BEZIEHUNGSCOACHING WAX

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Wir brauchen Beziehung - zu anderen. Die Wichtigste ist jedoch die zu uns selbst.

19/05/2025

Wie gesund ist deine Beziehung? Frag dich mal ganz ehrlich:
1. Fühle ich mich in der Gegenwart meines Partners wirklich sicher, entspannt und angenommen – oder eher angespannt, unsicher oder unruhig?
2. Kann ich offen über meine Bedürfnisse, Ängste und Gedanken sprechen, ohne bewertet oder kleingemacht zu werden?
3. Werden meine Grenzen respektiert – auch wenn ich ein klares „Nein“ äußere?
4. Werde ich in Konflikten fair und respektvoll behandelt – oder wird mit Schuld, Schweigen oder Abwertung gearbeitet?
5. Können wir uns gegenseitig Fehler eingestehen, uns aufrichtig entschuldigen und Verantwortung übernehmen?
6. Unterstützen wir uns gegenseitig in unserer persönlichen Entwicklung? Wachsen wir als Team – oder hemmen wir uns eher?
7. Bleibt Leichtigkeit, Humor und Freude spürbar – auch im Alltag und in stressigen Phasen?
8. Erlebe ich die Beziehung als einen Ort, an dem mein Selbstvertrauen wächst – oder eher schwindet?
9. Habe ich das Gefühl, dass mein Partner an mich glaubt und mich bei meinen Zielen unterstützt?
10. Haben wir eine gemeinsame Zukunftsvision, die wir aktiv gestalten – oder leben wir eher nebeneinander her?

Und noch eine besonders ehrliche Frage:
Würde ich mir wünschen, dass jemand, den ich liebe, eine Beziehung wie meine führt?

Warum diese Fragen wichtig sind:
Viele von uns haben nie gelernt, was eine gesunde Beziehung eigentlich ausmacht. Wir wiederholen Muster, idealisieren Partnerschaften oder geben uns mit “wenig Drama” zufrieden. Doch eine Beziehung darf mehr sein als nur funktional. Sie darf sicher, ehrlich, nährend und lebendig sein.

Wenn du beim Lesen merkst: “Uff, da hakt’s bei uns gerade”, dann ist das kein Grund zur Panik – sondern vielleicht der erste Schritt in eine neue Tiefe.








Don’t Let Love Take Over Your Life 13/05/2025

Wie nah ist zu nah?
In Beziehungen balancieren wir ständig zwischen Nähe und Freiheit. Dieser Artikel trifft’s auf den Punkt – lesenswert für alle, die lieben, ohne sich selbst zu verlieren.

Don’t Let Love Take Over Your Life The case for love-life balance

27/03/2025

Nicht jeder erlebt Bindung als sicher. Doch jeder Mensch muss irgendwann autonom werden, um zu überleben.

❗ Scheinautonomie bedeutet:
Jemand wirkt unabhängig, doch die Autonomie ist nicht selbstgewählt, sondern eine Überlebensstrategie. Weil Bindung unsicher oder schmerzhaft war, wird „Freiheit“ zur Schutzmauer.

💬 Unterschied zwischen Bedürfnis und Bedürftigkeit:
✔ Bedürfnis: Natürlich und gesund. Es hilft uns, uns selbst zu regulieren.
❌ Bedürftigkeit: Entsteht, wenn ein Bindungswunsch immer wieder unerfüllt bleibt. Die Angst vor Enttäuschung ist so groß, dass man sich stattdessen auf „Freiheit“ stürzt – nicht aus Freude, sondern aus Schutz.

💡 Doch echte Autonomie und echte Bindung schließen sich nicht aus. Wer sicher gebunden ist, kann beides genießen – ohne Kampf, ohne Angst.

✨ Hast du das Gefühl, dass deine „Freiheit“ manchmal mehr Schutz als echtes Bedürfnis ist? Wenn du das näher erforschen möchtest, meld dich gerne bei mir.

27/03/2025

🔹 „Du stellst Freiheit über Bindung.“ – Ist das wirklich so?
Tatsächlich ist es ein Missverständnis, Freiheit und Bindung als Gegensätze zu sehen.

Entwicklungspsychologisch gibt es eine Reihenfolge:
Ein Kind kann erst dann wirklich autonom werden, wenn es zuvor eine sichere Bindung erfahren hat. Denn Bindung schafft Sicherheit – und aus dieser Sicherheit heraus kann ein Mensch neugierig die Welt entdecken.

💡 Als Erwachsene erleben wir diese Pole fließend:
Wir haben Phasen, in denen wir Abenteuer und Unabhängigkeit suchen – und andere, in denen wir die Nähe eines sicheren Bindungsraums brauchen. Ein sicher gebundener Mensch kann beides flexibel leben, ohne es als Zerreißprobe zu empfinden.

Doch was passiert, wenn jemand diese sichere Bindung nicht erfahren hat?

👉🏼 Lies weiter in Teil 2, um mehr über Scheinautonomie und den Unterschied zwischen Bedürfnis & Bedürftigkeit zu erfahren!

14/12/2024

Perfektionismus: Ein Schutz, der uns blockieren kann

Perfektionismus ist oft die Reaktion eines jeden, der in seiner Kindheit das Gefühl hatte, arbeiten zu müssen, um von seinen Bezugspersonen „geliebt“ zu werden.

Viele von uns wurden nur dann gelobt oder akzeptiert, wenn sie etwas leisteten oder Erwartungen erfüllten. Fehler oder Schwächen wurden hingegen mit Kritik oder Ablehnung beantwortet. So entsteht ein inneres Muster, das uns antreibt, perfekt zu sein – immer aus der Angst heraus, nicht zu genügen.

Perfektionismus ist dabei zunächst eine geniale Anpassung: Er schützt uns vor Ablehnung und hilft, schwierige Situationen zu meistern. Aber langfristig führt er zu Stress, Angst und dem Gefühl, nie genug zu sein.

Der Mensch ist jedoch nicht dafür gemacht, perfekt zu sein. Fehler sind kein Zeichen von Schwäche, sondern eine natürliche und notwendige Grundlage für Wachstum. Was, wenn wir anfangen, uns selbst mit Freundlichkeit und Nachsicht zu begegnen? Uns sagen: „Es ist okay, nicht perfekt zu sein. Ich habe mein Bestes gegeben, und das reicht.“

Auch ich habe irgendwann gemerkt, wie stark dieser Drang nach Perfektion in mir verankert war. Meine eigenen Ansprüche waren so hoch, dass ich ihnen oft nicht gerecht werden konnte. Aber zu erkennen, dass ich nicht immer alles perfekt machen muss, hat mir geholfen, freier und entspannter zu werden.

Wie ist das bei dir? Erkennst du diesen inneren Perfektionismus?

08/12/2024

Ein Impuls für dich

Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Menschen dich so richtig auf die Palme bringen? Oder warum bestimmte Situationen dich immer wieder emotional triggern? Oft liegt die Antwort in uns selbst – in dem, was wir uns (noch) nicht erlauben oder in alten Wunden, die heilen wollen.

Zwei kraftvolle Gedankenanstöße für solche Momente:
👉 “Was erlaubt sich dieser Mensch, was du dir selbst nicht erlaubst?”
👉 “Wenn es dich noch triggert, ist es deins.”

Weiter im Kommentar.

Beide Aussagen laden uns ein, genauer hinzuschauen – nicht auf die anderen, sondern auf uns selbst.



















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