KIKT Akademie

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Herzlich willkommen im Jahr 2019 - dem ersten Jahr der neuen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Tagung am Bodensee! Wir freuen uns auf Juni 2019

23/07/2026

Wir hatten bei unserer Tagung in Lindau einen äußerst beeidruckenden Filmabend. Florian Karner, ein junger Regisseur aus Köln, hat vier Menschen begleitet, die eine Beziehung mit einer KI leben und das auch so benennen. Es ist schwer, die Gefühle zu beschreiben, die nach dem Film uns Zuschauer ergriffen hat. Von Ungläubigkeit, Mitleid, Hochachtung, Grusel war alles dabei. Auch die EInsamkeit der Protagonisten war genauso zu spüren, wie ihre Hoffnungen. Ich fand den Film auch äußerst hilfreich, um die Welt der Jugendlichen zu verstehen, die sehr in mediale Welten abdriften. Nun wird er im August in Anwesenheit des Regisseurs in verschiedenen Städten gezeigt und ich möchte ihn wirklich empfehlen! Eine Übersicht und Tickets gibt's hier bei Kinoheld:
https://www.kinoheld.de/film/finding-connection

22/07/2026

Eine Idee, nach den Ferien in einen guten Herbst zu starten.......

T 9 | 12.09.2026
Biografische Bild-Collagen als therapeutisches Handwerk
Dr. phil. Martina Ward
Kunst- und Museumspädagogin, Wissenschaftlerin, Autorin

Im Gegensatz zu anderen visuellen Medien erlaubt die Collage einen unmittelbaren Einstieg in die Bildgestaltung sowie ein intuitives Ausprobieren, Verwerfen und Neugestalten von Bildlösungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man „malen oder zeichnen kann“, der kreative Prozess steht im Vordergrund. Collagen arbeiten bewusst mit Brüchen in Bezug auf Materialien, Medien, ästhetischen Konventionen und Sehgewohnheiten: alles ist erlaubt.

Die Brüche in der eigenen Biografie, dem eigenen Erleben können so gestaltet, reflektiert, behandelt werden. Der von Frau Ward entwickelte „Setzkasten 1000 Stimmen“ mit flächigen, archetypisch orientierten Bildmotiven leitet an, Geschichten mit all ihren Emotionen, Facetten und Entwicklungen zu erzählen. „1000 Stimmen“ wurde zur Begleitung und Vertiefung persönlicher Reflexionsprozesse und fachrichtungsübergreifender psychotherapeutischer Verfahren und als Impulsgeber für Storytelling entwickelt.

Bitte mitbringen: Ein Foto, auf dem Sie sich gut „eingefangen“ sehen.

Photos from KIKT Akademie's post 20/05/2026

Am Sonntag ist es wieder soweit! Das 6. mal beginnt in Lindau am Bodensee die Tagung "KJP am Bodensee" und wir freuen uns sehr, dass wieder so viele Kolleginnen und Kollegen Freude an den Workshops, den Vorträgen und dem Miteinander Sein gefunden haben. Für Kurzentschlossene: Der Eröffnungsvortrag am Sonntag: Prof. Dr. Bert te Wildt mit "Digitale Junkies" ist öffentlich, es gibt noch Karten für die Vortragsreihe mit Prof. Brisch und ein paar wenige freie Plätze in den Seminaren. Oder einfach für nächstes Jahr einplanen...... ein paar Impressionen aus den letzten Jahren....

09/03/2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen

mit großer Betroffenheit muss ich berichten, dass Uli Jungbluth, Mitglied unseres Planungsteams, Kassenprüfer, Kindertherapeut, DOzent und Freund am Samstag verstorben ist. Er war während einer schweren Krankheit nach mehr als einer Woche nicht mehr aus dem Koma erwacht, eine Lungenentzündung und Sepsis haben seinen Krankehitsverlauf noch verschärft.
Er hat nicht mehr leiden müssen - und das ist der einzige Trost. Tröstend ist auch, ihn als so einen herzlichen und guten Menschen kennengelernt zu haben und fast 20 Jahre mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen. Er war nicht nur ein feinfühliger, sensibler Psychotherapeut, der in seiner Arbeit in der Beratungsstelle früher und dann in seiner Praxis so viele Kinder und Jugendliche mit Herz und großem Fachwissen begleitet hat. Er war ein treuer und verlässlicher Mitarbeiter als Dozent und Planungsmitglied in der Akademie. Nachdem er zu Beginn als Moselaner mit Lindau etwas gefremdelt hat, war er nun begeistert und treu mit dem Projekt KJP am Bodensee verbunden. DIe meisten von Ihnen haben ihn dort erlebt.
Und er war ein Freund, der viel Toleranz und Vielfalt gelebt und gezeigt hat.

Als er seine Praxis wegen seiner Erkrankung auflösen musste, hat er aus seiner Sandspielsammlung ausgewählte Stücke verschenkt - immer mit ihm werden sie verbunden sein. Auf diese Weise hat er seinen Abschied vorbereitet.

Er wird uns fehlen - und auch in Lindau im Herzen dabei sein.

traurige Grüße

Ihre
Gabriele Meyer-Enders

08/02/2026

Die Vorfreude rückt näher!

31/01/2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ihnen allen wünschen wir ein gutes, gesundes, freundliches Neues Jahr!
Wir wissen nicht, was alles passieren wird, wichtig bleiben der Kontakt untereinander, das Gespräch miteinander und der Austausch, sowohl auf fachlicher Ebene als auch privat.
Kurz habe ich im Urlaub darüber nachgedacht, die verbleibenden Jahre meines Lebens in politisch glückseliger Abstinenz verbringen zu wollen, den täglichen, unglaublichen Wahnsinn aus meinem Leben auszusperren. Doch ich bin so politisch sozialisiert, und mein Gewerkschafts-Vater würde denken, er habe ganz umsonst mit mir als Jugendliche hart diskutiert in den 1970er Jahren….. Und wir dürfen auch bestimmt nicht die Kinder und Jugendlichen in dieser Zeit allein lassen.
Bleiben wir wach und hören auch genau zu, wie unsere Kinder und Jugendlichen diese Zeit erleben, welche Ängste sie entwickeln, wie sie medial unterwegs sind und welchen Einflüssen sie ausgesetzt sind.
„Nachdem mir meine neue Podcast-Freundin gesagt hat, wir seien alle geil, geht es mir besser.“
Zitat einer 14jährigen Klientin. Gut, dachte ich, und was erzählt sie sonst noch???
Meine Generation dachte, sie erlebt den Aufschwung, das schnurlose Telefon, die Korrekturtaste an der Schreibmaschine als große Revolution, die uns überlegen werden läßt gegenüber der Mühsal unserer Eltern….. Und nun stehen wir (oder viele von uns) vor ganz neuen Herausforderungen medialer Wirklichkeiten und Einflussnahmen, die oft nicht begreifbar oder nachvollziehbar sind.
Hierzu passt unsere heutige Vorstellung von Herrn Riesen (Anhang), der bei der Tagung KJP am Bodensee 2026 in Lindau den spannenden Vortrag über Digitale Sexualität halten wird und in einem Workshop das Thema mit therapeutischen Perspektiven, Handlungsansätzen und Erfahrungen vertieft (WN 12).
In Köln beginnt das Jahr mit einer neuen Reihe „KIP mit Kindern und Jugendlichen“. Wenn Sie über die KIP Grundausbildung verfügen, ist dies ein weiterer Baustein. Der Beginn der Weiterbildung Kölner Sandspieltage 2026 musste verschoben werden. Dafür haben wir einen neuen „Sandspieler“ in unserem Dozententeam: Robert Feind, erfahrener analytischer Kinderpsychotherapeut und Sandspieltherapeut aus Leidenschaft. Neuer Beginn: 27.06.2026. Alle weiteren Termine stehen auf der Webseite, oder schreiben Sie uns an für das ausführliche Programm.
Wir freuen uns, Sie in Lindau oder Köln treffen zu dürfen. Nach wie vor sind wir überzeugt von der analogen Gestaltung unserer Weiterbildungen und wissen um die wohltuende Wirkung des persönlichen Kontakts und der Begegnung.
Wir wünschen Ihnen einen guten Start in dieses Jahr
Herzlichen Gruß
Für das Planungsteam
Gabriele Meyer-Enders

Stella Ewering hat Dietrich Riesen interviewt:

In meinem Gespräch mit Dietrich Riesen habe ich ihn zunächst gebeten zu schildern, wie er zu seinem heutigen Arbeitsschwerpunkt „Digitale Sexualität“ gekommen ist. Er erzählte, dass er nach der Schule zunächst eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolvierte und in diesem Beruf tätig war, dann aber – nicht zuletzt aufgrund gesundheitlicher Belastungen – spürte, dass er beruflich noch einmal neu ansetzen wollte. In der Arbeit mit Jugendlichen, unter anderem in kirchlicher Jugendarbeit, bemerkte er, wie leicht ihm der Zugang zu jungen Menschen fiel, und entschied sich für eine Ausbildung zum Erzieher und Jugendreferenten. Über einen Bekannten wurde er auf die Fachstelle „Return“ in Hannover aufmerksam, die sich mit Digitalisierung, Mediensucht und Pornografie auseinandersetzt. Herr Riesen, 1986 geboren, beschreibt sich als jemand, der sowohl eine vergleichsweise medienarme Kindheit als auch eine sehr mediengeprägte Jugend erlebt hat, nachdem er im Alter von 15/16 Jahren seinen ersten PC bekam; dadurch fühlt er sich heute sowohl mit der Perspektive der Jugendlichen als auch mit den Sorgen der Eltern eng verbunden. Als er 2013 sein Anerkennungsjahr bei Return begann, suchte die Einrichtung gezielt jemanden, der mit Schülern und Schülerinnen über Pornografie spricht – ein Thema, das damals in Beratung, Therapie und Schule häufig tabuisiert oder verharmlost wurde. Herr Riesen berichtet, dass er aufgrund seiner eigenen digitalen Sozialisation kaum Scham empfand, das Thema offen anzusprechen, und schnell merkte, dass hier ein großer blinder Fleck in der fachlichen Praxis bestand. Parallel zur Prävention begann er, erste Beratungsgespräche mit Menschen zu führen, die mit problematischem Pornografiekonsum oder anderen Formen digitaler Sexualität rangen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, absolvierte er eine Weiterbildung zum systemischen Berater am Niedersächsischen Institut für systemische Beratung und Therapie in Hannover, die er 2019 abschloss. Mit der Zeit verlagerte sich seine Arbeit zunehmend von der Prävention hin zu Beratung, Therapie und Fortbildung – heute führt er nur noch vereinzelt Schulveranstaltungen durch und arbeitet überwiegend mit Erwachsenen in Beratung und Therapie sowie in Fortbildungen für Fachpersonen. Der ursprüngliche Fokus auf „Pornografie“ wurde zu dem umfassenderen Begriff der digitalen Sexualität ausgeweitet, um Phänomene wie Social Media, Sexting, Cam-Sex, OnlyFans und andere digitale Ausdrucksformen von Lust und Intimität mitzudenken. Im Gespräch betont Herr Riesen, dass digitale Sexualität nicht nur als Risikofeld verstanden werden sollte, sondern auch als Zugang zu den tieferliegenden Themen von Scham, Identität, Sehnsucht und Bindung, die sich in der Sexualität eines Menschen zeigen. Für therapeutische und pädagogische Fachkräfte sieht er darin eine große Chance: Wer bereit ist, sich mit der eigenen sexuellen Biografie auseinanderzusetzen, kann Menschen in einem geschützten Rahmen dabei unterstützen, ihre Muster im Umgang mit Sexualität, Medien und Beziehungen besser zu verstehen und behutsam zu verändern. Besonders wichtig ist ihm, Fachpersonen zu ermutigen, das Thema in den Blick zu nehmen und in einer guten Weise anzusprechen, um blockierende Scham zu verringern und Therapieprozesse zu vertiefen. Neben seiner beratenden und therapeutischen Tätigkeit arbeitet Herr Riesen eng mit Einrichtungen zusammen, die spezialisierte Angebote für Mediensucht und digitale Sexualität entwickeln, etwa in der stationären Behandlung. In seinen Fortbildungen schafft er Räume für Selbsterfahrung – etwa zur Reflexion der eigenen sexuellen Lerngeschichte – und vermittelt zugleich konkrete Anregungen, wie digitale Sexualität im therapeutischen und pädagogischen Alltag sensibel, fachlich fundiert und ohne Moralisierung thematisiert werden kann.
Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr darauf, Herrn Riesen mit seinem Erfahrungsschatz und seiner zugleich klaren und zugewandt freundlichen Art in Lindau mit diesem spannenden Thema willkommen zu heißen.

04/01/2026

"Weiterbildung Kölner Sandspieltage 2026"
es gibt noch wenige freie Plätze! Grundlagen der Sandspieltherapie und ausgewählte Themen sowie Supervision und Selbsterfahrung mit vier erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten - fachrichtungsübergreifend! Sandspiel wird aus tiefenpsychologischer, analytischer, systemischer und hypnotherapeutischer Sicht vorgestellt und erlebt. & Wochenenden über das Jahr verteilt in einer Gruppe mit max. 12 Teilnehmenden beginnt am 07.02.-08.02.2026. Die Veranstaltung wird von der Psychotherapeutenkammer zertifiziert. Anmedlungen unter www.kikt-akademie.de und dort Programm Köln, Weiterbildungen

24/12/2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nun sind es nur noch zwei Tage bis Weihnachten, ein wunderbares Fest für Familienaufstellungen und Psychodynamiken im Ausnahmezustand….. wir haben alle in unserem Arbeitsfeld die Vorfreude, oder „Vorängste“, Aufregungen und Stress-anwandlungen mitbekommen. Und gleichwohl erlebe ich die therapeutische Arbeit als einen wichtigen Baustein, am Frieden in der Welt ein ganz klein wenig mitarbeiten zu können….
Daher wünschen wir Ihnen friedvolle, entspannte, genussreiche, Wünsche erfüllende Weihnachtstage und einen besinnlichen, mutigen und hoffnungsvollen Übergang ins Neue Jahr!
Wir verabschieden uns von einer für uns wichtigen Begegnungsstätte im Belgischen Viertel hier in Köln: Unser Ladenlokal mit den therapeutischen Materialien schließt, jetzt gibt es KIKT Thema nur noch online oder bei Tagungen. Es war eine angefüllte und erlebnisreiche Zeit mit den Kundinnen und Kunden jeden Alters, Kolleginnen und Kollegen, mit denen supervisorische Gespräche stattfanden; Eltern und Großeltern, die sich Beratung holten vom Einschlafritual bis zur Therapieanfrage; getrennte Väter, die den Laden als Spielewerkstatt nutzten und so viele Kinder, die im Sandkasten vor der Tür die Zeit vergaßen. Ach ja, für mich war immer wieder die Frage, wie gilt es, die Zeit und Energie zwischen Praxis, KIKT Akademie und KIKT Thema aufzuteilen, denn alle diese Projekte sind Herzensangelegenheiten. Nun wagen wir langsame Schritte in die „Altersteilzeit“, leider ohne Nachfolger für das Ladengeschäft gefunden zu haben.
Und ganz sicher sind wir weiter für Sie da mit unserem Programm in Köln, das endlich für 2026 vorliegt und das Sie als Papierversion auch anfordern können.
Es ist eine Kurzversion, die ausführlichen Beschreibungen der Seminare finden Sie auf der Webseite www.kikt-akademie.de und einige spannende, neue Themen sind dabei.
Weiterhin sind wir in guter Vorbereitung auf Lindau, wir werden Ihnen wieder die Vortragenden vorstellen, heute Christiane Lutz, die einige von Ihnen schon kennen. Die Anmeldungen für Lindau sind gut, einige Seminare schon ausgebucht! Es freut mich besonders, dass sich sehr schnell die Stipendiumsplätze für die PIAs gefüllt haben und ausgebucht sind.

Für dieses Jahr verabschieden wir uns nun, freuen uns auf gute Kontakte im Neuen Jahr und hoffen, dass Sie auch weiterhin uns begleiten und Hoffnungsschimmer in die Welt tragen werden!
Mit herzlichem Gruß
Für die KIKT Akademie
Gabriele Meyer-Enders
(Foto: Nobelpreisträgersteg in Lindau, November 2024)

18/12/2025

Nur noch fünf Tage!!! So lange ist unser Ladfen in Köln, Bismarckstr. 37 noch geöffnet und die therapeutischen Materialien live anzusehen! Wir machen natürlich online weiter, aber der Genuss des Einkaufens, Schauens und Ausprobierens wird dann sehr reduziert sein.
Wenn Sie mögen: kommen SIe vorbei und genießen viele Rabatte....

28/11/2025

Am 05.12.2025 um 19 Uhr hält Prof. Dr. Karl Heinz Brisch seinen Vortrag über "Empathie" in der Christuskirche. Und Empathie brauchen wir für alle Menschen, insbesondere für die, die Hungern und mit dem Existenzminimum kaum auskommen können. Wir werden an dem Abend eine Spendenbox aufstellen für das "WDR Weihnachtswunder" und Rudolf Meyer und Gabriele Meyer-Enders füllen diese dann mit noch einmal 50 % der Spenden auf.

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