ehemalige politische Häftlinge der DDR sind, hat die Aufklärung über die Rolle des Cottbuser Zentralgefängnisses, insbesondere während der Zeit der beiden deutschen Diktaturen, zum Ziel. Das MRZ möchte einen Beitrag zur Versöhnung leisten und in Aufarbeitung der Unrechtsgeschichte an diesem Ort Verständnis und Hilfsbereitschaft für Menschen wecken, die in anderen Staaten dieser Welt politisch, rassisch oder religiös verfolgt werden. Die Gedenkstätte mit der Dauerausstellung „Karierte Wolken“ – politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933-1989" kann täglich außer montags besichtigt werden. Führungen für Gruppen und Schulklassen durch das Personal oder durch Zeitzeugen sind nach Voranmeldung möglich.

29/09/2026

Neue Studie weist Verbindung zwischen Zwangsarbeit von politischen Häftlingen der DDR und westdeutschem Vertrieb von Praktica-Kameras nach

Politische Häftlinge in der Strafvollzugseinrichtung Cottbus (StVE Cottbus) mussten über Jahrzehnte an Bauteilen für die Gehäuse von Praktica-Kameras arbeiten. Die Fotokameras des DDR-Herstellers VEB Pentacon wurden auch in die Bundesrepublik exportiert und dort unter anderem über den OTTO-Versand verkauft.

Bislang fehlte jedoch der eindeutige Nachweis, ob auch die in Westdeutschland vertriebenen Kameras tatsächlich Bauteile aus dieser Häftlingsproduktion enthielten.

Eine neue Studie des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung (HAIT) und der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) kommt nun zu dem Ergebnis: Spätestens seit Anfang der 1970er-Jahre war die StVE Cottbus der zentrale und einzige Standort für die Vorfertigung bestimmter Druckgussteile für Praktica-Kameras. Damit lässt sich die Lieferkette von der Häftlingsarbeit bis zu den in die Bundesrepublik exportierten Kameras konkret nachvollziehen.



Foto: Arrestzelle in der ehemaligen StVE Cottbus, heute: Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.; © Frank Ebert

Neue Sonderausstellung in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus eröffnet. Vom 22.9. bis zum 17.12.2026 kann dort die Ausste...
29/09/2026

Neue Sonderausstellung in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus eröffnet. Vom 22.9. bis zum 17.12.2026 kann dort die Ausstellung "Erziehung durch Arbeit" besichtigt werden.

In der DDR konnte die staatliche Zuschreibung „asozial“ weitreichende Folgen haben: Menschen wurden kriminalisiert, zu Haftstrafen verurteilt, aus der Gesellschaft ausgegrenzt - und manchen wurden sogar die Kinder entzogen.

Letzte Woche Dienstag wurde im Menschenrechtszentrum Cottbus die neue Wanderausstellung „ERZIEHUNG DURCH ARBEIT“ eröffnet.
Im Mittelpunkt stehen 14 persönliche Lebenswege von Menschen, die in der DDR von staatlicher Seite als „asozial“ stigmatisiert und verfolgt wurden.

Das betraf Menschen, die nicht in das sozialistische Menschenbild passten - Menschen in Armut, Wohnungslose oder Suchtkranke. Auch Jugendliche, die sich den staatlichen Erwartungen widersetzten sowie politische Gegner gerieten in den Fokus staatlicher Verfolgung.

146.000 Menschen wurden zwischen 1969 und 1989 deshalb verurteilt, zu Freiheitsentzug führten etwa 125.600 Urteile. Damit befand sich nahezu ein Viertel der Strafgefangenen aufgrund einer Verurteilung wegen „Asozialität“ in Haft. Hinter dieser Zahl stehen Menschen und Lebensgeschichten, die bis heute nachwirken.

Die Ausstellung macht mithilfe von historischen Dokumenten, Fotos und Zeitzeugeninterviews sichtbar, wie Ausgrenzung, staatliche Kontrolle und Kriminalisierung funktionierten und zeigt die Folgen der Stigmatisierung für die Betroffenen.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung sprachen Heide Schinowsky, Evelyn Zupke, SED-Opferbeauftragte des Deutschen Bundestages, Susanne Kschenka, stellvertretende Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, sowie Dr. Sebastian Richter vom Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder).

Mehr zur Ausstellung unter: https://erziehung-durch-arbeit.de/startseite

Asozial. Ein kurzes Wort. Sieben Buchstaben. Ein Wort, das einen aus der Gesellschaft ausstößt. Wer als „asozial“ bezeichnet wird, dem wird nicht nur vorgeworfen, etwas Falsches getan...

Veranstaltungstipp: Morgen (30.9.) bei uns im Menschenrechtszentrum Cottbus: "Ich bin mir selber fremd geworden". Theate...
29/09/2026

Veranstaltungstipp: Morgen (30.9.) bei uns im Menschenrechtszentrum Cottbus: "Ich bin mir selber fremd geworden". Theater, Konzert, Ausstellung und Zeitzeugingespräch zum Frauengefängnis Hoheneck. Tickets gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse. Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn 18:30 Uhr.

Gedichte, die Frauen während ihrer Haft im DDR-Frauengefängnis Hoheneck geschrieben haben, werden in Cottbus zu Musik. Am 30. September bringt „Ich bin mir selber fremd geworden“ ihre Erinnerungen ins Menschenrechtszentrum.

《Lausitzer Markenmoment – sichtbar gemacht von Radio Cottbus》

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13. Oktober 2026, 15 bis 17 Uhr | Woche des Sehens: Geschichte mit allen Sinnen | Aktionsstand in der Gedenkstätte Zucht...
29/09/2026

13. Oktober 2026, 15 bis 17 Uhr | Woche des Sehens: Geschichte mit allen Sinnen | Aktionsstand in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus

Wie kann Geschichte erfahrbar werden, wenn Sehen nicht im Mittelpunkt steht?

Im Rahmen der bundesweiten Woche des Sehens lädt die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus am Dienstag, den 13. Oktober von 15 bis 17 Uhr dazu ein, die Geschichte des ehemaligen Haftortes ganz bewusst mit allen Sinnen zu entdecken. Gleichzeitig möchte das Menschenrechtszentrum für die Herausforderungen und Bedürfnisse von Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit sensibilisieren.

So können Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr an einem Aktionsstand Objekte aus der Haftzeit der DDR ertasten, kleine Rätsel lösen und mittels spezieller Simulationsbrillen verschiedene Augenkrankheiten und ihre Auswirkungen auf das Sehen nachempfinden.

Die Gelände-Rallye „Spurensuche mit allen Sinnen“ lädt zur selbstständigen Erkundung der Gedenkstätte ein. Kann man Geschichte riechen? Und wie fühlen sich eigentlich Gitterstäbe an? An zahlreichen Medienstationen in den Ausstellungen können Besucherinnen und Besucher zudem Erinnerungsberichten ehemaliger Inhaftierter lauschen.

Die Veranstaltung verbindet historische Erinnerung mit einem Blick auf Menschenrechte und aktuelle Herausforderungen rund um die Themen Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe an Kultur, Geschichte und Alltag. Sie richtet sich dabei ausdrücklich auch an sehende Besucherinnen und Besucher und möchte für die Perspektiven von Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit sensibilisieren.

Kommen Sie vorbei, probieren Sie aus, informieren Sie sich und entdecken Sie die Gedenkstätte mit allen Sinnen! Für blinde Gäste empfehlen wir zur Erkundung des weitläufigen und unebenen Geländes eine Begleitperson.

Der Eintritt ist ab 15 Uhr frei.

Ort:
Menschenrechtszentrum Cottbus e. V. /
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Über 460 Gäste, viele Gespräche und bewegende Momente – Rückblick auf den Tag des offenen DenkmalsAm 13. September öffne...
28/09/2026

Über 460 Gäste, viele Gespräche und bewegende Momente – Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals

Am 13. September öffnete das Menschenrechtszentrum Cottbus – Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus seine Türen zum Tag des offenen Denkmals. Über 460 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, das historische Gelände zu erkunden, an Führungen und Zeitzeugengesprächen teilzunehmen und unsere vielfältigen Angebote zu entdecken.

Besonders groß war das Interesse an den Führungen und Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Dabei ging es nicht nur um die Erfahrungen während der Haft, sondern vor allem auch um die Zeit danach und das Leben ehemaliger politischer Gefangener. Aufgrund der großen Nachfrage wurden spontan zusätzliche Geländerundgänge angeboten. Allein an der Führung um 13 Uhr nahmen schätzungsweise rund 180 Personen teil.

Neben den Führungen gab es viel zu entdecken und auszuprobieren: Es wurde gerätselt, gespielt und gemalt, dazu gab es Kuchen, einen Gratisbücherbasar und Filmvorführungen. Auch die Bürgerberatung des Bundesarchivs/Stasi-Unterlagen-Archivs zu den Möglichkeiten der Einsicht in Stasi-Unterlagen wurde von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern genutzt.

Der Tag war zugleich der letzte Ausstellungstag von „Leben nach Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ in Cottbus. Die Sonderausstellung ist seit dem 19. September 2026 in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam zu sehen und bleibt dort bis zum 6. Juni 2027.

Wir blicken auf einen besonderen Tag mit vielen interessanten Gesprächen, persönlichen Begegnungen und bewegenden Momenten zurück. Die große Resonanz hat uns sehr gefreut und wir nehmen zahlreiche Anregungen und Ideen für neue Projekte und Angebote mit.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

🗓️Schon jetzt vormerken: 12. September 2027!

📸 Ein paar Eindrücke von diesem besonderen Tag haben wir für euch zusammengestellt.

Geschichte erleben, Kultur entdecken und ins Gespräch kommen. Das Theaterstück „Inside Stasi“ können wir wärmstens empfe...
23/09/2026

Geschichte erleben, Kultur entdecken und ins Gespräch kommen. Das Theaterstück „Inside Stasi“ können wir wärmstens empfehlen. Es war bereits bei uns in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus zu Gast. Der Besuch lohnt sich!

Wer Geschichte und Theater gerne miteinander verbindet, darf sich außerdem auf den 30. September freuen: Dann geht es bei uns in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus weiter mit einem spannenden Mix aus Theaterprojekt, Konzert, Ausstellung und Zeitzeuginnengespräch zum Frauenzuchthaus Hoheneck. Tickets für "Ich bin mir selber fremd geworden" gibt es an der Abendkasse und im Vorverkauf.

Wir gastieren am 24. und 25.9.2026 in !

Ort: Marie 23 / Marienstraße 23 / Cottbus

Ab 19 Uhr! Wir freuen uns auf Euch!


Nach der erfolgreichen Präsentation der gemeinsam mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße entwickelten Ausstellung in...
21/09/2026

Nach der erfolgreichen Präsentation der gemeinsam mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße entwickelten Ausstellung in Cottbus ist die Sonderausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten" nun bis zum 6. Juni 2027 in Potsdam zu ehen. Letzten Freitag fand die Eröffnung statt. Vielen Dank an alle Beteiligten für die anregenden Gespräche! Das Ausstellungsprojekt wurde durch die LAkD gefördert. Der Besuch lohnt sich!

21/09/2026

30.9.2026: Menschenrechtszentrum Cottbus

Eine außergewöhnliche Verbindung aus zeitgenössischer Musik, Choreografie und Licht setzt sich künstlerisch mit der politischen Verfolgung in der DDR auseinander. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten und Stimmen der Frauen, die im Frauenzuchthaus Hoheneck inhaftiert waren.

Am 30. September 2026 um 18:30 Uhr laden wir zur öffentlichen Performance mit anschließendem Zeitzeuginnengespräch mit Konstanze Helber ins Cottbus ein.

Begleitend ist die Fotoausstellung „Die Frauen von Hoheneck. Fotografien von Dirk Vogel“ zu sehen.

📍 Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
📅 30.09.2026
🕡 18:30 Uhr

Tickets zu finden über den Link in der Neue Kammer Bio.
neuekammeratzundschandehagel

ihrig







Gefördert durch:
Kulturamt Leipzig
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
Kuturstiftung des Freistaates Sachsen

In Kooperation mit:
Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/SED-Diktatur e.V.
Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.

30. September 2026, 18:30 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) | Ausstellungseröffnung "Die Frauen von Hoheneck. Fotografien von D...
16/09/2026

30. September 2026, 18:30 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) | Ausstellungseröffnung "Die Frauen von Hoheneck. Fotografien von Dirk Vogel“ mit performativem Konzert und Zeitzeuginnengespräch im Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.

Das Frauengefängnis Hoheneck ist ein Sinnbild politischer Verfolgung in der DDR: mit drakonischen, menschenrechtswidrigen Strafmaßnahmen, unwürdigen Haftbedingungen und Zwangsarbeit versuchte der DDR-Machtapparat in vielen tausend Fällen, politische Gegnerinnen zu brechen. Eine außergewöhnliche Performance aus zeitgenössischer Musik, Choreografie und Licht, konzipiert vom MusikTheater-Kollektiv Schatz & Schande und dem Ensemble Neue Kammer, sucht die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen.

Besucherinnen und Besucher sind herzlich zur öffentlichen Theaterperformance mit Zeitzeuginnengespräch am Mittwoch, den 30. September 2026, um 18:30 Uhr in die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (Bautzener Straße 140, 03050 Cottbus) eingeladen.

Mit dabei Konstanze Helber. Sie war von 1977 bis 1979 wegen "versuchter Republikflucht" im Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert.

Mit der Performance wird zugleich die Fotoausstellung "Die Frauen von Hoheneck. Fotografien von Dirk Vogel" im 1. OG des Hauptgebäudes eröffnet. Sie kann dort bis zum 13. Dezember während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus besichtigt werden.

Kartenverkauf und Preise:
Die Karten kosten an der Abendkasse 15€, ermäßigt 9€*. Ticketreservierungen unter [email protected] oder der Telefonnummer +49 (0) 355 290 133 - 0. Die Karten können am Veranstaltungstag ab 17:30 Uhr abgeholt werden.
* Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Rentnerinnen und Rentner sowie Sozialhilfeempfängerinnen und -fänger.

TIPP: Schulen können die Veranstaltung zudem am 1. Oktober um 10:30 Uhr kostenlos besuchen (begrenzte Plätze, Reservierung erforderlich unter [email protected]).

Nächste Termine:
3. / 4. / 5.10.26 - ZiMMT Leipzig

Die Veranstaltungen in Leipzig und Cottbus werden realisiert mit Mittel der:
- Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
- Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
- Stadt Leipzig, Kulturamt
- Stiftung Orte der Deutschen Demokratiegeschichte
- Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) (angefragt)

Die vom Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen in der SBZ/SED-Diktatur e. V. herausgegebene Fotoausstellung wurde gefördert durch die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie unterstützt von der Co.Rising GmbH.

Links:
- Schatz und Schande: https://schatzundschande.de/
- Neue Kammer: https://www.neuekammer.de/
- Trailer bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=COqI1Zqgdto
- https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/post-veranstaltungskalender/beitrag.php?permalink=ich-bin-mir-selber-fremd-geworden

13. und 29. September 2026 | Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?"Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfu...
13/09/2026

13. und 29. September 2026 |
Bürgerberatung "Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen?"

Das Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder) bietet am 13. September von 13 bis 18 Uhr und am 29. September 2026 von 11:00 bis 17:00 Uhr eine Bürgerberatung zum Thema Stasi-Akteneinsicht in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus an. Im Rahmen der Veranstaltung können Sie auch Anträge stellen. Mitarbeitende des Stasi-Unterlagen-Archivs beantworten unter anderem Fragen zu den Themen

- Antragstellung (einschließlich Wiederholungsanträge)
- Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)
- Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen
- Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
- Anträge für Forschung und Medien

Für Interessierte liegen Bildungsmaterialien und Dokumentenhefte bereit. Bitte bringen Sie für die Antragsstellung ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung mit.

Ort:
Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus

Wann:
Sonntag, 13. September 2026, 13:00 - 18:00 Uhr
Dienstag, 29. September 2026, 11:00 - 16:00 Uhr

Die Teilnahme an den Angeboten des Stasi-Unterlagen-Archivs Frankfurt (Oder) ist kostenlos.

Veranstalter:
Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)

Adresse

Bautzener Str. 140
Cottbus
03050

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 13:00 - 18:00
Sonntag 13:00 - 18:00

Telefon

+493552901330

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