05/10/2026
Der Schmerz beginnt manchmal schon im Kopf, bevor du die Bewegung überhaupt ausgegührt hast.
Manchmal ist da schon die Erwartung gepaart mit der Angst:
Gleich könnte der Schmerz wieder einschießen.
Also spannst du dich an.
Hältst beim Heben die Luft an.
Bewegst dich vorsichtiger.
Oder vermeidest bestimmte Bewegungen irgendwann ganz.
Nach einer schmerzhaften Erfahrung kann dein System lernen, bestimmte Bewegungen mit Gefahr zu verbinden selbst dann, wenn die ursprüngliche Verletzung längst verheilt ist oder sich die körperliche Situation verändert hat. Wenn diese Erfahrung zusätzlich noch Stress im Außen beinhaltet findet auch hier eine Verknüpfung statt, sodass nicht nur Bewegung sondern auch Emotion einen Schmerzkreislauf erzeugen können.
Angst vor Schmerz oder Emotion → Anspannung → Vermeidung → weniger Vertrauen in den eigenen Körper → noch mehr Vorsicht → Evtl. Sogar innere Unruhe oder Panik
Deshalb reicht es bei länger bestehenden Beschwerden manchmal nicht, ausschließlich die Stelle zu behandeln, an der es weh tut.
Ein wichtiger Teil kann sein, Bewegung und Gefühl wieder sicher erfahrbar zu machen.
Schritt für Schritt. Dosiert. Körperlich und mental.
Damit dein Körper und deine Payche wieder neue Erfahrungen sammeln können:
Ich kann mich bewegen.
Ich kann mich belasten.
Ich bin in Sicherheit.
Genau deshalb arbeite ich mit dem „Body & Mind“ Konzept nicht nur auf die schmerzende Stelle, sondern auch darauf, wie du dich bewegst, welche Situationen du vermeidest oder was dich und deinen Körper auf Alarm schalten lässt.
👉 Du erkennst ein solches Muster bei dir? Schreib mir gerne per DM und wir schauen, ob mein Ansatz für dich passend sein könnte.
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