18/06/2026
30. Juni, 18:00-19:30 II Vortrag von Sascha Förster: Drag, Ballroom, Camp: Queere Darstellende Kultur im Museum
Seit 2021 entwickelt sich das TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf ( ) zu einem Begegnungsort einer vielfältigen Stadtgesellschaft mit Darstellender Kultur weiter. Zum Aufgabengebiet des Museums zählt daher nicht mehr nur das institutionalisierte Kunsttheater, sondern hierzu zählen ebenso Kulturen, die sich über performative Verfahren ausdrücken. Ein Fokus in dieser Erweiterung des Blicks liegt auf der queeren Communities Düsseldorfs, mit denen das TMD Allianzen eingegangen ist. Dazu zählen Drag-Performer*innen mit Migrationserfahrung und Ballroom-Performer*innen, die im Hofgartenhaus trainieren oder eigene Projekte umsetzen. Queerness wird also bewusst intersektional gedacht. In der Veranstaltungsreihe „Pink Palace“ programmiert das TMD zudem eigene Abende, die Verbindungen zwischen den Communities und den Inhalten der Ausstellungen betonen. Das Museum zu queeren, wirft nicht nur den Blick nach vorne, sondern ebenso zurück. Denn die Mitbegründerin des Schauspielhauses Düsseldorf, Louise Dumont, war offen bisexuell. Das Archiv dieses Schauspielhauses bildet das Fundament des TMD. Der Vortrag stellt Projekte und Perspektiven vor und sortiert die Beobachtungen im Sinne einer diversitätssensiblen kuratorischen Arbeit.
Sascha Förster ( ) leitet seit 2021 das TMD Theatermuseum Hofgartenhaus Düsseldorf und Dumont-Lindemann-Archiv. Zuvor hat er von 2012 bis 2021 an der Universität zu Köln sein Promotionsprojekt „Zeitgeist und die Szenen der Imagination“ als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Theaterwissenschaftlichen Sammlung und am Institut für Medienkultur und Theater abgeschlossen. In Köln hat er unter anderem die internationale Sommer Schule koordiniert und Ausstellungen am MAKK mitkuratiert. In Berlin hat er an der Freien Universität Berlin von 2005 bis 2011 Theaterwissenschaft studiert und als studentische Hilfskraft an den Theaterhistorischen Sammlungen der FU gearbeitet.
Bildcredits: © Eva Berten, Pink Palace Mini Ball 2023
17/06/2026
24. Juni, 16:00-17:30 II Gastvortrag Lukas Sonnemann (Osnabrück): dis/play: Zwischen-bildliche Erfahrungen und ästhetische Situierungen im Medium Ausstellung
Ausstellungen sind mehr als bloße Präsentationen von Kunst. Sie bilden komplexe Erfahrungsräume, in denen sich ästhetische, hermeneutische, leibliche und affektive Erfahrungsweisen kreuzen und sie übersteigen eine bloße Präsenz, weil sie in historische, kulturelle und institutionelle Dispositive eingelassen sind. Ebenso wenig lassen sie sich auf bloße Ansammlungen von Objekten reduzieren, denn durch die kuratorische Inszenierung werden sowohl Übergänge zwischen Bildern angebahnt als auch Assoziationen zu abwesenden Bildern evoziert (vgl. Sabisch/Zahn 2018; Pazzini 2015). Sie bilden somit mehr als ein kohärentes Ganzes und sind als „Konstellationen“ (Prinz 2021) mehr als die Summe ihrer Teile.
Obwohl Ausstellungen die zentrale Infrastruktur des aktuellen Kunstbetriebs bilden, liegen bislang nur wenige Arbeiten vor, die sich den Prozessen und Dynamiken von Ausstellungserfahrungen widmen und diese theoretisch und empirisch reflektieren. Gerade für die kunstpädagogische Praxis und Theorie sind Ausstellungen nach dem „Curatorial Turn“ (Meyer 2014) sowohl als Gegenstand als auch als kunstpädagogisches Paradigma von zentralem Interesse.
Ausgehend von seinem (auto-)ethnografischen Dissertationsprojekt zeigt Lukas Sonnemann Einblicke in die komplexe prozessuale Struktur und Dynamik von Ausstellungserfahrung. Dort stellt er dar, wie sich (ästhetische) Erfahrungen in Ausstellungen als probende Antwortversuche zeitigen und wissenschaftlich rekonstruieren lassen. Dabei unterstreicht er die situative Verankerung dieser Erfahrungsweisen, die sowohl die expositorischen Infrastrukturen und displays, als auch die räumliche Situierung und subjektive Perspektivierung miteinschließt. Über seine Arbeit hinausweisend entwickelt er hieran anschließend Impulse für ein in grundlegender Weise situiertes Verständnis ästhetischer Bildungsprozesse.
Bildcredits: Akinori Tao (2020), Ausstellungsansicht „Das bleibt unter uns.“ Muhry, Hamburg. Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers.
15/06/2026
12. Juni, 15:45-19:00 II Hands on- mit Schere, Kleber, Stift Schönheitsnormen umarbeiten!
Suchst du einen Raum mit entspannter Atmosphäre, um gemeinsam kreativ zu werden? Hast du Lust, zusammen mit anderen Schönheits- und Körpernormen abzulegen, zu überarbeiten und neu zusammenzukleben? Du möchtest deine Erfahrungen mit Menschen teilen und gleichzeitig Visionen einer nicht-behindertenfeindlichen Gesellschaft auf dem Papier verwirklichen? Dann gestalte gemeinsam mit uns ein Zine!
Mehr Informationen zum Ablauf und zur Barrierefreiheit findest du auf unserer Webseite.
https://sos-referat.uni-koeln.de/bring-back-disability-studies (Link in Bio)
Von Katja Lell (LbA, Dep. Kunst und Musik), Burak Şengüler (Wiss. Mitarbeiter, Dep. Kunst und Musik), Fachschaft Ästhetische Erziehung und Studierende ohne Schranken
Bildcredits: Katja Lell & Gökçe Ergör
12/06/2026
23. Juni, 18:00 -19:30 II Vortrag von Dagmar Hoffmann: Austricksen, Zurücksetzen, Weitergucken: Von KI-Imaginationen zu Kompetenzen im Alltag
Die rasante Verbreitung generativer KI und algorithmenbasierter Medien erfordert neue Kompetenzen. Vorgestellt werden Ergebnisse qualitativer und quantitativer Studien aus dem Verbundprojekt „Digitales Deutschland“, die KI-bezogene Vorstellungen, vorhandene und gewünschte Kompetenzen sowie Alltagspraktiken und Bewertungen untersucht haben. Gezeigt wird, wie bedeutsam KI-Imaginationen jeweils bei der Aushandlung digitaler Kompetenzen und der Reflexion eigener Fähigkeiten sind. Der Vortrag beleuchtet, wie KI im Alltag wahrgenommen wird und welchen Einfluss sie auf die alltägliche Lebensführung hat. Die Umgangsstrategien der Nutzer:innen reichen von Resignation und Pragmatismus bis hin zu Zufriedenheit und kreativer Aneignung.
Dagmar Hoffmann ist Soziologin und Professorin für Medien und Kommunikation/Gender Media Studies am Medienwissenschaftlichen Seminar der Universität Siegen. Sie beschäftigt sich im Rahmen des SFB „Medien der Kooperation“ aktuell mit der Domestizierung von Smart-Home-Technologien. Von 2018 bis 2025 war sie – zuletzt zusammen mit Dr. Laura Sūna – kooperativ im Verbundprojekt „Digitales Deutschland“ (Leitung: JFF München) für die Forschung am Standort Siegen zuständig.
Bildcredits: © 2024 Katrin Staudt | KaWa Photography
12/06/2026
18. Juni, 16:00-17:30 II Prof. Andreas Lehmann-Wermser & Hannah Breul: Digitalkompetenzen im Musikunterricht erwerben
Zwischen Forschung, Schule und Technologie: Lehr-Lern-Arrangements zur Förderung von Digitalkompetenzen im Musikunterricht
Digitalisierungsbezogene und fachliche Kompetenzen zu fördern gilt als allgemein anerkanntes und vielfach postuliertes Unterrichtsziel. Unter der Maßgabe, dass der Erwerb digitalisierungsbezogener Kompetenzen eine Querschnittsaufgabe darstellt, und jenseits der Frage, wie genau diese Kompetenzen definiert werden (und ob ggf. Arbeitsdefinitionen sinnvoll sein können), bleibt die Frage, wie entsprechende Lehr-Lern-Arrangements gestaltet sein können.
Das Projekt MuDiKo setzt hier an und verfolgt das Ziel, gemeinsam mit Lehrkräften auf der Grundalge der DBR-Methodologie solche Arrangements für den Musikunterricht zu entwickeln, zu erproben und zu optimieren.
Das Vorhaben, auf Grundlage eines KI-basierten Feedbacks innerhalb der an Bremer Schulen eingeführten Lernplattform Unterrichtsmodule zu entwickeln, die den genannten Lernbereichen förderlich sind, erweist sich dabei als anspruchsvoll. Herausforderungen zeigen sich sowohl im forschungspraktischen Bereich der Kooperation als auch im Bereich der Informationstechnologie. Über beide Felder wird im Vortrag eingegangen.
Hannah-Lynn Breul ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib research). Betreut von dessen Leiter Prof. Andreas Breiter promoviert sie im Rahmen des vom BMFRT geförderten Projektes MuDiKo zu den Auswirkungen digitaler Medien und automatisierten Feedbacks auf musikalische Lernprozesse. Zuvor studierte sie Musikpädagogik und Mathematik für das Lehramt an Gymnasien und Oberschulen im Bachelor und Master an der Universität Bremen.
Dr. Andreas Lehmann-Wermser ist pensionierter Hochschullehrer und als Senior Researcher am ifib angestellt. Er war an verschiedenen Drittmittelprojekten zur Kompetenzmodellierung und zum Lernen mit digitalen Medien beteiligt.
Bildcredits: Marcia Haas
11/06/2026
17. Juni, 18:00-19:30 II BRING A PIECE! Inspiration im Alltag – wie entstehen Ideen für den Unterricht?
Woran entzünden sich Ideen für den Kunstunterricht?
Wovon werde ich im Alltag getroffen?
Wie entsteht aus einem flüchtigen Impuls eine konkrete Unterrichtsidee?
Kunstlehrer*innen haben eine ‚Deformation professionelle‘, sie sehen überall Anregungen und Ideen für ihren Kunstunterricht – Schaufenster, Bilderbücher, Ausstellungen, ein gefundenes Material, ein TikTok-Video, alles kann zum Ausgangspunkt für eine Unterrichtsidee werden. Wir wollen die Momente der Inspiration erkunden und darüber ins Gespräch kommen, wie innovativer Kunstunterricht entsteht.
Kunstlehrende aus verschiedenen Kontexten bringen – ganz im Sinne von BRING A PIECE! – analoges/digitales Anschauungsmaterial, das den Ausgangspunkt zum Erzählen der eigenen Erfahrung und für den Austausch bildet.
Bildcredits: Anne Damerau
11/06/2026
24. Juni, 18:00-19:30 II Vortrag von Edda Michaela Bergsträßer: Ausdrücklich Kunst – Möglichkeiten der Sprachförderung im Kunstunterricht
Kunstunterricht ist so viel mehr als bloßes künstlerisches Schaffen. Er bietet Ausdrucksmöglichkeiten jenseits der Worte. Gibt Bilder, wo Begriffe fehlen. Außerdem werden -quasi en passant – Fertigkeiten geübt, die Voraussetzung für den Erwerb von Sprache sind. All diesen Schätzen wird in der kunstpädagogischen Literatur und Praxis in der Regel wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
In diesem Saloon möchte ich ein wenig Licht in diese dunkle Nische bringen und euch mit auf eine Reise des Entdeckens nehmen. Nach einem kurzen theoretischen Input werde ich anhand von Beispielen aus meiner Unterrichtspraxis aufzeigen, in welcher Weise ich Kunst und umfassende Förderung miteinander verbinde. Gleichzeitig lade ich ein, selbst kreativ tätig zu werden und eigene Förderschätze zu bergen.
Edda Michaela Bergsträßer ist Diplom-Sprachheilpädagogin und Förderschullehrerin für Kinder mit dem Förderschwerpunkt Sprache. Sie unterrichtet seit über 20 Jahren Kunst an Förderschulen für Sprache, sowohl in der Primarstufe als auch in der Sekundarstufe I. Von Beginn an interessierte und faszinierte sie neben der ästhetischen Praxis dabei auch ganz besonders das immense Förderpotential für Kinder und Jugendliche mit Sprachentwicklungsverzögerungen, das in dieser Weise nur im künstlerischen Schaffen steckt. Bereits in ihrer Diplom-Arbeit wie auch in beiden Staatsexamina hat sie sich mit diesem – in der Fachliteratur wenig präsenten Aspekt – des Kunstunterrichts intensiv auseinandergesetzt.
2024 gewann sie mit ihrer Klasse den Kreativwettbewerb der KVB „Schulen gestalten einen Bus“. Seitdem fährt ein von ihren Schüler:innen gestalteter Bus durch das Kölner Stadtgebiet.
Bildcredits: Edda Michaela Bergsträßer
09/06/2026
16. Juni, 18:00-19:30 II Vortrag von Katja Burtniak: Lernen mit ChatGPT im Studium: Potenziale, Risiken und Empfehlungen
Seit seiner Einführung im November 2022 hat sich ChatGPT rasch zu einem der führenden KI-Chatbots entwickelt. Bereits zwei Monate nach seiner Veröffentlichung erreichte die Anwendung über 100 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen und wuchs damit schneller als TikTok und Instagram. Besonders unter Studierenden ist ChatGPT weit verbreitet und wird unter anderem zur Unterstützung beim Schreiben, zur Erklärung komplexer Inhalte oder zur Prüfungsvorbereitung genutzt. Gleichzeitig werden neben den Chancen auch mögliche Risiken diskutiert, etwa im Hinblick auf Lernprozesse, kritisches Denken oder akademische Integrität.
Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Einsatz von ChatGPT im Studium auf Grundlage eines Meta-Reviews von Review-Studien aus den ersten Jahren der generativen KI-Entwicklung und stellt zentrale Potenziale, Herausforderungen sowie Empfehlungen für Forschung und Praxis in der Hochschulbildung vor.
Kateryna Burtniak arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Sozial- und Medienpsychologie an der Universität zu Köln. Sie forscht zur Wirkung von Medien im Kontext KI und Social Media.
Bildcredit: © Pexels
29/05/2026
2. Juli, 18:00- 19-:30 II DKM Keynote von Prof. Dr. Natasha A. Kelly: Decolonial Futures: Rethinking Africa, Music, Art, and Academic Practices
Der Vortrag „Decolonial Futures: Rethinking Africa, Music, Art, and Academic Practices“ fragt danach, wie Museen, Sammlungen und akademische Wissenspraktiken neu gedacht werden können, wenn afrikanische Kunst und Musik nicht länger in eurozentrische Kategorien eingeordnet, sondern als eigenständige Wissenssysteme ernst genommen werden. Ausgehend vom Iwalewahaus der Universität Bayreuth und seiner Gründungsidee, Kunst und Musik nicht als exotische Objekte, sondern in ihrer „Iwa“, nämlich ihrem Charakter sowie ihrer epistemischen und sozialen Bedeutung zu verstehen, entwickelt der Vortrag eine dekoloniale Perspektive auf Sammlung, Interpretation und institutionelle Verantwortung.
Prof. Dr. Natasha A. Kelly ist Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin, Autorin und Herausgeberin, Kuratorin und multimediale Künstlerin. Sie lehrte und forschte an zahlreichen nationalen und internationalen Hochschulen und war von 2023 bis 2025 Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden weltweit präsentiert u.a. auf der 10. Berlin Biennale, in der Carnegie Hall New York sowie am Goethe-Theater Salvador de Bahia, Brasilien. Ihre Publikationen verbinden kreative und wissenschaftliche Ansätze zu Schwarzen Ontologien, Epistemologie und Methodologien und spannen dabei einen Bogen von Schwarzen feministischen bis hin zu afrofuturistischen Perspektiven. Seit Oktober 2025 ist sie Professorin für Global African Arts und wissenschaftliche Leiterin des Iwalewahauses an der Universität Bayreuth.
Bildcredits: Iwalewahauses in Bayreuth (Photo: Natasha A. Kelly)
28/05/2026
10. Juni, 18:00-19.30 II Vortrag von Mira Thomsen: Ghost in the Shell – Custom Generative Pre-Trained Transformer (GPT) als performative Persona in der ästhetischen Praxis.
In diesem Workshop stellen wir uns die Frage, was geschieht, wenn KI als interaktive Kunstfigur inszeniert wird, die Rollen, Narrative und Codes von beispielsweise Hip-Hop-, Otaku- oder Influencer-Ästhetiken in Bewegung setzt und über Sprache sowie performative Agency auf das Gegenüber wirkt. Identität erscheint hier als gestaltbar, lesbar und medial vermittelbar. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für die ästhetische Praxis? Dies diskutieren wir anhand eines schulischen Beispielprojekts, dessen technische Voraussetzungen erläutert und anhand einer Gestaltungsanleitung für eigene Chatbot-Charaktere nachvollziehbar gemacht werden.*
Mira Thomsen studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste. In ihren künstlerischen Arbeiten entstehen visuelle Räume, in denen künstliche und organische Formen aufeinandertreffen – als Dioramen oder rekonstruierte Umgebungen, die sich zwischen Fundstück und Holodeck bewegen. Im Master of Public Policy erforschte sie den Einsatz von Kunst in zivilgesellschaftlichen Handlungsräumen. Seit 2022 berät sie als Referentin für Bildung in der digitalen Welt das Oberstufen-Kolleg Bielefeld. Zuvor baute sie in Berlin eine Oberstufe mit auf, unterrichtete Kunst und arbeitete später als Kulturagentin in NRW.
*Hinweis: Anwendungen werden mit poe.com erläutert – eigener Account ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Bildcredits: Mira Thomsen