Gefährten: Traumainstitut

Gefährten: Traumainstitut

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Gefährten. Eine Verbindung. Und vor allem ein Ort. Nicht, um etwas zu werden. Sondern um sich nicht mehr verlassen zu müssen.

- Dariusz

INSTITUT FÜR HUMANISTISCHE PSYCHOTHERAPIE

WIR SIND GETRAGEN VOM HUMANISTISCHEN WELTBILD IN DEM WERTSCHÄTZUNG, EMPATHIE UND ECHTHEIT DIE WICHTIGSTEN FAKTOREN IN DER (THERAPEUTISCHEN) BEZIEHUNG SIND- NICHT ALS KONZEPT SONDERN ALS INNERE HALTUNG. UNS INSPIRIEREN UND BESCHÄFTIGEN MENSCHEN UND MENSCHLICHE BEGEGNUNGEN. UM ZU BEGREIFEN, WAS SICH IN MENSCHLICHEN BEGEGNUNGEN UND BEZIEHUNGEN JEDWEDER ART Z

14/08/2026

Infoabend – Gefährten Traumatraining 2027

Trauma und Traumaheilung sind in aller Munde – und es gibt viele Wege, sich ihnen zu nähern.

Wie sieht der Weg bei Gefährten aus?

Was erwartet dich im Traumatraining, in den Vertiefungsseminaren Berührung, Beziehung und Intimität und bei den Tanzkomlizen ?

Und warum glauben wir, dass genau diese Mischung wirkt – und wie sie das tut?

An unserem kostenfreien Infoabend via Zoom stellen wir euch die Inhalte, Haltung und den Aufbau der Angebote vor.

Mit dabei sind meine beiden Assistentinnen und Teilnehmerinnen des laufenden Traumatrainings. So könnt ihr nicht nur mir Fragen stellen, sondern auch Menschen, die das Training gerade selbst erleben.

Ablauf
ca. 30 Min. Fragen & Austausch mit mir
ca. 20 Min. Erfahrungen, Fragen & Austausch mit Assistentinnen und Teilnehmerinnen

Wann:
📅 18.09.2026 | 18 Uhr

📍 Zoom
💡 kostenfrei

Du möchtest dabei sein?

Schreib einfach LINK in die Kommentare – oder melde dich per Mail, WhatsApp oder Telefon.

Wir freuen uns auf euch. 🩵🦄

Photos from Gefährten: Traumainstitut's post 08/08/2026

Was macht aus Psychotherapie traumasichere Arbeit?

Vielleicht fragst du dich, wie die Haltung von Carl Rogers seit fast hundert Jahren Menschen trägt – und warum sie in der traumasicheren Arbeit heute so wirksam ist?

„Wenn ich in guter Verfassung bin, bin ich für meinen Klienten ein Gefährte auf seiner Reise zu sich selbst.“

Es scheint, als läge in diesem Zitat schon ein wesentlicher Teil der Antwort.

Nicht führen, wohin wir glauben, dass ein Mensch gehen sollte.

Nicht wissen, was für ihn richtig ist.

Sondern jemand, der in der Begleitung den Kontakt sicher hält, lauscht und neugierig darauf ist, wie sich das Erleben des Klienten im Inneren organisiert.

Sodass:

Eine Melodie, die an Sehnsucht erinnert, hörbar wird.
Ein Blick, der sanft das Herz berührt, da sein darf.
Ein Wort, das leise Sinn entstehen lässt.
Ein Gegenüber, das bleibt –

und du heilst.

„Bleib bei dir. Du musst nichts erzwingen. Das Wesentliche darf sich entwickeln.“

So beruhigend diese Sätze klingen, wissen wir, dass es oft nicht so einfach ist wie: einatmen, ausatmen.

Menschen, die mit dem Atem arbeiten, würden vermutlich sagen, dass es einiges braucht, bis der Atem tatsächlich frei fließen und uns unterstützen kann. Denn auch er folgt zunächst den Mustern, die unser Nervensystem einst entwickelt hat, um zu überleben.

Und gleichzeitig dürfen wir uns an einer wunderbaren Triade erfreuen:

Bleib verbunden.
Streng dich nicht an.
Vertraue dem Fluss des Lebens.

Für ein traumatisiertes Nervensystem klingt das manchmal fast wie eine Reise zum Mond.

Doch wenn der Mensch bereits den Mond betreten konnte, dann kann er vielleicht irgendwann auch bei sich selbst landen.

Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass wir dafür in einer guten Zeit leben. Unser wachsendes Verständnis von Trauma und die unterschiedlichen therapeutischen Ansätze helfen immer mehr Menschen, sich selbst wieder zu spüren und sich ein Stück mehr zu vertrauen.

Sich dem Leben ein wenig mehr hinzugeben, ohne dass sofort der innere Alarm losgeht.

Mit jedem solchen Augenblick wächst unsere Fähigkeit, das Lebendige in uns willkommen zu heißen und etwas von dem Vertrauten loszulassen.

Denn das Vertraute hatte oft weniger mit Vertrauen zu tun als mit Angst.

Mit Wegen, die wir seit unserer Kindheit immer wieder gegangen sind, bis sie sich wie die einzigen anfühlten.

Vielleicht beginnt Freiheit genau dort, wo wir den Mut finden, einen neuen Schritt zu wagen.

Nein, das Leben wird dadurch nicht zu einem ewigen Urlaub in der Karibik.

Vielleicht wird es etwas viel Wertvolleres:

Es wird dein Leben.

Ein Leben, das dir antwortet, dich unterstützt und dir immer öfter erlaubt, dich zurückzulehnen und – nicht zu Gott, sondern zu dir selbst – zu sagen:

„Mein Wille geschehe.“

Und ganz kölsch dazu:

„Et kütt, wie et kütt.“

Vielleicht liegt genau darin die Kunst:

Den eigenen Willen zu entfalten und dem Leben gleichzeitig zu vertrauen. 28/07/2026

„Bleib bei dir. Du musst nichts erzwingen. Das Wesentliche darf sich entwickeln.“ So beruhigend diese Sätze klingen, wissen wir, dass es oft nicht so einfach ist wie: einatmen, ausatmen. Menschen, die mit dem Atem arbeiten, würden vermutlich sagen, dass es einiges braucht, bis der Atem tatsächlich frei fließen und uns unterstützen kann. Denn auch er folgt zunächst den Mustern, die unser Nervensystem einst entwickelt hat, um zu überleben. Und gleichzeitig dürfen wir uns an einer wunderbaren Triade erfreuen: Bleib verbunden. Streng dich nicht an. Vertraue dem Fluss des Lebens. Für ein traumatisiertes Nervensystem klingt das manchmal fast wie eine Reise zum Mond. Doch wenn der Mensch bereits den Mond betreten konnte, dann kann er vielleicht irgendwann auch bei sich selbst landen. Ich würde sogar wagen zu behaupten, dass wir dafür in einer guten Zeit leben. Unser wachsendes Verständnis von Trauma und die unterschiedlichen therapeutischen Ansätze helfen immer mehr Menschen, sich selbst wieder zu spüren und sich ein Stück mehr zu vertrauen. Sich dem Leben ein wenig mehr hinzugeben, ohne dass sofort der innere Alarm losgeht. Mit jedem solchen Augenblick wächst unsere Fähigkeit, das Lebendige in uns willkommen zu heißen und etwas von dem Vertrauten loszulassen. Denn das Vertraute hatte oft weniger mit Vertrauen zu tun als mit Angst. Mit Wegen, die wir seit unserer Kindheit immer wieder gegangen sind, bis sie sich wie die einzigen anfühlten. Vielleicht beginnt Freiheit genau dort, wo wir den Mut finden, einen neuen Schritt zu wagen. Nein, das Leben wird dadurch nicht zu einem ewigen Urlaub in der Karibik. Vielleicht wird es etwas viel Wertvolleres: Es wird dein Leben. Ein Leben, das dir antwortet, dich unterstützt und dir immer öfter erlaubt, dich zurückzulehnen und – nicht zu Gott, sondern zu dir selbst – zu sagen: „Mein Wille geschehe.“ Und ganz kölsch dazu: „Et kütt, wie et kütt.“ Vielleicht liegt genau darin die Kunst: Den eigenen Willen zu entfalten und dem Leben gleichzeitig zu vertrauen.

Photos from Gefährten: Traumainstitut's post 22/07/2026

Wenn Beziehung zum Verhängnis wird.

Manche Menschen kämpfen laut um Nähe.

Andere verschwinden lieber, bevor sie zurückgewiesen werden könnten.

Die einen wollen gesehen werden.
Die anderen hoffen, niemandem zur Last zu fallen.

So unterschiedlich diese Wege wirken, haben sie oft dieselbe Wurzel:

Die Beziehung muss gesichert werden.

Der eine Mensch sagt:

„Sieh mich.
Lass mich nicht allein.“

Der andere

„Ich störe nicht.
Ich brauche nichts.
Bitte verlass mich nicht.“

Beides ist zutiefst relational.

Beides kreist um dieselbe Frage:

„Wie muss ich sein, damit die Beziehung bestehen bleibt?“

Vielleicht liegt genau darin etwas Tröstliches.

Dass wir hinter den so unterschiedlichen Strategien dieselbe Sehnsucht entdecken.

Nicht nach Aufmerksamkeit.

Sondern nach einem Kontakt, in dem niemand mehr um Aufmerksamkeit kämpfen muss, weil Begegnung trägt und beide nährt.

Photos from Gefährten: Traumainstitut's post 30/06/2026

Traumasichere Arbeit bringt uns nicht in eine bestimmte Ausdrucksform.

Sie gibt uns die Freiheit zurück, alle Ausdrucksformen wieder bewohnen zu können.

Spannend finde ich die Vorstellung, dass Bewusstheit immer sanft aussehen muss.

Dass Tiefe langsam spricht.
Dass Präsenz leise wird.
Dass Verbindung nur in Zeitlupe entstehen kann.

Vielleicht passiert etwas Merkwürdiges, wenn wir aus einer Haltung eine Ästhetik machen.

Aus Präsenz wird Langsamkeit.
Aus Achtsamkeit eine bestimmte Stimme.
Aus Tiefe wird Ernst.

Und irgendwann wirkt Lebendigkeit fast verdächtig.

Ein lautes Lachen.
Ein klares Nein.
Ein spontaner Tanz.
Eine begeisterte Diskussion.

Zu viel.
Zu schnell.
Zu lebendig.

Als müsste Bewusstheit immer ruhig aussehen.

Als hätte Tiefe nur eine Sprache.

Als müsste Lebendigkeit zuerst gezähmt werden, bevor sie als Entwicklung gelten darf.

Dabei ist das Leben erstaunlich großzügig.

Es kennt Stille.
Und es kennt Wildheit.
Es kennt Tränen.
Und schallendes Lachen.
Es kennt den leisen Blick.
Und den ausgelassenen Tanz.

Vielleicht zeigt sich Bewusstheit nicht darin, wie langsam wir sprechen. Sondern darin, wie frei wir zwischen all diesen Ausdrucksformen werden.

Vielleicht bedeutet Entwicklung nicht, immer ruhiger zu werden. Sondern immer mehr wir selbst.

Denn Lebendigkeit braucht keine Erlaubnis. Sie braucht einen Raum, in dem sie willkommen ist.

Photos from Gefährten: Traumainstitut's post 17/06/2026

Die neue Homepage beschreibt nicht nur ein Traumatraining.

Sie beschreibt einen Weg.

Einen Weg aus Sackgassen, die mir selbst lange nicht bewusst waren, bevor ich begonnen habe, ihn zu gehen.

Es würde vermutlich lange dauern, dieses innere Abenteuer vollständig zu erzählen. Und gleichzeitig wird es erstaunlich einfach, wenn ich heute darauf schaue:

Irgendwann beginnt etwas in uns, den Weg zu kennen.

Als hätte der innere Kompass seine Richtung wiedergefunden.

Dann geht es oft weniger darum, etwas zu tun.

Sondern darum, dazubleiben.
Zu beobachten.
Zu erlauben.
Zu halten.

Manche denken jetzt vielleicht:

„Moment mal … einfach zurücklehnen und nichts tun?“

Nicht ganz.

Denn zulassen ist manchmal die größere Kunst als machen.

Meine Intention war es, die Homepage so zu gestalten, dass sie nicht nur Inhalte vermittelt.

Sondern Orientierung gibt und einen tieferen Blick darauf ermöglicht, worum es im Gefährten Traumatraining geht.

Falls du Lust hast, schau dir die Homepage an.

Und wenn du magst, hinterlasse gerne in den Kommentaren, was dich beim Lesen abgeholt hat. 🤍

Photos from Gefährten: Traumainstitut's post 21/04/2026

Mich interessieren nicht die Gezeiten.
Mich interessiert, ob dein Boot sicher ist.
Über Haltung und Beziehung im Traumakontext

Im zweiten Modul des Gefährten Traumatrainings arbeiten wir mit Haltung. Und diese Haltung hat einen Ursprung: bei Carl Rogers.

Es gibt ein Bild, das mich bis heute begleitet: Ich halte eine Taschenlampe
und beleuchte die innere Landschaft meines Gegenübers.

Absichtslos.

Nicht, um etwas zu zeigen.
Nicht, um irgendwohin zu führen.

Sondern einfach, um Licht in das zu bringen, was da ist.

Und ja – das hat etwas sehr Schönes.
Ein Vertrauen darin, dass sich etwas ordnet, wenn es gesehen wird.

Und im Training mit euch
ist noch etwas anderes sichtbar geworden:

Dass es Momente gibt,
in denen das Licht allein nicht reicht.

Momente, in denen jemand nicht nur gesehen werden will.

Sondern spüren muss:
Ich bin hier nicht allein.

Dann passiert etwas ganz Einfaches:

Wir bleiben nicht nur sitzen und beleuchten….

Wir reichen innerlich eine Hand.

Nicht, um zu retten.
Nicht, um zu ziehen.

Sondern um da zu sein
in einem schwierigen Augenblick.

Und genau da wurde etwas sehr klar:
Ich möchte niemanden,
der mit mir im Gefühlschaos untergeht.

Ich möchte Klarheit. Und ein spürbares Verstandenwerden.

Nicht die beste Freundin,
die mit mir gemeinsam ertrinkt.

Sondern jemand, der sich nicht von den Gezeiten mitreißen lässt und im Blick behält, ob mein Boot noch sicher ist.

Hier verändert sich Haltung.
Empathie bedeutet dann nicht, dass ich fühle, was du fühlst.

Sondern:

Ich sehe dich.
Ich benenne, was ich wahrnehme.
Und ich reagiere so,
dass Orientierung entsteht.

Ich bleibe bei mir
und bin gleichzeitig bei dir.

Daraus entsteht ein tragender Spiegel.

Nicht nur, um zu zeigen, was ist –
sondern damit etwas möglich wird.

Die Haltung bleibt.
Und wird wirksamer –

durch

Orientierung.
Dosierung.
Beziehung.

❤️

Photos from Gefährten: Traumainstitut's post 17/04/2026

Im zweiten Modul des Gefährten Traumatrainings arbeiten wir mit Haltung. Und diese Haltung hat einen Ursprung: bei ROGERS.

Es gibt ein Bild aus der Zeit, in der ich die personenzentrierte Gesprächspsychotherapie gelernt habe, das mich bis heute begleitet:

Ich halte eine Taschenlampe in der Hand und beleuchte die innere Landschaft des Klienten.

Absichtslos.

Nicht, um etwas zu zeigen.
Nicht, um irgendwohin zu führen.

Sondern einfach, um Licht in das zu bringen, was da ist. Fast naiv und gleichzeitig vertrauensvoll.

Rogers ging davon aus,
dass der Mensch in sich eine Selbstaktualisierungstendenz trägt –
wie jedes lebendige System.

Wenn ein Mensch sich selbst sehen kann, ohne dass wir es verfälschen, beginnt sich etwas zu ordnen.

Nicht im Kopf.
Im Erleben.

Und gleichzeitig zeigt sich:
Dieses Beleuchten allein reicht nicht immer.

Bei Trauma fehlt oft der sichere Boden.
Dann kann zu viel Licht sogar überfordernd sein.

Hier beginnt sich etwas zu verändern.

Die Haltung bleibt.
Aber sie wird präziser.

Ich halte nicht mehr nur die Taschenlampe. Ich beginne wahrzunehmen, wann ich leuchte, wie viel und wofür.

Ich spiegele nicht einfach,
was ich höre und sehe.

Ich bringe etwas bewusst in den Kontakt, sodass es für dich greifbarer wird.

Empathie bedeutet hier nicht, dass ich fühle, was du fühlst –
mit der Gefahr der Verschmelzung.
Sie bekommt Halt und wird zur Einstimmung auf dich als ganzen Menschen:

Ich sehe dich.
Ich benenne, was ich wahrnehme.
Und ich reagiere so,
dass Orientierung entsteht.

Ich bleibe bei mir
und bin gleichzeitig bei dir.

Daraus entsteht ein tragender Spiegel.

Nicht nur, um zu zeigen, was ist – sondern damit etwas möglich wird.

Der Spiegel ist kein Abbild mehr. Er eröffnet eine Begegnung, in der du dich erkennen und anerkennen kannst.

Das ist für mich die Vertiefung
der Arbeit mit Rogers
im Gefährten Traumatraining.

Die Haltung bleibt.
Und wird wirksamer –

durch

Orientierung.
Dosierung.
Beziehung. 🩵

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