23/08/2020
dieTrainertage in diesem Jahr als „Retreat“
Das Jahr 2020 startete mit meinem alljährlichen, achtwöchigen Mini-Sabbatical. Wie jedes Mal nahm ich mir die Zeit zum Reflektieren, Hinterfragen, Träumen, Erholen, Kontemplieren, Planen und um mich (kulturell) inspirieren zu lassen.
Dabei schaue ich mir sowohl alle einzelnen Lebensbereiche, Rollen und Verantwortlichkeiten, als auch die Gesamtbalance an. Mit entsprechenden Klarheiten und konkreten Determinationen gehe ich im Anschluss in das neue Jahr.
Die unerwartete und weitere „Ruhe“ im April und Mai bewirkte eine noch tiefere Reflektion und damit ein kraftvolles Hinterfragen:
„Was für eine Zukunft wünsche ich mir eigentlich wirklich wirklich?“
Plötzlich habe ich gemerkt, dass ich:
1. im Laufe der letzten Jahre zwar eine gute Balance zwischen den einzelnen Lebensbereichen bewirkt habe.
2. jedoch nie „mein System“ auf die Probe gestellt habe, ob es in eine Richtung geht, die ich wirklich wirklich will.
Also habe ich versucht mich zu trauen, eine wirklich gewollte Zukunft zu träumen.
Ich wollte die Energie dieser Zukunft und dessen Elemente in meinem Körper spüren. Ich wollte diesen potentiell anziehenden Magneten verstehen und differenzieren, welche der Träume konkrete Zukünfte sind und welche der Träume eher symbolisch für ein Bedürfnis „dahinter“ stehen.
Die gleiche Fragestellung habe ich auch für meine Profession im Kontext von „Trainings und Weiterbildung“ angewandt. Was will ich wirklich wirklich bewirken? Wozu? Wie? Wie oft? Wo? Mit wem? Wie will ich mich dabei fühlen?
Parallel habe ich versucht, der Zukunft schon ein paar bestehende, konkrete Elemente zuzuordnen, die zu folgender Fragestellung führten:
Wie sieht mein „prototypisch“ realistisch-schönster Tag aus?
Die Zwischen-Erkenntnisse aus diesem noch nicht abgeschlossenen Prozess waren tief, kraftvoll, schmerzhaft, hoffnungsvoll, Klarheiten schenkend und euphorisierend. Denn ich habe gemerkt, dass das bisherige Leben so eine Zukunft nicht bewirken kann. Selten habe ich so schöne und wahrhaftige Bauchschmerzen gehabt.
Abgesehen von der Fortsetzung dieser Reflektionen steht im nächsten Schritt an, mit welchem „Lieblingsplan“ ich diese Zukunft und diesen prototypischen Zukunftstag „wahr machen“ bzw. herbeiführen möchte. Ich betone dabei den Anspruch an den „Lieblingsplan“, denn die die Umsetzung und die Arbeit im Jetzt soll sich bereits nach ein bisschen erträumter Zukunft anfühlen. Der Weg als subtiles Ziel. Ohne Stress oder Druck.
Und jetzt?
Dieser Prozess braucht Verbündete. Denn er ist kraftvoller und klarer mit Austausch, Perspektivenwechsel, Kreativität, Ideen und Inspiration.
Daraus ergab sich die Intuition, dass dieTrainertage in diesem Jahr genau diesen „Space“ zur Verfügung stellen wollen.
Ich würde diesem Space gerne folgende Merkmale geben:
Eine Atmosphäre, die sich jedes Jahr aufs neue gezeigt hat:
Offenheit, Neugier, Respekt, Vertrauen
Kein Catering:
Wir organisieren uns selbst, was das Essen angeht.
Keine starre Agenda:
Wir arbeiten mit dem, was gerade in uns lebendig ist. Hierfür haben wir zwischendurch Check-Ins und schauen, was wir individuell und als Gruppe im nächsten Schritt brauchen.
Keine offizielle Moderation:
Wir halten den Raum gemeinsam und leben kollektive Intelligenz.
Aufgrund dieser Merkmale werden dieTrainertage eher einen Retreat-Charakter bekommen.
Außerdem geht diese Einladung ausschließlich an Alumni der bisherigen Trainertage und an die Facebook-Page raus.
Kosten
Bei weniger als 10 Teilnehmenden findet das Retreat bei mir zu Hause statt. Ich hätte 5 Schlafplätze.
Es gibt kein Catering, die Kosten für das Essen ergeben sich durch unsere eigene Organisation.
Entsprechend gibt es keine offiziellen Kosten.
Einen Preis definiere ich für den Prozess nicht. Wenn du viel bekommen hast und etwas zurückgeben möchtest, dann selbstverständlich gerne. Allerdings gibt es keinerlei Erwartungen inklusive bedingungslosen, 100%igen inneren Frieden.
Anmeldung
Anmeldung völlig inoffiziell und unkompliziert:
Über Webseite (nicht irritieren lassen, habe entsprechende, automatische Anmeldungstexte und -bestätigugen nicht aktualisiert):
www.dieTrainertage.de
Email:
[email protected]
Anruf/SMS/Whatsapp/Telegram/Signal:
0173/4908427
Organisatorische Fakten
2. September 2020, Mittwoch, 18 Uhr:
Einladung zu mir nach Hause zum gemeinsamen Einstimmen
3. und 4. September 2020, Donnerstag und Freitag:
Das Retreat
Fragen, die mir im Laufe des Prozesses begegnet sind und die womöglich beim Retreat für dich ebenfalls auftauchen könnten:
Was habe ich da eigentlich für ein System aufgespannt?
Was sind eigentlich die Bestandteile dieses Systems?
Warum habe ich das so aufgespannt?
Was macht dieses System bzw. Feld mit mir?
Was macht dieses Feld mit anderen?
Wie wäre es, wenn das Feld so weiterginge? Wo käme ich an?
Welche Rolle spiele ich in meinem Feld, welche Rolle möchte ich spielen.
Welcher Anteil in mir spricht gerade dabei?
Was will ich wirklich wirklich. Im Leben. In meinem Wirken bzw. in meiner Selbständigkeit?
Und dann die Puzzle-Teile und Antreiber anschauen und experimentieren, träumen, reflektieren, nächste Schritte ableiten etc.
Ich freue mich für dich, wenn die entsprechenden Fragestellungen bei dir anstehen und du dich ihnen widmest.
Ich freue mich für uns, wenn wir beim Retreat zu den Fragestellungen gemeinsam forschen.
Ich freue mich für mich, wenn wir uns diesmal oder bei der nächsten Gelegenheit wiedersehen.
In (Vor)Freude,
Ümit